Heimatdorf von Tjary

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Dragonth
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Heimatdorf von Tjary

#1 Beitragvon Dragonth » So 17 Mai, 2009 19:55

Tjary war müde, denn er hatte den ganzen Tag auf dem Feld gearbeitet und war eigentlich auch noch nicht fertig. Er zog trotzdem seine Hacke hinter sich her und schlurfte den halben Weg nach Hause, wo ein kleines Bächlein am Wegesrand heraus sprudelte. Als das kalte Wasser in sein Gesicht spritzte und die Dreckschicht sich auf seinem Gesicht vollständig gelöst hatte, trank Tjary durstig und setzte sich dann auf einen Stein am Ufer.

Mit seinen Augen schaute er über den Horizont und wusste dann sofort, dass er diesen Anblick nicht mehr oft erleben würde. Plötzlich schepperte die Hacke zu Boden, die Tjary an seinen Sitzstein gelehnt hatte. Sein Vater war, als er gekommen ist, dagegen gestoßen und hob sie nun auf. "Bist du müde?"

Tjary wollte antworten, doch sein Vater nahm die Hacke und ging in Richtung seines Ackers. Seit er erfahren hatte das Tjary weg wollte, um ein Drachenreiter zu werden schaute er immer mit einem traurigen Lächeln zu seinem Sohn. Nachdem er nicht mehr zu sehen war, lief sein eigen Fleisch und Blut am Bachlauf entlang und rollte einige Steine an die Stelle ins Wasser, die dem Feld, was ihnen gehörte am nächsten war. So musste sein Vater nicht so weit laufen um den Eimer zum bewässern komplett füllen zu können, dachte Tjary und grub noch etwas an er Stelle um eine Art kleinen See zu erschaffen. Als sein Vater tatsächlich kam bewunderte er dieses Kunstwerk und rollte die Steine weg. Das angestaute Wasser schwappte in das Bett des Baches zurück. "Ich bin stolz auf dich. Ich werde dich zwar sehr vermissen, doch irgendwann wäre es so oder so dazu gekommen." Tränen liefen ihm übers Gesicht, dann umamten sich beide und sie spazierten in der Abendsonne die Feuerrot glühte nach Hause.

Als es schon dunkel war kamen sie am Hof an und suchten nach Tjarys Mutter, die sie beim Feuer schlafend fanden. "Ich denke wir sollten es ihr gleichtun und gut ausruhen. Da ich heute nicht wirklich viel geschafft habe sollte ich mit dir morgen zusammen aufs Feld gehen" , meinte Tjary und legte sich neben die Feuerstelle. "Du hast recht.", sagte sein Vater der sich mit dem Rücken zum Feuer, in eine dünne Decke gewickelt hatte.
Am nächsten Morgen wurden sie von den Sonnenstrahlen geweckt die durch das kleine Fenster schienen und standen auf. Ohne etwas zu essen begaben Tjary und sein Vater sich zum Acker um den Rest von Gestern aufzuarbeiten. Als sie fast fertig waren begab sich Tjary zur Wasserstelle und schöpfte etwas herraus. Es sah seltsam geknubbelt aus und als er dieses Steinchen gegen die Sonne hieltglitzerte es wie ein goldener Drache. Er beschloss seinem Vater nichts davon zu sagen, spritzte sich noch etwas Wasser ins Gesicht und ging wieder zum Acker zurück.

Auf dem Weg dorthin fand Tjary einige Früchte und Beeren, die er sich mit seinem Vater teilte. Mittlerweile war es schon früher Nachmittag und sie beeilten sich um bis zum Abend noch ein ganzes Feld fertig zu bekommen, doch das würde sein Vater wohl alleine machen müssen...
Zuletzt geändert von Dragonth am Di 23 Mär, 2010 19:22, insgesamt 1-mal geändert.

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#2 Beitragvon Ragnorena » Mi 08 Jul, 2009 13:46

kommt von hier

Es war ein milder, leicht bewölkter Sommernachmittag in Telgar. Das kleine, überschaubare Dorf lag ruhig und friedlich in der Landschaft da, die Felder schienen gut bestellt zu sein und das Getreide nahm langsam seine gelbe Farbe an. Auf den Äckern bearbeiteten einige Bauern das Land, auf den Weiden dahinter grasten Herdentiere. Sie ästen friedlich und liessen sich die Sonne aufs Fell scheinen. Plötzlich schnellte der Kopf eines der Tiere nach oben, die Augen weit aufgerissen und die sich drehenden Ohren horchend aufgestellt. Dann stiess es ein panisches Rufen aus, wodurch die ganze Herde aufgescheucht wurde. Direkt über ihnen war ein Drache wie aus dem Nichts aufgetaucht. während er sich fallen liess und damit rasch an Höhe verlor, stieben die Tiere in Panik auseinander.

Ach wie schade, dass er sich keines von ihnen einfach so aus der Luft pflücken konnte, dachte sich der Drache. Er hätte nichts gegen einen kleinen Imbiss gehabt, wohl aber sein Reiter, der inzwischen nach unten zu den Bauern spähte. Der blaue Drache wusste, wonach sein Reiter Ausschau hielt. Nein, ein Happen lag im Moment nicht drinn, aber L'kan hatte gesagt, dass sie wohl ein Weilchen bleiben würden... vielleicht konnten die Dorfbewohner ja später ein kleines Herdentier entbehren...?

Geboleth gab ein lautes Trompeten von sich, um ihre Ankunft zu signalisieren. Die Bauern sahen verwundert auf.
"Hast du ihn schon entdecken können?"
"Nein.... wir sollten landen und uns anständig vorstellen, würd ich meinen."
"Gute Idee, da vorne ist eine Strasse, da hat es genug Platz und ich trampel die halbe Ernte nicht gleich nieder."

Geboleth liess sich in einer geraden Linie auf den Weg hinabfallen, die Schwingen weit ausgestreckt, sodass er mit einer eleganten Landung aufsetzten konnte. Er lief noch einige Schritte weiter, um seinen eigenen Schwung aufzufangen und kam schliesslich auf dem breiten, mit Steinen und Kies präparierten Weg zum Stehen. Als sein Reiter abgestiegen war, setzte er sich hin und sah sich neugierig um. Seit ihrem letzten Besuch hatte sich nicht viel verändert, die Feldfrüchte waren in der Zwischenzeit etwas reifer geworden, ansonsten sah alles genau gleich aus wie bei ihrem letzten Besuch. Wo er zuvor noch die salzige, feuchte Meeresluft eingeatmet hatte, hatte er nun den Geruch von frisch umgegrabener, trockener Erde, vermischt mit dem Duft diverser Kräuter und Pflanzen in der Nase.
Die Sonne hatte ihren Zenit vor vielleicht zwei oder drei Stunden erreicht.
L'kan war inzwischen Richtung dorf unterwegs, dass etwa 500m weit entfernt war. Nach etwa 20 Schritten drehte er sich um.
"Kommst du mit, oder willst du hier lieber Wurzeln schlagen?"
"Aber nur bis zum Dorfrand, innerhalb von Dörfern fühle ich mich immer etwas eingeengt..."
"Ganz wie du willst."

Der Blaue nickte nur zur Antwort, stand auf und trottete gemütlich seinem Reiter hinterher...
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#3 Beitragvon Dragonth » Di 11 Aug, 2009 18:54

Den Acker, den Tjary und sein Vater bearbeiteten, war schon halb fertig, als ein großer Schatten auf dem Boden sichtbar wurde. Doch sein Vater war zu sehr mit der Arbeit beschäftigt. Tjary schaute nach oben, konnte aber durch die blendende Sonne nichts sehen. Bald kam eine Wolke, die die Sonne kurz verdeckte und er hielt erneut ausschau nach dem Schatten, der sich in richtung Dorf bewegte. Was er nun sah erfüllte ihn mit Freude und Stolz, doch ebenso mit traurigkeit. Schnell nahm Tjary seine Arbeit wieder auf, da er wusste das sein Vater den restlichen Teil des Feldes alleine bearbeiten musste und noch so viel wie möglich helfen wollte.
Hacken und sähen, wieder hacken und wieder sähen, ein Alltag der sich in ein aufregendes Leben verwandeln würde und nicht nur aufregend, so hoffte Tjary.

Nachdem sie ein weiteres Viertel des Feldes bearbeitet hatten, wollte Tjary nach Hause und sein Vater stimmte ihm zu. Offenbar hatte er den Schatten nicht bemerkt da er sonst bestimmt direkt den Heimweg angeschlagen hätte. In der Abenddämmerung hatten sie bereits die Hälfte des Weges hinter sich und das Häuschen was sie bewohnten war in Sichtweite gekommen. Es war erstaunlicherweise hell erleuchtet und man konnte sehen wie Tjarys Mutter vor den Fenstern hin und her huschte. Da fingen beide an zu laufen, denn wenn so etwas geschieht, war es meist nicht unwichtig. Je näher sie kamen konnten sie auch erkennen dass eine Person sich ganz alleine kurz vor ihrem Haus befand. Die Person ging in das Haus von ihrer kleinen Familie und sprach anscheinend dann mit Tjarys Mutter. Augenblicklich wusste nun auch Tjarys Vater worum es ging.

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#4 Beitragvon Ragnorena » So 25 Okt, 2009 11:05

L'kan hatte sich, nachdem er Geboleth beim nördlichen Dorfeingang zurückgelasen hatte, sogleich auf den Weg gemacht. Geboleth hatte sich sofort eingerollt und war eingedöst, was die Dorfbewohner sichtlich beruhigte.
L'kan kannte den Weg noch vom letzten mal, und es dauerte nicht lange, bis der das kleine, schlichte Haus erreichte, in dem der Junge mit seiner Familie wohnte. Wie vermutet, waren die männlichen Mitglieder der Familie draussen auf den Feldern. Tjarys Mutter war überrascht, ihn schon wieder anzutreffen, und sie erkundigte sich, ob es schon wieder Fäden geregnet hätte. L'kan erwiderte, dass er erneut wegen ihrem Sohn hier sei. Für einen Moment verhärtete sich der Gesichtausdruck der Frau, und ihre Augen blickten traurig drein. Dann aber bat sie ihn herein und brachte ihm eine Tasse mit aufgewärmten Klah. L'kan bedankte sich, trank jedoch nicht sofort. Er blickte die Frau forschend an, und sie betrachtete ihn ihrerseits schweigend. Dann sagte sie: "Ich kann mir denken, warum Ihr zurückgekommen seid."
Sie blickte ihm direkt in die Augen, und L'kan fühlte sich einen Moment unsicher. Sie hatte ihn also durchschaut, was ja zugegeben nicht sehr schwer gewesen war.... Es hatte ganz den Anschein, als würde die Frau ihren Sohn nicht einfach so gehen lassen wollen, zumindest nicht ohne ein paar gute Argumente seinerseits. Wie sollte er sie also überzeugen?
"Ich sehe, ich kann Euch nichts vormachen." begann er langsam. "es ist aber nun einmal eine Tatsache, dass mein Drache Euren Sohn bei unserem letzten Besuch als fähig empfunden hat, ein Drachenreiter zu werden."
Dass Geboleth vergessen hatte, ihm das damals mitzuteilen, behielt er lieber für sich.
"Ich verstehe" das war alles, was sie sagte.
"Ich möchte nicht unhöflich sein, aber ich denke, es wäre besser, wenn wir das Thema auch mit Eurem Sohn, und natürlich auch mit Eurem Gemahl besprechen"
"Natürlich."
Dann plötzlich legte sie ihre kalte Art ab und begann, mit L'kan über ganz banale Dinge zu reden. L'kan war erleichtert, dass sie nicht länger auf dem Thema beharrte und ging auf ihre Bemühung, eine gewöhnliche Konversation in Gang zu bringen, ein.... So verstrich der Nachmittag, und es begann zu dämmern. L'kan machte sich kurz auf, um nach Geboleth zu sehen, der ihm telepathisch mitgeteil hatte, dass er hungrig war. Nachdem L'kan für ihn etwas zu fressen organisiert hatte, ging er zurück zu Tjarys Haus. Hinter ihm hatte Geboleth mit dem Herdentier gerade kurzen Prozess gemacht und begann nun genüsslich, dessen Blut auszusaugen. Er achtete darauf, keine allzugrosse Schweinerei anzurichten, in seinem Heimatweyr hätte er dem Bock einfach den Kopf abgerissen, was eine unschöne Blutlache zur Folge gehabt hätte.

Tjarys Mutter hatte ihm gesagt, dass Vater und Sohn bei Einbruch der Nacht nach Hause kommen würden, also wartete L'kan draussen. Alles war hier so ähnlich wie in seinem Heimatdorf... die Lichter, die langsam hinter den Fensterscheiben angingen, die kühle, würzige Luft, die sich mit Rauch aus den Kaminfeuern und Kochstellen mischte... L'kan erinnerte sich gut, wie er damals "abgeholt" worden war... er versuchte sich zu erinnern, mit welchen Worten Sylvara seinen Vater hatte überzeugen können, als ihm einfiel, dass er bei dem Gespräch ja gar nicht dabei gewesen war... Während er so dastand und nachdachte, kam Tjarys Mutter heraus und teilte ihm mit, dass das Abendessen bereit wäre. Sie eilte zurück ins Haus und er folgte ihr.
"Die beiden müssten eigentlich jeden Moment hier eintreffen," meinte sie, während sie prüfend nach draussen spähte.
"Ah, da sind sie ja..."
L'kan drehte sich um, gerade als die Tür aufgestossen wurde.
"Guten Abend." begrüsste er Tjary und seinen Vater...
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#5 Beitragvon Dragonth » Fr 19 Mär, 2010 19:07

Schweren Herzens grüßte Tjarys Vati den Drachenreiter in einer Art, die sein Sohn noch nie von ihm gehört hatte. Dann schüttelte er die Hand des Unbekannten und verschwand im Schlafraum. Tjary wunderte sich, aber begrüßte den jungen Mann höflich und bat ihn, sich zu setzen. Das Abendessen stand auf dem hölzernen Tisch, den sie alle gemeinsam gebaut hatten. Vater hatte grob alle Teile aus einem Baum herausgehackt und zurecht gesägt. Er hatte ein Muster entworfen und es auf die Tischbeine und Platte geritzt und Mutter hatte alle Teile zusammengehämmert. Tjary erzählte gern über Dinge, die er mit seinen Eltern unternommen hat. L`kan, schien es ein wenig zu amüsieren.
Als dann sein Vater sich an den Tisch setzte, begannen sie zu essen. Tjarys Mutter hatte feine Sachen gekocht, die den alltäglichen Haferschleim mit Brot ersetzten. Dampfendes Huhn, gefüllt mit Bohnen verbreitete seinen Duft. Als Nachtisch gab es karamellisierte Mandeln, die auf einem süßen Teig zu Törtchen gebacken waren. Es schmeckte allen gut, denn nichts blieb übrig.
"So, mein Sohn. Geh und hilf deiner Mutter beim Abwaschen." sagte Tjarys Vater, der sich nun genüsslich den Bauch massierte und danach Aufstand um ein paar Schritte zu gehen. Nach der Runde durch das Zimmer setzte er sich wieder. Seine Frau nahm das Geschirr, tat es in einen leeren Eimer und ging mit Tjary zum Bach. "Das wird wohl eine Weile dauern bis wir zurück kommen", meinte Tjary beim rausgehen. "Vertragt euch" sagte Tjarys Mutter, lächelte ihrem Mann zu und verschwand aus der Türschwelle. Leise schloss sie die Tür und schaute in den Nachthimmel. "Dort oben wirst du bald sein mein großer. Und ich hoffe das ich dich bald hier wieder sehe. Aber bring deinen Drachen mit. Ich würde gerne wissen wie deiner aussieht." "Klar Mama. Ich werde auf jeden Fall zurück kommen und ich wette mit dir, dass du und Papa dann reich seid. Denn ich habe etwas schönes für dich als Abschiedsgeschenk. Ein Geheimnis, was die Erde Jahre aufbewahrte. Im Fluss ist Gold." Da holte Tjary den Goldnugget heraus. "Und das beste ist, das der Abschnitt des Flusses, der uns gehört, dieses Gold bewahrt." Tjarys Mutter nahm den Brocken Gold in die Hand und prüfte ihn eingehend. "Dann hast du ja doch was bei mir gelehrnt, mein Sohn" Sie lächelte und hielt das Bröckchen gegen den Mond, wo es glitzerte wie ein Stückchen eines Sterns. "Das ist das beste Abschiedsgeschenk, was du mir machen konntest. Danke." "Gern Geschehen", sagte Tjary. "Aber bevor ihr euch mit dem Gold vergnügt und ich mich um einen Drachen kümmere, widmen wir die Aufmerksamkeit lieber erst einmal den kleinen Dingen des Lebens." "Wie recht du hast" antwortete Tjarys Mutter. Und sie begannen, um ein Gold Nugget Reicher, Geschirr abzuwaschen.
Als sie damit fertig waren, tappten sie vorsichtig nach Hause. Der Mond war von einem Wolkenband verhängt worden, doch da sie den Weg gut kannten, wussten sie an welcher Stelle man aufpassen musste um nicht hinzufallen. Nachdem sie ein gutes Stück zurück gelegt hatten, war es schon recht spät und als sie die Tür öffneten, sahen sie einen Drachenreiter und einen Mann fortgeschrittenen Alters, die sehrwohl und gründlich, 3 Flaschen des Weins vom vorletzten Jahr geleert hatten am Tisch sitzen und fröhlich über irgendwelchen Blödsinn herumalberten. Tjary wäre am liebsten in die Runde mit eingestiegen, doch er musste einsehen, dass morgen ein anstrengender Tag auf ihn wartet.
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#6 Beitragvon Ragnorena » Mi 23 Feb, 2011 15:29

Sobald die Haustür ins Schloss gefallen war, bedachte Tjarys Vater ihn mit einem langen Blick. L'kan, der leicht nervös wurde, versuchte, sich nichts anmerken zu lassen.
"Du schaffst das schon! Denke ich..."hörte er Geboleths Worte in seinem Kopf, die vermutlich beruhigend wirken sollten.
Es entstand eine unangenehme Stille, und unruhig änderte L'kan seine Sitzposition. Dann endlich brach sein Gegenüber das Schweigen.
"Ich will offen mit euch sein, Drachenreiter. Es gefällt mir nicht, meinen Sohn gehen zu lassen. Er ist unser einziges Kind und unser Hof wurde bereits vom Vater meines Grossvaters geführt. Wenn Tjary fortgeht wird niemand aus meiner Familie übrig sein, der meinen Platz einnimmt."
Erneut verbreitete sich Schweigen. Müde rieb der alte Mann seine Augen, stützte dann die Ellbogen auf den Tisch und faltete die Hände.
"Erzählt mir von eurem Leben als Drachenreiter, L'kan. Was wird mit meinem Sohn geschehen, sollte ein Drache ihn erwählen?"
Überrascht von dem nun plötzlich viel freundlicheren Tonfall wusste L'kan erst nicht, wo er beginnen sollte.
"Nun, ehm..."
Tjarys Vater stand auf, ging zu einem der Küchenschränke und holte eine Flasche Wein und 2 Gläser hervor.
"Also, zuerst wird euer Sohn mit dem alltäglichen Leben in einem Weyr vertraut gemacht. Für ihn wird es sogar etwas ganz besonderes sein, der West Weyr wird ja erst neu aufgebaut. Nicht viele Drachenreiter haben das Glück, von Anfang an dabei zu sein, wenn ihr versteht... nun, bis also das erste Gelege Dracheneier auf dem heissen Sand der Brutstätte liegt, wird euer Sohn beim Aufbau des Westweyrs helfen und die Abläufe in einem Weyr kennen lernen. Wenn dann die Eier soweit sind, um zu schlüpfen, gibt es eine Zeremonie, bei der sich alle Drachenkandidaten an der Brutstelle versammeln. Für gewöhnlich gibt es mehr Kandidaten als Eier. Es sind dann die Drachenjungen, die sich ihren Reiter auswählen. Es kann also auch sein, dass Tjary sich nicht an einen Drachen bindet. In diesem Falle würde man ihn im Weyr bleiben lassen, um es beim nächsten Gelege erneut zu versuchen. Er ist ja noch jung... Die Drachen täuschen sich selten, was die Eignung eines Drachenreiters angeht. Möglich, dass Tjarys Drachenpartner nicht beim ersten Gelege dabei sein wird."
L'kan wollte fortfahren, doch Tjarys Vater unterbrach ihn.
"Würdet ihr ihn zurückbringen, wenn es nicht schon beim ersten Mal klappt?" Er hatte L'kan in der Zwischenzeit ein Glas untergejubelt und sein eigenes bereits geleert. Während er sich neuen Wein einschenkte, schaute er L'kan an und wartete auf seine Antwort.
"Nun, wenn es euer ausdrücklicher Wunsch ist..."
Vorsichtig zuckte L'kan mit den Schultern.
"Es ist nunmal aber so, dass ihr eurem Sohn mehr als eine Chance geben solltet. Manche Kandidaten verlieren von selbst den Mut, wenn sie nach mehreren Gegenüberstellungen noch keinen Drachen an sich binden konnten. Aber ich finde, diese Entscheidung solltet ihr Tjary selbst überlassen."
Tjarys Vater nickte langsam und bedächtig, und stürzte dann das Glas Rotwein in einem Zug hinunter, nur um sich sofort neu einzuschenken. Vorsichtig nippte L'kan derweil an seinem eigenen Glas. Es war kein ausgezeichneter Bendenwein, was ja auch nicht zu erwarten war bei einer Bauernfamilie. Vermutlich eine unbekanntere Sorte hier aus der Gegend, säuerlich und nicht sehr gehaltvoll, aber durchaus trinkbar...


Geboleth stöhnte. Er fühlte sich plötzlich merkwürdig. Seine Liegeposition war ihm unbequem geworden, ausserdem piekte ihn nun plötzlich ein grösserer Kieselstein ganz fies in den Ellbogen. Genervt stand er auf. Verwirrt stellte er fest, dass sich der Boden irgendwie zu drehen schien. Er sandte einen fragenden Gedanken an seinen Reiter. Erneut entfuhr dem Drachen ein stöhnendes Geräusch. Sein Reiter war betrunken. Und nun färbte es auf ihn ab. L'kan würde sich einiges von ihm anhören müssen, wenn er wieder nüchtern war. Leicht schwankend suchte sich Geboleth eine gemütlichere Position und legte sich wieder hin, die Vorderpranken über dem Kopf zusammengeschlagen...


Der nächste Morgen verlief sehr geschäftig. Nachdem Tjary und seine Mutter am Vorabend vom Abwasch zurückgekommen und ihren Vater beziehungsweise Gemahl betrunken mit dem Drachenreiter herumalbern gesehen hatten, hatte man die beiden Männer kurzerhand zu Bett geschickt. L'kan wurde bei Tagesanbruch von seinem Drachen geweckt.
"Das hast du ja super hingekriegt!" dröhnte Geboleths vorwurfsvolle Stimme in seinem Kopf.
Mit gequältem Gesichtsausdruck richtete L'kan sich auf und blieb benommen auf seiner Matratze sitzen.
"Nicht so laut, verflucht.... " zischte er. Er fühlte sich, als hätten ihn eine Herde wildgewordener Wherries überrannt. Und sein Kopf! Der pochende Schmerz in seinem Kopf wollte einfach nicht nachlassen.
"Du hast dich gestern betrunken!"hallte die Stimme seines Drachens erneut in unerträglicher Lautstärke durch seine Gedanken.
"Gebo, bitte..."
"Du scheinst vergessen zu haben, dass solche Spässe auch auf mich Auswirkungen haben. Weisst du, wie nervig das ist, wenn sich alles vor deinen Augen dreht? Wenigstens hat es etwas gebracht und Tjary darf uns begleiten. Aber wenn du jeden potentiellen Kandidaten auf diese Weise gewinnen willst, dann gute Nacht..."
L'kan stand vorsichtig auf. Sein Kopf quitierte es mit einem erneuten Anflug pochenden Schmerzes. Tjarys Mutter musste ihm gestern noch eine Waschschüssel und ein Tuch bereit gelegt haben. Dankbar griff er danach. Das kalte Wasser auf seinem Gesicht liess ihn klarer denken und machte ihn hellwach.
Er ging in die Küche, wo er Tjarys und seine Mutter antraf. Sie knetete gerade einen Brotteig, während Tjary seine Habseligkeiten zusammensuchte und in eine Tasche stopfte. Die ersten Sonnenstrahlen schienen durch das Fenster. Es würde ein klarer, sonniger Tag werden.
"Guten Morgen!" begrüsste er die beiden. Er hoffte, nicht rot zu werden. Der gestrige Abend, beziehungsweise dessen Ende war ihm etwas peinlich. Doch weder Tjarys Mutter noch Tjary selbst schienen es ihm übel zu nehmen. Der Junge grinste ihn sogar wissend an und zwinkerte ihm zu.
"Drachenreiter L'kan?" Tjarys Mutter sah von ihrem Teig auf und lächelte. "Wenn ihr so freundlich wärt, mir die Schüssel dort zu reichen..."

Zwei Stunden und eine wohltuende Tasse Klah später hatten sie sich vor Tjarys Haus versammelt. Bekannte und Freunde der Familie waren gekommen, um Tjary zu verabschieden. Geboleth war zu dem Haus gekommen und wartete etwas abseits der Menschenansammlung geduldig auf den Moment des Aufbruchs. L'kan band gerade Tjarys Gepäck an Geboleths Geschirr fest, als Tjarys Vater näher trat. Mit einem eleganten, schon so oft ausgeführten Sprung von Geboleths Schulter landete L'kan neben ihm.
"Dass Ihr mir ja gut auf ihn aufpasst." Sagte der alte Mann und legte L'kan seine schwere Hand auf die Schulter.
"Ich verspreche es euch!" Geboleth drehte seinen Kopf und nickte Tjarys Vater zu.
In dem Moment kamen Tjary und seine Mutter näher, die anderen hielten sich angesichts des Drachens respektvoll im Hintergrund. Nachdem sich die kleine Familie noch einmal herzlich umarmt hatte und die letzten Abschiedsworte gesprochen waren, half L'kan Tjarry beim Aufsteigen auf Geboleth's Rücken. Er schnallte den Jungen mit den Sicherheitsriemen am Geschirr fest und nahm dann selbst seinen Platz im Nacken seines Drachens ein.
Die Schwanzspitze des Blauen zuckte vor freudiger Erwartung.
"Los geht's!"
Ein letztes Mal winkten sie den Menschen unter sich zu, dann sprang Geboleth mit einem gewaltigen Satz in die Luft. Mit einigen kräftigen Flügelschlagen gewannen sie rasch an Höhe, während das Dorf unter ihnen zu schrumpfen schien.
Geboleth machte sich auf Richtung Tillek. Während die Landschaft unter ihnen vorbeiraste versichterte sich L'kan, dass es seinem Passagier hinter ihm gut ging. Der schient den Ritt hell begeistert zu geniessen. Ein gutes Zeichen.
"Geboleth? Versuche, ob du Nemesyth erreichen kannst. Die müssten seit gestern Nachmittag auf See sein."

>Geboleth kommuniziert mit Nemesyth<
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Route von Tjarys Dorf zum Boot

#7 Beitragvon Dragonth » Fr 04 Mär, 2011 14:56

kommt von hier

Die Tasche wurde immer voller und voller. Alles wichtige war schon untergebracht und Tjary versuchte nun so viel noch hinein zu drücken wie es ging. Zum Schluss noch den Topf mit seinen Haustieren. Er würde zwischendurch während des Fluges nach ihnen sehen. Auch Würmer brauchten ab und zu etwas frische Luft und den Deckel des Topfes konnte man einfach mit zwei Stricken zu binden. Während Tjary die Tasche so packte, dass man sie auch noch tragen konnte, ging L`kan an ihm vorbei. Der gestrige Abend hatte ihm offenbar etwas zugesetzt, doch mit etwas Klah ging alles gleich besser. Außerdem kam der Moment des Abschieds immer näher. Seine ganze Familie hatte sich in respektvollem Abstand dem blauen Drachen gegenüber vor dem Haus versammelt. Nach einer Weile hatte sich Tjary von allen verabschiedet und insgeheim freute er sich auf seinen ersten richtigen Flug auf einem Drachen. L`kan hatte das Gepäck bereits befestigt und half ihm auf den Drachenrücken. Noch mehr Freude kam in Tjary auf. Er winkte seiner Familie noch zu, bis sie abhoben. Ein kräftiger Satz und ein paar Flügelschläge reichten, um die Menschen und Häuser klein aussehen zu lassen.

Nachdem der blaue Drache seine Flughöhe erreicht hatte schaute L`kan nach Tjary. Er sah sich voller Begeisterung um, sah hinunter auf Felder und Wiesen und wurde sich bewusst, dass noch eine lange Reise vor ihnen lag. "Also Tjary. Ich möchte dir meinen Drachen Geboleth vorstellen. Wir fliegen mit ihm bis nach Tillek und werden dann noch etwas über das Meer fliegen müssen, um zu unserem Schiff zu kommen. Dann beginnt der längste Teil unserer Reise zum West Weyr." "Und dann bekomme ich meinen Drachen dort?" fragte Tjary. "Nein, so schnell geht das nicht. Der West Weyr befindet sich noch im Bau. Und da müssen alle mithelfen, zunächst auch du." "Okay. Damit habe ich ja schon etwas Erfahrung." L`kan drehte sich wieder rum und Tjary machte sich Gedanken wie es seinen Haustieren wohl ging. Vorsichtig öffnete er die Tasche und zog den Topf ein bisschen heraus. Dann öffnete er den Knoten und hob den Deckel etwas hoch, damit frische Luft hinein gelangen konnte.
Tjary hielt die Teile gut fest und beschaute noch ein wenig die Landschaft. Er konnte nichts entdecken was ihm fremd vorkam. Nur Wälder, Wiesen und Äcker die schnell an ihnen vorbei zogen.

Nach ein paar Minuten schloss er den Topf wieder, band die Stricke zusammen und schob alles in die Tasche zurück. Den Würmern ging es sehr gut und Tjary entspannte sich. Doch plötzlich entdeckte er einen Wurm, der aus dem Topf herausgekrochen war, an der linken Seite des Drachen auf seinen Schuppen kleben. Offenbar lebte er noch, denn ab und zu arbeitete er sich ein kleines Stückchen weiter zum Bauch vor. Tjary versuchte mit der Hand den Wurm zu erreichen, doch er kam einfach nicht soweit. Und L`kan durfte ihn nicht entdecken. Er hatte noch keine plausible Erklärung für einen Wurm an einem Drachen. Außerdem konnte man diese nützlichen Tiere sowieso nicht recht leiden. Oft wurden sie getötet wenn sie an der Oberfläche auftauchten. Tjary hatte es zumindest geschafft seine Eltern davon zu überzeugen, dass es harmlose Bodenlebewesen sind. Doch ob L`kan auf ihn hören würde konnte er sich nicht recht vorstellen. Also musste eine Erklärung her, die auch einem Drachenreiter plausibel erschien.

"Ich habe gehört, dass du ab und zu mal zeichnest. Die Bilder gefallen mir gut, vielleicht kannst du dir damit ein bisschen was Extra verdienen? Im West Weyr gibt es nicht viele Darstellungen aus den nördlichen Gebieten und es findet sich bestimmt der ein oder andere, der seinen Wohnraum mit deinen Bildern schmücken würde."
Tjary wurde etwas verlegen. Dass er gut zeichnen konnte wusste er, aber an seinen Bildern hatte noch niemand Kaufinteresse gezeigt. Vor allem fühlte er sich dahin gehend etwas unsicher, denn ein junger Bauer zeichnet eigentlich nicht. "Naja, ich denke wenn ich schon den ganzen Tag beim Aufbau helfen soll, werde ich keine Zeit haben Bilder zu zeichnen." "Ja das stimmt. Da magst du recht haben. Doch auf dem Schiff hast du ganz bestimmt Zeit dazu. Eine Schiffsreise ist oft langweilig."

Der Wurm hatte sich schon ein gutes Stück vorgearbeitet. Bald würde er am ersten Bauchmuskel des Drachen ankommen und Tjary hoffte und betete, dass Geboleth nicht kitzelig war. Aber für den Fall der Fälle hatte er schon eine logische Aussage gefunden. Er würde einfach sagen, dass sich der Wurm während des Aufenthalts im Dorf an Geboleth geheftet hatte. Denn etwas außerhalb des Dorfes konnte man mit etwas Grabarbeit die Würmer finden.
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#8 Beitragvon Ragnorena » So 13 Mär, 2011 16:40

Klar und deutlich erschien das Bild von Nemesyth in seinen Gedanken. Vor seinem geistigen Auge erkannte Geboleth die dreimastige Meridian mit der goldenen Drachin an Bord. Drei Schiffslängen dahinter folgte ihr die kleinere Amelia. Es war also die Sicht von einem der braunen Drachen, stellte Geboleth fest. Wie auch immer, die Informationen waren mehr als ausreichend.
"Alles klar, wir kommen!" sandte er in Gedanken an Nemesyth.

"Okay Tjary, es ist soweit!" L'kan drehte sich um, während Geboleth seinen Flug langsam abbremste und in energiesparenden Kreisen flog, die Flügel weit ausgebreitet.
"Geboleth hat von Nemesyth den Standort der beiden Schiffe auf dem Ozean erhalten. Bist du bereit für deinen ersten Ritt durch's Dazwischen?"
Sein Blick fiel auf die Tasche, in der sich der Topf mit den Würmern befand.
"Du hast sie hoffentlich gut eingepackt... " L'kan stutzte. Daran hatt er gar nicht gedacht, und der Junge wahrscheinlich auch nicht. Scherben! Was wenn es den Würmern im Dazwischen zu kalt war? Die Tiere durften auf keinen Fall sterben. Da kam dem Blaureiter eine Idee. Er klinkte sich aus seinem Sicherheitsgeschirr aus und zog seine Reiterjacke aus. Diese war schliesslich aus robustem Wherrie-Leder und auf der Innenseite gefüttert. Den kurzen Moment im Dazwischen ohne sie würde er schon überleben. Die Sicherheit der Würmer ging im Moment vor.
Geboleth sandte ihm einen fragenden Gedanken und schnaubte dann missbiligend.
"Wie du willst... aber der eine Wurm an meinem Bauch wird den Flug nicht überleben. Es kitzelt furchtbar. Aber du kannst ihn da auch nicht mehr retten. Sag dem Jungen, er soll in Zukunft auf sein Gewürm besser aufpassen...".

L'kan reichte Tjary währenddessen seine Reiterjacke.
"Hier, umwickle den Topf damit. Das sollte die Würmer zusätzlich schützen. Wir sollten kein Risiko eingehen, schliesslich sind sie ja wertvoll, wenn man deiner Aussage trauen kann" Er zwinkerte Tjary zu. Während der Junge eilig die Jacke um die Tasche wickelte, erklärte ihm L'kan noch einmal die wichtigsten Regeln für das Dazwischen. Er selbst sicherte sich derweil wieder an seinem Reitgeschirr.
"... und nur nicht in Panik verfallen. Es kommt einem vor wie eine Ewigkeit, aber in Wahrheit dauert es nur wenige Augenblicke. Bereit?"
Tjary nickte, und nur wenige Sekunden später waren Drache samt Reiter und Passagiere verschwunden...


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