Perns Tierwelt

Dieser Bereich enthält Wissenswertes über alles was man zu Pern wissen sollte, bevor man anfängt zu spielen. Er ist vor allem auch für jene gedacht, die die Bücher von Anne McCaffrey nicht kennen.
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Perns Tierwelt

#1 Beitragvon Silverdrak » Sa 14 Jan, 2012 13:43

Die Tiere auf Pern

Hier werde ich Tiere nennen und beschreiben, die aus den Pernbüchern bekannt sind.
Hierbei ist zunächst zusagen, dass einige der Tiere dort natürlich auf Pern heimische Tiere sind, aber dann gibt es dort auch einige, die die erste Siedler dorthin mitgebracht und an die pernischen Lebensbedingungen mittels Gentechnik angepasst haben.

Die Menschen auf Pern betrachten Tiere hauptsächlich als Nutztiere und weniger als Schoß- und Schmusetier. Dass dort Tiere ausschließlich als Haustiere gehalten werden, so wie wir es hier kennen (also z.B. ein Hund weil man halt gern einen in der Familie hätte, nicht weil man ihn als Nutztier braucht), wird in den Bücher jedenfalls nicht beschrieben. Die ersten Siedler haben auch hauptsächlich Tiere an Pern angepasst, die den Menschen in irgendeiner Form von Nutzen sein konnten.
Sie hatten zwar eine ganze Datenbank voll mit allem möglichen Erbgut von Erdentieren mit nach Pern gebracht, so dass sie vor Ort flexibel entscheiden konnten welche Tiere sie dort brauchen, aber natürlich ging es ihnen dann in erster Linie darum auf einem fremden Planeten eine neue Zivilisation aufzubauen. Da hatten Schmusetiere eher eine niedrige Priorität. Immerhin wollte man überleben.
Im späteren Pern haben viele Menschen keine Zeit oder Geld um sich ein Tier zu zulegen, dass ihnen nicht irgendwie von Nutzen sein kann. Das ist etwas, dass ihr bei der Haustierwahl berücksichtigen solltet.

Auf Pern werden viele Dinge und so auch Tiere nach ihren Eigenschaften bezeichnet. So ist ein Herdentier ein Tier das in einer Herde läuft. Ein Milchtier, ein Tier das Milch gibt. Dabei kann es sich um unterschiedliche Spezies handeln. Leider werden viele dieser Tiere in den Bücher nicht näher beschrieben, so dass man nie so genau weis was denn das nun für ein Herdentier genau ist, wovon die Rede ist. In den englichen Foren ist auch oft die Rede von zum Beispiel canine (eng. für hundeartige) oder feline (= katzenartige) und so weiter. Im Deutschen lassen sich diese Begriffe nicht so gut verwenden, wir würden wohl eher von einem Hund reden als von einem Hundeartigem. Wir bleiben daher bei den üblichen Bezeichnungen. Das nur um es erwähnt zu haben.
Da viele der Tiere zwar erwähnt werden, aber nie tiefer drauf eingegangen wurde, erscheint Pern manchmal etwas Tier-arm. Das wäre bei uns aber genau so. Auf der Erde gebt es doch auch nur Vögel, Fische, Säugetiere, Insekten und Reptilien. Was ich damit sagen möchte ist, dass ich denke, dass es auf Pern sehr viele verschiedene Spezies gibt, die sich in die in den Büchern genannten "Ober-Gattungen" einordnen, aber eben nie näher beschrieben wurden.
Da diese Tiere eben nicht näher beschrieben sind, lässt es viel Freiraum für uns Rollenspieler. Im West Weyr sind wir daher recht frei uns eigene Unterarten der Tiere auszudenken. Zu dem Zweck hatte ich hier bereits einen seperaten-Thread angelegt.
Weiter unten werde ich die bekannten Tiere bzw. Gattungen oder Bezeichnungen näher beschreiben und aufschlüsseln, so weit möglich.

Vielleicht sollte auch noch gesagt werden, dass manche Lebensformen auf Pern so bezeichnet werden wie auf der Erde auch wenn sie genetisch und biologisch gesehen völlig andere Lebensformen sind. Fische zum Beispiel. Auf Pern lebende Tiere haben einen völlig anderen Organismus als die die auf der Erde leben. Vermutlich kommen daher aber die allumfassenden Bezeichnungen. Ich denke die ersten Siedler wollten es so simpel wie möglich halten. Ich mein sowohl Fische auf Pern als auch auf der Erde schwimmen im Wasser. Vermutlich sehen sie sogar ähnlich wenn nicht genauso aus. Einem normalen Pernbewohner wird es recht wenig interessieren ob es da nun genetische Unterschiede gibt, ob die Knochen der einen Tiere nun aus Bor und die der anderen aus Kalzium bestehen, hauptsache man kann sie essen. ;)

Zum Schluss möchte ich noch erwähnen, dass die Entwicklung von Perns Tierwelt durch die Fäden immer wieder zurückgeworfen wurde. Bevor die Drachenreiter da waren, wurde die Fauna und Flora immer wieder zerstört und musste sich erst wieder regenerieren. Die Tiere haben daher natürlich unterschiedliche Überlebesstrategien entwickelt. Ich hatte aber zuletzthin immer etwas den Eindruck das Pern ein etwas urzeitlicher Planet ist, der sich noch in der Entwicklung befindet.


Im Folgenden nun also die verschiedenen Gattungen/Bezeichnungen:
(Randnotiz: in den deutschen Büchern werden manche Tier falsch oder irreführend übersetzt. Werde versuchen, das hier auszubügeln.)

[urlb=http://agora.silverdrak.de/viewtopic.php?p=30479#p30479]Drachen-artige[/urlb]

[urlb=http://agora.silverdrak.de/viewtopic.php?p=30480#p30480]Wherries[/urlb]

[urlb=http://agora.silverdrak.de/viewtopic.php?p=30501#p30501]Tunnelschlangen[/urlb]

[urlb=http://agora.silverdrak.de/viewtopic.php?p=30502#p30502]Crawler (Kriechtiere)[/urlb]

[urlb=http://agora.silverdrak.de/viewtopic.php?p=30537#p30537]Meerestiere[/urlb]

[urlb=http://agora.silverdrak.de/viewtopic.php?p=30538#p30538]Gliederfüßer und anderes niederes Getier[/urlb]

[urlb=http://agora.silverdrak.de/viewtopic.php?p=30545#p30545]Herdentiere[/urlb]

[urlb=http://agora.silverdrak.de/viewtopic.php?p=30550#p30550]Hundeartige[/urlb]

[urlb=http://agora.silverdrak.de/viewtopic.php?p=30558#p30558]Katzenartige[/urlb]

[urlb=http://agora.silverdrak.de/viewtopic.php?p=30559#p30559]Vögel[/urlb]
Zuletzt geändert von Silverdrak am Mo 13 Feb, 2012 01:00, insgesamt 1-mal geändert.

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#2 Beitragvon Silverdrak » So 15 Jan, 2012 02:23

Drachenartige

Minidrachen

Minidrachen, im Englischen Dragonets, sind, wie der Name schon sagt, etwa Unterarm große (Nase bis Schwanzansatz) Drachen-ähnliche Geschöpfe. Sie haben vier Beine und zwei Flügel. Sie sind oder waren auf Pern heimisch. Es gibt sie in den Farben gold, bronze, braun, blau und grüne. Durch das fressen phosphor-haltiger Steine können sie Feuer speien. Auch können sie sich mittels Teleportation an andere Orte begeben ohne Zeit-Verzögerung. Ihre Verständigung funktioniert über Telepathie (Bilder und Eindrücke. Sie haben keine Sprache). Als ihre Entdeckerin Schlüpflinge dieser Geschöpfe fütterte banden sie sich telepatisch an sie und blieben fortan in ihrer Nähe und konnten mit ihr kommunizieren.
Auf Grund ihrer Eigenschaften wurden sie zur Vorlage für die Drachen und Where auf Pern.

Die Drachen haben viele Eigenschaften der Minidrachen übernommen. So auch die Rangordnung. Bei den Minidrachen führt eine Goldene Königin einen Schwarm an. Anders als bei Drachen werden Minidrachen-Weibchen nicht steril durch das Fressen von Feuersteinen. Das wurde bei den Drachen durch Gentechnik geändert um zu vermeiden, dass die zahlreichen Grünen Pern mit Drachen übervölkern. Goldene Minidrachen können im Gegensatz zu Goldenen Drachen auch Feuer speien. Bei den Drachen wollte man so vermeiden, dass goldene Drachen bei Fädenkämpfen ums Leben kommen (es gibt ja nur sehr wenige von ihnen und sollten alle tot sein, würden die Drachen aussterben).
Auch bei den Minidrachen ist die Goldene Königin diejenige, die hauptsächlich für den Nachwuchs sorgt. Jeder männliche Minidrache, der sie fangen kann, kann sich mit ihr paaren. Einige Zeit später sucht sie dann einen warmen Sandstrand auf, wo sie ihre Eier ablegt. Diese können so zahlreich sein wie bei den Drachen (zwischen 10 und 40 Eier). Die Goldene bewacht ihr Gelege bis zum Schlupf der kleinen Minidrachen. Dann sind diese auf sich allein gestellt. Sie können von klein an für sich selbst sorgen und fliegen. Wie oben bereits erwähnt: Werden sie direkt nach dem Schlupf von jemanden gefüttert, binden sie sich telepathisch an diese Person. Dieses Band ist schwächer als das der Drachen zu ihren Reitern. Bei Blauen und Grünen kann es sogar vorkommen, dass diese trotz Fütterung wild bleiben.

Nach bzw. zum Schlupf der Eier schafft der Schwarm oder die Goldene selbst Futter für die Schlüpflinge heran um diese so in ihre Gemeinschaft aufzunehmen. Sie binden sich an den der sie füttert, egal wer das ist.
Grüne Minidrachen legen auch Eier allerdings haben ihre Eier geringere Überlebeschancen, oft werden sie von Tunnelschlangen geplündert. Anders als Goldene haben sie es nicht ganz so mit der Nestpflege und dann kommt noch dazu, dass Goldene andere Minidrachen dazu bringen können ihr Gelege vor Feinden zu beschützen während Grüne diese Macht nicht besitzen. Im Schwarm einer Goldenen sind meist nur wenige Grüne.
[div=float:right;padding:5px;]Bild
[align=center]Minidrache und Feuerechse[/align][/div]

Diejenigen die die Pernbücher kennen aber "die Dämmerung der Drachen" nicht gelesen haben, werden jetzt sagen "Minidrachen? Was??". Nun der Name hat sich nicht durchgesetzt. Ihre Entdeckerin wollte dass man sie so nennt, wegen der Ähnlichkeit zu den mythischen Wesen der Erde, aber er ist von der Mehrheit der Menschen nicht übernommen worden so dass er bald vergessen wurde. Dennoch mag ich die Ursprungsform dieser Geschöpfe gerne so nennen, so kann man sie gut von der späteren Form unterscheiden:


Feuerechsen

Wie gesagt der Begriff Minidrachen hat sich nicht durchgesetzt und naja Feuerechsen (im Englischen Firelizards (kurz Flitts oder Flitters)) sind eigentlich verbesserte Minidrachen. Sie entsprechen also nicht mehr ganz dem Original. Darum nenne ich sie hier separat. Alles in allem sind es schon die gleichen Wesen. Als die Menschen das Potential der Minidrachen für den Kampf gegen die Fäden erkannten, begann man sie genauer zu erforschen. Wenn man es genau nimmt stammen die Drachen von den Feuerechsen ab und nicht von den Minidrachen. Die vorderen Klauen der Minidrachen bestanden aus drei Klauen. Dabei waren zwei Klauen (die unteren) starr und die Dritte beweglich, so dass sie einen Greifmechanismus bildeten. Die Wissenschaftler fanden heraus dass dieser Mechanismus besonders für die Jagd Unterwasser auf Meereslebewesen geeignet war - die Hauptspeise der Minidrachen. Weniger geeignet waren sie dagegen für die Jagd auf an Land lebende Beute. Die Anatomie der Arme und Hände erlaubten es den Wissenschaftlern allerdings die Drei-Klauen-Hand mittels Gentechnik in eine Hand mit vier Fingern und einem Daumen umzuwandeln (die so auch die Drachen haben). Des Weiteren wandten sie die Mentasynthese auf die Minidrachen an, ein Gentechnisches Verfahren, das die Empathie verstärkt. Die so veränderten Minidrachen konnten sich besser in die Menschen einfühlen, an den sie gebunden waren, und besser mit ihnen kommunizieren. Das telepatische Band zwischen ihnen wurde dadurch stärker. Diese Feuerechsen wuchsen auch größer als die Minidrachen. Man führte dies allerdings auf besseres Futter und Pflege in der Obhut der Menschen zurück. Verglichen mit den Minidrachen waren sie auch schlanker, ihre Kopfknubbel (Headknobs) waren deutlicher ausgeprägt und die Nase flacher.

Es wird vermutet dass die Feuerechsen die Minidrachen mit der Zeit ersetzt haben, dennoch ist es möglich, dass auf Pern immer noch beide Arten existieren. Feuerechsen altern nicht. Eine 50 Jahre alte Feuerechse sieht genau so aus wie eine 5 Jahre alte. Keiner weis so genau wie alt sie werden können. In den Büchern heißt es sie können mehre Jahrhunderte alt werden. Man glaubt dass dies ein Schutzmechanismus gegen Ausrottung durch die Fäden ist.

Auf dem Nordkontinent galten sie lange als Mythos, da es dort nur wenige gab und diese sich stets versteckt hielten. Auf dem Süd-Kontinent sind sie dagegen sehr zahlreich. Nach der Umsiedlung der ersten Siedler zum Nordkontinent, gerieten sie irgendwie in Vergessenheit (Ich glaube in einem der neueren Bücher wird ihre Ausrottung im Norden durch eine Krankheit beschrieben). Erst mit ihrer Wiederentdeckung zum 9. Erscheinen des Roten Sterns kehrten sie in den Norden zurück.
Feuerechsen werden gerne gehalten. Zum Teil sind sie sogar Status-Objekte, denn es ist nicht leicht an Feuerechsen-Eier heran zu kommen und meist bekommen nur hochrangige Personen eine Goldene oder Bronzene Feuerechse. Diese gelten als die cleversten und gelehrigsten unter den Feuerechsen. Gerne werden sie dafür verwendet Nachrichten zu übermitteln, sie halten aber auch Ungeziefern fern, können Kinder hüten und bei der Jagd helfen. Sie sind vielseitig einsetzbar.


Im West Weyr kann man sie auch als Haustier halten allerdings nur mit Erlaubnis des WW-Teams. ;)


[hr]
Drachen

Drachen sind durch Gentechnik vergrößerte Feuerechsen. Sie wurden auch an anderen Stellen verbessert oder verändert. Ihre Intelligenz wurde erhöht und das Band, das sie zum Menschen erstellen können, verstärkt.
Auf Grund des umfangreichen Wissens über sie, gibt es für sie [urlb=http://agora.silverdrak.de/viewtopic.php?t=1182]einen eigenen Thread[/urlb].


[hr]
Where

Wie die Drachen wurden auch die Where aus den Feuerechsen geschaffen. Sie waren ein zweiter Versuch Drachen zu erschaffen. Die Tochter der Schöpferin der Drachen, fand die Drachen unperfekt und hat sich darum noch mal ans Werk gemacht. Genetisch gesehen weichen Where stark von Drachen und Feuerechsen ab. Die Where gelten aber als fehlgeschlagener Versuch. Viele der ersten Eier schlüpften nicht und die die es taten, banden sich bei der Gegenüberstellung nicht an Menschen. Darüber hinaus waren sie häßlich - zu viele Muskeln auf zu wenig Platz, schroffe Haut - und extrem Licht empfindlich und damit ungeeignet für den Fadenkampf bei Tag.
Drachen halten ihre Vetten für dumm. Dabei sind sie das gar nicht. Sie können sich nur nicht so ausdrücken wie Drachen. Viele der ersten Siedler empfanden diese missgebildeten Geschöpfe als nutzlos. Ein Teil von ihnen wurde daher in die Wildnis entlassen, andere wiederrum fanden einen Verwendungszweck als Wachwhere. Diese bewachten bei Nacht die Burgen, wurden zum Teil abgerichtet nur ihnen bekannte Menschen in die Burg zu lassen und fremde zu töten, sollten sie versuchen einzudringen. Solche Where werden meist in Ketten gelegt. Man behandelt sie nicht unbedingt gut. Die meisten Menschen empfinden sie als abstoßend und auch Angst einflößend.
Im Dunkeln kommen Where wunderbar zurecht. Wegen ihrer an sich scharfen Sinne werden sie auch in Minen eingesetzt, wo sie die Menschen frühzeitig vor giftigen Gasen warnen und schwere Lasten tragen oder ziehen. Sie sind sehr stark.
Auch zu Wheren gibt es sehr viel Wissen. Daher habe auch sie [urlb=http://agora.silverdrak.de/viewtopic.php?t=1187]einen eigenen Thread[/urlb].


In den deutschen Büchern werden Where oft mit Wherries verwechselt. Dies nur als Randnotiz.


Jagd-Where

Über Jagd-Where (im Englischen Hunter oder Hunting Wher) ist eigentlich nicht viel bekannt. Sie werden in den "Drachentrommeln" erwähnt. Sie leben auf dem Süd-Kontinent und sind kleiner als normale Where dafür aber weniger Licht empfindlich. Wie sie entstanden sind, kann ich mir nur schwer ausmalen. Eventuell sind es Abkömmlinge oder Weiterentwicklungen der freigelassenen Where. Wilde Where gelten als kleiner als domestizierte Where. Wilde Where sind aber immer noch größer als Jagd-Where. Ich bin nicht sicher ob Where wie die Drachen ihre volle Größe auch erst nach mehreren Generationen erreichen sollten oder ob sie von Anfang an für ihre Endgröße designed waren. In ersterem Fall könnte es sein, dass das Gen für das Wachstum bei ein paaren der Wheren fehlerhaft war und es so zu dieser Unterart kam. Vielleicht ist es aber auch ein Anpassung an die gefährliche Umgebung. Im Süden gibt es viel Dschungel eine kleinere Größe kann da von Vorteil sein. Vielleicht haben sie sich auch aus Nachkommen von Grünen entwickelt. Allgemein gelten Nachkommen von Grünen Feuerechsen, Drachen und Wheren als schwächer und kleiner als die von Goldenen. Man weis es nicht.


Ich mag aber Variation und daher wird es sie auch im Westen geben. Über Details und wie oder ob man sie an sich binden kann, werde ich mir noch überlegen.
Zuletzt geändert von Silverdrak am Mi 15 Feb, 2012 17:19, insgesamt 4-mal geändert.

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#3 Beitragvon Silverdrak » So 15 Jan, 2012 03:35

Wherries[div=float:right;padding:10px;]Bild
[align=center]Irgendwie so sehen Wherries aus. Gibt online sicher noch andere Interpretationen. Das ist
meine (bin nicht gut im Vögel zeichnen). Es sind Raubtiere, wie gesagt. Hier abgebildet als Beispiel:
Oben - eine kleine Insekten-fressende Wherry Art. Rechts - eine große eher fleischfressende Art.
Ich glaube sehr viel größere Wherries gibt es nicht.


Bild
Ein Wherhuhn und ein Schlüpfling[/align][/div]

Wherries

In den Deutsch Büchern werden Wherries wohl als Wherhühner bezeichnet. Ich mag hier gerne eine Unterscheidung machen. Was ich unter einem Wherhuhn verstehe, folgt weiter unten. Ich mag den Begriff Wherry sehr gerne und heutzutage würde man sie wohl auch also solche übersetzen. In den Deutschen Büchern werden sie (wohl wegen des Namens) gerne schon mal mit Wheren verwechselt. Ein Wherry ist kein Wher. das sind komplett verschiedene Spezies.

Wherries heißen nicht ohne Grund Wherries. Einige Zeit vor den ersten Siedlern, ist ein Erkundungstrupp auf Pern gelandet um zu prüfen, ob dieser Planet bewohnbar ist. Einen dieser Kundschafter erinnerten diese Tiere an ein Wherry, ein Boot. Laut meinem Übersetzer nennt man diesen Boots Typ im Deutschen Jolle.
Ich würde die Wherries als Pern-Version eines Greifen beschreiben. Sie sind Perns Vögel und wohl die häufigsten und eigentlichen Jäger (Raubtiere) auf Pern. Wie alle Lebensformen auf Pern haben sie sechs Gliedmaßen: zwei Flügel und vier Beine. Ihre Flügel bestehen aus einer zähen Flughaut. Sie haben eine schnabelartigen Nase, Fassentenaugen und sind überall mit einer dichten Art Flaum oder Federfell bedeckt, einer Vorstufe zu richtigen Federn.
Ansonsten ist nicht viel bekannt. Es wird gerne Jagd auf sie gemacht. Ihr Fleisch ist wohl recht schmackhaft. Große Wherries können Menschen durch aus gefährlich werden, vor allem wenn man an ihre Nester geht. Sie ernähren sich von Fisch, Aas, Tunnelschlangen, Insekten und allem was sonst noch kreucht und fleucht und sich nicht schützen kann.
Das sogenannte "Wherleder" wird aus ihrer Haut gemacht. Es handelt sich dabei nicht um die Haut von Wheren.

Ich denke, dass es auf Pern viele verschiedenen Arten von Werries gibt, die unterschiedlich aussehen und an ihre Umgebung angepasst sind. Auf der Erde gibt es ja auch nicht bloss eine Art Vogel. Es wird in den Büchern aber nie im Detail auf sie eingegangen.



Wherhühner[div=float:right;padding:5px;][/div]

In den Büchern werden Wherhühner auf Weiden oder großen Laufgehegen gehalten. In einem der Bücher werden sie in der Begriffs-Erklärung als Straußen große Truthahn-ähnliche Wesen beschrieben.
Ich halte sie daher für eine Flugunfähige Wherry Art mit kräftigen Hinterbeinen auf denen sich sich fortbewegen. Ich könnte mir auch vorstellen, dass sich diese Art eher Vegan ernährt, aber da sie nie näher beschrieben wurden, sind das alles bloss Vermutungen. Ich würde es im West Weyr gerne so halten. Auch hier gibt es bestimmt verschiedene Arten.
Zuletzt geändert von Silverdrak am Fr 17 Feb, 2012 00:09, insgesamt 5-mal geändert.

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#4 Beitragvon Silverdrak » Do 19 Jan, 2012 23:32

Tunnelschlangen

Tunnelschlangen sind auf Pern heimische Kreaturen. Sie haben einen schlangenartigen langgezogenen dünnen Körper mit 6 meist kurzen Beinen mit je 3 Klauen bewehrten Zehen. Es gibt sie in allen möglichen Größen und Farben, mit glatter, geschuppter oder rauer Haut, im Wasser lebend oder an Land. Wie viele Pernlebensformen haben auch sie Fassettenaugen. Sie sollen aber nicht sonderlich gut sehen können und sich eher auf ihr Gehör verlassen.
Mit den großen Arten ist nicht zu spaßen. Manche dieser Arten können sich, wenn sie ausgewachsen sind, fast Mannhoch aufrichten und mit ihren Klauen und Zähnen zu langen. Man sollte sie keines Falls unterschätzen. Vorallem von im Wasser lebende Tunnelschlangen ist bekannt, dass sie ein gefährliches Gift besitzen, das sie über die Zähne abgeben können. Auch in den Dschungeln des Süd-Kontinents soll es giftige Schlangen geben.

Auf Pern gelten Tunnelschlangen als Pest, als echte Plage. Es gibt sie nahe zu überall, denn sie kommen nahezu überall hin und graben überall ihre Tunnel. Daher auch der Name Tunnelschlange. Kaum ein Ort ist vor ihnen sicher. Man kann davon ausgehen, dass es sie in nahe zu jedem Haushalt gibt. Auch wenn Kinder die kleineren Schlangen gerne fangen, gelten sie doch eher als Ungeziefer denn als Haustier. Man stellt ihnen nach wann immer sie sich blicken lassen.
Wie die Schlangen auf der Erde neigen sie dazu ihre Beute ganz zu verspeisen und können lange Zeit ohne Futter auskommen. Bei ihrer Beutewahl machen sie vor nichts halt, so fallen sie auch immer wieder Nutztiere an. Manche Arten bevorzugen als Beute Feuerechseneier, aber in der Regel ist ihnen auch anderes recht, was sie lästig macht. Kaum etwas ist vor ihnen sicher.

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#5 Beitragvon Silverdrak » Fr 20 Jan, 2012 00:27

Crawler

Crawler, oder auf Deutsch Krabbler bzw. Kriechtiere, sind kleine Reptilien ähnliche Kreaturen. Ich weis gar nicht mehr wie sie in den deutchen Büchern genannt werden. Sie haben sechs Beine und nisten sich oft in Menschen-Behausungen ein. Nicht jeder Pern-Bewohner wird über ihre Anwesenheit begeistert sein, dennoch sind sie aber eigentlich eher nützliche Wesen, denn sie fressen Insekten. Gefährlich oder sonst wie lästig sind sie meine ich nicht. Es wird aber auch selten von ihnen erzählt. Einige von können wie Geckos Wände hinauflaufen.
Auch hier denke ich, dass es eine Großzahl verschiedener Arten gibt.
Ob die ersten Siedler auch Reptilien mit nach Pern gebracht haben ist unbekannt. Ich halte es für eher unwahrscheinlich, wegen dem Nutzen-Aspekt, aber ausschließen will ich es nicht.

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#6 Beitragvon Silverdrak » Mi 08 Feb, 2012 23:22

Meerestiere


Perns Meereswesen

Auf Pern gibt es viele verschiedene Meerestiere. Einige werden namentlich genannt und auch beschrieben. Es wird auch reger Fischfang betrieben. Leider hab ich aber nicht mehr viel über die Meereswesen in Erinnerung behalten. Wenn ich die Bücher ein weiteres Mal lese, werde ich darauf ein genaueres Augemerk legen. Solltet ihr selbst welche in den Bücher finden nur her mit den Infos. Im folgenden das wenige, das mir im Kopf hängen geblieben ist.

Spinnenklauen
Spinnenklauen sind Krabben ähnliche Geschöpfe. Diese Krustentiere haben einen relativ kleinen Köprer im Vergleich zu zu ihren langen Klauen bewehrten Beine. Sie leben auf dem Meeresgrund. Bei Ebbe kann man sie leicht aufsammeln. Sie sind an küstengebieten ein häufiges Nahrungsmittel. Ich bin nicht sicher wie groß sie werden können, aber ich denke sind kleiner als Handgroß.

Springschwänze
Sie sind verwandt mit den Spinnenklauen und können in allen Gewässern gefunden werden. Sie sind relativ klein, dafür aber zahlreich. Charakteristisch für sie ist der gebogene Körper. Um Fressfeinden zu entkommen, können sie ihre Schwanz blitzschnell ausstrecken und so nach vorne schnellen. Ich vermute sie sind Garnelen-ähnlich.

Blutfisch
Bin nicht sicher ob sie so heißen. Das sind Fische, die sich an anderen Lebewesen festsaugen und sich von deren Blut ernähren. Fiese Biester.

Stachelschwanz
Dieser Fisch wird gerne gegessen, er ist aber etwas schwierig in der Zubereitung. Er hat giftige Stacheln entlang des Rückens und sondert außerdem noch einen giftigen Schleim ab. Wenn man nicht aufpasst rutscht man leicht auf der glitschigen Oberfläche mit dem Messer ab. Schneidet man sich und kommt dann mit dem Gift des Fisches in Berührung, gibt es eine schlimme Infektion mit Fieber und liegt mehrere Tage flach. Unbehandelt kann eine solche Verletzung sicher auch zum Tode führen.



Erden Meereswesen

Die ersten Siedler habe auch viele Fische mitgebracht und ausgesetzt. Ich weis nicht genau welche, aber ich schätze es sind schon die bekannteren. Mir ist irgendwie auch so als hätten sie auch Wale dabei gehabt, aber ich bin nicht sicher.
Ansonsten:

Geleit-Fische (Delphine)
Die Delphine sehen aus wie ganz normale Delphine. Der einzige Unterschied ist, dass sie die menschliche Sprache beherrschen.
Diese Fähigkeit wurde ihnen durch genetische Veränderungen gegeben, allerdings konnten sie das schon lange bevor sie mit den Siedlern nach Pern kamen. Sie lebten sich recht schnell in Perns Meeren ein.
Allgemein lebt eine Delphin-Gruppe in einer so genannten "Schule" zusammen. Diese Schulen werden in der Regel von dem ältesten Weibchen angeführt. Wie auf der Erde begleiten sie gerne Schiffe (weshalb man sie auf Pern Geleit-Fische nennt, der Begriff Delphin ist eher unbekannt) und nicht selten Retten sie in Not geratene Menschen aus dem Wasser. Zu Zeiten der ersten Siedler, arbeiteten Delphin und Mensch oft eng zusammen. Diese Freundschaft wurde allerdings zumindest bei den Menschen nach und nach vergessen und wurde erst später wieder entdeckt.
Für die Seefahrer sind Delphine aber stets ein gutes Zeichen, denn oft führen sie sie zu reichen Fischbeständen oder helfen ihnen schlechtem Wetter aus dem Weg zu gehen. Daher würde kein Mensch je Jagd auf diese freundlich und scheinbar stets gut gelaunten Wesen machen.

Früher gab es so genannte Delphinglocken mit denen die Delphine die Delphiner (korrigiert mich wenn die anders heißen) rufen konnten oder anders herum. Delphiner sind Menschen, die eng mit einem oder mehreren Delphinen zusammen arbeiten. Delphine wissen natürlich über alles Bescheid was im Wasser vor sich geht und durch ihre Ultraschallwellen können sie auch den Heilern helfen, wenn sie feststellen, dass mit einem Menschen was nicht stimmt (Krebsgeschwüre usw.).
Während die Delphine den Menschen halfen, halfen die Menschen den Delphinen z.B. in dem sie sie von Parasiten befreiten, die die Delphine nur schwer selbst los werden konnten. Besonders heimtückisch ist da ein kleiner Fisch (der oben erwähnte Blutfisch), der sich an den Delphinen festsaugt und nicht mehr los lässt, was wohl schmerzhaft ist. So bedient er sich an ihrem Blut.

Wer möchte kann gerne Delphiner werden und, wie die Drachenreiter einen Drachen haben, einen Delphin haben.

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#7 Beitragvon Silverdrak » Do 09 Feb, 2012 01:03

Gliederfüßer und anderes niederes Getier

Gemeint ist alles was irgendwie Insekten-artig ist.

Leider sind mir auch von diesen Kreaturen nur wenige im Gedächtnis geblieben. Ein paar werden in den Büchern beschrieben. Insekten sind einfach nicht meine Lieblingstiere. ;)
Was ich aber sagen kann, ist dass es sehr viele Insekten auf Pern gibt. Sie bieten vielen Tieren eine Nahrungsgrundlage. Die ersten Siedler haben versucht einige der stechenden Insekten zu modifizieren, so dass sie anstatt Krankheiten zu übertragen Impfungen verabreichen. Ob dieses Projekt geglückt ist weis ich nicht.

Namentlich erinnern kann ich mich an die VTOL (=vertical take off and landing, also zu Deutsch: senkrecht startend und landend). Diese Insekten springen senkrecht in die Luft und fliegen dann los. Gleichermaßen landen sie auch. Daher der Name.

Dann gibt es einige Käfer deren Namen ich vergessen habe. Einige von ihnen übernehmen die Bestäubung der Pflanzen. Dann gibt es welche die immer nur gerade aus laufen und nur die Richtung ändern wenn sie gegen ein Hindernis laufen. Eine andere Käferart ist weit verbreitet. Kinder sammeln sie gerne wegen ihrer bunten Farben, die je nach Gegend unterschiedlich sind.

Zu den Plagen zählen wohl die Bettwanzen. Ich bin nicht sicher ob es evtl. von der Erde eingeschleppte Insekten sind. Sie nisten sich jedenfalls gerne da ein wo es warm ist und da sind die Schlafgelegenheiten der Menschen prädestinierte Wohnräume. Sie überschreiten allerdings Linien aus Klah (meine ich) nicht. Wenn man sie hat, kann man so verhindern, dass sie sich noch weiter ausbreiten.

Die ersten Siedler haben auch Insekten von der Erde mitgebracht. Darunter Marienkäfer und Glühwürmchen. Auch Bienen, aber diese haben nicht überlebt. Gegen die Konkurenz und die vielen Freßfeinde hatten sie keine Chance. Daher gibt es auf Pern keinen Honig. Viele der mitgebrachten Insekten haben nicht überlebt.

Kein Insekt, aber auch von der Erde mitgebracht wurden auch Spinnen. Sie konnten sich auf Pern erfolgreich etablieren. Allerdings werden sie dort Spinnerinnen oder Weberinnen genannt.

Natürlich gibt es auch unterirdisch lebende Tiere wie Würmer. Bekannt sind hier aber nur die Weinreben- oder Sand-Würmer. Sie sind im Grunde die gleiche Spezies, nur dass die einen in den Wüsten von Igen leben und die andern vornehmlich dort wo Wein angebaut wird. Auf dem Südkontinent sind sie besonders weit verbreitet. Im Norden halten die Menschen sie für Schädlinge, genauer für Nachkommen der Fäden. Tief in den Boden eingedrungene Fäden müssen ausgegraben werden damit man sie vernichten kann. Oft wimmelt es an diesen Stellen nur so vor diesen Würmern. Daher denken die Menschen sie wären Abkömmlinge der Fäden. In Wirklichkeit sind diese Würmer Perns sekundärer Schutz. Sie fressen Fäden. Ein Wissenschaftler der ersten Siedler (ich komme später noch mal auf ihn zu sprechen) hat diese auf Pern heimischen Würmer in eigen-regie, also ohne das Wissen der anderen Siedler, genmanipuliert und so dafür gesorgt, dass sie Fäden fressen oder mit ihnen eine Symbiose eingehen, die sie nach und nach tötet und Pern so schützen. Da er dies im geheimen gemacht hat (bzw. nicht lang genug überlebt hat um es weiter zu erzählen), wissen die Menschen des späteren Perns das nicht und haben die Würmer vernichtet wo immer sie sie sahen. Erst später erkannten sie, dass sie äußerst nützliche Tiere sind.
Neben dem Fressen von Fäden, lockern sie außerdem den Boden auf, wodurch Pflanzen besser gedeihen. Sehr viel mehr ist über diese Wesen nicht bekannt.
Zuletzt geändert von Silverdrak am Mo 13 Feb, 2012 00:51, insgesamt 1-mal geändert.

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#8 Beitragvon Silverdrak » So 12 Feb, 2012 12:18

Herdentiere

Wie oben bereits beschrieben umfasst der Begriff Herdentier alle Tiere die in einer Herde Leben oder gehalten werden. Im folgenden also Tiere die dazu zählen.


Perns Tiere

Ob Pern eigene Herdentiere hat ist größtenteils unbekannt. Wherhühner also Flugunfähige Wherries gehören dazu. Der Erkundungstrupp der Pern vor den Siedlern erkundete, fand Fossilien eines Sechs-beinigen Pflanzenfressers. Es bleibt aber unbekannt ob diese Art oder dieser Typ Spezies an sich auf Pern noch existiert oder ob sie vollkommen ausgestorben sind.
Im West Weyr haben wir sie auf jeden Fall. Wie diese Tiere dann aussehen, wird im Tier-Thread speziell für den Weyr beschrieben werden.


Erdentiere

Alle Herdentiere, die von der Erde mit gebacht wuden, sind mittels Gen-Technik an Perns Flora angepasst worden. Andernfalls hätten sie Perns Pflanzen nicht oder nicht gut verdauern können. Angepasste Tiere sehen (laut DLG) alle etwas uriger aus. Haben also ein etwas üppigeres Fell, ausgeprägtere Hörner. Hausschweine bildeten sogar Hauer wie bei Wildschweinen aus. Wildtiere wie Hirsche und der gleichen haben auf die Anpassung nicht angesprochen und sind daher ausgestorben. Welche Tiere gibt es nun genau auf Pern:

Rinder (bzw. Rinderartige (=eng. bovine)): Die ersten Siedler haben viele verschiedene Rinder mitgebracht.
-- Nachgezogen ist eigentlich der bessere Ausdruck. Sie hatten das Erbgut verschiedenster Tiere auf den Raumschiffen mitgebracht. Dieses wurde dann in Kühe eingepflanzt, die so manipuliert waren, dass sie jede Art Tier (sei es Kuh, Schaf, Ziege..) zur Welt bringen konnten. --
Wie dem auch sei Rinder sind auch auf Pern wichtige Fleisch, Milch und Leder-Lieferanten.

Wolltiere: Auch verschiedene Schaf und Ziegenarten kamen nach Pern. Schafe dienen natürlich in erster Linie der Wollgewinnung, bei Ziegen natürlich nur die Langhaarigen Arten. Natürlich sind auch sie wichtige Fleisch, Milch und Leder-Lieferanten.

Milchtiere: sind Milchgebende Tiere wie Kühe und Ziegen. Nur um das erwähnt zu haben. Hier muss man berücksichtigen, dass es auf Pern keine Supermärkte gibt. Es gibt Milchprodukte, allerdings sind diese natürlich bei weitem nicht so haltbar wie bei uns und werden wohl auch eher in den kühleren Regionen hergestellt. Kühlschränke (oder Strom) gibt es auf Pern nicht. Was ich sagen möchte, ist dass es unwarscheinlich ist, dass sich ein Bauer ausschließlich auf Milchkühe spezialisiert hat. Jede Burg wird Milchtiere zur Deckung des eigenen Bedarfs haben. Aber es wird keine spezielle Produktion und Hochleistungs-Milch-Kühe oder dergleichen geben. Es ist alles eher mittelalterlich auf Pern.

Lasttiere: Lasttiere sind Lamas. Neben dem Transport von Lasten ist natürlich auch ihr Haar ein benötigter Rohstoff.

Schweine (Schweineartige (=eng. porcine)): Auch Schweine gibt es auf Pern, allerdings sind sie wenig verbreitet wodurch sie auf Pern sowas wie eine besondere kulinatische Spezialität sind. Neben ihrem Fleisch dienen sie auch als Reste-Vernichter (Lebensmittel).

Renner: Renner sind an Pern angepasste Pferde. Sie dienen zum Reiten also zur schnelle Fortbewegung. Ich weis nicht ob sie auch gegessen werden. Ich glaube nicht. Hier gibt es mittlerweile auch verschiedene Zuchtlinien. Renner aus Ruatha gelten als besonders edle und gute Tiere. Jeder ist stolz wenn in seinem Renner auch nur ein Tropfen Ruatha Blut fließt. Als Grundlage für die Renner dienten kleine robuste Pferdearten wie die Connemara und Welsh Ponys. Man munkelt, dass zu mindest in der Ruatha Zuchlinie auch etwas Arabar-Blut enthalten ist. Renner sind daher eher klein dafür aber schnell und wiederstandsfähig. Ihr Stockmaß liegt irgendwo zwischen 1,20 und 1,50m.
Rennen sind auf Pern ein beliebter Sport. Manche Burgen züchten daher speziell besonders schnelle Renner.
Über die Farbgebung der Renner ist wenig bekannt, aber ich denke sie wird genau so sein wie bei den Pferden.
Sie sind die einzigen bekannten Reittiere (neben den Drachen und evtl. Wheren) auf Pern.

Es heißt, dass neben den Rennern auch echte Pferde noch lange Zeit auf Pern überlebt haben. Spätestens mit der schweren Epidemie zum 5. Erscheinen des Roten Sterns sind aber im Norden alle verbleibenden reinen Erdentiere ausgestorben.

Zugtiere: ... sind fürgewöhnlich Rinder.
Die schweren Wagen von Karavanen werden allerdings meist von einem eher seltenen Renner-Schlag gezogen, der von den Shire Horses abstammt. Mit einem Stockmaß zwischen 1,60 und 1,70m (selten auch größter) sind diese eher ruhigen und behäbigen Tiere wohl die größten Renner auf Pern. Abgesehen von den Karavanen werden sie im sonstigen Pern wohl eher nicht benötigt. Sowas wie Kutschen gibt es nicht und Karren können auch von Rindern gezogen werden. Diese großen Renner wurden von den Siedler damals hauptsächlich für das stets reisende Volk geschaffen. Bin gar nicht mal sicher ob man diese großen Renner zu den Rennern zählt. Weis nicht welche Spitzengeschwindigkeiten so ein Kaltblut erreichen kann, aber ich denke mal das die normalen Renner schneller sein werden.

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#9 Beitragvon Silverdrak » So 12 Feb, 2012 14:29

Hundeartige

Natürlich haben die Siedler auch Hunde nach Pern gebracht. Allerdings Nutzhunde, also solche die z.B. Herden hüten können, keine kleinen Schmusehunde, die rum getragen werden.
Daher sind Perns Hunde alle eher Schäfer- oder Jagdhund-ähnlich. Auch Hunde die vom Jack Russell Terrier abstammen sollen dabei sein. Sie werden für die Jagd auf Tunnelschlangen benutzt.
Einige Hunde wurden bei der Flucht zum Nord-Kontinent im Süden zurück gelassen und leben dort nun wild.

Frettchen sind auch Hundeartige. Ich kann mich nicht erinnern, dass sie in den Büchern vorkommen, aber ich manchen Pern RPGs gibt es sie. Darum dachte ich, ich erwähne sie mal. Frettchen wurden oder werden auf der Erde zur Jagd genutzt. Vielleicht eignen sich Frettchen daher auf Pern auch dazu Tunnelschlangen fern zu halten. Sie sind klein genug, dass sie ihnen selbst in ihre Tunnel nachstellen können.

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#10 Beitragvon Silverdrak » So 12 Feb, 2012 23:44

Katzenartige


Katzen

Auch Katzen wurden als geeignet für die Jagd auf Tunnelschlangen befunden. Perns Katzen sind mittlerweile allerdings deutlich größer als die ursprünglichen Katzen. Wenn man nach der Abbildung im DLG geht etwa 1,5 mal so groß. Ich bin nicht sicher ob man sie als Haustiere hält oder ob sie verwildert einfach in den Siedlungen der Menschen leben. Vielleicht ist es beides.


Raubkatzen

Wer den Post zu den Gliederfüßer gelesen hat. Erinnert sich vielleicht an den Wissenschaftler, der die Würmer verändert hat. Dieser Wissenschaftler hat auch wider besseren Wissens und unerlaubt versucht die Mentasynthese auf große gefleckte Katzen anzuwenden um sie so steuerbar für den Menschen zu machen. Er wollte sie für die Jagd auf große Tunnelschlangen abrichten. Es war jedoch schon lange bevor die Menschen nach Pern kamen bekannt, dass die Mentasythese auf Katzen nicht so wirkte wie man es sich erhoffte. Anstatt schlagkräftige Begleiter zu schaffen, Begleiter die den Mensch als Freund nicht als Beute verstanden, schuff er noch gefährlichere Raubkatzen als sie es schon vorher waren. Intelligente Raubkatzen die verstanden wie ihr Opfer tickt und nicht im Traum daran dachten sich irgendwem anzuschließen oder zu unterwerfen. Nun letzten Endes wurde dieser Wissenschaftler Opfer seiner eigenen Kreation. Diese Katzen leben auf dem Südkontinent. Im Norden kennt man sie nicht.
Im DLG heißt es, es wären Geparden gewesen, aber ich denke es waren Leoparden oder Jaguare. Vielleicht hat er auch mit allen dreien experementiert. Die letzten Beiden erscheinen mir aber am wahrscheinlichsten. Geparden brauchen freie Flächen für die Jagd. Sie sind schnell haben aber bei weitem nicht die Stärke der anderen beiden. Ich denke Leoparden oder Jaguare (3. größte Raubkatze der Erde) werden einem Menschen eher gefährlich und passen besser in die Dschungel des Südens. Vielleicht hat er auch eine ganz neue Art geschaffen. Man weis es nicht.
Die Raubkatzen des Südens sind jedenfalls gefährlich und ihr Fell ist gelb und schwarz gefleckt. Da sich sogar Drachen vor ihren Klauen in Acht nehmen müssen, was aber nicht heißt das diese Katzen eine ernsthafte Chance gegen Drachen hätten, dürften sie etwas größer sein. Sie jagen gerne in Rudeln. So muss ein einzelner Drache schon vorsichtig sein, sollte er auf Katzen treffen.

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#11 Beitragvon Silverdrak » Mo 13 Feb, 2012 00:48

Vögel

Durch die starke Konkurenz durch die Wherries und die Tunnelschlangen, hatten es Erdenvögel nicht leicht. Hühner, Enten und Gänse gibt es nur noch an wenigen Orten, da wo man sie vor Räubern effektiv schützen kann. Meist findet man sie nur noch in den wärmer gelegenen Burgen wo sie in Batterien gehalten und so vor räuberischen Tunnelschlangen und Wherries geschützt werden.

Greifvögel werden nicht erwähnt aber es gibt sie in andern Pern Rollenspielen. Wie die anderen Vögel werden auch sie es auf Pern nicht leicht haben und daher wohl ausschließlich in Menschen Hand existieren. Hier wohl hauptsächlich bei Burgherren oder wohlhabenderen Menschen, die Zeit für die Haltung dieser Tiere haben. Einsatzgebiet ist ganz klar die Jagd.


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