In der roten Wüste

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Leundra
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In der roten Wüste

#1 Beitragvon Leundra » So 09 Apr, 2006 10:23

Mein Name ist Leundra ich befinde schon seit über zwei Jahrhunderten auf der Suche nach Meinesgleichen. Aus diesem Grund landete ich vor einiger Zeit auf einem mir unbekannten Planeten, und aus einem viel tiefer steckenden Wunsch...
Es war fürchterlich heiß, Leundra lag auf dem Bauch, alle Glieder von sich gestreckt und ließ ihren Körper von der Sonne wieder aufwärmen. Nach gut zehn Jahren im All war sie so starr geworden das sie nicht einmal richtig hatte landen können. Nachdem sie die Taubheit abgeschüttelt hatte, hatte sie erst einmal ein ausgiebiges Sandbad im roten, warmen Sand genommen und sich einen großen Felsen gesucht auf dem sie nun schlief.
Sie liebte Wüsten, hier war es still und sie fühlte sich sicher in dem lebensfeindlichen Gebiet, weshalb sie nicht mehr so aufmerksam war wie sonst.
Allerdings hatte sie bei dem Sandbad bereits entdeckt das es hier doch nicht ganz so leblos war, wie sie gedacht hatte. Als sie sich durch den Sand grub, platzte neben ihr ein riesiger Wurm aus dem Boden und griff sie an. Nach kurzem Kampf war der Wurm geteilt allerdings war er nicht genießbar, da seine Körperflüssigkeiten giftig waren. Danach hatte sie sich auf einen Felsen gesetzt weil Würmer sich nur durch Sand bewegen konnten, nicht durch Stein.
Die Gegend in der sie gelandet war befand sich mitten in der Wüste, überall um sie befand sich roter leuchtender Sand aus dem einzelne Klippen ragten und am Horizont konnte man dunkelrote Gebirge sehen. Leundra hatte sich bereits vorgenommen dahinzufliegen um dort Lichtdrachen zu suchen und endlich wieder ein Zuhause zu bekommen, allerdings musste das noch etwas warten da sie durch den langen Flug sehr erschöpft war und erst einmal ein ausgiebiges Nickerchen benötigte um die große Distanz zwischen ihrem Standort und den vermeidlich bewohnten Gebirgen sicher durchfliegen zu können.

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#2 Beitragvon Magan » So 09 Apr, 2006 12:20

[ooc: ich mach mal auch hier mitt ^^, aber ich glaub das gehört in die RPG-Zone]
Magan flog über die weiten Steppen, der Wüste. Er kannte diesen Planten, weil er ihn gerne als Übungsort nutze. Hier waren sowohl die Planzlichen als auch die Tierischen lebewesen sehr begrentzt vorhanden (ausgenohmen der riesenwürmern die hier lebenten), so das seine Atacken und Zauber wenig schaden würden. Aber er hatte diesen Planeten nie lange erforscht und so suchte er sich immer wieder eine neue stelle aus. Er war schon etwas länger hier und hatte beschloßen einen weitflug zu machen um seine ausdauer zu trenieren. Schon von weiten sah er etwas interesantes das zu dem leben der Wüste überhaupt nicht passte. Ein anderer Drache und so groß?, dachte sich Magan werend er sich dem Drachen näherte. Irgendwie kamm ihn dieser seltsam vertraut vor, doch er war noch zu weit weg um genau zu erkennen wer das war.
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#3 Beitragvon Leundra » So 09 Apr, 2006 13:19

Leundra lag auf ihrem warmen Stein und schnurrte vor sich in. Plötzlich hob sie ihren Kopf und sog die flirrende Luft in ihre Nüstern ein. Sie kannte den Geruch. Mit einem Mal sah sie wie sich ein silbrig glitzernder Punkt immer größer wurde und endlich erkannte sie..."Magan bist du das?"rief sie aufgeregt. Sie erhob sich in die Luft und flog ihm ein stück entgegen. "Hey was machst du denn hier am Hintern der Welt?" schrie sie ihm fröhlich entgegen und wich beiläufig einem Riesenwurm aus.
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#4 Beitragvon Magan » So 09 Apr, 2006 13:31

Magan blieb in der Luft sehen. Er hatte nun wirklich keinen auf diesen Planeten erwartet und nun traf er sogar einen Lichtdrachen. "Ich wollte hier trenieren du weißt doch das ich es bitter nötig habe", sagte er zu Leundra mit einem grinsen. "aber was machst du hier vor allem pass mir ja auf diesen dinger auf (*auf die würmer zeig*)", fragte er Leundra nun wieder ernst. "Las uns lieber mal landen ich kann schon beinahe nicht mehr", sagt er und merkte wie müde er schon war. Langsam glit er auf den felsen und Faltete seine steifen flügel.
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#5 Beitragvon Leundra » So 09 Apr, 2006 14:35

"Keine Sorge vor den Würmen, diese Weichtiere machen mir nix" trällerte sie fröhlich und teilte einen Wurm mit einem starken Schwanzhieb. Aber als sie den erschöpften Geichtsausdruck von Magan sah folgte sie ihm auf den Felsen, das blasse Gesicht machte ihr Sorgen. "Geht es dir gut? Das Klima ist wohl nichts für dich, oder?" meinte sie ruhig. Sie betrachtete Magan von oben eine Weile und fügte dann hinzu,"wenn du magst kannst du dich gern auf meinen Rücken setzen, dann trg ich dich zu dem Gebirge da hinten, so groß bist du ja nicht und da gibt es sicher Schatten", sagte sie freundlich zu ihm.
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#6 Beitragvon Magan » So 09 Apr, 2006 16:14

"Das ist nicht nötig, ich muss sowieso selber fliegen. Keine Sorge ich hab nichts, nur so ein Ausdauerflug strängt halt sehr an. Ich muss halt stärker werden wenn ich weiterkommen will und dazu gehört auch das ich mich ab und zu an meine grenzen Treibe. Trotzem wir sollten diesen Ort verlassen ich hab keine lust Wurmfutter zu werden. Aber eins solltest du mir sagen waas machst du den hier?", sagte Magan. Dann erhob er sich und sprang in die Luft es dauerte eine weile bis seine erschöpften Flügel sich kostant bewegten. Werend des Ausdauerfluges hatte Magan festgestellet wie einfach es ist nur mit hilfe von Magie und ausgestreckten Flügeln zu fliegen , doch dazu musste er vorher eine konstante Höhe erreichen das sich bei seinen erschöpften Flügeln als schwierig herrausstellte.
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#7 Beitragvon Leundra » So 09 Apr, 2006 17:01

Leundra blickte Magan zweifelnd hinterher, sagte aber nichts weiter. Nachdem Magan eine halbwegs stabile Lage erreicht hatte stieg sei ebenfalls empor und segelte neben ihm her. Sie antwortete auf seine Frage,"Ich bin her gekommen um andere Lichtdrachen zu finden und mich etwas von dem Allflug zu erholen." Während des Flugs bemerkte sie erst wie sehr es ihr gefehlt hatte die Luft unter ihren Flügeln zu spüren. Es durchströhmte sie die lang vergessene Lust in atemberaubender Geschwindigkeit Kunststücke zu vollführen. Aber den Gedanke schüttelte sie schnell wieder ab als sie bemerkte das Magan langsamer wurde. Wie konnte er auch nur auf einem unbekannten, gefährlichen Planeten dermaßen seine Energie verprassen, dachte sie ein wenig verbittert und wurde ebenfalls langsamer. Auf einmal spürte sie das es kühler wurde und als sie nach oben blickte entdeckte sie Wolken."Wie kommt das denn? Magan da oben entstehen Wolken aber das ist unmöglich so trocken wie die Luft ist." meinte sie verdutzt. Das war auf keinen Fall ein natürlicher Vorgang. Was zum Teufel geschah hier?
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#8 Beitragvon Luarcis » So 09 Apr, 2006 17:14

Die in der Sonne flirrende Luft über dem schier endlosen Dünenmeer der Wüste begann sich mit einem Male mit einem bläulichen Nebel zu durchziehen. Schnell bildete sich ein heller Energiewirbel, der knisternd in einem gleißenden Licht erstrahlte. Urplötzlich schoss eine Gestalt aus dem Inneren der Anomalie und wurde mit voller Wucht unsanft in den Sand geschleudert, kurz bevor sich das Energiefeld wieder auflöste, als ob es nie dagewesen wäre. Prustend und keuchend richtete sich Luarcis auf und versuchte, nicht einfach wieder umzukippen. Puhh, das war knapp, um ein Haar! Ich hätte nicht gleich versuchen dürfen, mich über eine derartige Entfernung zu teleportieren, wenn ich nicht diese starken Energien gespürt hätte, die mich auf diesen Planete aufmerksam gemacht hätten, wäre ich wohl sonstwo im Nichts des Universums gelandet… dachte er sich und schüttelte schnell seine Befürchtungen ab, bevor er sich umsah. Oh Mann, wo bin ich hier denn gelandet?, fragte er ich angesichts der Sandmassen und Gesteinsformationen, die sich bis zum Horizont erstreckten. Seufzend dachte er schon darüber nach, wie er von diesem trostlosen Planeten wieder wegkommen sollte, als er sich stirnrunzelnd in eine bestimmte Richtung drehte. Kann das sein? Hier? Das wäre ja schon mehr als nur ein großer Zufall. Aber das würde zumindest erklären, warum ich auf diesem verlassenen Planeten eine solch starke Präsenz gespürt habe… sagte er zu sich selbst und breitete dann einfach unvermittelt seine Flügel aus, um zu ergründen, ob er mit seiner Vermutung richtig lag. So stieß Luarcis sich von der Düne ab und flog zielstrebig über der Wüste hinweg, auf eine dichte Wolkenformation zu, die plötzlich in der Ferne auftauchte…

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#9 Beitragvon Magan » So 09 Apr, 2006 17:19

Magan spürte das im förmlich die Energie entglitt, es würde noch nicht mal mehr kraft haben um einen Kurztunnel zu öffnen, geschweige den überhaupt irgendwo anders hinzukommen.
Auf Leundras Worte hin schaute auch er nach ob. Er hatte schon stürme erlebt die schnell auftauchten und dan wieder verschwanden, doch was do vorging war nicht normal er konnte es förmlich mi jeder fasser seines Körpers spüren das etwas nicht stimmte. Mit zweifelnden Blick sah er Leundra an und sagte:" In wüsten ist sowas manchmla normal, aber ich spüre das es diesmal nicht so ist. Du hast recht die luft ist viel zu trocken".
Noch einmal zapte er seine Kraftreserven an und benutzte seinen Magischen Blick. Seine augen leuchtete Blau auf und sein Blick ging richtung Wolken. Im magischen Blick schienen die Wolken aus laute kleinen Funken zu bestehen die sich Bösartig hin und her bewegten und immer mehr an stärke zunahmen. Das ist eindeutig ein Magisches Werk, aber bei so wenigen Lebewesen könnte eigentlich nur ein Planetenwächter dafür verantwortlich sein, doch ich spüre hier keinen, dachte Magan bei sich. Doch Plötzlich bemerkte er was erstaunliches. Die Funken kommen von einem bestimmten Punkt, doch musste also die Quelle das Zaubers liegen. Ein gewaltiges Donnergrollen riss ihn aus seinen Gedanken. Magan beendete seinen Zauber und schautr zu Leundra. "Ich hab mir gemerkt wohin wir müssen um die Quelle dieses komischen Sturms zu finden, doch ich bin zu erschöpft um ihn zu folgen. Ich brauche Ruhe, sonst were ich nur ein zu leichtes Ziel. Wenn du nichts dagegen hast würde wir erstmal eine Hölle suchen und den sturm abwarten, dann können wir uns auf die Suche machen. Ich bin sicherlich auch dann fitter wenn ich mich ausgeruht habe", sagte Magan zu Leundra und überließ ihr die Entscheidung.
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#10 Beitragvon Leundra » So 09 Apr, 2006 20:43

Leundra sah geschockt zu wie die schwarzen schweren Wolken anfingen zu rotiernen. Es wirkte wie ein Strudel, der sich auf einen Punkt konzentrierte. Genau unter diesem Punkt befand sich der größte Berg der Gegend. Er ragte aus dem Gebirge heraus wie ein ein riesiges rotglühendes Monster. Sie antwortete Magan,"Ich denke der Ursprung ist nicht schwer zu erkennen aber es hätte keinen Sinn in deinem Zustand noch so weit zu fliegen, besonders wenn man bedenkt das der Sturm immer stärker wird je mehr wir uns dem Zentrum nähern." Sie aktivierte ihre Energisten und rief einen Wind, mit dem sie die Hügellandschaft unter ihnen untersuchte. Schließlich fand sie was sie suchte und meinte zu Magan,"Ich hab gleich unter uns eine Höhle gefunden in die wir beide passen sollten. Sie geht unter die Erde." Da der Wind nicht ganz die Höhle durchflogen hatte wusste sie nicht wie groß die Höhle genau war aber sie musste riesig sein, was Leundra etwas verdutzte. Bei dem ganzen Sand hier hätte eine solche Höle doch zugeschüttet werden müssen, dachte sie sich, aber der Planet schien voller Mysterien zu sein. Leundra ging etwas tiefer und drehte noch einige Kreise über dem Eingang bevor sie landete und Magan am Himmel suchte. Als sie ihn entdeckte bemerkte sie das ein anderer Drache sich ihm näherte. Sie brüllte noch eine Warnung an Magan, was allerdings keinen Sinn hatte, da der Wind ihre Stimme sofort wegtrug.Nein er kann mich nicht hören, dachte sie entsetzt und hoffte das der andere friedlich gesinnt war.

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#11 Beitragvon Magan » Mo 10 Apr, 2006 17:09

Magan hatte sich ganz auf seine Landung konzentriert. Aus erfahrung wusste er das diese, Winde sehr gefährlich waren, doch dieser Sturm war nicht natürlich und dashlab noch gefährlicher. So bemerkte er den Drachen nicht, nur als es schon zu spätt war und Magan nichts mehr machen konnte. Der Drache knallte mit voller wucht gegen Magan und ließ in vollkommen die kontrolle über seinen Flug verlieren. Sie ein Stein raste Magan nun dem Erdboden zu. Er bekamm nichts mit was um ihn herum geschah, den der schlag hatte ihn kurzzeitig Bewustlos gemacht. Als er wieder zu sich kamm hatte der Wind ihn vollkommen im Griff. Er wusste das er keine Chance mehr hatte seine Flügel zu entfalten, ohne reskieren zu müssen das seine Flügel durch den starken Wind brachen. So richtete er seine Magnetkrafft, womit er sich eigentlich für den Flug leichter machte, gegen den Boden. Er hatte diese Technick schon immer Insinkthaft bei seinen normalen Flügen, benutzt doch noch nie ohne die Hilfe seiner Flügel eingesetzt. Er konnte nur hoffe das der Wind in soweit bremsen würde das die Magnetkraft ausseichen Würde. Er setzte seine ganze Kraft ein um den Sturz zu bremsen und stellte erleichtert fest das es einigermassen klapte. Er wurde langsamer und der Sand an der Stelle wo Magan zuraste wurde durch die unnatürliche Magnetkraft in schwingungen versetzt. Dann gind alles ganz schnell Magan kamm den Boden immer näher und schulg mit einer gewaltigen Geschwindigkeit auf den Boden auf. Zum glück hatte seine aktion seinen Fall soweit gebremst das er sich nichts gebrochen hatte, doch er verlohr die Besinnung.
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#12 Beitragvon Luarcis » Mo 10 Apr, 2006 20:54

Der Wind wurde immer heftiger und die Wolken zogen sich bedrohlich zu einem schwarzen Wirbel über einem Punkt zusammen, auf den Luarcis direkt zusteuerte. Genau aus dieser Richtung spürte er die Energien, die ihm so seltsam vertraut vorkamen. Als er aber durch die Böen beinahe weggerissen wurde und sich kaum mehr in der Luft halten konnte, zweifelte er allmählich daran, ob es so eine gute Idee war, genau zu dem unheimlichen Sturm zu fliegen, der sich so plötzlich über diesem einen Berg zusammengebraut hatte. Aber Luarcis hatte keine Wahl, er musste der Sache auf den Grund gehen und jetzt war es wohl eh schon zu spät, noch umzukehren. Er konnte in diesem Chaos kaum etwas sehen, einmal dachte er, eine Stimme zu hören, aber der tosende Wind schluckte jedes Geräusch. Luarcis hatte den Kopf gesenkt, um besser gegen die Strömungen anzukämpfen, doch als er ihn einmal hob, um nach seinem Ziel Ausschau zu halten, sah er gerade noch, wie ein silberner Drache direkt vor ihm auftauchte. Luarcis wollte noch ausweichen, aber eine Böe riss ihn fort und schlug ihn genau auf den anderen Drachen, mit dem er heftig trudelnd auf den Boden zuraste. Der Sand kam immer näher und er spürte, wie der andere Drache auf irgendeine Weise versuchte, seine Energien zu bündeln, um den Sturz abzufangen. Auch Luarcis hielt das für eine gute Idee und so tat er es dem Silberdrachen gleich. Er streckte seine vorderen Klauen fest in Richtung Boden und mobilisierte mit einem energischen Brüllen seine noch vorhandenen Kräfte um eine heftige Schockwelle gegen den Wüstenboden zu schicken, die seinen Sturz hoffentlich abfangen würde. Durch seine Ankunft auf diesem Planeten war er zwar ziemlich geschwächt, aber angesichts dieser Notsituation zapfte er seine letzten Reserven an und tatsächlich bremste er seinen Fall sehr stark, so dass Luarcis nur mit ein paar Schürfwunden im aufgewühlten Sand landete. Der andere Drache stürzte nicht weit von ihm in eine Düne, er hatte wohl nicht so viel Glück, denn anscheinend hatte er das Bewusstsein verloren. Erst jetzt konnte Luarcis erkennen, mit wem er da eigentlich zusammengestoßen ist.
„Magan? Bist du das? Dann hab ich mich doch nicht getäuscht!“, rief er dem bewusstlosen Silberdrachen zu.
„Das wir uns auf diese Weise wiedertreffen, hätte ich mir auch nicht träumen lassen! Wach auf mein Freund, das ist sicher nicht der richtige Ort für ein Nickerchen!“, sprach Luarcis zu Magan und versuchte ihn wachzurütteln, während er besorgt zu der bedrohlichen Wolkendecke aufblickte, die in dem immer stärker werdenden Sturm immer schneller wirbelnd über der Bergspitze kreiste. In der Nähe sah Luarcis eine Höhle, er dachte daran, Magan mit sich dorthin zu ziehen, um vor dem Sturm geschützt zu sein, aber er bezweifelte, dass er seinen Freund über diese Entfernung rechtzeitig in Sicherheit bringen konnte, außerdem konnte er spüren, dass sich dort wohl noch ein anderes Wesen befand, seine durch den Aufprall gestörten Sinne konnten auch nicht ausmachen, was es damit wohl auf sich hatte…

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#13 Beitragvon Magan » Mo 10 Apr, 2006 21:22

Langsam kamm Magan wieder zu sich. Sein Kopf schertzte. Er öffnete seine augen und lies ein stönen Hören. Sofot schloß er seine augen wieder den das gerlle Licht der Blitze tat ihn weh. Ich bin wohl etwas Wütend geworden, dachte Magan besorgt, der diese schlechten Gefühle nur zu gut deuten konnte. Er wusste das wenn er nun sein Spiegelbild sehen würde, nun rötlich leuchtende augen hatte und etwas schwärzere schuppe. Lagsam antmete er ein uns aus. Ich hätte schwören können das ich eine vertraute stimme gehört habe und ein vertrautes gesicht gesehen habe, sagte er zu sich, als er wusste das er sich wieder beruhig hatte und wieder normal war. Dann öffnete er nochmal die Augen, die wieder normal rot waren, und diese weiteten sich nun vor erstaunen. "Luarcis?!", sagte er mit rauher stimme, "also dich so schnell wiederzusehen hätt ich nun am aller wenigstens erwartet. Las uns mal u leundra gehen, aber um erlich zu sein ich habe mir unsere Treffen doch anders vorgestellt"
Langsam stand er auf, wobei er merkte das seine muskeln schmerzten, das ihn nicht verwunderte, er wusste was geschah wenn er in wut geriet und ein anderer teil seiner seele die kontrolle übernahm. Plötzlich überkamm ihn ein schwindelgefühl, doch er schaffte es durch spreizen seiner Flügel wieder sein gleichgewicht zu finden.
Magan lächelte Luarcis zu. "Las uns gehen bevor ich vor scharm umfalle", schrtzte er und versuchte sein gemützszustand zu überspielen. Dann bewegte er sich zielsträbig auf leundra zu die, jedenfalls kamm es Magan so vor, ihn besorgt musterte. "du schau mal wenn ich gefunden habe. Also erlich mal könnt ihr euch nicht bessere orte für unsere Treffen finden und immer in eine Wüste, wie wär es den mal mit einem tropischen Regewald oder so", sagte er mit leuter simme umd lächelte. Trotzdem glaubte er das die andern ihn seine fröhliche Stimmung nicht abkauften. Er spürte wie er kurz einknikte und fing sich aber noch. "Also ich muss sagen so eine landung hab ich noch nie probiert, aber ich muss noch etwas an der technick arbeiten.Ich weiß nicht was ihr denkt aber ich würde ungern zu einem Sandgolem werden also ich gehe nun ihn die hölle und ihr beide kommt mit", sagte Magan entschloßen. Er wollte nicht das sie merken wie schlecht es ihm doch ging, besonders da er so kurz der verwandlung enkommen war. So versuchte er sich nicht anzuschauen bis in die dunkelheit und kühle der Höhle umschloß.
Magan spürte das sein Seelenkritall beinahe seine ganze energie verbraucht hatte nun musste er sich doch von den energien auf diesen planeten bedienen, doch er tat es ganz langsam um keine aufmerksamkeit auf sich zu ziehen...
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#14 Beitragvon Leundra » Mi 12 Apr, 2006 16:03

Leundra sah entsetzt wie Magan und der unbekannt Drache vom Himmel stürzten. Beide schlugen außerhalb ihrer Sichtweite auf, was eine Staubwolke erzeugte, die aber sofort vom Wind davongetragen wurde. Zwar konnte sie kurz vor dem Aufschlag noch spüren, das beide ihre Magie nutzten um den Sturz abzumindern, aber es musste bereits zu spät gewesen sein.
Leundra überkam der Drang los zufliegen und nach den beiden zu suchen jedoch wegen dem tobenden Sturm wagte sie es nicht zu starten. Es vergingen einige entsetzliche Minuten in denen nichts geschah, dann aber konnte sie die beiden hinter einem nahen Hügel auftauchen sehen und erkannte erfreut das es sich bei dem zweiten Drachen nicht um einen unbekannten handelte sondern um Luarcis. Dieser stützte den verletzten Magan, der neben ihm herhumpelte.
Lächelns ging sie den beiden entgegen und begrüßte Luarcis lachend „Hallo Luarcis, schön dich zu sehen, wie kommst du denn in diese verdammte Wüste?“. Während sie sprach musterte sie Magan besorgt. Er lächelte zwar und als er sprach hörte er sich vergnügt an aber er wusste wahrscheinlich selbst wie falsch es sich anhörte. Außerdem waren seine Augen verdunkelt und trübe und er vermied es ihr direkt in die Augen zu sehen.
Da keiner Lust hatte weiter im Sturm herumzustehen, gingen sie einvernehmlich in die dunkle Höhle. Weil Leundra bereits den Wind vorgeschickt hatte wusste sie, dass die Höhle weit in die Erde führte, allerdings war sie nicht sehr hoch, weshalb sie sich bücken musste. Nach kurzer Zeit kam kein Licht mehr von Außen mehr zu ihnen durch, darum aktivierte sie ihre Energisten, die bläulich leuchteten, und ließ einige Irrlichter schweben. Nun war es zwar nicht übermäßig hell aber man konnte wenigstens den Boden unter seinen Füßen sehen und die Fledermauskolonie an der Decke. In der Höhle war es sehr feucht, als auf Leundra unerwartet ein Tropfen fiel, schrie diese auf, was Luarcis sehr zu amüsieren schien. Auch Magan blickte kurz auf, guckte dann aber wieder schnell auf den Boden und hing seinen dunklen Gedanken nach, was Leundra traurig stimmte, sie hasste diese Stille.
Leundra besaß die Gabe in der Dunkelheit sehen zu können, weshalb sie die erste war, die weiter entfernt ein großes geöffnetes Tor sah, aus dem rötliches Licht drang. Weil sie keine Lust auf noch mehr Überraschungen hatte, erzählte sie den anderen von ihrer Entdeckung und lief vor, ließ aber die Irrlichter zurück.
Als sie durch das Tor trat stockte ihr der Atem. Sie befand sich in einer riesigen Halle, die an beiden Seiten durch weiße Säulen gestützt war. An den Wänden befanden sich kunstvoll gearbeitete Figuren, die große Drachen und andere Wesen darstellten. Außerdem befanden sich dort Zeichen, die sie zwar zu kennen schien aber nicht einordnen konnte. Allerdings befand sich in der Mitte der Halle etwas, das ihre ganze Aufmerksamkeit auf sich zog.
Es war ein riesiger, roter leuchtender Kristall, der bis an die Decke reichte. Mit großen Augen ging sie zu ihm. Am Boden um den Kristall befanden sich die gleichen seltsam bekannten Zeichen wie an den Wänden, nur das diese in einer Sternform gegliedert waren und der Kristall selbst sendete eine derart mächtige Magieaura aus, dass Leundra das Gefühl hatte sie greifen zu können.
Als sie den Kristall genauer musterte, entdeckte sie erstaunt, dass in seiner Mitte sich ein kleines Wesen befand. Sie ging um den Kristall herum und schaute sich das Wesen genauer an. Auf den ersten Blick sah es aus wie ein kleiner Menschenjunge, nur das er anstatt Haaren auf seinem Kopf Federn hatte, die wild zu allen Seiten zeigten. Auch hatte er keine Haut sondern dünne Schuppen und Federflügel ragten aus seinem Rücken. Leundra war verblüfft, ein solches Wesen hatte sie noch nie gesehen.
Ein Knacken brachte sie endlich dazu ihren Blick abzuwenden. Magan und Luarcis waren gerade angekommen und sahen sich verwundert um. Was würden sie wohl zu diesem Wesen sagen?

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Luarcis
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#15 Beitragvon Luarcis » Mi 12 Apr, 2006 17:22

Erfreut sah Luarcis, wie Magan wieder zu sich kam und seine Augen öffnete.
„Ein Glück, ich hab schon gedacht, dass der Sturz zuviel für dich gewesen ist, aber du hattest ja schon immer so einen Dickschädel, da braucht’s schon mehr, um dich aus der Bahn zu werfen!“, rief er lachend seinem Freund zu und half ihm dann auf.
„Leundra? Heißt das, sie ist hier? Das kann doch kein Zufall sein, was macht ihr denn hier auf diesem gottverlassenen Wüstenplaneten?“, fragte Luarcis ungläubig, als er Magan stützte und zu der Höhle geleitete. Schon von weitem konnte er Leundra durch den Sturm aus dem Höhleneingang laufen sehen, nun gab es keinen Zweifel mehr daran, dass es sie auch auf diesen Staubhaufen verschlagen hatte.
„Ohja, ich bin auch sehr froh dich zu sehen. Dieselbe Frage könnte ich euch auch stellen, aber ich würde vorschlagen, dass wir uns erst mal in den Schutz der Höhle begeben, mir ist es hier draußen einfach zu windig!“, rief er schmunzelnd der Lichtdrachin entgegen und begleitete Magan weiter bis in den schützenden Untergrund. Luarcis spürte dabei, dass Magan sehr schwach war, er musste schon vorher nicht bei Kräften gewesen sein und der Sturz hatte ihm wohl den Rest gegeben. Er bemerkte auch, dass Magan versuchte, das vor ihm verbergen, aber er kannte ihn gut genug, um ihn zu durchschauen. Auch entging Luarcis nicht, dass Magan innerlich sehr aufgewühlt war, etwas Mächtiges regte sich in ihm, und es war nichts Gutes. Während Luarcis neben dem Silbernen herlief, musterte er ihn sehr besorgt, er kannte diese Gefühle, denn er war schließlich selbst nicht davor gefeit. Er hatte zwar gelernt, seine Emotionen unter Kontrolle zu behalten, da es wohl ungeahnte Konsequenzen haben könnte, wenn er die Beherrschung verliert, aber auch Luarcis hatte schon Situationen erlebt, in denen es fast zu spät war und er nicht mehr bei klarem Verstand war. Er hoffte, dass es seinem Freund bald besser gehen würde, wusste aber nicht, wie er ihm helfen sollte, deswegen antwortete er schließlich auf Leundras Frage, als sie den Höhleneingang passiert und den Sturm hinter sich gelassen hatten.
„Nun, ich bin eher zufällig hier gelandet, ihr wisst ja, dass meine Teleportationskünste noch sehr eingeschränkt sind. Ich habe versucht, mich zu einem anderen Planeten zu transportieren, allerdings hat sich das als schwieriger herausgestellt, als gedacht. Bei euch sah das immer so einfach aus! Naja, jedenfalls hab ich total die Orientierung verloren und mir ist schon fast meine Energie ausgegangen, als ich eure Auren gespürt habe und so schließlich zu diesem Planeten gefunden habe. Ich komm hier so schnell sicher nicht wieder weg, dazu muss ich mich erst mal ausruhen, aber ehrlich gesagt hab ich von interstellaren Reisen vorerst sowieso genug! Wie auch immer, was macht ihr denn hier eigentlich? Doch wohl sicher keine Vergnügungsreise, dafür ist das doch wirklich nicht der richtige Platz. Was ist das überhaupt für ein Ort? Dieser Sturm ist doch nicht normal, der kann doch keine natürliche Ursache haben. Naja, egal, wir sollten wohl einfach mal diese Höhlen erforschen, das ist sowieso sicherer, als wieder raus in dieses Chaos zu gehen. Vielleicht gibt es hier noch einen anderen Ausgang.“, sprach er zu den Anderen und folgte ihnen dann tiefer in die dunklen Gänge hinein.

Als sie in die große Halle kamen, schaute sich Luarcis erstaunt um, bis sein Blick an dem riesigen Kristall hängen blieb. Langsam schritt er näher und betrachtete die seltsame Konstruktion.
„Hmm, diese Energieaura ist unglaublich, diese Höhlenwände müssen sie sehr stark abschirmen, sonst hätten wir sie schon früher bemerkt.“, sagte er, als er eine Pranke auf die Kristalloberfläche legte, nur um sie mit einem knisternden Geräusch, das die seine Krallen umfließende rote Aura erzeugte, wieder zurückzuziehen. Dann musterte Luarcis das Wesen genau, das in Inneren des Kristalls eingeschlossen war.
„Sehr seltsam, mir ist so ein Geschöpf noch nie untergekommen, aber das ist ja auch nicht verwunderlich, ich bin ja noch nicht auf allzu vielen Planeten gewesen. Naja, jedenfalls sollten wir herausfinden, warum es in diesem Stein eingeschlossen ist, das ist sicherlich kein Zufall. Bleibt also die Frage, ob man es dort konserviert hat, um es vor irgendetwas zu schützen, oder um es dort einzusperren…“, sprach er mit nachdenklicher Stimme und trat dann zurück, um sich noch etwas in dem Raum umzusehen.


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