Psycho-Dragons Reisen

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Leundra
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#61 Beitragvon Leundra » Fr 23 Mär, 2007 21:40

Nero setzte sich gemächlich hin und begutachtete die bunt zusammen gemischte Gruppe genau. In einigen von ihnen spürte er enorme Energien fließen und als dann der junge silberne Drache sich bewegte und seine Pfotenabdrücke, durch Säure zersetzt, sich aufzulösen begannen, musste er unwillkürlich seufzen. „Man nennt mich Nero“ antwortete er auf Luarcis Frage, der ihn argwöhnisch beäugte „und ich bin auf der Suche nach der Ursache dieses Waldes. Ihr müsst doch schon selbst bemerkt haben, dass diese Bäume keinen natürlichen Ursprung haben und da ich mich für jegliche Form der Magie interessiere bin ich her gekommen.“ Besorgt musterte er weiter die Gruppe. Mit diesem lauten, Energie um sich werfenden Haufen würde er wohl nie unbemerkt bis zum Kern des Waldes vorstoßen können und er wusste das sein Gatetrans recht bald wieder erscheinen würde, um ihn abzuholen. Kurzzeitig beobachtete er noch einen kleinen verzerrten Drachenschatten in der Mitte der Gruppen und musste dann doch lächeln. Das ganze würde sicher noch amüsant werden.
Als Magan zum Aufbruch rief meinte er noch „Wenn ihr den Rest eurer Leute zusammengetrommelt habt kann ich euch gern zu einem erhöhten Plateau führen, von dem aus man gut wieder abheben kann. Einen Startversuch durch die Baumwipfel wäre eher schmerzhaft, da das große Unkraut hier dazu neigt einen festzuhalten. Ich selbst werde wohl nicht mehr zu einer größeren Erkundung des Waldes kommen, da ich bald von einer Bekannten wieder abgeholt werde und mich daher so oder so zu dem Plateau begeben muss.“
So folgte er der immer noch argwöhnischen Gruppe in einem geringen Abstand. Magan, der voran ging und hin und wieder zur Orientierung stehen blieb und den Kopf hob, blieb mit einem Mal vollends stehen, duckte sich und nickte in Richtung eines Baumes hinter dem ein grünliches Licht schimmerte. Es war mehr als offensichtlich, das Magie im Spiel war und so schlichen sich die Drachen, die weiter vorne gelaufen waren, vorsichtig an und spähten am Baum vorbei.
Auf dem Boden liegend, war es der Ring der das grüne Leuchten verursachte. Während dessen versuchten Tsi und der Waldgeist ständig den Ring zu fangen, der sich jedoch jedes Mal wenn sie auf ihn zusprangen von ihnen wegbewegte.
Daneben saß eine kleine bunte Drachin, die dem Treiben sichtlich amüsiert zusah und in einem größeren Abstand standen Sky und Zephir die sich angeregt unterhielten.
Die ganze Szene wäre sicherlich äußerst lustig gewesen, wenn die schwarzen Zweige der Bäume um sie herum sich nicht langsam und leise sammelten und nach unten bewegten.
Luarcis, der dies als erster erkannte brüllte los und alarmierte die kleine Gruppe während Silvi bereits vorgesprungen war und nun der bunten Drachin versicherte, das sie die momentane Besitzerin des Rings sei. Kurz nachdem die Kleine den Bann gelöst hatte, griffen die Zweige an und versuchten die Anwesenden zu fangen.
Nero sprang sofort vor und spie grünes Odem nach den Ästen, die sich ruckartig zurückzogen und sich wieder sammelten um einen weiteren Angriif zu starten. „Weg hier!“ brüllte er und lief in Richtung Plateau in der Hoffnung, dass der Rest ihm folgen würde. Und wirklich stürzte die Gruppe, in Ermangelung eines anderen Wegs, ihm hinterher. Über ihnen raschelte das Laub und ein kalter Wind wehte mit einem Mal um die schwarzen Stämme der riesigen Bäume. Ein lautes Geheul durchdrang die bis vor wenigen Minuten noch vorherrschende Stille. Der Wächter des Waldes war erwacht! Nach kurzer Zeit erreichten die ersten eine steile Felswand, in die Nero seine Pranken schlug und so sich so nach oben zog.
Mit einem großen Satz sprang er ein letztes Mal und landete auf einem großen Plateau, das aus dem Wald herausragte. Kurz nach ihm erklimme einer nach dem anderen den Hügel. Die ankommenden setzten sich erst einmal hin und verschnauften.
Leundra benötigte zum erklimmen der Felswand nur einen kräftigen Sprung, musste jedoch als sie landen wollte, schnell ihre Flügel aufreißen und ein Stück weiter gleiten um nicht direkt auf Seriva und Vortex zu landen. Mit ausgetreckter Zunge und weit aufgerissenem Maul sog gierig die Luft in ihre Lungen und schaute dann fragend zu dem schwarzen Drachen, der etwas abgegrenzt zu den anderen am Ende des Plateaus hockte und den Himmel nach etwas absuchte. Ächzend erhob sie sich und ging auf ihn zu. „Was soll deine Erkundung denn bitte bringen wenn du dich so schnell wieder abholen lässt?“ fragte sie, da er wohl nach seiner Bekannten suchte. „Ich befinde mich schon zwei Wochen in diesem Wald und hatte eigentlich gehofft, dass die Zeit mir reicht. Doch der Wald ist wesentlich größer als ich zuerst annahm. Er geht nämlich unter der Erde noch weiter. Außerdem wird sein Geheimnis von vielen Fallen und Siegeln gebannt. Nun ja ich kann es später noch einmal versuchen, aber erst einmal muss ich einigen Terminen nachgehen.“ Seine Pupillen verengten sich und sein Blick verdunkelte sich. Leundra folgte seinem Blick und erblickte hoch über sich einen kleinen schwarzen Wirbel, der sich rasant vergrößerte und sich zu einem riesigen Strudel entwickelte. Dann riss der Wirbel auf einmal auf und gab den Blick auf eine Röhre frei, aus der eine weiße Drachin mit einem Affenzahn heraus schoss. Dabei wurde sie von einer Schar kleiner schwarzer Punkte verfolgt. Bevor jedoch die Schar die Röhre verlassen konnte, schloss sich der Wirbel wieder und löste sich so schnell auf, wie er erschienen war. Nun erblickte Leundra auch die junge Frau, die auf der Drachin saß, sich mit einer Hand in die rote Mähne der Weißen festhielt und den anderen Arm in die Luft hielt. Sie schien Nero entdeckt zu haben und gab einige unverständliche Befehle an die Drachin weiter. Diese flog auf das Plateau zu und drehte kleine Kreise über Nero, während ihre Reiterin hinunter rief „Hey Schwarzer! Ich habs eilig, also beweg dich endlich hoch. Das Netz hier in der Gegend ist noch nicht gereinigt, also stell dich auf einen hektischen Heimflug ein!“ Dabei fing sie an, ihrem rechten Arm herum zu tüfteln und mit einem Mal öffnete sich direkt über ihnen ein Wirbel und sog die sich unter ihm befinden Drachen ein. Die Weiße riss ihren Kopf hoch, schlug einmal kräftig mit den Flügeln und schoss durch die Pforte. Auch Nero erhob sich mit einem kurzen „Auf Wiedersehn“ und folgte dem seltsamen Paar. Doch auch Leundra wurde von dem Sog erfasst und krallte sich verzweifelt am Gestein unter ihren Pranken fest, doch ihr großer Körper gab dem Sog viel Angriffsfläche und so brach nach kurzer Zeit das Gestein unter ihr weg und Leundra flog mit einem spitzen Schrei der sich schließenden Pforte entgegen. Von einer Sekunde auf die andere war der Wirbel geschlossen und nichts erinnerte daran, das sich noch gerade dort ein Dimensionstor befunden hatte. Jedoch befand sich Leundra bereits auf der anderen Seite der Pforte und wurde immer noch von einem starken Sog hinter den dreien her gezogen. Wütend rief sie zu ihnen „Hey! Bringt mich sofort wieder zurück! Ich will nicht mitfliegen!“ Daraufhin lachte die Frau nur und rief zu Leundra „Vergiss es! Im Netz kann man immer nur in eine Richtung fliegen, und zwar in die in die dich der Sog zieht!“ Wütend schnaufte Leundra und blickte verstört hinter sich, wo sich in großer Entfernung eine schwarze Schar näherte. Nero bemerkte sie ebenfalls und raunte grimmig „Wir bekommen Besuch!“
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Seriva Senkalora
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#62 Beitragvon Seriva Senkalora » Sa 21 Apr, 2007 14:26

Seriva atmete auf, als Vortex wieder auf die Beine sprang. Das Geschirr schob sie sorgfältig beiseite, da sie sich sicher war, dass Vortex diese art des Transportes sicherlich nicht sehr gut gefallen würde.
Die rote Drachin blickte in den Wald und versank kurz in Gedanken.


Zephir beschleunigte ihren Sprint um kam kurz vor dem Dieb und Tsi zum Stehen. Sie knurrte das Wesen an und versuchte es zu irritieren, damit Tsi sich den Ring schnappen konnte.

[auf Golatemo]
Swen lag auf dem Plateau seiner Wohnhöhle und ließ den Blick über die Wüste schweifen. Vereinzelte Wolken kündigten den großen Regen an, der einmal im Jahr die Wüste heimsuchte und das Wasserreservoir unter dem Berg auffüllte. Auch die Oasen sogen die Wassermengen gierig auf.

Die Sonne stieg höher und dem Kupferdrachen wurde die Mittagshitze zuviel, so dass er sich in den Berg zurückzog. Das leise Plätschern des heilenden Wassers im Herzen des Berges beruhigte ihn und ließ ihn eindösen.

Ein lauter Knall ließ den Ostdrachen aufschrecken. Mehrere Explosionen folgten und dann krachte etwas großes, schweres aber zerbrechliches in den massiven Fels. Zügig verschwand Swen in der Wand, durchquerte das Gestein und beobachtete im Schutz des Felsens die Ursache des Lärms.
Ein großes metallisches Etwas war abgestürzt, seine Trümmerteile waren großflächig zerstreut. Swen grübelte, so etwas hatte er hier noch nie gesehen. Andere Wächter hatten stolz vom technischen Fortschritt ihrer Welten erzählt, aber Swen war immer zufrieden gewesen, dass die Raumfahrt hier noch keine Rolle spielte. Als eine Weile lang nichts geschah und auch niemand den Trümmerhaufen verließ wagte Swen sich auch dem Fels und betrachtete sich das Raumschiff näher. Das Logo auf dem Rumpf kam ihm bekannt vor...

"Valya!", schoß es ihm durch den Kopf. Swen erinnerte sich vage daran, dass der schwarze Drache einmal ein ähnliches Logo verwendet hatte, doch er konnte sich nur schwer an den Zusammenhang erinnern.
Swen konzentrierte sich und suchte nach einem Weg Valya zu kontaktieren... Letztlich wandte er sich an den Wächterrat mit der Bitte, sie mögen dem Wächter von Valyas Welt eine Nachricht zukommen lassen, damit dieser veranlassen könne, dass Valya sich auf den Weg nach Golatemo mache.

Damit war Swens Tagewerk getan und er verschwand tief unten in der kühlen Schlucht.

[wieder zurück bei den anderen]

Seriva fiel Lus geschwächter Zustand auf und sie machte sich Sorgen. Während der Weiße sich das Gift aus dem Körper zog, formte sie eine orange Energiekugel um sie Lus zu geben, damit dieser seinen Energiehaushalt wieder etwas regenerieren konnte.

Insgesamt tat ihnen allen eine Verschnaufpause offensichtlich gut.
Als Magan sich bewegte hinterließ er giftige Abdrücke, welche Seriva irritieren. Sie wusste nicht woher der silberne nun die Fähigkeiten eines Giftdrachen herhatte und beschloss ihn das später einmal zu fragen.

Vorerst war es wichtiger Silvis Ring zurückzubekommen und dann diesen wald zu verlassen. Seriva glaubte beim Anflug eine Hügelkette am Horizont erahnt zu haben. Doch bei diesen verworrenen Energieströmen des Planeten konnte dort auch alles mögliche liegen.
Hier konnte sie ihrem Gespür kaum trauen, was sie zutiefst beunruhigte.


Zephir merkte, dass sich der Waldgeist nicht für sie interessierte und so entschied sie sich einzugreifen. Unsanft wurde sie gestoppt, als kurz vor ihr ein Regenbogendrache aus dem Nichts auftauchte und sie gegen diesen stieß. Offenbar hatte dieser Drache ebenfalls großes Interesse an dem Ring, denn mit einem Bann band er ihn an den Boden.
Zephir verstand das nicht ganz, war aber auch nicht in der Lage etwas zu ändern, da sich der Ring einfach nicht greifen ließ.


Als ein Energiestoß im Wald aufflammte folgten Magan und die anderen ihm. Seriva hingegen wartete noch bis Vortex aufgestiegen war ehe auch sie sich auf den Weg machte.

Unter Neros Führung erreichten sie erst Zephir, die beiden Feuerechsen und den Ring. Dort befand sich ein weiterer Drache, den Seriva nicht kannte, der aber keine bösen Absichten zu haben schien.

Sie ahnte was kommen würde ehe es geschah und duckte sich instinktiv. Die peitschenden Äste zischten knapp über der Drachin und Vortex hinweg. Seriva lief los und sie erreichten eine steile Felswand. Erfreut endlich wieder vernünftigen Boden (für Seriva ist Stein das beste) unter den Füßen zu haben erkletterte sie das Plateau und ließ sich den Wind um die Nase wehen.

Während sie sich umblickte und den Rand des Plateaus abging, geschah hinter ihr alles sehr schnell. Ein Energiewirbel verwirrte ihre Energiesicht zum X-ten Mal an diesem verfluchten Tag und sie konnte nur schwach erahnen, dass Leundra und Nero in diesem Wirbel verschwanden.
Als der Spuk vorbei war, bat sie Silvi um eine kurze Info was denn nun gerde geschehen war...


Zephir sah wie Silvi den Ring nahm und beeilte sich dann von diesem Ort fortzukommen. Im Vorbeilaufen packte sie noch Tsi, die sich dann irgendwie in Fell und Federn der Greifin festzuhalten versuchte.
Die Felswand war kein Problem für die Greifin aus den Bergen, aber die peitschenden Äste griffen nach ihr und den beiden Feuerechsen. Als ihr der Weg nach oben versperrt wurde, sammelte Zephir sich kurz und spie einen lodernden Feuerstrahl auf die Äste, welche sich daraufhin sofort zurückzogen. Rasch legte Zephir die letzten Meter zurück, ehe sie sich auf dem Plateau auf den Boden warf und den Schmerz in Hals und Rachen zu ignorieren versuchte.

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Valya
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#63 Beitragvon Valya » Di 24 Apr, 2007 15:01

Es war wieder so einer der Tage die nicht hätten langweiliger werdne können. Da es alles in allem verdammt ruhig die letzten wochen war hatte fast das gesamte personal des "Berges" urlaub und nur eine kleine besetzung hockte abwechselnd im Observatorium, dem gehirn des stützpunktes im Berg.

Valya blinzelte verschlafen aus seiner, mit kissen und andren polstern ausgefüllten Nestmulde herraus auf den Zeitmesser, Früher mittag eigentlich noch viel zu früh für das was gestern so los war, aber Trotzdem zwand er sich fast schon aufzustehen. denn er wollte heute mal so sehen was in der Zentrale los wahr und vll seine flugkünste mit einem der wenigen noch verbleibenden shuttles unternehmen. so kroch er mehr aus seinem nest herraus als zu gehen, um sich an der Hygiene station seines raumes frisch zumachen.

"Nie mehr ein 10 stündiges Saufgelage mit Zwergen.... argg mein Kopf....."

Im waschbereich angekommen schaute er i ndne spiegel und hielt sich dne kopf, er hatte einen ziemlichen Kater.
Gute 2 stunden später war er soweit das er sich wieder einigermaßen wohl fühlte und verlies sein Zimmer und ging in richtung des hauptkorridors der zum Fahrstuhl des Observatoriums führte, es war weig verkehr in dne gängen für diese zeit eigentlich garnichts und er fragte sich ob die anderen, eigentlich der gesammte stützpuntder frei hatte noch mit Kater im Bett lag und seines Rausch ausschlief.

"mhh ich war wohl nicht der einzige der es wohl über trieben hatt wie es aussieht"

Gerade als er mit seinem selbsgespräch fertig gewordne war kam ein muter vorschhepfeifender zwerg um die ecke.

"Ah Da ist ja unser gewinner, hast uns ja gestern alle ziemlich unter den tisch gesoffen "

Der Zwerg lachte lauthals, Valya aber schaute nur verdutzt zurück als ob er nicht wüsste wovon der Zwerg rede.

" Häää? Bitte was? Wie gewinner? Wovon" Sein kopf dröhnte als der Zwerg lachte. " Ich kann mich eigentlich kaum noch an einzelheiten von gestern nacht errinern, mann hab ich nen kater.."

"Na kei nwunder nachdem du 15 Fässer des Stärsten Zwergenbieres Gelehrt hattest bei dme Wettbewerb und das ganze zeug was du vorher noc hgetrunken hattest, da is das kei nwunder das dein schädel sich anfühlt als ob er unter Tonnen von Granit begraben wäre, ach und Übrigens ich sollte dich eigentich holen. Der Al... hhh Magus sucht dich Du sollst sofort in die Zentrale kommen "

Valya schaute etwas verwundert drein und fragte sich was Xarxas nun wieder von ihm wollte er hatte doch egentlich alles gelern was der Alte Magus ihm beibringne konnte und er übte es auch regelmäßig.

"ahh hdanke für das auffrischen der errinerung" Sagte Valya estwas Konfus über dne ersten teil " und ich war e hgrade unterwegs in die Zentrale, du weisst nciht zufällig grade warum er mich rufen lässt oder?"

"Ne, das hatter mir nicht gesagt aber ich glaube es is was wichtiges also beeil dich mal lieber "

Bevor Valya etwas antworten konnte war der Zwerg scho nwieder auf seinem Wege und verschwunden, Valya machte sich daraufhin auf den weg in die Zentrale, Dort angekommen Erwartete ihn schon Xarxas.

"Ahhh, Da bist du ja! Ich erwatete dich schon, Ich hab neuigkeiten erfahren die für dich interessant seien könnten, wie ich sie erfahren habe ist ersmal unwichtig für dich. Aufjedenfall scheint auf einer weit entfernten Welt eines unserer Raumschiffe Abgestrzt zu sein.

Der Magus Bewegte eeine kralle üer eine Konsole woraufhin ein Hologramm projektor in der Mitte des Raumes aus dem Boden der Zentrale fuhr, Ein Grosser planet auf dessen Äquator höhe sich ei ngewaltige s gebirgsmassivwas die beidne halbkugeln wie eine mauer von einander trennte eine hälfte wirkte gut klimatisiert wärend die andre wie eine wüste einöde aussah. Irgendwie kam dieser planet Valya bekannt vor, nicht das er mal dor gewesen kam aber die beschreibung passte auf etwas was ihm vor jahren mal jemand erzählt hatte....

"Das is Planet XJ 2378, von seinen Bewohnern auch Golatemo genannt.... "

Bei dem namen Klingelte es bei Valya und das bild einer Roten Drachin schoss an seinem Geistigen auge Vorbei.

"... Dei nZeil das Wrack müsste ungefähr hier mitten in der Wüste Liegen, meine "Informanten" sagten mir das es anscheinend keine anzeischen für leben an bor des Wracks gab, deine aufgabe ist es dorhin zufliegen um zu sehen worum es sich gneau handelt, es worden zwar unsere hoheitszeichen auf einigen wrackteilen gefunden aber das kann sonstwas bedeuten, Du wirst die einen Draconican nehmen um dorhinzugelangen, wir können im augenblick keine anderen Maschinen dafür entbehren ohne nicht zu wissen ob es dort sicher ist oder nicht. Deine Kontakt person wartet schon vor ort aufdich also beeil dich ich hab dir deine ausrüstung schon zusammen stellen lassen und in dne kleinen Frachraum deines Draconican Bringen lassen."

Valya wusste genau das er bei Fragen zu der Person dei auf ihn wartet keine antwort bekommen würde, der Magus lieb geheimniss krämereien deswegen auch das verheimlichen mit der informations quelle, Valya seufzte, er wollte zwar heute flugstunden unternehmen aber das man ihn direkt in seine Jagdtmaschine setzt und ihn ans andre ende des universums schickt hätte er sich nicht räumen lassen.

"und was ist mit dne Koordinaten des systems, sagt mir nicht das ich die nun noch selbst berechnen darf ich habe nähmlich keinen schimmer wo dieser Planet liegt."

"Nein die Koordinanten sidn schon in dem Navcom eingespeichert und nun mach dich auf dne weg du solltest so früh wie möglich aufbrechen, es könnte sein das dich noch einige leute brauchen könnten aber das erfährst du ers vor ort. "

Wenige stunden später ging der Kleine Ein Personen Jäger, für die verhälnisse von Valya´s Folk klein, im Nahen Orbit von Golatemo auf unterlcihtgeschwindigkeit, auf grund der entfernung die ihm sein navcom anzeigte wäre die distanz viel zu gross für jegliche art von von ihm bekannten Transport zauber gewesen, er Aktivierte den Tarnmodusder maschine um zu verhindern das vermeintlich Intelligente Zivilisationen seine ankunft bemerkten und flog die vom navcom angezeigten Koordinaten an an. als er in die Atmosphäre ingedrungen war und sich seinem ziel näherte konnte er das Riesige Gürtelfelsmassiv sehen das sich rund um den Planeten zog, es war gewaltig in seinen ausmaßen auch von der entfernung aus betrachtet in der er sich zu diese massiv befand, als er wieder nach vorne aus seinem Cokpit schaute konnte er bereits sei nZiel sehen der grosse schwarze fleck am Fuße eines berges konnte im geld des Wüstensandes garnicht übersehen werden. Er landete den Jäger im schatten des Berges in einer grossen Felsspalte so das manihn von oben oder vom boden aus nur schwer sehen konnte, er stieg aus seiner maschiene aus legte den Helm weg und wirkte dabe ischon nervös, nei neher ungeduldig wippte er von einem bein auf das andre, nachdem er seinen druckanzug soweit los geworden war, den er im raumflug aus sicherheitsgründen tragen musste, eite er in windes eile davon hinter eine felsböschung.

" Ach misst, verdammtes Zwergenbier .... Verdammtes Saufgelage... "

Als er nach einigen augenblicken zu seiner Maschine zurückkehrte und sich einige ausrüstung aus dieser holte um die schlucht schlieslich zu verlassen wurde er vor dieser bereits erwartet....

[OOC: Sooo bevor ichs wieder ganz vergesse zu schreiben wollt ja eigentlich schon längst gepostet haben <.-.< naja @ SErvia ich hoffe das sich daraus was umsetzbares machen lässt ^^]

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Cyber Zipclaw
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#64 Beitragvon Cyber Zipclaw » Di 01 Mai, 2007 01:14

Die felsigen Ab- und Überhänge rasten nur so an Zeenpha vorbei, als er immer weiter nach unten stürzte, Flügel am Körper angelegt. Eisiger Wind schlug ihm ins Gesicht und er konnte fühlen, wie sich Eiskristalle hier und da an ihm kleben blieben. Der Raumgleiter hinter ihm holte schnell auf, blieb aber auf Abstand. Es nervte ihn, daß der Mensch immer noch hinter ihm her war, selbst nach dem Scheinangriff oben auf dem Berg. Mehrere Male mußte er steil nach oben ragenden Fels ausweichen. Dadurch hatte er kaum Zeit, sich eine neue Strategie zu überlegen. "Hauptsache vom Berg runter..." dachte er, den Blick nach vorn gerichtet, um ja nicht irgendwo gegenzuprallen. Metallische Geräusche hinter ihm sagten ihm, daß der Mensch auch so seine Probleme hatte, den Felsen auszuweichen.

"Hartnäckig! Selbstmörderisch! Dieser Idiot!" fluchte Zeenpha laut. "Wegen diesem verdammten... Ding!" Er hielt das Medallion immer noch fest in seiner Klaue. Er mußte einen Weg finden, es zu zerstören oder wenigstens verschwinden zu lassen.

"... verschwinden zu lassen..."

Der Utahraptor konnte es nicht fassen, daß er nicht früher daran gedacht hatte. "Wenn ich unten bin... Tor irgendwohin öffnen... und das Ding hineinschmeissen...!!! Ich bin aber auch bescheuert!" Mit diesen Gedanken machte er sich noch schlanker, um noch schneller nach unten zu "fliegen". Je eher er sein Vorhaben durchführte, desto eher ließen die Menschen ihn endlich in Ruhe.

Es dauerte eine Weile, bis er auf dem sich näherkommenden Boden etwas erkennen konnte. Ein dichter Wald ragte aus der Dunkelheit heraus. Und seltsame Lichter waren zu sehen. Oder war das nur Einbildung? Oder sollten dort Siedlung von Menschen sein? Egal! Er mußte dort runter, ganz egal was da nun war. Oder nicht war... Er stürzte schließlich auf ein Plateau am Fuße des Berges zu, konnte diesem aber noch schnell ausweichen. Im Augenwinkel meinte er etwas gesehen zu haben. Große Wesen, die dadrauf herumkletterten. Schnell versuchte er sich umzudrehen, aber durch die immer noch enorme Geschwindigkeit stürzte er direkt in den Wald, wo er mehrere unfreiwillige Saltos machte, einige Bäume umstürzte und schließlich schnaufend liegen blieb.

Der Raumgleiter schoß ebenfalls an dem Plateau vorbei, versuchte auszuwichen und streifte mit der linken Tragfläche nackten Fels und kam leicht ins Trudeln.

[OOC: So... ich mache morgen mit Vortex' Part weiter. Den Raumgleiter laß ich erstmal da. Ihr könnt damit machen, was Ihr wollt. *g* ]

Die ganzen Vorgänge verwirrten Vortex etwas und es fiel ihm schwer den Überblick zu behalten. Insbesondere bei dieser seltsamen Stimmung, die in diesem verfluchten Wald herrschte. So sehr er auch versuchte, alles im Auge zu behalten, gelang es ihm nicht und es bereitete ihm Unbehagen.

*Laß die anderen nur machen. Die wissen schon was sie tun.* dachte er nur. Und das war auch das beste, was er tun konnte.

Als es im Wald plötzlich ein seltsamen Aufblitzen gab und die anderen das Weite suchten, wurde ihm noch seltsamer zumute. Er sah zu Seriva, die offenbar auf ihn wartete. Und ohne zu zögern hastete er auf ihren Rücken und begann sich gut festzuhalten. Dann ging es los... Vortex verfluchte jeden einzigen Ast, der ihn traf, als die rote Drachin durch den dichten Wald marschierte. Murmelnd und fluchend krallte er sich auf ihrem Rücken fest und versuchte sich so klein wie möglich zu machen.

Vortex beobachtete alles eher so nebenbei und erschien dabei uninteressiert, dabei nahm er doch alles sehr genau wahr. Denn er wollte endlich genau wissen, was hier nun eigentlich gespielt wurde und wo sie sich befanden. So langsam wurde er ungeduldig und Frustration machte sich in ihm breit. Doch je mehr Informationen er aufnahm, desto weniger gefiel ihm das alles. Leise vor sich hinknurrend versuchte er den Unterhaltungen zu folgen, die nun auf einem Plateau fortgeführt wurden.

So beiläufig sah er nach oben, um sich ein wenig abzulenken. Dann plötzlich sah er etwas mit hoher Geschwindigkeit von oben auf das Plateau zurasen, das er nicht einmal richtig erkennen konnte. Er sprang von Serivas Rücken auf und zeigte wild gestikulierend darauf, wollte die anderen alamieren. Aber dann raste es schon über die Gruppe vorbei in den dahinterliegenden Wald hinein. "Da... da war was..." rief er noch und sah dem Etwas nach. Im nächsten Moment sah er den Raumgleiter hinterherrasen, das nur knapp einer Kollision mit dem Fels entging.

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Silverdrak
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#65 Beitragvon Silverdrak » Mi 09 Mai, 2007 02:15

Firnors Äußeres sah nun wieder gut aus. Durch die Opfer, die der Planetenwächter ihm, wenn auch widerwillig, brachte, hatte er sich eine neue Körperhülle geformt. Sie würde allerdings nur kurz sein Behältnis sein, das wusste der finstere Drache jetzt schon.
„Was nun?“, fragte der Planetenwächter. Er misstraute dem Drachen, doch im Moment schien dieser seine letzte Hoffnung zu sein. Die Augen des Drachen leuchteten unheimlich gelb. Es schien unentwegt in Bewegung zu sein.
Der schwarze Drache ließ sich Zeit mit der Antwort. Er blickte über das Gelände, schien alles genau ins Auge zu fassen. Mit einem Mal lief er los und blieb dann nach einigen hundert Metern stehen und sah zu dem Planetenwächter zurück. „Am besten du…“, der Dunkle stockte, schien zu grübeln, wobei er Gedankenverloren mit einer Klaue im Boden rum ritzte. „Nein, besser duu…“ er lief ein paar weitere Hundert Meter von seinem Ausgangspunkt weg „…stellst dich hier hin!“, beendete Firnor schließlich seine Satz, tippte mehrmals mit der Klaue auf die Stelle wo er nun stand und zog einen Kreis um sich herum. „Stell dich hier in den Kreis. Hier sollte der Sicherheitsabstand stimmen.“, fügte er noch hinzu und lief dann zu seinem Ausgangspunkt zurück, während der Planetenwächter zur besagten Stelle schlurfte.
Zurück am Startpunkt musterte Firnor noch mal den Abstand und hoffte dass er ihn so richtig eingeschätzt hatte, denn sonst hatte er möglicherweise gleich ein Problem. Wenn er auf diesem Planten bleiben wollte, brauchte er den Wächter noch. Denn ohne Wächter kein Planet. Der Planetenwächter hatte seinen Platz erreicht und beobachtete den Drachen aufmerksam. Er hoffte inständig, dass dieser auch hielt was er versprach. Irgendwie hatte er ein ganz seltsames Gefühl bei der Sache.
Firnor atmete tief durch und schloss die Augen, das was er gleich tun würde, hatte er in vergleichbarer Weise seit einer ganzen Ewigkeit nicht mehr gemacht. Er ließ sich Zeit seine Konzentration zusammeln. Alles war still um ihn herum, der Wind wehte um ihn herum. Nach und nach fühlte es sich an wie als wäre er eins mit der Umgebung. Dann wechselte er in sekundenschnelle auf Stufe 2, bäumte sich auf, während er in seinen Klauen alle Energie bündelte, die ihm zur Verfügung stand um diese anschließend mit aller Kraft in den Boden unter sich schmetterte. Die Erde bebte durch die gewaltige freigesetzte Energie, die nun in die Tiefe schoss. Ringförmig um den Drachen strahlte die finstere Energie in alle Richtungen und färbte den Boden schwarz. Der Planetenwächter krallte sich in den Boden um von den Druckwellen nicht weggestoßen zu werden. Firnor pumpte weiter Energie in den Boden. Geistig begleitete er den Strom, der in der tiefe rasenden Energie und lenkte ihre Richtung. Sein Körper zerfiel in rasender Geschwindigkeit. Sehr bald war er nur noch eine schemenhafte schwarze Gestalt. Ab dem Zeitpunkt konnte der Drache keine weiteren Energien aussenden. In dieser Form konnte er diese nur sehr schwer bündeln. Seine Energie tobte immer noch auf der Welt. Staub vernebelte die Sicht, der Boden zitterte noch. Das Zittern nahm aber langsam ab.
Der Finstere betrachtete den Boden unter sich. Alles lief nach Plan. Die Pflanzen, die sich zu vor unter seinen Füßen gebildet hatten, verwelken nun bei seiner Berührung, die Luft schien auch geordnet. Seine Energie war eine Art Anti-Materie, die in der Regel alles umkehrte. Lebendes Gewebe zu totem Gewebe oder totes zu in gewisser Weise Lebendem Gewebe. Intakte Atome, zerlegt sie. Kaputte stellt sie wieder her.
"So, das war meine gute Tat für heute. Und die muss für eine ganze Weile reichen.", brummte er grinsend vor sich hin und schwebte ein stückweit durch den Staub während er Ausschau nach dem Planetenwächter hielt. Als sich der Staub langsam legte, konnte er ihn da erkennen wo er ihn hingeschickt hatte. Man konnte auch bei ihm erkennen, dass ein Heilungsprozess eingesetzt hatte. Die Geschwüre an seinem Körper verschwanden langsam.
Firnors geisterhafte Gestalt grinste zufrieden. Als der Wächter zu ihm sah sprach er befehlend „Zeitstopp“. Der Kreis um den Wächter leuchtete grünlich auf, auch ein paar Runenzeichen blinkten dort. Alles innerhalb des Kreises schien still zustehen.
Der Dunkle blickte unter sich auf den Boden. Es war die Stelle wo er zuvor kurz gestanden hatte. Dann blickte zu dem Wächter und sprach eine weitere Zauberkürzung (= Wenn ein Zauberer (ein mächtiger Zauberer) einen Zauber sehr sehr sehr sehr gut beherrscht, so dass er in- und auswendig weis wie der Magie gewobt werden muss, kann er dieses Muster mit einem Begriff verbinden, so wird der Zauber nicht mehr durch/mit Hilfe die/der Zauberworte gestickt sondern nach der Vorstellung/das Wissen/der Erinnerung des Magiers über das Zaubermuster. Der Begriff (oder auch die Begriffe) dient dabei als eine Art Eselsbrücke um sich an das Zaubermuster zu erinnern. (besonders gute Magier können das auch ohne solche Worte. Die Worte geben aber eine gewisse Sicherheit, daher werden sie gerne verwendet) Da es schwierig ist sich so ein Magiemuster einzuprägen, beherrschen nur geübte Magier solche Zauberkürzungen.). Es war ein Zauber an dem Firnor sehr lange gearbeitet hatte. Er hatte ihn „Feindliche Übernahme“ getauft. Bei Silvi hatte er nicht funktioniert, was aber wohl daran lag, dass man dort dafür gesorgt hatte, dass er nichts anstellen konnte. Doch hier war das anders. Nach Aussprache der Zauberkürzung leuchteten unter ihm rote Runen auf. Da er in dieser Form kaum Magie weben konnte, hatte er vorgesorgt und diese Runen platziert. Sie waren in diesem Fall so etwas wie ein Vorgefertigter Zauber, der nurnoch aktiviert werden musste. Der Zauber war im Grunde schon gewirkt nur eben noch nicht freigesetzt. Diese Runen reagierten nun also auf die Zauberkürzung, die den Zauber vervollständigte. Die schwarze Gestalt wurde vom strahlen der Runen ganz rötlich gefärbt. Kurz darauf wurde Firnor schwarz vor Augen.

Silvi hatte die anderen bei ihren Entgiftungsaktionen beobachtet und musterte nun nachdenklich die Pfeile, die sich in ihr Silber gebohrt hatten. Die Pfeile mit Metallspitze waren an ihren Metallundurchlässigen Schuppen abgeprallt, doch alle anderen Pfeile, die weder sie noch Flir noch einer der anderen hatten abwehren können, steckten nun irgendwo in ihrem Körper. Sie war doch eine recht große Zielscheibe. Magans Aussehensveränderung, machte sie etwas nervös. Ob so was mit allen passierte, die die Pfeile zulange stecken ließen? Sie wollte nicht grün werden. Für Xiyadra konnte Gift auch gefährlich werden, aber normalerweise war es für sie weniger schlimm als für andere, da das Gift in der Regel nur ihren organischen Teil angriffen. Da der Nicht-organische Teil aber auch ausreichend ist um den Drachen am leben zu erhalten, konnte ein XiYaDra Gifte eigentlich relativ gut überleben, wenn es denn überhaupt soweit kam zu schaden. Feuer-XiYaDra zum Beispiel waren im Normal Fall so heiß, dass nicht angepasste Flüssigkeiten am/im Körper sofort verdampfen. Erd-XiYaDra waren sogar gegen viele Gifte immun. Da sie unter der Erde immer damit rechnen müssen mal auf giftige Gase zutreffen, hatte sich ihr Immunsystem entsprechend angepasst. Wasser-XiYaDra waren wohl am anfälligsten für Gifte. Luft-XiYaDra benutzten eine Ähnliche Technik wie die Feuerdrachen um GIfte los zu werden...
„Geh bitte runter.“, sagte Silvi zu Flir. Diese kam der Aufforderung nach und flatterte von ihrem Kopf runter. Anschließend entfernte sich die Silberne ein Stück weit von den anderen. Ihre Augen färbten sich rot. Kurze Zeit später konnte man das knistern und Summen von Elektrizität hören. Blitze zuckten über den Kamm der Drachin. Kurze Zeit später fingen die Pfeile Feuer. Nach einer Weile schüttelte sich Silvi um die Reste von ihrem Körper zu bekommen. Die Eintrittsöffnungen der Pfeile schlossen sich recht schnell wieder mit Silber.
Sicher war sie sich zwar nicht, aber sie glaube, dass alles Gift das in ihren Körper eingedrungen war neutralisiert worden ist. Das elektische Knistern verschwand und ihre Augen färbten sich wieder silberblau.
Nun wurde es Zeit das sie hier weg kamen. Aufmerksam lauschte sie Neros Worten bis Magan plötzlich in eine Richtung wies und meinte das es dort entlang ging. Silvi blickte in die Richtung. Ob es diese unscheinbare Energieschwingung gewesen war, die ihn auf den Gedanken brachte? Silvi hatte sie auch bemerkt, ihr aber keine weitere Beachtung geschenkt, Energieschwingungen kamen immermal vor.
Als der andere silberne los gehen wollte brach er für einen Moment zusammen, wobei er sich zurück färbte.
"Ist mit dir alles in Ordnung?", fragte sie besorgt. Langsam richtete sich das Drache wieder auf und nach kurzer Zeit, wanderte Silvi, wieder mit Flir auf dem Kopf, durch den Wald hinter ihm her.

Tsi war etwas überrascht als plötzlich eine andere Drachin und eine Greifin auftauchte und der Ring mit einem Mal grün war. Nach denklich betrachtete sie den Ring. Sie zischte böse als der Waldgeist versuchte den Ring zu nehmen, doch als sie sah, dass dieser den Ring nicht nehmen konnte. Landete sie auf dem Boden und schlängelte zu dem Schatz rüber. Vorsichtig wollte sie nach dem Ring tasten, doch so bald sie ihn mit einer ihrer Flügelklauen berührte, rutschte er einfach bei Seite und kehrte wieder an die Stelle zurück, wenn sie die Hand wieder wegnahm. Das wiederholte sie mehrmals wobei sie zwischen durch immer mal nach der Hand des Waldgeistes schnappte, der es wohl auch noch mal versuchen wollte. Schließlich schnaufte die Drachin. So kam sie da wohl nicht ran. Kurz blickte sie zu der anderen Drachin rauf und dann zu dem Waldgeist, den sie gleich nochmal drohend anzischte. Sie beschloss einfach zu warten. Vielleicht ging die grüne Farbe ja irgendwann weg.
Sky landete neben ihr und musterte den Ring eine Weile. Dann war er plötzlich scheinbar mit den Gedanken ganz wo anders. Tsi zirpte ihn fragend an, doch der kleine weiße Drache schien sie gar nicht wahrzunehmen. Plötzlich war er verschwunden.

Die Gruppe war nun schon eine ganze Weile unterwegs. Silvi trottete hinter Magan und Luarcis her und grübelte wie sie wohl den Ring wieder finden sollte bis vor ihr Aufregung aufkam. Eine kleine Lichtung war in Sicht gekommen und nicht nur ihre Augen schienen den Ring erspät zu haben. Eilig quetschte sich Silvi an den vorderen Drachen vorbei um als erste die Lichtung zu erreichen und sich den Ring wieder zu holen. Als sie schließlich auf der Lichtung war, sah sie das noch mehr hier waren. Silvis Blick fiel auf den Waldgeist, der die Drachin erschrocken ansah als diese ihre Augen rot aufleuchten lies und doch recht bedrohlich die Zahne fletschte. Der Waldgeist war schneller weg als Silvi gucken konnte. Dann wanderte Silvis Blick zu dem Ring.
"Warum ist der grün?", wunderte sich Silvi worauf Tsi drauflos zirpte und ihr die Geschichte erzählte wie sie mit dem Geist um den Ring gerungen hatte und dann die andere Drachin erschienen sei.
"Gut gemacht! Das war wirklich sehr mutig von dir.", lobte Silvi die kleine Goldene, die nun freudig um Silvis Hals herum kreiste. Anschließend wanderte Silvis Blick zu der bunten Drachin.
"Das ist zur Zeit mein Ring. Er ist sehr wichtig. Ich brauche ihn dringend wieder.", erklärte Silvi der Drachin und nach kurzer Unterredung bekam sie den Ring.
Mittlerweile waren auch die anderen an der kleinen Lichtung angekommen.
Zum Rasten blieb jedoch keine Zeit, denn plötzlich schien der ganze Wald verrückt zu spielen.
Nero übernahm nun die Führung. Die Gruppe eilte so schnell es ging zu einem Plateau. Dies zu erreichen war nicht ganz einfach, fand Silvi, da sie zu nächst eine Felswand hinauf musste. Doch unter zur Hilfe Nahme aller verfügbaren Klauen (Bodensachen sind so gar nicht Silvis Ding) schaffte sie es schließlich doch noch bis nach ganz oben.
Hier oben gefiel es ihr wesentlich besser als da unten im Wald. Der Wind wehe angenehm durch ihren Kamm.

Als Tsi sich einen Platz inZephirs Federn gesucht hatte, war Sky plötzlich wieder da. Sie fragte sich wo er wohl gewesen war. Sky wirkte immer noch Gedanken verloren. Der kleine Drache lauschte aufmerksam dem Stimmen-Wust den er stehts wahrnahm. Wenn er wollte konnte er ihn ausblenden, doch im Moment versuchte er verschiedene Dinge heraus zufinden. Im ganzen Universum schien es drunter und drüber zu gehen. Einen Augenblick überlegte er ob er den anderen etwas sagen sollte. Doch noch wusste er eigentlich nicht was er ihnen überhaupt genau sagen sollte, konkrete Fakten hatte er noch nicht. Im Moment würde er außerdem wohlmöglich mehr über seine Begabungen preisgeben müssen als ihm lieb war um seine Entdeckungen erklären zu können. So beschloss der kleine Drache erst mal alles für sich zu behalten. Vielleicht stießen die anderen ja so gar von sich aus auf die aktuellen Geschehnisse.

Silvi hatte sich grade hingesetzt als über dem Plateau ein schwarzer Wirbel entstand. Wachsam beobachtete sie das Geschehen und fragte sich was das nun wieder zu bedeuten hatte. Als auch Leundra in den Wirbel gezogen wurde, sprang Silvi auf doch es war schon zu spät. Das Tor war verschwunden. Silvi verschwand kurz im Dazwischen und versuchte zu erkennen ob sie sie hier irgendwo ausmachen konnte doch sie schien schon zu weit weg zu sein. Resigniert kehrte Silvi wieder auf das Plateau zurück.
"Leundra und Nero sind zusammen mit noch jemandem in einem Wirbel verschwunden. Ich weis nicht genau wo sie hin sind. Über das Dazwischen konnte ich sie nicht mehr entdecken."
Noch ehe sie Seriva genauer beschreiben konnte was passiert war, begann Vortex plötzlich will zu gestikulieren. Kurz darauf rauschte was ziemlich schnelles über sie hin weg und irgendwo über ihr hörte sie etwas Metalisches das grauenvoll quitschend und schleifend an Felsen langschrammt. Silvi bekam bei dem Geräusch eine Art Gänsehaut. An Felsen langschleifen war nicht sehr angenehm.
"Was ist denn heute los??", fragte Silvi schließlich. Irgendwie passierten ziemlich viele seltsame Sachen.
Kurz betrachtete sie die Flugmaschiene, dessen Pilot beim Anblick der Gruppe sein Gefährt abbremste, dann blickte sie zu der Plateau-Kante und überlegte was genau sie mal tun sollte. Gucken wer oder was da in die Tiefe gestürzt war oder schauen was das Flugobjekt im Schilde führte?

Als Firnor wieder wach wurde, befand er sich wo anders. Es war ein vertrauter aber doch anderer Ort. Scheinbar war die feindliche Übernahme geglückt. Eifrig geisterte er durch den Körper des Planetenwächters auf der suche nach der „Kontrollzentrale“. Die ersten Erkenntnisse die Firnor zog, war das dieser Körper wohl weniger widerstandsfähig gegen seine Energie sein würde. Silvis Körper konnte seine Energie bis zu einem gewissen grad resorbieren und entweder selbst verwenden oder aber umwandeln, ehe sie schadete. Dieser hier würde das wohl nicht können. Das hieße er würde vorsichtig mit deiner Macht des Chaos sein müssen. Der Planetenwächter hatte jedenfalls ein ganz anderes Regenerationssystem.
Nach einiger Zeit fand Firnor schließlich die „Kontrollzentrale“. Das geisterhafte Selbst des Planetenwächters starrte ihm aus einer Barriere heraus an, die ihn gefangen hielt.
„Hinterhältiger Bastard!“
Firnor grinste. „Also ich finde es ist alles nach Plan gelaufen. …und ich weis gar nicht was du willst. Ich hab mich an meinen Teil der Abmachung gehalten und daher werde ich hier nun tun was ich will. Wie abgemacht.“
Der Wächter knurrte während Firnor weiter schadenfroh vor sich hin grinste und begann seinen neuen Körper zutesten und kennen zu lernen. Es würde eine Weile dauern bis er den Körper richtig steuern konnte. Sobald er wieder etwas Energie zusammen hatte würde er eine Formwandlung zu seinem alten Körper versuchen, das würde zu mindest das mit den Bewegungen einfacher machen. Die Eigenschaften dieses Körpers würden aber wohl bestehen bleiben. So war Firnor seinem Plan wieder einen Schritt voran zu kommen.

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#66 Beitragvon Luarcis » Do 10 Mai, 2007 20:58

Erfreut sah Luarcis mit an, wie Ragnaroek sich selbst heilte und das Gift in ihrem Körper neutralisierte. Er war ohnehin schon ziemlich schwach und hätte ihnen nicht allen helfen können. Gerade Vergiftungen sind äußerst knifflig zu heilen, unter Umständen um einiges schwieriger, als eine normale Verletzung zu schließen, selbst wenn sie größer war. Eine normale Wunde konzentriert sich nur auf einen Fleck, aber eine Vergiftung betrifft meist den ganzen Körper, das Gift zu extrahieren oder zu neutralisieren verbraucht zwar nicht unbedingt mehr Energie, aber dafür je nachdem, wie weit die Vergiftung schon fortgeschritten war, eine sehr starke Konzentration. Luarcis war zwar ein geübter Heiler, aber noch lange nicht perfekt und solche Dinge überstiegen leicht seine Fähigkeiten, zudem hatte er nicht mehr gerade viel Kraft und freute sich, dass sich die anderen auch selbst helfen konnten.
Überhaupt war er recht überrascht, was die Anderen für erstaunliche Fähigkeiten an den Tag legten. Er selbst war zwar noch sehr jung und unerfahren, aber er besaß sicherlich magische Fähigkeiten, die die der meisten anderen Drachen weit überstiegen. Zwar haben Drachen zweifellos von Natur aus ein starkes Potential an übernatürlichen Kräften, aber es kommt schließlich auch darauf an, sie zu entwickeln und zu trainieren. Die meisten wilden Drachen machen sich nicht die Mühe, ihr Leben lang so hart zu trainieren, warum auch, zum Leben reichten ihnen auch ihre angeborenen Fähigkeiten, wie das Feuerspeien, nur wenige haben den Ehrgeiz oder das Umfeld, um so weit darüber hinaus zu gehen. Luarcis war ja aber unter Menschenmagiern aufgewachsen, sie haben ihn von Kind an umsorgt und gefördert, so dass er zumindest auf seiner Welt wohl doch ein bisschen etwas besonderes war. Doch wie er nun sah, hatten scheinbar auch die Anderen eine bewegte und interessante Vergangenheit. Vielleicht war es ja wirklich Schicksal, das ihn hier zu dieser ungleichen Gruppe führte, um von ihnen zu lernen und sie zu studieren.
Auch Magan sah er zu, wie dieser versuchte, sich das Gift selbst auszusaugen, doch er war besorgt, denn er ahnte, dass dessen Methode wohl nicht genug Wirkung zeigen würde, das Gift hatte sich schon zu weit in seinem Körper ausgebreitet, um es noch in genügend großer Menge aussaugen zu können.
Doch plötzlich nahm er eine Veränderung an dem Silberdrachen war und dieser sich auf einmal giftig grün färbte. Luarcis war verwirrt, seine Aura war nun die der Waldgeister erschreckend ähnlich geworden, aber auch Magan selbst schien sichtlich überrascht und besorgt über seine Veränderung zu sein. Als er aber versicherte, dass alles in Ordnung war, nahm Luarcis das wohl oder übel hin, die dampfenden Schwaden betrachtend, die den einst silbernen Drachen einhüllten, wollte er ihm im Moment ohnehin nicht zu nahe kommen.
Als Luarcis sich umwandte, sah er auch Seriva und Vortex zurückkommen, zum Glück unbeschadet. Als sie ihm freundlich eine schimmernde Energiekugel anbot, wollte er sie erst nicht annehmen, aber dann besann er sich darauf, dass er sie wohl wirklich nötiger hätte, immerhin war Seriva noch gut bei Kräften, da sie nicht mit in den Kampf verwickelt war und nachdem sich die dichte Zweigdecke der Bäume schon fast wieder über ihnen geschlossen hatte und somit die stärkenden Mondstrahlen aussperrte, konnte er jeden Energieschub gut gebrauchen.
Noch einen Moment lang zögernd, streckte er schließlich dankbar nickend seine Pranke aus und lies die orange Kugel kurz über ihr schweben, bis er sie in dichten Strömen in seinen Arm absorbierte, genüsslich seufzend, während die Kraft seinen Körper durchfloss. Luarcis betrachtete sich seine Pranke, die durch die Heilung von Leundra bei ihrer Ankunft auf Golatemo bislang immer noch sehr ausgezehrt und knochig gewirkt hatte. Doch nun war sie wieder kräftig und muskulös, was Luarcis sichtlich erheiterte.
„Ich danke dir, wir werden das alles hier sicher nur überstehen können, wenn wir zusammenhalten und unsere Kräfte teilen, ich werde mich sicherlich einmal dafür revanchieren können“, sagte er noch zu Seriva, bevor er sich wieder dem dunklen Nero zuwandte, der ihnen von dem Plateau berichtete. Es missfiel ihm sichtlich immer noch, diesem Schattendrachen auch nur über den Weg zu trauen, aber sie schienen keine andere Wahl zu haben, für den Moment hatte sie alle das gleiche Problem und sie waren sich wohl alle einig, dass sie auf dieser verwunschenen Lichtung sicher nicht bleiben wollten.
Plötzlich spürte Luarcis einen seltsamen Energiestoß, der aus der Richtung kam, in die zuvor auch schon der Waldgeist mit dem Artefakt verschwunden war. Es war eine seltsame Energie, die er nicht einordnen konnte, aber sie war anscheinend freundlicher Natur. Auch einige der Anderen schienen sie bemerkt zu haben und gerade Magan war wohl sichtlich aufgeregt und auch etwas überrascht, als er ihnen bedeutete, in diese Richtung zu gehen.
Als sich der Silberne aber in Bewegung setzte, klappte er beinahe zusammen, während er wieder seine alte Färbung annahm. Auch wenn Luarcis erkannte, dass er seine Gedanken und den Schmerz abschirmte, so entging es ihm nicht, dass der Chaosdrache spürbar schwächer wurde, aber es hielt sich zumindest im unkritischen Bereich, sodass Luarcis darauf verzichtete, ihn auf seine seltsame Verwandlung anzusprechen, es war momentan eh nicht die Zeit für lange Gespräche.
Als die Gruppe wachsam durch den Wald schlich und auf einmal in der Ferne etwas Grünliches aufblitzen sahen, schob sich Silverdrak schnell an ihm und Magan vorbei, um auf der angrenzenden Lichtung ihr Artefakt wieder zu erblicken. Als er näher kam, sah Luarcis auch noch die kleine Drachin, die sich glaubte er Tsi genannt hatte, während sie dem angesichts der Gruppe davon rasenden Waldgeist nachsah. Doch daneben erblickte er dann etwas, was ihm unbekannt war, erst konnte er nicht genau erkennen, was dieses schillernde Etwas war, aber dann kristallisierten sich die Umrisse einer kleinen Drachin heraus, die wohl für den Schutzzauber auf dem Artefakt verantwortlich war. An ihr bemerkte er die gleiche Aura, wie an dem Energiestoß, der sie hier her geführt hatte. Der Weiße war verwirrt und versuchte diese Drachin irgendwie einzuordnen, sie hatte eine Ausstrahlung, die auf irgendeine Weise genauso geisterhaft wie die der Waldgeister war, aber sie war viel freundlicher und heller, so dass vermutlich keine unmittelbare Gefahr von ihr ausging. Er hatte ohnehin in den letzten Stunden mehr seltsame Geschöpfe kennen gelernt, als in vielen Jahren seines Lebens zuvor, allmählich wunderte ihn ohnehin kaum etwas mehr.
Es blieb auch keine Zeit, sich richtig vorzustellen, als plötzlich die Bäume um sie herum in Bewegung gerieten, nachdem Silverdrak ihr Artefakt wieder in Empfang genommen hatte.
Wie zuvor schon schlugen die Zweige nach den Drachen aus und versuchten sie zu packen, während Nero sie zur Eile ermahnte.
Als auf ihn einige der Äste zurasten, reichte es Luarcis nun entgültig. Noch einmal streckte er seinen Arm aus, um noch einmal zu versuchen, die Zweige mit seiner Willenskraft aufzuhalten. Er konzentrierte sich noch mehr als vorher und seine Augen begannen etwas aufzuleuchten und durch die Kraft, die er Seriva und dem Mond zu verdanken hatte, schien er nun endlich auch Erfolg zu haben. Kurz, bevor die Zweige ihn erreichten und umschlangen, wurden sie langsamer und kamen zitternd zum Stillstand, während Luarcis sich weiter konzentrierte. Schließlich streckte er mit einem Aufknurren seine Pranke ganz aus und schleuderte die Äste weit zurück. Einen kurzen Moment lang wedelten die Bäume nur etwas verwirrt herum, lange genug, damit die Gruppe schnell weitereilen und die hohe Felswand erreichen konnte.
Luarcis zögerte nicht lange und begann, die steile Wand empor zu klettern, er war schlank und leicht, so dass es ihm nicht allzu viele Mühe machte. Als er zurück blickte, sah er etwas aufflammen und die Greifin sich erschöpft auf das Plateau hievte. Er sah, dass sie Schmerzen im Maul hatte, ihr für einen Greifen sicherlich unnatürlicher Angriff hatte wohl seinen Preis, den sie aber in dieser Situation wohl gerne gezahlt hatte.
Mit einem kurzen Rundumblick vergewisserte er sich, dass es wohl alle geschafft hatten und legte sich dann auch hin, um endlich einen Moment zu verschnaufen. Da sie die Baumwipfel unter sich gelassen hatten, spürte er auch wieder das wärmende Mondlicht auf seinen schimmernden Schuppen, das er gierig in sich aufnahm.
Doch seine Ruhe währte nicht lange, als er etwas spürte und sich plötzlich über ihnen ein dunkles Portal öffnete, aus dem kurz darauf eine weiße Drachin samt Reiterin stürmte. Luarcis war überrascht von dem Anblick, sowohl von der stattlichen Weißen, die wohl beim Überflug des Plateaus auch einen interessierten Blick auf seine leuchtende Gestalt warf, als auch von ihrer Begleiterin. Er hätte nicht gedacht, in dieser Einöde auf Menschen zu treffen, schon gar nicht eine Drachenreiterin, die sicher nicht nur in seiner Welt ein seltener Anblick waren.
Luarcis konnte gar nicht darüber nachdenken, wer die Beiden eigentlich waren und was sie mit dem Schattendrachen zu tun hatten, als die Magierin schon ein neues Portal erschuf und darin verschwand. Er war genauso wie die anderen über den Sog überrascht, den es entwickelte, er stand zum Glück etwas abseits und wurde nicht so stark davon betroffen, dennoch musste er sich ziemlich in den Boden krallen, um nicht davon geweht zu werden.
Aber Leundra schien nicht so viel Glück zu haben, mit Entsetzen sah er mit an, wie sie von den Füßen gerissen wurde und im Portal verschwand, kurz bevor es sich wieder schloss. Er hätte ihr nicht mehr helfen können und so hoffte er, dass sie bei den seltsamen Fremden gut aufgehoben war.
„Das Schicksal hält wohl viele unvorhergesehene Pfade für uns bereit….“, sprach er noch, während sich alle etwas verwirrt umsahen, um ihre Gedanken zu ordnen und zu entscheiden, was nun am besten zu tun war.
Doch so weit kam es gar nicht, erneut flog etwas über sie hinweg und Luarcis rätselte darüber, ob sie überhaupt mal eine Verschnaufpause bekommen würden.
Er konnte nicht sehen, wer oder was sie da gerade überflogen hatte, doch schon kurz darauf schoss etwas viel größeres an ihnen vorbei und er konnte einen Blick auf ein seltsames, metallenes Flugobjekt erhaschen, in dem wohl ein Mensch saß.
Luarcis hatte so etwas noch nie zuvor gesehen, auf seiner Welt gab es zwar so etwas wie Technologie und auch Maschinen und Fluggeräte, aber sie alle wurden von Magie und der Kraft der Naturelemente angetrieben und ihre Luftschiffe bestanden mehr aus Holz und anderen Materialien, als aus Metall.
Doch ein solches Objekt wie dieses hatte der Weiße noch nicht zu Gesicht gekriegt und es schien ihm auch nicht sonderlich effizient, angesichts der steilen Flugbahn und der plötzlichen Erschütterung, als der Flieger die Felsen streifte und ins Trudeln geriet. Einen Moment später gab es nur noch ein lautes Knacken und einen scheppernden Aufprall, als das Flugobjekt die Baumwipfel streifte und mitten im Wald abstürzte.
Erschrocken und verstört starrten alle auf die dunkle Rauchwolke, die am Ende der Schneise aufstieg, die der Gleiter in den Wald geschlagen hatte. Und als ob das nicht schon genug gewesen wäre, folgte ein paar Sekunden später eine heftige Explosion und ein Aufflammen, als der unglückliche oder aber wohl auch ziemlich dumme und unvorsichtige Raumpilot seinen Fehler hart büßen musste. Ein seltsames Geräusch, eine Art Kreischen, wie sie es schon zuvor auf der Lichtung gehört hatten, als Nero die dunklen Bäume verbrannt hatte und ein hektisches Rauschen von Ästen drang zu ihnen von der Absturzstelle rüber, als die umliegenden und nun in Flammen stehenden Bäume ihr unheiliges Ende fanden.
Einen Moment lang starrten die Drachen abwechselnd von dem Flammenkreis und zwischen den Anderen hin und her, nicht wissend, was sie davon halten oder nun tun sollten, bis Luarcis endlich das Wort ergriff.
„Wir… also ich weiß ja nicht, wie es euch geht, aber diese seltsame Welt wird mir von Minute zu Minute immer chaotischer, gefährlicher und unheimlicher. Wer immer das auch gerade war, es wird wohl nicht sonderlich viel von ihm übrig geblieben sein. Aber habt ihr dieses andere Etwas bemerkt, dass er anscheinend verfolgt hatte? Es war kaum zu erkennen, aber wohl sicher etwas Lebendiges. Vielleicht hat es ja überlebt und ist nun vom Regen in die Traufe gekommen, als es in diesem verwunschenen Wald Schutz gesucht hatte. Andererseits glaube ich, dass die dunklen Bäume wohl für den Moment keine Lust mehr darauf haben, sich mit uns zu streiten. Auch wenn wir ihnen gerade erst entkommen sind, wäre es vielleicht doch besser, nachzusehen, was da gerade geschehen ist, ich denke, es besteht zumindest keine direkte Gefahr mehr…“, sprach Luarcis nachdenklich, während er rekapitulierte, was er gerade gesehen hatte. Das zweifelsohne flugfähige Wesen hatte eine seltsame Aura gehabt, für ein so kleines Geschöpf ungewöhnlich stark und er hatte die gleiche Ausstrahlung gehabt, wie der Planet selbst, als sie noch nicht den verwunschenen Wald betreten hatten. Zwar nahm jeder von ihnen automatisch teilweise die Aura des Planeten an, solange sie sich auf ihm befanden und sie verschwand nach einer Zeit wieder, wenn sie ihn wieder verließen, außer die ihres eigenen Heimatplaneten, die so fest mit einem verwoben war, dass sie nie ganz von einem abließ. Aber bei diesem Wesen war es noch etwas anders, er schien ungewöhnlich stark mit dieser Welt verbunden zu sein, so etwas hatte Luarcis noch nicht gesehen, aber was ihn mehr beschäftigte, war das kurze Aufblitzen von etwas im Mondlicht, das das Wesen bei sich trug, ein Stück Schmuck oder gar ein Artefakt, wie das, nach dem sie hier suchten.
„Wenn hier etwas überlebt hat, kann es uns ja womöglich auch Auskunft über diesen unbekannten Planeten geben, aber ich überlasse die Entscheidung euch, keiner von uns will wohl gerne wieder in diesen verfluchten Wald zurück, nur wo sollen wir dann hin?“, warf er dann noch fragend in die Runde und wandte seinen Blick wieder an die glimmende Absturzstelle.

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#67 Beitragvon Ragnorena » Sa 19 Mai, 2007 20:07

Als Magan sich plötzlich grün verfärbte, wich Ragnaroek erschrocken einen Schritt von ihm zurück.
„wird ja immer besser“, dachte sie verwirrt. Sie beruhigte sich wieder, als Magan versicherte, dass alles in Ordnung sei.
Als die Gruppe sich in Bewegung setzte, lief Ragnaroek neben dem Chaosdrachen her.
„Wie hast du das gemacht?“
„Dir das zu erklären würde im Moment zu viel Zeit beanspruchen, schieben wir es auf meine unkontrollierbaren Fähigkeiten als Chaosdrache….“
Ragnaroek nickte nur. Sie würde sich mit der Antwort zufrieden geben müssen.
Während sie durch den Wald liefen, schaute sich sie sich um.
Bis auf den Lärm, den ihre Schritte verursachten, war es wieder absolut still. Ab und zu meinte sie glühende Augenpaare im Unterholz aufblitzen zu sehen, konnte aber nicht sagen, ob sie es sich nicht einfach nur einbildete.
„Ich bin froh wenn wir aus diesem unheimlichen Wald heraus sind“
„Wenn wir überhaupt wieder herauskommen….“sagte Layos.
Weiter vorne konnte sie plötzlich eine Gestalt ausmachen. Es handelte sich um eine Drachin, die ein gutes Stück kleiner war als sie selbst. Neben ihr lag das Artefakt.
Nachdem Silverdrak ihr Eigentum wieder zurück hatte, beeilte sich die Gruppen, zu dem von Nero beschriebenen Plateau zu kommen. Hatte der Wald eben noch in einer trügerischen Stille dagelegen, bewegten sich die Äste der Bäume wieder auf die Drachen zu.
„Kann es eigentlich noch schlimmer kommen?“ dachte sich Ragnaroek.
Sie rannten, jeder für sich die Ranken und Äste irgendwie abwimmelnd, Nero hinterher.
Ein knarzendes Geräusch erklang rechts von Ragnaroek. Ein Ast fegte knapp bei ihrem Kopf über sie hinweg. Layos wurde getroffen und von ihrem Rücken geschleudert.
„Layos!“
Ragnaroek machte sofort kehrt und eilte zu ihrem Freund. Layos lag bewusstlos mit dem Gesicht nach unten am Boden. Der Ast hatte ihm die Schulter aufgerissen.
Die anderen waren bereits weiter gerannt oder hatten selber genug Schwierigkeiten.
Sie wollte den Arrallin gerade auf ihren Rücken hieven, als die Erde unter ihr plötzlich leicht zu vibrieren begann. Das Vibrieren wurde stärker, Risse begannen sich im Boden zu bilden.
„Warum muss ich eigentlich immer Recht haben?!“
Etwas langes, grosses schoss aus der Erde und auf sie zu.
„Wurzeln!....?“
Ragnaroek packte Layos und rannte, was das Zeug hielt. Hinter ihr rollte sich die Wurzel mit einem unheimlichen Tempo über den Boden. Links und rechts befreiten sich weitere Wurzeln aus dem Erdreich. Den Rufen weiter vorne zufolge hatten die anderen mit dem selben Problem zu kämpfen. Sie holte den Rest der Gruppe wieder ein.
Nach einer kräfteraubenden Jagd kam endlich kam das Plateau in Sicht.
Ragnaroek sprang gegen die Felswand. Ihre Krallen gruben sich tief in das lockere Gestein. Schnell sprang sie von Vorsprung zu Vorsprung. Oben angekommen drehte sie ihren Kopf um nach Layos zu sehen.
„Alles klar?“
Der Arrallin war wieder aufgewacht.
„Mir ging’s schon wesentlich besser….“ Die Wunde war zum Glück nicht sehr tief, sie blutete auch nicht stark.
Auch die anderen Drachen erschienen nach und nach auf dem Plateau.
Die Bäume hatten sich wieder beruhigt. Ragnaroek spähte über den Rand. Unten konnte sie sehen, wie einige der Wurzeln versuchten, die Felswand hinaufzuklettern, sich jedoch nach einigen vergeblichen Versuchen wieder in den Wald zurückzogen.
„Reizend, dieser Wald“ Die Ironie troff geradezu aus jedem Wort. Sie betrachtete den nun wieder ruhig im Mondlicht daliegenden Wald, als erneuter Tumult sie aus ihren Gedanken riss.
Ein Portal hatte sich neben Nero geöffnet. Ragnaroek konnte kurz die Gestalt einer grossen, stolzen Drachin erkennen, in deren Nacken eine Menschenfrau sass, dann verschwanden Drachin und Reiterin wieder, gefolgt von Nero. Leundra, die vom Sog erfasst wurde, verschwand ebenfalls in dem Portal.
Ragnaroek tauschte einen verwirrten Blick mit Magan, der jedoch nur leicht mir den Schultern zuckte. Im Moment schienen hier Dinge zu geschehen, die sich niemand von ihnen so recht erklären konnte.
Da sich die anderen Drachen alle hingesetzt oder –gelegt hatten, liess auch Ragnaroek sich auf dem Boden nieder. Kaum hatte sie die Augen geschlossen, als sie etwas über sich hinwegzischen hörte.
Erschrocken öffnete sie die Augen und sah gerade noch, wie es mit voller Wucht durch die Baumkronen krachte. Sie drehte sich in die Richtung, aus der das Wesen gekommen war. Etwas grosses, metallenes flog auf das Plateau zu. Das Ding versuchte auszuweichen, streifte den Fels jedoch. Das Flugobjekt raste an ihnen vorbei und stürzte dann etwas weiter hinten in den Wald. Jede Menge Staub wurde aufgewirbelt und Pflanzenteile flogen durch die Luft. Ragnaroek konnte hören, wie die Bäume regelrecht zerfetzt wurden.
Das Flugobjekt grub eine lange Schneise in den Wald. Wenige Augenblicke später explodierte es und steckte die umliegenden Bäume in Brand.
Alle standen unschlüssig da und starrten zu den Flammen hinüber. Das wehklagende Kreischen der Bäume hallte über den Wald.
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#68 Beitragvon Magan » Sa 26 Mai, 2007 22:03

Magan schaute verwundert zu Tarar. Die kleine Traumdrachin hatte er nun wirklich am wenigsten erwartet, doch irgendwie war er nicht allzu sehr davon überrascht sie zu sehen. Selbst schon als er vor kurzem ihre Energieaura wahrgenommen hatte.
Als Silverdraks Tarar sagte das sie die Besitzerin des Artefakts war hörte die Kleine Traumdrachin eher das was Silverdraks Empfindungen ihr sagten, anstatt auf ihre Worte, doch sie brauchte nicht lange zu suchen um zu wissen das sie den Ring an diese silberne Drachin nun freigeben konnte.
Nachdem das erledigt war stellte Magan noch schnell Tarar vor, denn sie machte keine anstallten sich irgendwie zu ihrem plötzlichen erscheinen zu äußern. Erst nachdem Magan die Namen der Anderen aufgezählt hatte, wobei er aber die Namen der Feuerechsen ausließ, zum Teil weil er sie nicht wirklich kannte und weil dies das Gespräch an diesem gefährlichen Ort nur in die Länge ziehen würde, begrüßte sie die anderen. „Ach ja, ich werde euch mal begleiten. Bei euch scheint es ja einiges los zu sein“, sagte Tarar frei heraus, mit so einer Stimme, dass ihre Worte keinen Widerspruch duldeten und fing sich damit Magans fragenden Blick ein. Er hatte sich immer noch nicht richtig daran gewöhnen können, das Tarar oft mehr wusste, als sie sagte und öfter mal gerne in Rätseln sprach. Genau so unbegreiflich für ihn war, das er sie noch nie in schlechter Laune gesehen zu hatte. Diese Drachin fand selbst in den ausweglosesten Situationen einen Weg. Doch andererseits hatten wir auch noch nie wirklich große Probleme, stelle Magan doch noch fest. Doch länger konnte das Gespräch nicht werden, den nun ging wieder alles drunter und drüber.
Magan konnte nicht so schnell wie Ragnaroek reagieren, als Layos von dem Ast getroffen wurde. Zum Teil lag es noch an der Chaosanpassung die viel seiner Energie verbraucht hatte und nun seine Reaktionszeit verschlechterte. Doch zum Glück war ja Ragnaroek schneller, sie find Layos ein und holte bald wieder zu ihnen auf. Ich glaub ich muss ihr doch irgendwann mal erzählen was eigentlich mit mir passiert ist, doch nicht jetzt. Erstmal müssen wir hier weg, dachte Magan bei sich.
Auf den Felsen beobachtete Magan wie Leundra mit Nero und einem anderen aber wohl weiblichen Drachen verschwand, der Mensch auf den Rücken des Drachen war für Magan eher uninteressant. „Das war ja eine kurze Bekanntschaft“, scherzte Tarar, wobei sie doch die Wahrheit ansprach. Dann konnten Magan und Tarar beobachten wie ein seltsames Flugwesen und ein Flugapparat abstürzten. Magan kannte zwar Flugapparate von einer der Rassen auf Morlen und er war schon mal in einer dieser Flugapparate drin gewesen, doch er hatte nicht geglaubt das auch Menschen solche Geräte bauen können. Bis jetzt hatten sie auf Morlen keine große technische Entwicklung erreicht und waren auch sonst kaum verbreitet. Magan fing sich schon an zu fragen was sie nun tun sollten, den entweder würden sie nach dem Wesen schauen oder nach diesem Fluggerät, doch ihr Problem erledigte sich von selber. Den mit einem lauten Knall Explodierte das Fluggerät und Magen konnte sehen wie etwas Brennendes von dem ehemaligen Fluggerät weggeschleudert wurde, als er genauer hin sah erkannte er eine menschliche, leblose Form. „Ich glaube damit wissen wir wonach wir nun schauen sollen“, sagte Magan und drehte sich in die Richtung in der das Flugwesen abgestürzt war. Er wollte nur so bald wie möglich hier weg den das Geschreie der Bäume machte ihn schon beinahe Wahnsinnig. Auch wenn die Bäume durch das Feuer sehr geschwächt waren, so versuchten sie immer noch, auch wenn nur noch schwach, alles Leben um sich herum anzugreifen. Die Ranken und Wurzeln bewegten sich wie Schlangen auf der Erde und in der Luft. Da Magan keine Kraft mehr hatte um irgendwelche Zauber mehr zu wirken, musste er sich nun auf seinen Energieodem verlassen, den er bis jetzt zurückgehalten hatte. Er hatte halt noch nicht wirklich gelernt ihn zu benutzen weil das Energieodem eine Sekundärodem von ihm war und sein eigentliches Odem, das Chaosodem, war hier noch weniger zu gebrauchen und noch unberechenbarer. Magen öffnete sein Maul, zwischen seinen Zähnen begannen nun kleine Funken hin und her zu springen und sich um einen Punkt in seinem Maul zu bewegen, bis sie eine Lichtkugel bildete, aus der ein Strahl wurde als dieser Magans Maul verließ. Der Strahl traf eine Ranke die auf ihn zugeschlängelt kam und zersprengte diese. Glücklich darüber das er sein Odem nun doch beherrschte, schaute Magan sich nun nach dem Wesen um. Egal wie sehr er sich auch versuchte zu Erinnern, er konnte es einfach nicht einordnen, den er hatte so was noch nie gesehen. Auf jeden Fall war das Wesen am Leben und wohl nicht so ernsthaft verletzt. „Alles in Ordnung mit dir? Kannst du Aufstehen?“, fragte Magan das Wesen und hoffte das es seine Sprache auch verstand, sonst würde die Kommunikation schwierig werden. Er wollte ja nicht dass das Wesen anfing zu denken, das er was Böses von ihr wollte. In diesem Wald wollte er nun wirklich keinen Kampf provozieren nur weil er was falsches sagte.
Aus reiner Neugier setzte Magan seinen magischen Blick ein, worauf seine Augen sich wieder strahlend Blau färbten. Kaum hatte er sein Blick auf das Wesen gerichtet, sprang er erstaunt zurück. Mit seinem Blick sah und spürte er genau das was Luarcis aus gespürt hatte. Es hatte die gleiche Aura die der Planet selber und strahlte die gleichen Schwingungen aus, so als ob es selber der Planet war. Doch es war nicht die giftige Aura die ihn vor kurzem verändert hatte, auch wenn diese auch auf eine gewisse weise dem Planeten ähnelte, doch diese hatte eher mit dem Wald zu tun. „Das Wesen hier scheint irgendwie mit dem Planeten verbunden zu sein“, sagte Magan verwundert zu den Anderen. Als er sich beruhigt hatte betrachtete er das Wesen genauer, doch er konnte nicht viel mehr erkennen, als das seine Aura genau die gleichen Schwingungen hatte die der Planet selber. Doch das Wesen hatte etwas bei sich was gar nicht diesem Planeten ähnelte. Magan konnte nicht sagen ob es nun magisch war, doch es hatte seltsame Schwingungen, die zeigten das es kein normaler Gegenstand war. Doch sehr lange konnte er dieses seltsame Objekt nicht anschauen, den er spürte etwas näher kommen. Als er sich umdrehte sah er wie ein Teil des Waldes von einem giftgrünen Licht erleuchtet war. Er konnte nicht sagen ob er dieses Licht nun sah weil sein magischer Blick an war oder ob dieses Licht wirklich da war. Er wusste genau was es war, das Ding, dessen Gift an den Pfeilen klebte. Er spürte den Geist des Dings, es war nicht Intelligent, nur der Geist eines Tieres. Doch es wollte töten und es war sehr Wild. Das konnte Magan schon sagen und es kam auf sie zu. „Wir sollten so schnell wie Möglich über die Baumkronen kommen. Etwas sehr giftiges kommt auf uns zu und ich will sicher nicht die Bekanntschaft damit machen“, sagte Magan zu den anderen. Einen Vorteil hatten sie die Explosion des Flugobjekts hatte die Bäume geschwächt und es war nun eine freie stelle in den Kronen vorhanden, durch die sie raus konnten.
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Seriva Senkalora
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#69 Beitragvon Seriva Senkalora » Mi 06 Jun, 2007 17:02

Swen erwartete Valya bereits. Grüßend nickte er mit dem Kopf.
"Danke, dass Du hiergekommen bist. Ich dachte mir schon, dass dies hier keine Absicht war." Bei diesen Worten deutete er auf die zerstreuten Wrackteile die bei der Wucht des Aufpralls in alle Richtungen zerstreut wurden. Der Fels hatte auch gelitten und ein großer Splitter hatte sich unweit der Absturzstelle senkrecht in den Sand gegraben.
"Wenn Du in irgendeiner Form die Hilfe eines Erddrachen brauchen kannst, so stehe ich Dir gerne zur Verfügung. Wie Du Dir sicher vorstellen kannst liegt es auch in meinem Interesse die Ursache zu finden und die Überreste zu beseitigen. Die Menschen des Nordens misstrauen den Vorgängen in der südlichen Wüste schon immer und einen weiteren Krieg möchte ich nicht wirklich riskieren." Sorge schwang in der Stimme des Kupferdrachen mit, weil er sich an eine grausame Kriegszeit erinnerte, deren Ende das Gürtelmassiv bedeutet hatte. Viel Kraft hatte es ihn damals gekostet und die fruchtbare Erde des Südens hatter er für den Frieden aufgeopfert um die gewaltige Grenze zu erschaffen.

Auf Vortex Aufschrei hin drehte Seriva sich um. Das metallische Etwas sauste an ihnen vorbei und schlug trudelnd Schleifen. Seriva erkannte menschliche Energiestrukturen im inneren des metallischen Fluggerätes. Ihre Erinnerung sagte ihr, dass dies wohl ein Raumgleiter war. Auch die anderen waren darauf aufmerksam geworden.
Silvi stand unschlüssig am Rande des Plateaus und schien nicht so recht zu wissen wo sie hin sollte. Seriva trat neben sie und erfühlte sich die Geschehnisse unter ihnen. Ein größeres Energiefeld deutete auf ein stärkeres Lebewesen hin. Sie konnte in den etwas hektischen Pfaden der einzelnen Ströme aber nichts genaueres ausmachen. Nur kam ihr das ganze in gewisser Weise bekannt vor.

Zephir ließ es zu, dass sich Tsi in ihre Federn einkuschelte. Sie freute sich über die Gesellschaft der kleinen Echsen. Sky machte einen etwas seltsam abwesenden Eindruck, aber das störte Zephir nicht. Sie lag einfach dort auf dem Felsen und beobachtete die Drachen. Als zweimal etwas über ihre Köpfe hinwegsauste kam ein wenig Aufregung in die Gruppe, aber dennoch lag eine allgemeine Richtungslosigkeit in der Luft.

Swen schaute Valya zu wie er Ausrüstung aus seinem Gleiter kramte den er geschickt verborgen hatte. Es interessierte ihn sehr zu sehen zu was Menschen oder vielmehr andere Kulturen in der Lage waren, wenn man sie ließ. Der Kupferdrache hielt spätestens seit Serivas Entstehung wieder etwas eiserner den Deckel über derartige Forschungen.
Technologie erleichtert das Leben der Menschen, aber Gott spielen ließ er sie nicht. Raumfahrtprojekte ließ er an den Testflügel scheitern und Genforschung brachte keine verwertbaren Ergebnisse mehr. Manchmal war es extrem praktisch die Macht über diese Welt zu haben und Physik und Biologie gegen die ein oder andere Regel verstoßen zu lassen.

Lautes Krachen zeigte Seriva, dass der trudelnde Gleiter nun offensichtlich auf dem Boden angekommen war. Die breite Schneise konnte man schlecht übersehen. Lus Vorschlag nachzuschauen wer oder was da abgestürzt war erfüllte sie nicht wirklich mit einem guten Gefühl. Es war nicht die Angst vor dem Wesen, sondern die Angst vor diesen chaotischen Energieströmen im Wald, die sie nahezu blind machten.
"Ehm, ich werde dann einfach hier warten, denn es muss ja auch jemand den himmel beobachten." Unsicherheit befiel sie, als Lu ansprach was sie schon gedacht hatte. "Es wird immer chaotischer. Chaos kommt auf...", dachte sie bei sich und grübelte nach.

Erbarmungslos brannte die Sonne auf den Wüstensand und brachte ihn zum Glühen. Die Luft flimmerte und kein Lüftchen regte sich. Dieser Ort war ebenso todbringend wie lebensspendend, denn Swen lag gemütlich im heißen Sand und genoß die Sonnenstrahlen.

Seriva stand weiterhin am Abhang und versuchte sich zu erinnern woher sie diese Energie kannte. Plötzlich fiel ihr der Groschen. Sie konzentrierte sich auf Vortex und dann wieder auf das abgestürzte Wesen. Sie erkannte das Energieschema der Aura.
"Vortex!", rief sie aus.
"Dort unten ist Zeenpha!!"

Nun zwang Seriva sich doch den Hang wieder hinunter. Innerlich extrem angespannt und mit etwas erhöhtem Energielevel suchte sie nach Zeenpha und fand ihn bald. Er sah verletzt und erschöpft aus.
"Kann ich Dir irgendwie helfen?", fragte sie besorgt.
Magan der ebenfalls hier unten war warnte vor einem giftigen, tödlichen Tier, dass auf dem Weg zu ihnen war. Auch wenn Seriva seinen Worten Glauben schenkte konzentrierte sie sich auf das was hinter ihr geschah.
Als sie mit voller Wucht das Wesen spürte vor dem Magan gewarnt hatte, erkannte Seriva wie töricht es gewesen war hier hinunter zu gehen. Zeenpha als Wächter dieser Welt war hier ebenso sicher wie in seinem Nest. Die Natur oder die Tiere würden ihm nie schaden.
Menschen hingegen waren da leider anders.

Fernab von alledem:

"Wir müssen etwas tun, irgendetwas."
"Was denn? Was können wir schon ausrichten? Bis wir dort sind ist es zu spät, Du weißt wie lange ein Beschluss hier braucht. Ausserdem würde ICH nicht dorthingehen. Geh Du doch!"
"Bist Du verrückt? Niemals! Es muss doch jemanden geben den wir schicken können..."
"Ja, aber WEN..."

Dann herrschte betretenes und nachdenkliches Schweigen ...
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#70 Beitragvon Cyber Zipclaw » Di 26 Jun, 2007 00:32

"Was?!" erwiderte Vortex ungläubig und sah genauer hin, wo das Wesen in den Wald gestürzt war. *Das kann nicht sein. Wieso ist der hier? Was soll denn das? Moment mal...* Als Seriva heruntergekletter war und nun neben dem Wesen stand, erkannte er die Form des Wesens. Die Drachin hatte recht, es war Zeenpha. Grübelnd betrachtete er die Verletzungen des Utahraptoren und fragte sich, wer oder was ihn so zugerichtet hatte.

Zeenpha hörte das Wehklagen der Bäume um sich herum. So etwas hatte er noch nie zuvor gehört. Schnaufend richtete er sich wieder auf und hörte Stimmen hinter sich. "Ob ich aufstehen kann? Ja, sieht man das denn nicht? Bin ich denn nur von Blödmännern umgeben, oder was?!" murmelte der Wächter gereizt vor sich hin. Kein Wunder. Die letzten Tage und Wochen waren die Hölle für ihn; keine richtige Verschnaufpause gehabt, kaum Schlaf... Zeenpha war gestreßt, wie es ein Utahraptor nur sein konnte. Schnell überprüfte er, ob er das Medallion noch in den Klauen hatte. Ja, er hatte es immer noch fest umklammert. In dem Moment hörte er auch eine bekannte Stimme, die ihn fragte, ob er Hilfe bräuchte. Knirschend richtete er sich zur vollen Größe auf, atmete tief durch und drehte sich nun endlich um.

Der Lärm der von den Bäumen ausging, war immer noch deutlich hörbar. So richtig konnte er sich darauf keinen Reim machen. Aber das war erstmal egal. "Ich kenne Dich..." sagte er zu Seriva. "Und Dich... auch... denke ich." sagte er zu Magan, wobei er sich nicht mehr so sicher war, ob er Magan überhaupt kannte. Beide Drachen kamen ihm bekannt vor, aber an ihre Namen erinnerte er sich nicht. Zeenpha holte das Medallion hervor und hielt es beiden vor die Nase. "Könnt Ihr hiermit etwas anfangen? Dann nehmt es! Bereitet nur Ärger das Ding!"

Vortex erkannte das Medallion sofort wieder. Er hatte sich vor den Blicken Zeenpha's etwas zwischen Seriva's Flügeln versteckt. Der Velociraptor hatte das Medallion kaum gesehen, da bekam er wieder diesen Drang, es zu besitzen. Er wußte ja noch, was es bewirkte und er wollte es unbedingt wieder haben. Schließlich war es ein Geschenk und wohl von erheblichen Wert, von dessen Verkauf er sich einige Dinge leisten könnte. Ohne es zu merken hatte er sich so weit hervorgebeugt, daß er nun auch für Zeenpha sichtbar wurde, der ihn nun auch bemerkte und böse ansah. *Ich nehme es gerne...* dachte er.

"Aber haltet es fern von DEM!" sprach Zeenpha energisch und deutete auf Vortex, worauf dieser ein leises, aber bestimmtes Knurren von sich gab.

Zeenpha sah sich um. Dieser Wald kam ihm gar nicht bekannt vor. Seit wann waren hier solche Pflanzen? Er sollte wohl doch öfter mal seinen Schlaf unterbrechen, dachte er sich. Zeenpha sah kurz zu den brennenden Trümmern des Raumgleiters. Mit dem nächsten Regen, der nicht mehr lange auf sich warten ließ, wird das Feuer löschen. Er deutete kurz zu den Trümmern. "Davon werden noch mehr kommen!" Nun sah er weiter hinten auf dem Plateau auch die anderen Besucher und er wunderte sich, was sie hier auf Terran zu suchen hatten? Aber das würde er noch herausfinden, erstmal raus diesem seltsamen Wald, den er später immer noch näher unter die Lupe nehmen konnte.

"Was macht Ihr hier eigentlich?" fragte Zeenpha während er sich humpelnd in Richtung Plateau zubewegte. Die Verletzungen machten ihm arg zu schaffen. Schon aus der Ferne erkannte er wie groß einer der Drachen war, wobei ihm etwas mulmig zumute wurde. "Ich dachte, Terran sei nicht interessant genug für irgendjemanden da draußen." Terran befand sich eher am Rande der Galaxie und war eher unspektakulär. Keine besonderen Ressourcen, geradezu unbedeutend wirkte der Planet.

Vortex beobachtete Zeenpha genau. Die Verletzungen, die der Wächter erlitten hatte, zogen seine Aufmerksamkeit auf sich und er suchte instinktiv nach Schwachstellen, während er sich im Kopf ausrechnete, wie lange Zeenpha noch... Der Velociraptor schüttelte diese Gedanken wieder aus seinem Kopf. Er wußte sehr genau, daß er, wenn er sich mit Zeenpha anlegen würde, auch jetzt nicht die geringste Chance hatte. Doch wenn er...

[OOC: Habe den drittletzten Absatz nochmal kurz überarbeitet.]

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#71 Beitragvon Silverdrak » So 01 Jul, 2007 17:01

Das Flugobjekt krachte letztlich auf den Boden. Silvi zuckte beim Aufschlag und der Explosion zusammen. Damit war wohl entschieden wo nach sie schauen sollte. Magan und Seriva mit Vortex waren breits bei dem Wesen. Die Silberne nahm Anlauf und wollte grade die Klippe runterspringen, als sie grade noch so an der Kante abbremste. Steinchen rieselten in die Tiefe. Argwöhnisch musterte sie den gruseligen Wald. Ein Schauer lief durch ihren Körper. Der Wald erinnerte sie ein wenig an die Rankenwälder ihrer Heimatwelt, nur das dieser scheinbar kein Fernkämpfer war. Dafür war er aber wesentlich unheimlicher.
Auch ihr kaputter Flügel viel ihr wieder ein. Sie ließ die kaputten Stellen mit Silber ausbessern, dadurch wurde der Teil der Flügelmembran steif. Sicher konnte sie dauernd die Silberanordnung der Stelle verändern so das die Membran beweglich schien, doch kostete das jedesmal Energie und daher würde sie das nur machen wenn es notwendig wäre.
Dann musterte sie wieder den Wald und rümpfte die Nase. Da wollte sie nicht wieder runter. Ihre Augen wanderten zur Absturzstelle des Wesens. Dort fokussierten ihre Augen die Anwesenden.
"Hey, den kenn' ich doch...", murmelte die Drachin.
Ihr Blick ging zu der Stelle wo sich das brennende Wrack des Flugobjektes befand. Das kreischen der komischen Bäume war ohrenbetäubend. Silvi blickte kurz zu Sky, der aus seinen Gedanken auf zu schrecken schien und kurz verschwand, als er wieder auftauchte stand eine kleine Flamme vor ihm. Bei genauem hinsehen konnte man erkennen das die Flamme die Form eines Flügellosen aufrechtstehenden Drachen hatte.
"Sky! Du kannst mich doch nicht einfach von meinem Wachposten wegteleporieren! Was wenn jemand versucht die Schätze zu stehlen?", schmipfte die kleine Flamme wütend.
'Er hat wohl keine Lust auf ein Abenteuer...', meinte Sky laut [für alle im näherer Umkreis hörbar] und blickte an der Flamme vorbei zu Silvi.
"Abenteuer?..." Der Kopf der Flammenkreatur folgte Sky blick. "Ui! Silvi!"
Es dauerte nicht lange und die kleine Flamme tanzte hopsend um Silvis Beine herum. "Ein Abenteuer! Ein Abenteuer! ..."
Nach einer Weile blieb die hopsende Kreatur vor der Drachin stehen. "Ich glaube Envy kann die Höhle auch ganz gut bewachten. Vielleicht nicht so gut wie ich, aber der schafft das schon und zur Not ist ja noch Beras da.", meinte die kleine Flamme. "Was ist denn das für ein Abenteuer? Und wer sind die?" dabei deutete die kleine Flame zu den ihm unbekannten auf dem Felssims. "Und was ist das für ein Lärm?" Die Flamme stämmte die Hände in die Seiten und hopste zur Felskante von wo aus er zu dem abgestürtzen Gleiter blickte.
Silvi grinste. "Die Bäume da mögen das Feuer nicht. Kannst du es aus machen?"
"Klar!" antwortete die kleine Flamme und lief ein Stück von Silvi weg um Anlauf zu nehmen.
"Aber Fail, sei vorsichtig, die Bäume sind böse."
Der kleine Drache blickte die Drachin schräg an. "Warum mache ich das Feuer dann aus? Wenn sie weg sind können sie nicht mehr böse sein."
"Stimmt schon, aber wenn die weiter so einen Lärm machen sind wir hier bald alle taub."
"hm...okay..." damit düste der kleine Feuerdrache los, senkrecht die Wand runter in den Wald. Man konnte ihn nicht sehen aber hören wo er lang lief. Bald darauf verschwanden die lodernden Flammen des Wracks, eine angenehme Stille setzte ein. Kurz fragte sie sich ob wohl noch mehr solcher Flugobjekte kommen würden. Fortgeschrittenere Wesen neigten oft dazu nach zusehen warum ihre Maschinen nicht mehr zurück kamen oder funktionierten.
Etwas beunruhigt suchte Silvi schließlich aber den Wald ab. Wo war denn der kleine abgeblieben? Man hörte so gar nichts mehr. Doch dann raste dieser in einem Affen Zahn die Felswand genauso wieder rauf wie er sie runter gerannt war.
"Besser jetzt?" fragte der kleine Drache während er vor Silvi herum hopste.
"Ja, viel besser! Gut gemacht!" lobte die Drachin ihren kleinen Freund, dann blickte sie zu Seriva, Vortex, Magan und Zeenpha.
"Würdest du mich nach da drüben begleiten?", sie deutete in die Richtung der 4.
Fail nickte begeistert. Er wusste zwar nicht was da war aber wenn es um ein Abenteuer ging, war ihm alles recht und daher machte er nun anstalten Silvis Schwanz hinauf zu laufen. Was Silvi aber verhinderte in dem sie ihren Schwanz weg zog noch bevor der kleine Drache ihn berührte.
"Ey!", beschwerte sich der Feuerdrache.
"So heiß kommst du nicht auf meinen Rücken, schon vergessen?"
"Oh.", der kleine Drache blickte an sich runter. Er hatte ganz vergessen auf welchen Level seine Temperatur war und schraubte sie soweit runter das man seine Roten Schuppen erkennen konnte und nur noch ein Flammenkamm von Kopf bis Schwanzende loderte. Dann hopste er Silvis Schwanz hinauf und setzte sich auf ihren für ihn riesigen Rücken und klammerte sich an ihrer Mähne fest.
Silvi blickte kurz zu den anderen auf dem Sims. "Ich werde auch mal da rüber fliegen." Dann ließ sie sich die Kante herunter fallen, breitete aber recht bald die Flügel aus und machte ein paar Testflügelschläge. Die verletzte Seite, die mit dem Silber ausgebessert war, war schwerer als der gesunde Flügel, was zu etwas ungleichmäßigen Flügelschlägen führte. So beschloss Silvi im gesunden Flügel ebenfalls etwas mehr Silber anzulagern so das sich das Gewicht ausglich. Das Fliegen würde wohl was anstrengender sein als sonst, aber sie war sich sicher das sie als Luftdrachin damit schon klar kam. Nach der Flügelkorrektur drehte sie zwei Testrunden in der Nähe der Felswand ehe sie schließlich zu Zeenphas Absturzstelle hinüber schwebte und dort ihre Kreise zog.
"Hallo Zeenpha!", rief die Silberne von oben hinunter und musterte dabei die Verletzungen des Raptors.
Silvi holte Luft bis ihre Augen zu leuchten begannen. Blitze wuselten durch ihren Kamm hin und hier.
Fail kicherte und sprang auf, weg von dem Kamm. "Das kribbelt..."
Nach einem Moment schwebte sie tiefer und spie vorsichtig einen blauen Blitz auf den großen Raptor, welcher irgendwie mehr an eine Feder erinnerte. Er war nicht richtig zackig und er schwebte unheimlich langsam auf sein Ziel zu. Aufgrund seines Federartigen Aussehens hatte dieser Blitz den Spitznamen Wuschelblitz weg, eigentlich nannte man ihn Heilblitz. Dieser Blitz konnte allerdings nur Oberflächliche offene Wunden heilen. Er ging nicht in die Tiefe. So konnte er zum Beispiel keine Brüche heilen, außer es handelte sich um einen offenen Bruch. Für gewöhnlich wuschelte er solange über den Körper des Getroffenen bis alle Verletzungen gefunden und repariert wurden oder aber bis seine Energie aufgebraucht war. Silvi versuchte den Blitz üblicherweise Möglichst genau zu dosieren.
Anschließend schwebte Silvi wieder höher.
In wenig Entfernung sah sie etwas näher kommen. Vorsichtig flog sie dem Wesen entgegen um es in Augenschein zu nehmen. Es schien groß zu sein, sie konnte seinen Rücken zwischen den Baumkronen erkennen. Als es sie bemerkte spie es eine grünliche Kugel nach ihr. Die Drachin konnte dieser grade so ausweichen. Auf Grund der Flügelverletzung waren ihre Flugmanöver ungewohnt schwerfällig. Eilig schwebte sie zu Seriva und den anderen zurück.
"Ich glaube es wäre besser wenn ihr schnell verschwindet, da kommt was großes auf euch zu und es scheint nicht freundlich gesinnt.", warnt sie während sie einen großen Bogen flog. Der Ring an ihrem Horn schien zu vibrieren je näher sie dem seltsamen Wesen kam.
"Ich werde versuchen es auf zu halten.", meine die Silberne, auch mit dem Hintergedanken herauszufinden warum der Ring so reagierte. Eigentlich gab es nur eine Erklärung dafür: ein anderer Ring. Sie wollte dem auf den Grund gehen und legte etwas an Geschwindigkeit zu.
Das Wesen bewegte sich weiter auf die anderen zu. Silvi spie einen minderstarken Blitz vor dessen Füsse. Wodurch das Wesen abbremste und sich aufbäumte um nach dem Angreifer zu gucken. Dabei wurde ein Schimmernder Ring um dem Arm der Kreatur sichtbar. Die Augen der Silbernen färbten sich in ein kampfbereites rot.
"Gib mir den Ring. ...bitte.", forderte Silvi höflich aber bestimmt.
Das Wesen brüllte sie an und warf noch ein paar der giftgrünen Kugeln nach ihr.

Tsi, Flir und Sky hatten beschlossen sich auf dem Fels erstmal was auszuruhen. Die letzten Geschehnisse waren doch recht anstrengend gewesen. Wobei Sky eigentlich weniger an ausruhen dachte, viel mehr suchte er immer noch nach den Informationen, von denen er glaubte das sie wichtig seien.


"Und was hast du nun vor?", fragte der in seinem eigenen Körper eingesperrte Wächter, den finsteren Drachen. Dieser grinste bloss. "Das wirst du schon noch früh genug erfahren..."
Firnor hatte inzwischen raus wie er seinen neuen Körper halbwegs sicher vorwärts bewegte. Doch gefallen tat es ihm noch nicht. So hatte er beschlossen sich in seiner Bleikristallfestung etwas auszuruhen, damit er den Körper baldmöglichst in seinen eigenen Körper umwandeln konnte. Das würde vieles vereinfachen. Ein paar seiner Skelettdiener waren inzwischen zurückgekehrt um ihn Bericht zu erstatten. Es hatten wohl mehr Wesen den Krieg überlebt als der Wächter gedacht hatte.
Firnor war sehr zufrieden mit dem was er bislang geschafft hatte. Nun wollte er erst mal abwarten bis seine Energie zurückgekehrt war, ehe er die nächsten Schritte seines Planes ausführen wollte.

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#72 Beitragvon Luarcis » Do 05 Jul, 2007 21:44

Als alle erstmal etwas ratlos die brennende Absturzstelle betrachteten, bemerkte Luarcis, wie einer der seltsamen kleinen Drachen, die zu Silverdrak gehörten, verschwand und einen Moment später mit einem brennenden Etwas zurückkehrte. Er brauchte einen Moment, um zu erkennen, dass diese Flamme zu einem lebenden Wesen gehörte. Erstaunt und fasziniert sah er mit an, wie die Silberne mit ihr redete und dann ausschickte, um das Feuer zu löschen. Luarcis war schon die ganze Zeit überrascht von diesen Minidrachen, die allesamt so unterschiedliche und ihrer Erscheinung nicht anzusehende außergewöhnliche Fähigkeiten hatten. Aber dieses Wesen versetzte ihn in erneutes Erstaunen, so wie es aussah, war es ein leibhaftiger Feuerelementar, nicht nur fähig, es zu beherrschen, sondern durch und durch von ihm durchsetzt.
Gebannt schaute Luarcis der Feuerechse nach, wie sie die Felsen herunter stürmte und ein paar Augenblicke später anscheinend alle Flammenherde in dem leidenden Wald zum Versiegen brachte, bevor sie wieder zu ihnen zurückkehrte. Endlich war auch das nervtötende Klagen der Bäume verstummt, die sich aber trotzdem nur noch schwach bewegten, sie würden noch lange brauchen, um sich von diesem Schlag zu erholen. Als der Feuerdrache schließlich dann seine lodernden Flammen, die seinen Körper umgaben, größtenteils erlöschen lies und auf Silvis Rücken kletterte, konnte er ihn endlich genauer mustern. Luarcis brauchte nicht sehr lange in der ungewöhnlich starken Aura des kleinen Fail forschen, um zu erkennen, dass in der Feuerechse sicher noch ganz besondere Fähigkeiten schlummerten, als man auf den ersten Blick vermuten würde.
Aber es blieb keine Zeit , um sich darüber noch näher Gedanken zu machen, als die Anderen aufbrachen, um die Stelle zu erreichen, an der das seltsame Flugwesen kurz zuvor unsanft im Wald gelandet war und so stieß sich Luarcis auch von der Klippe ab, um es zu begutachten.
Während Silvi sich noch kurz um ihre eingeschränkten Flügkünste kümmerte, erreichte der Weiße die Absturzstelle schon früher und stieß so zu Magan. Er brauchte nicht lange zu suchen, die ungeheure Aura, die das echsenartige Wesen, das vor ihnen etwas verwirrt und erschöpft auf der Lichtung hockte, war nicht schwer auszumachen. Es erstaunte Luarcis etwas, dass dieses im Vergleich zu ihnen doch recht kleine Wesen so eine unglaubliche Ausstrahlung hatte. Es war verletzt, aber seine Wunden waren dem Anschein nach nicht sonderlich tief. Bevor er sich ihm näherte, wollte der Weiße diese außergewöhnliche Aura noch etwas näher studieren. Sie war tatsächlich von der des Planeten selbst kaum zu unterscheiden, so als ob sie ein und dasselbe wären. Luarcis schloss die Augen und konzentrierte sich auf seine geistigen Wahrnehmungskräfte. Allmählich konnte er schemenhaft vor seinem inneren Auge die Energiemuster der Aura des Raptors erkennen. Sie war außerordentlich stark, aber nicht gleichmäßig. Dort, wo seine Verletzungen waren, brach diese dichte Energiestruktur ein und wurde schwächer, was schließlich ganz natürlich war, weil das Wesen an dieser Stelle geschwächt und ungeschützt war. Doch als Luarcis sich noch stärker konzentrierte und so auch noch den Planeten selbst erfühlte und die schwachen Energiewellen begutachtete, die die Oberfläche überzogen, stellte er erstaunt fest, dass sie auch ungleichmäßig und von Einbrüchen durchsetzt waren, die denen der Echse seltsam ähnlich waren. Verwirrt öffnete Luarcis die Augen. Er hatte nicht wirklich Antworten auf seine Fragen bekommen, sondern eigentlich nur noch neue aufgeworfen. Dieses Wesen war stärker mit dem Planeten verbunden, als alles, was er kannte. Er selbst war auch stark mit der Natur verbunden und konnte den Schmerz anderer oder gar den einer leidenden Welt selbst spüren. Aber dieses Wesen war in dieser Hinsicht auf einem vollkommen anderen Level als er, so wie es aussah, war bei ihm sogar der umgekehrte Weg möglich.
Und was passiert dann mit diesem Planeten, wenn das Wesen stirbt?, kam es ihm plötzlich in den Sinn, aber bevor er überhaupt etwas fragen konnte, landete Seriva aufgeregt neben ihnen und sprach die Echse mit Namen an.
„Du kennst dieses Wesen?!“, fragte Luarcis sichtlich verwirrt. „Nunja, eigentlich sollte mich doch gar nichts mehr wundern. Wer ist das denn und was hat es mit seiner seltsamen Erscheinung auf sich?“, fügte er noch hinzu, als auch Silvi hinter ihnen auftauchte und sogleich eine seltsame Blitzkugel auf Zeenpha abfeuerte. Erfreut sah er mit an, wie sie dessen Körper überströmte und seine offenen Wunden verschloss. Luarcis selbst wäre ohnehin kaum mehr in der Lage gewesen, ihn zu heilen, durch den Kampf und die Neutralisation des Giftes, das ihn ihm gesteckt hatte, hatte er sehr viel von seiner Kraft verloren und er hätte sich nur selbst in Gefahr gebracht, wenn er sich noch unnötig überanstrengt hätte. Seine Heilkünste waren auch noch längst nicht ausgereift und verbrauchten sicher noch mehr Energie als nötig.
Noch einmal schloss er kurz seine Augen um Zeenphas Aura zu betrachten, mit dem zufriedenen Ergebnis, dass die Störungen und Schwachstellen mit seinen Wunden verschwunden waren. Dann fiel sein Blick auf das Artefakt, dass er ihn die Höhe hielt und anscheinend liebend gerne loswerden wollte. Es war wohl der Grund, weswegen ihn der Mensch verfolgt hatte, verständlich, dass er es so weit weg wie möglich von sich haben wollte. Eine seltsame Kraft ging von dem Amulett aus, aber Luarcis hatte keine Zeit, es näher zu erforschen, als auch er die plötzliche Anwesenheit der dunklen Kreatur bemerkte, die sich durch den Wald auf sie zubewegte.
Die Vorstellung muss wohl warten müssen…, dachte er noch, als er mit ernster Miene Silvi hinterher schaute, die sich schon zum Kampf bereit machte. Plötzlich brach das Wesen durch die Bäume und betrat die Lichtung. Durch den immer noch dichten Qualm am Baumrand war es kaum zu erkennen, aber seine giftgrüne Haut und die übel riechenden Geschosse, die es abfeuerte, verhießen nichts Gutes. Seine Aura strahlte pure Verwesung aus, aber da war noch etwas anderes und als er genauer hinschaute, erkannte Luarcis auch, was es war. Der schimmernde Ring um seinen Arm war weithin in diesem trüben Umfeld sichtbar und er strahlte die gleiche unheimliche Kraft aus, wie der, der um Silvis Horn gewunden war. Es bestand kein Zweifel, das war das Fragment, das sie suchten, sie gehörten zu ein und demselben Artefakt. Man konnte förmlich sehen, wie sich die beiden Teile aufgeregt anzogen, sie sendeten winzige, kaum spürbare, aber doch vorhandene Schockwellen über den Boden aus, während Silvi den Geschossen des Angreifers auswich und noch kurz versuchte, ihn zur friedlichen Aufgabe zu überreden. Aber das hatte keinen Zweck und so sah Luarcis ein wenig überrascht mit an, wie die sonst so ruhige und ausgeglichene Silberdrachin allmählich ziemlich zornig wurde.
„So wie ich das sehe, haben wir die Gefahren noch nicht überstanden, dieses Artefakt ist sicher in unseren Klauen besser aufgehoben, als bei diesem… Ding . Aber seid vorsichtig, dieses Wesen scheint die Ursache für den schrecklichen Zustand diese verwunschenen Waldes zu sein und weswegen uns auch diese Waldgeister angegriffen haben.“, rief er den Anderen zu, als ein verirrtes Geschoss neben ihm auf einen Baum prallte und sich zischend wie Säure darin einbrannte.
Ich hasse radikale Schuppenbleichmittel!, dachte Luarcis sich noch mürrisch mit Galgenhumor und machte sich dann auch auf, um den Anderen zu helfen und der Kreatur das Artefakt abzunehmen.

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#73 Beitragvon Ragnorena » Di 10 Jul, 2007 16:53

Ragnaroek wich den Kugeln, so gut es mit Layos auf ihrem Rücken ging, aus.
Der Arrallin hatte das Bewustsein verloren. Anscheinend war die Schramme an seiner Schulter nicht ganz so harmlos, wie sie aussah.
Möglicherweise waren auch die Bäume giftig, aber im Moment hatte sie andere Sorgen, nämlich den Giftkugeln dieses riesigen Etwas auszuweichen und aufzupassen, das Layos nicht herunterviel.
„So kann ich nicht kämpfen, es wäre auch ohne Layos gefährlich genug …“
Mit diesen Gedanken stiess sie sich vom Boden ab und schoss gegen den Nachthimmel.
Jetzt konnte sie das Wesen einmal genauer betrachten.
Ragnaroek machte einen Kopf und mehrere Gliedmassen aus. Das „Tier“ war von einer wirbelnden, dickflüssigen Masse bedeckt, welche die Dimardrachin als das Gift wiedererkannte, welches Luarcis zuvor aus seinem Körper gezogen hatte.
Ragnaroek konnte am Kopf des Wesens zwei leuchtende Punkte ausmachen, die Augen.
Dann sah sie auch den Ring um den einen Vorderlauf des Wesens.
Die Drachin verfluchte ihre Situation, den anderen nicht helfen zu können, also blieb sie in der Luft, wo es im Moment für sie und vor allem für den Arrallin am sichersten war…
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#74 Beitragvon Magan » Mi 11 Jul, 2007 18:25

Interessiert betrachtete Magan das Amulett von dem Planetenwächter, oder was auch immer dieses Wesen nun war, zuerst war es ihm nicht aufgefallen, doch nun bemerkte er eine Art Wellenfront aus Energie die sich um das Amulett bewegte Diese Front war so in einander verstrickt, dass ein Durchkommen durch diese unmöglich schien. Magan kannte diese Art von Wellen, er benutzte sie auch um sich selber vor fremden Energien zu schützen. Das Amulett musste also eine ähnliche Funktion erfüllen. Ich frage mich nur woher er mich kennen sollte, wenn er überhaupt mich gemeint hatte, fragte sich Magan.
Mit schiefen Kopf betrachtete Tarar die gerade erschienene kleine Flamme, die sich dann als Feuerechse herausstellte. Nachdem diese es sich auf Silverdrak gemütlich gemacht hatte, wollte Tarar schon hingehen und sich diese kleine feurige Wesen etwas genauer ansehen, doch dies wurde durch den Angriff des Tieres verhindert. Bevor Tarar die Silberne erreicht hatte war diese schon in der Luft und schwebte auf das Tier zu. Etwas enttäuscht schaute Tarar dem kleinen Wesen hinterher, nur um gleich darauf das seltsame, giftgrüne Tier in Augenschein zu nehmen. Mit kindlicher Neugier schien sie von seinem giftigen Angriff beeindruckt zu sein, ohne dabei daran zu denken das sie es waren, die Angegriffen wurden. Magan schüttelte nur den Kopf wegen Tarars Verhalten. Traumdrachen benahmen sich oft komisch und nicht wie man es vielleicht erwarten würde. Jugendliche Traumdrachen waren extrem neugierig und weil ihre Körper ganz aus Energie bestanden, verstanden sie sich gut darin ihre Neugier zu Stillen ohne sich wirklich dabei in Gefahr zu bringen. Außerdem hassten alle Traumdrachen den Kampf, was wohl auch der Grund war, das die Traumdrachen beinahe keine Angriffszauber besaßen.
Auch Magan stieg in die Luft, so wie Ragnaroek es vorgemacht hatte. Doch er hatte einen anderen Grund dafür. Durch die Chaosanpassung, die er vor kurzen unfreiwillig mitgemacht hatte, war seine energetischen Reserven erst Mal erschöpft oder Blockiert und er würde diese auch ohne eine wirklich Pause auch kaum wieder reaktivieren können. Da er aber wenigstens noch Fliegen konnte und dadurch auch besser den Angriffen des Tieres entgehen konnte, war dies für ihn die beste Lösung im Moment. Er versuchte seine kläglichen Energiereserven in der Luft zu sammeln als er dank seines magischen Blicks eine Giftkugel auf sich zurasen spürte. Schnell wich er dieser aus um dann mit anzusehen, wie diese sich erstmal langsam in den hinter ihm befindlichen Baumstamm bohre und dann mit einem Knall explodierte. Seltsamerweise gaben die Bäume nun keinen Mucks von sich, so als ob sie vor der mächtigen Erscheinung dieses Wesens Angst hätten. Magan wandte sich nun lieber wieder dem Tier zu, er wollte lieber nicht darüber Nachdenken was so eine Kugel bei ihm angerichtet hätte, wenn sie es schon schaffte einen halben steinernen Baumstamm wegzuätzen. Der Rest des Baumstamms gab unter den großen Eigengewicht nach und stürzte in die tiefe. Magan konnte nur hoffen das unter dem Baum keiner gestanden hatte. Den etwas dagegen tun konnte er nicht. Eins wusste er nun auf jeden Fall, Chaosanpassung hin oder her, so einen Starken Angriff würde er bei einem Treffer nicht überleben. Es war ein schwacher Trost für ihn, das er wohl recht damit gehabt hatte, das die Pfeile vorhin nur einen geringen Anteil des Giftes beinhaltet hatten. So können wir nicht weitermachen, wir sind zu zerstreut, wenn wir nicht geordneter vorgehen werden wir dieses Tier nicht besiegen, dachte Magan bei sich, während er das Wesen mit einer Energiekugel, die wohl gerade noch so aus seinen restlichen Energiereserven bestand, auf Abstand von sich hielt. Auch er hatte mittlerweile den Ring um den Vorderlauf des Tieres entdeckt. Das heißt dann wohl das wir nicht so einfach verschwinden können, schlussfolgerte er. Magan viel nur eine Lösung ein um wenigstens etwas Zeit zu gewinnen. „Hej Tarar, steh nicht einfach so herum sondern mach was“, rief er der Traumdrachin zu, die mittlerweile doch sehr nah bei dem Tier stand, dennoch traf sie keiner der Giftkugeln, sie gingen mehr oder weniger Haarscharf an ihr vorbei. Tarar schaute mit einem Verständnislosen Blick nach oben und frage ganz unbeteiligt: „Was soll ich den machen? Ihr solltet nun wirklich damit alleine zurecht kommen“.
Magan unterdrückte seinen Ärger über die Traumdrachin. Also langsam hättest du dich wirklich daran gewöhnen sollen. Traumdrachen sind komisch, schimpfte er sich selber. „Du könntest aber wenigstens dafür sorgen das wir etwas Zeit bekommen[/I], sagte Magan und bemühte sich sehr eine ruhige Stimme zu haben, es hätte nichts genutzt wenn er sich nun aufgeregt hätte, den das würde Tarar nur noch sturer machen.
„Ah, nun verstehe ich was du willst“, sagte diese lächelnd. Gleich darauf legte sie die Vorderpfoten übereinander und rammte ihre Krallen in den Boden. Schon begangen sich kleine schwarze Runen über den Boden auszubreiten, sie kletterten sogar die Bäume bis zu einer bestimmten Höhe hoch, bis sie den ganzen Bereich des Kampfgebietes eingekreist hatten. Zufrieden mit ihrem Zauber lächelte Tarar, während sie immer noch mit den Krallen im Erdboden steckte.
Doch das Tier schien sich nicht weiter zum die Runen, die nun das ganze Feld bedeckten, zu kümmern sondern holte wieder zu einem Angriff aus, doch diesmal rutschte es aus und fiel hin, die losgelöste Giftkugel ging dadurch in die Leere. Wütend brüllend richtete es sich wieder auf und versuchte es noch mal, doch diesmal wurde es von einem herab fallenden Ast getroffen, wodurch der Angriff sein Ziel wieder verfehlte. Nach dem dritten Versuch gab das Tier die Angriffsversuche vorerst auf, doch es hatte mittlerweile Tarar fixiert und wartete nur darauf das diese Runen verschwinden würden.
Magan fand die Zauber der Traumdrachen immer wieder beeindruckend. Dieser Zauber war ihn nur zu gut bekannt. Er sorgte dafür das in einem bestimmten Gebiet, keine Gewalthandlungen, also Angriffe jeglicher Art, möglich waren. Sollte man dies dennoch versuchen, so endete der Versuch meist auf eine komisch ungeschickte Weise. Allerdings wirkte der Zauber bei jedem, so war ein Gegenangriff auch nicht mehr möglich. „Greift nicht mehr an, das bringt nichts solange dieser Zauber wirkt“, rief Magan den anderen zu, „wir sollten lieber überlegen wie wir dieses Ding so schnell wie möglich erledigen, den Tarars Zauber hält nicht ewig“. Dann Nickte er Ragnaroek zu damit auch sie vorerst Landen sollte.
Doch bevor seine Pfoten den Boden berührten spürte er etwas, was ihn vorher nicht aufgefallen war. In der ganzen Zeit war sein magischer Blick immer noch aktiv, so das der die ganze Zeit die Wut und den Hass das Tieres in Form von bestimmten Wellenformen spüren konnte. Doch nun da das Tier nicht angreifen konnte, spürte er noch etwas anderes. Diese Wellenart war ihn nur zu gut bekannt. Es war Schmerz. Das Tier verspürte die ganze Zeit Schmerzen, dies war wohl auch der Grund warum es mit der Zeit immer wütender geworden war. Doch den Grund der Schmerzen konnte Magan nicht erkennen, nun da er es ein mal gespürt hatte, wusste er aber das diese da waren. Er wunderte sich nur warum zum Beispiel Luarcis diese Schmerzen nicht wahrgenommen hatte, soweit Magan gemerkt hatte, konnte dieser Drache doch die Gefühle der lebenden Wesen spüren. Vielleicht liegt es ja auch an meiner Chaosanpassung, das ich die Schmerzen den Tieres nun erkannt habe. Immerhin hab ich ja auch seine Energie absorbiert, dachte Magan bei sich. Er teilte den Anderen noch schnell mit das das Tier irgendwelche Schmerzen hatte, die er sich nicht erklären konnte und das sie sich beeilen sollten, den Tarars Zauber würde bald zusammenbrechen. Nun wartete er darauf ob den Andern etwas gute einfallen würde. Eins war klar sie mussten diesen Ring bekommen.
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#75 Beitragvon Seriva Senkalora » Mi 18 Jul, 2007 19:07

OT: Sorry für's Warten

Seriva blickte das Amulett an, dass Zeenpha ihr hinhielt. Es glitzerte im Zwielicht der Sonnenstrahlen die durch das Blätterdach fielen. Sie griff danach. Kleine Funken sprangen ihr über die Klauen und hinterließen einen unschönen schwarzen Kratzer. Erschrocken zuckte Seriva zurück.
"Ich glaube es ist besser, wenn Du es nimmst.", sagte sie zu Magan. "Es scheint mit meiner Energie nicht verträglich zu sein...", grübelte sie vor sich hin.
Nach einem Seitenblick zu Vortex der sichtlich angespannt zwischen ihren Flügeln hervorschaute antwortete sie dem Wächter:
"Wir sind eigentlich nur auf der Suche nach ein paar Artefaktteilen für Silverdrak. Der Zufall verschlug uns hierher." Sie gab sich Mühe ihre friedlichen Absichten zu verdeutlichen, was angesichts des schreienden Waldes hinter ihnen nicht leicht war.

Zephir blickte neugierig nach unten, zögerte aber ebenfalls hinabzusteigen.
Unschlüssig ließ sie sich in der Nähe der kleinen Echsen nieder. Der weiße Sky schien sehr konzentriert nachzudenken.

Vortex' Unruhe nahm zu und steckte auch die Rote an. Sie trat von einem Fuß auf den anderen, drehte den Kopf hin und her und suchte ständig den Wald ab. Endlich verstummte das Schreien und sie konnte noch Zeenphas Worte verstehen, dass er sie vor weiteren Fluggeräten warnte.
Silvi näherte sich den beiden. Sie hatte Probleme mit ihrem Flügel, was sie aber nicht davon abhielt Zeenpha einen Heilblitz zu schicken. Erst wollte Seriva sich anschließen und Zeenpha etwas von ihrer Energie geben, doch sie ließ es dann lieber bleiben, als ihr der Zwischenfall mit dem Amulett einfiel.
Auf Silverdraks Kopf konnte Seriva eine kleine rote Echse ausmachen. Sie kannte diese Aura und es war ihr, als könnte sie fühlen wie hoch die Körpertemperatur des kleinen Hitzkopfes war. Die rote Drachin freute sich, denn sie mochte Fail sehr gerne - der quirlige Rote mit der Vorliebe für alles was heiß war überraschte sie stets auf Neue.
Luarcis stieß nun auch zu ihnen. Er fragte etwas und sah nachdenklich aus und Seriva erlaubte sich ihm kurz in die Gedanken zu blicken.
Um ihn nicht zu beunruhigen beschloss Seriva ihm seine innerlichen Fragen nicht zu beantworten. Sollte Zeenpha sterben, so würde auch der Planet untergehen. Andersrum schadete ein schlechter Zustand des Planeten auch dem Zustand des Wächters.
Seriva fragte sich was hier wohl geschehen war. War erst der Wald entstanden und schwächte nun Zeenpha, oder litt Zeenpha sehr unter einer Last, dass dieser Wald als Ausdruck seiner Not entstand?
Bevor sie jedoch Gelegenheit fand Lu den Wächter vorzustellen spürte sie das giftige Wesen näherkommen.
Silvi machte sich auf den Weg und bat das Wesen um den Ring, was dieses aber nicht wirklich interessierte. Giftgeschosse zischten über die Baumwipfel hinweg und schlugen im Fels ein.
"Hoppla...", Seriva blickte Luarcis hinterher, der sich anschickte Silvi zu helfen. Dabei fiel ihr Blick auf Ragnaroek, die in sicherer Entfernung ihre Kreise zog und den verletzten Arralin aus der Schußweite des Wesens hielt.

Als die ersten Geschosse in den Fels einschlugen sprang Zephir erschreckt auf. Sie lief auf und ab, ehe sie erkannte, dass sie hier nicht sicher waren.
"Soll ich euch mitnehmen?", bot sie den drei Echsen an. Sie wollte ebenfalls wie Ragnaroek eine sichere Distanz aufsuchen und alles beobachten.

"Du bleibst besser erstmal hier.", sagte Seriva zu Vortex und ließ ihn absteigen. Ohne ein weiteres Wort stiegen Magan und Seriva gleichzeitig auf. Seriva warf noch einen besorgten Blick zu den beiden Raptoren und hoffte, dass das keine Probleme gab. Aber sie wollte dem ohnehin nicht flugfesten Velociraptor nicht noch das Chaos eines bevorstehenden Kampfes zumuten.
Als Seriva sich dem Tier näherte begrüßte dieses sie mit einer großen Giftkugel. Diese streifte ihren Schweif und hinterließ einen grünlichen Schmierfilm. Es brannte und juckte ziemlich. Seriva konzentrierte sich und brannte das Gift mit einem Energieschub förmlich aus ihrem Körper.
Gerade noch rechtzeitig hörte sie die Warnung und brach ihren Angriff ab. Es sah lustig aus wie das Wesen zu Boden ging. Aber es machte der roten auch klar, dass die Traumdrachin beiweitem kein Träumer war.
Seriva umkreiste das Wesen...

"Aah..." Etwas riß die rote in ein schwarzes Loch, wirbelt sie herum und spie sie in eine endlose Leere...

..Seriva....
...
Seriva, hörst Du mich?...
Höre mich, rote Drachin!!...

Seriva öffnete die Augen, grell blendete sie ein Schein der von einer Art Pyramide ausging. Um sie herum war die Energie im Chaos, wirre Ströme zucktem umher - unsichtbar, aber deutlich zu spüren. Und diese Stimme...

.. Endlich!
Endlich bist Du hier...
... ich habe Dich gesucht...

"Wo bin ich? Ich kenne Dich, Deine Stimme!"

...Hör mir gut zu...

Und Seriva hörte zu. Sie lauschte aufmerksam der Stimme, dieser wohlkingenden, sanften Stimme die ihr soviel sagte und doch soviele Fragen offen ließ.

Nun gehe zurück...
Sei frei...
Aber achte auf uns...

Der Schein verblasste.
"Bleib, bitte!", flehte Seriva.
Doch sie erhielt keine weitere Antwort. Dann erkannte sie die Stimme.
Im verblassenden Licht sah die Drachin die Silhouette einer Sphinx. Die Sphinx die ihr bereits einmal den Weg zur Wahrheit gewiesen hatte.

Dann riß es Seriva mit der brutalen Gewalt des Erwachens in die Wirklichkeit zurück. Sie flatterte etwas erschreckt und zog weitere ihre Kreise um das Wesen. Dabe suchte sie nach einer Schwachstelle um an den Ring zu gelangen.

Die Sphinx war weit weg - wie ein Traum.

Nachdenklich studierte Seriva das Wesen, nein, es war ein Tier - ein Tier voll mit Emotionen und Kräften die nicht die Seinen waren...
Erneut dachte Seriva an Zeenpha... Vergiftete etwas seine Seele, so dass diese Kreatur als sein Spiegel entstand? Oder waren da andere am Werk?
:leu: 1. offizieller Leu-Fanclub! :seri:


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