Kampf um Lyrr

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Kezune
Jungraptor
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Kampf um Lyrr

#1 Beitragvon Kezune » Sa 22 Okt, 2011 14:06

Lyrr war ein Wasserplanet, wurde von drei Monden umkreist und war weit und breit einer der einzigen Planeten, die Leben ermöglichten.
Hier gab es überwiegend tropisches Klima, unzählige kleine und einige wenige große Inseln, viele davon vulkanischem Ursprungs. Nur am südlichen Pol war das Wasser kalt
und mit Eis überzogen, da aufgrund der Schieflage des Planeten hier kaum Sonnenlicht und Wärme ankam.
Die humanoiden Wesen, welche hier in kleinen Städten lebten, waren auf Grund der begrenzten Fläche und Ressourcen nie über eine mittelalterliche Kultur hinausgekommen.
Jedoch waren sie meisterhafte Seefahrer, die es immer wieder zwischen den zahlreichen Riffen und Unterwasserklippen sicher zu navigieren vermochten.
Das meiste Leben auf Lyrr befand sich unter Wasser, die meisten Tiere an Land konnte entweder fliegen oder aber sehr gut schwimmen, da sich zwangsläufig fast
alle direkt oder indirekt aus dem Meer ernähren mussten.


Kezune lag gelangweilt auf einem Felsen und ließ ihr rechtes Vorderbein ins Wasser baumeln. Das fahle Licht der drei Monde spiegelte sich auf ihren goldenen Schuppen. Irgedwas muss doch hier sein, dachte sie resigniert, immerhin hat mich ja etwas hergerufen. Oder zumindest ist es mir so vorgekommen. Ihre Augen verengten sich zu schmalen Schlitzen. Zumindest hat es mich bisher erfolgreich davon abgehalten, dieser Welt wieder den Rücken zu kehren. Erneut ließ sie den Blick schweifen. Irgendwo weiter draußen näherte sich ein Schiff. Noch weiter draußen zog eine dichte Nebelwand herauf. Hinter ihr ein Wald aus Palmen und anderen Gewächsen, deren Namen sie nicht kannte. Erneut spürte die Drachin, wie hungrig sie war. Denn auf den winzigen Inseln, die sie bisher gesehen hatte, gab es nichts lohnendes zu Fressen für einen Drachen ihrer Größe. Und zum Fischen stellte sie sich einfach zu ungeschickt an. Am anderen Ende der Bucht hüllten Fackeln den Hafen einer Stadt in unheimliches Licht. Kleine Zweibeiner liefen aus ihren Häusern, als das Schiff näherkam. Irgendwas großes füllte dessen kompletten vorderen Teil aus. Für Einzelheiten reichte Kezunes nächtliches Sehvermögen leider nicht aus. Der Wind drehte sich und trug leicht fauligen, an alten Fisch erinnernden Geruch zu ihr.
Ruckartig wuchtete sie sich hoch und erschrak. Denn als das Schiff in den Hafen einlief, konnte sie im Licht der Fackeln genau erkennen, WAS da auf dem Boot lag...

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