In der roten Wüste

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Magan
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#16 Beitragvon Magan » Mi 12 Apr, 2006 18:22

Magan füllte sich sehr schwach, so schwach der er gar nicht auf Luarcis frage einging. Leundra hab ich es schon erzählt sie kann es ihm ja erklären, dachte sich Magan müde. Er spürte immer noch seine Finstere seite die er damals bei seinem ersten Transport durch die Tunnel geweckt hatte, er hatte ihr keinen Namen gegeben, doch er wusste das diese Seite nichts gutes vorhatte.
Magan hatte schon so einen Stand der schwäche erreicht, das er sich entschloßen hatte eine Technick einzusetzen, von der er eigentlich abschrckte. Er konnte sie nie genau kontrolieren, doch diesmal bleib ihn keine ander Wahl und dieser seltsame Ort schein nur so vor energie zu verbrieren, das magsn sicherlich etwas davon anzapfen konnte ohne den Ort ernsthaft zu zerstören.
Er schloß seine augen nur um sie bald darauf wieder zu öffnen, nun waren seine Augen allerdings vollkommen lehr, sie hatten alles Farbe verlohren. Der Seelenkritall in Magans brust begang zu vebrieren, als der Schutzmechanismus, der verhinderte das der Kristall energie von außen aufsog, abgeschaltet wurde. Magan konnte nun die energieströme sehen, er erkannte drei große energiepunkte (es gab natürlich auch kleiner von bekterien und insekten doch die ignorierte er erstmal), einen kleinen aber starken und felxiblen punkt, den er luarcis zuordnete, dann einen großen und hell leuchtenden, den er Leundra zuordnete, doch es gab noch einen. Magan wunderte sich, den diese schien vom inneren der Säule zu kommen. Na gut ich muss versuchen nur die freie Energie zu nehmen und meinen Freunden und auch diese komischen Wessen nichts zu tun, es wird schwär aber ich hoffe meine Trainingsstunden haben sich gelohnt, dachte sich Magan. Dann lies er seinen Geist los und giff nach der freien Energie, die kommischerweiße sehr stark an diesem Ort war. Magan hatte dies bemerkt doch er war zu schwach und zu müde um es genauer zu untersuchen. Außerdem hatte er nun größere Probleme, sein Geißt der nun vom Seelenkritall geteuert wurde griff nach Leundra und Luarcis und nach dem fremden wessen. Magan sammelte seinen letzten Willen um sich gegen den Instinkt des Seelenkritalls zu weren, der nur versuchte sich wieder aufzuladen. Mit aller Willenskraft schafte Magan es den Seelenkristall davon abzubringen die Energie seine Freunde abzusaugen, auch das Fremde Wessen blib verschont, wenn auch Magan erschroken feststellte, das die Strucktur des Kristalls beschädigt worden war.
Wie geisterhafte Ranken wickelte sich Magans Geist um den freien Energiestrom und folgte diesen. Magan hatte noch nie so weit nach Energie gesucht, deshalb war er Überrascht wie weit sein Seelenkritall vordrang und wie viel er Verlangte. Magan hatte diese Technick schon früher eingesetzt und er wusste genau wie viel Energie er brauchte, doch das war nun mehl als früher.
Als er beim letzten Mal gekämpft hatte, musste er feststellen das er zu schach war. Also beschloß er zu Tranieren, um stärker zu werden. Doch er hatte nicht wirklich daran gedacht das er es schaffen würde. Nur ein mal hatte er es geschaft seine Energiereseven zu vergrößern, doch amals geschah das nebenbei als der auf einem Abenteuer mit den anderen war. Aber nun versuchte er es geziehlt und hatte nicht so recht an den erfolg geglaubt. Doch sein Seelenkritall der nun so viel Enegie verlangte überzeugte ihn eine besseren. Bin ich den wirklich stärker geworden, ohne es zu merken. ich konnte ja nie wirklich auf den Planeten meine Energie voll aufladen ohne einige lebewessen sinlos zu töten, aber ich sauge immer noch Energie und habe meine früheren Energiereserven nun weit überschitten und trotzdem bin ich noch nicht voll aufgeladen, dachte sich Magan erstaunt. Aber diese Energiequelle faszenierte ihn noch mehr, er entdeckte einen Zauber der verhinderte das die Energie diese raum in richtung der Oberfläche verlassen konnte und so viel freie Energie würde normalerweiße nur eine große anzahl von Lebewesen produzieren. Aber wieso leben sie unter der Erde und verstecken ihre Energie, vor was haben sie angst, wo bin ich hier nur gelandet?, fragte sich Magan.
Endlich war er "sat". Sein Seelenkristall war aufgeladen und Magan verriegelt ihn nun wieder, doch er war nun weit über seiner normalen Energie geladen, was ihn zugleich erschreckte und verwunderte.
Plötzlich wurde Magan in seine Eigene Seelenwelt gezogen. Er befand sich auf einer silbernen Platform umgeben von einem schwazen Nichts, immer wieder Tauchen bilder in der Luft auf und verschwanden, er wusste das es seien Gedanken und Erinnerungen waren. "Na du warst aber lage nicht mehr hier", sagte Magans eigene stimme, die sich allerdingst finsterer anhörte. Magan wusste schon wer sie war und drehte sich langsam um. Er stand seinem eigenen "Spiegelbild" gegenüber, auch wenn ihn das nicht so sher ähnlich sah. Der andere Magan hatte schwarze augen und rote schlitze und er hatte eine Silberne musterund und schwarze fell auch wenn man etwas Silber durch das Fell schimmern sehen konnte. "Was willst du?", fragte Magan sein Spiegelbild wütend. "Nur das was du auch willst, du hast die Energien der anderen gespürt, wieso hollst du dir nicht alles, du weißt doch das du dann viel stärker werden würdest. Das willst du doch stärker werden", sagte sein gegenüber verschwörerisch. "Nein das werde ich nicht, du bist es der das will nicht ichalso lass mich in ruhe!", sagte Magan und verleiß seinen eigenen Geist, doch er spürte das verlangen stärker zu werden und er wusste das er dieser Energie nachgehen würde.
Es kehrte wieder Farbe in Magans Augen und er schaute zu den Anderen, die in Musterten. "Mir geht es wieder gut. ich musste was tun was mir normalerweiße nicht gefällt doch diesmal war es bitte nötig", sagte Magan, "aber ich hab eine komische Energie entdeckt die tiefer aus der Höhle kommt und ich hab leider die Kritallstrucktur beschädigt. Was ist das bloß?"
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#17 Beitragvon Leundra » Do 13 Apr, 2006 20:21

Als Magan und Luarcis in die Halle kamen stellte Leundra erschrocken fest, das Magan Kraft immer geringer wurde. Sie wollte zu ihm gehen und ihn darauf ansprechen, doch als sie die ersten Schritte auf ihn zugegangen war, verloren seine Augen von einem Schlag auf den anderen ihre Farbe und seine Brust wölbte sich etwas. Sie spürte wie die mächtige Aura dieses Ortes sich auf Magan zu bewegte und von seinem Körper absorbiert wurde. Auch ihr innerer Magiefluss kam leicht auf der Bahn und versuchte zu ihm zu gelangen doch Leundra versiegelte noch rechzeitig ihre Quelle bevor etwas ihren Körper verlassen konnte.
Sie ging zurück zum Kristall und fragte Luarcis der Magan einen besorgten Blick zuwarf "Hast du so etwas schon einmal gesehen?" Leundra konnte sich zwar denken was Magan gerade tat, wollte es aber nicht glauben. Das Entziehen von Magie war ein schreckliches Vergehen in ihrer Heimat gewesen und gewöhnlich mit dem Tode bestraft worden. Ihre Schuppen sträubten sich als sie unwillkürlich daran denken musste wie sie damals hatte zusehen müssen, wie ein guter Freund von ihr dafür hingerichtet worden war und ihr kamen Tränen.
Der Magiezyklus der ganzen Halle begann zu schlingern und sich zu verschieben. Mit einem Blick auf den Kristall entdeckte Leundra feine Risse, die sich immer weiter durch den Kristall zogen.
Nachdem der Sog der von Magan ausgegangen war, schwächer wurde und letztendlich ganz verschwand. Machte Leundra einige große Schritte auf Magan zu und wollte ihn lauthals anbrüllen. In ihrer Wut schlug sie wild mit ihrem Schwanz und traf einige Male den Kristall, wodurch einige Stücke heraus brachen, was Leundra aber in ihrer Verzweiflung nicht bemerkte.
Nach dem dritten Schritt aber machte Magan die Augen zu und fiel der Länge nach auf den Boden. Nun stand Leundra da und wusste nicht wohin mit ihrer Wut, weshalb sie noch einmal stark auf den Kristall einschlug, der daraufhin nachgab und in große Teile zersprang. Luarcis machte einige Schritte zur Seite um den Splittern auszuweichen, erinnerte sich aber an das Wesen im Inneren des Kristalls und fing an in den vielen Teilen nach dem Kleinen zu suchen.
Leundra beobachtete ihn eine zeitlang ratlos bis ihr auch klar wurde was sie gerade getan hatte. Sie sprang ebenfalls zu den Splittern und half Luarcis bei der Suche. Hoffentlich wurde es nicht von den Splittern aufgespießt, dachte sich ängstlich. Sie hätte es sich nie verzeihen könne wenn sie für seinen Tod verantwortlich gewesen wäre. Nachdem beide zusammen einen großen Kristallsplitter aus dem Weg gehoben hatten, entdeckten sie das zusammengekauerte Wesen, das obwohl es von vielen Splittern umgeben war anscheinend keine Wunden hatte. Leundra hob ihren großen Kopf über das kleine Kind und schnupperte an ihm. Sie konnte ihn in langen Zügen atmen hören und schloss daraus, dass der Kleine wohl schlief.
Plötzlich riss er seine Augen auf und starrte Leundra direkt in ihre Augen. Er hatte große rot leuchtende Augen, die zu den Pupillen hin immer gelber wurden und seine Pupille war ein Schlitz. Er drehte sich zu Leundra um, stand auf und Leundra dachte sofort, der Kleine sieht so aus wie eine Mischung aus Mensch, Drache und Vogel. Mit einem Male schrie der Kleine auf und flog mit einem Satz zur Decke der Halle. Leundra schaute verdutzt hinterher und fragte "was hast du denn und wer bist du überhaupt?" Schniefend deutete der Kleine auf die Träne die noch an Leundras Wange hing und sagte "Mach das bitte weg" und nachdem sie die Träne weggewischt hatte flog er wieder nach unten und stellte sich etwas geknickt vor die Drachen. "Mein Name ist Reius und ich möchte mich vielmals bei euch bedanken, dass ihr mich befreit habt." Sein Blick blieb an Magan haften. "Geht es ihm gut? So voll gesogen wie er ist, ist er wohl für meine Befreiung verantwortlich" trällerte er fröhlich und strahlte die Drachen fröhlich an.
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#18 Beitragvon Luarcis » Do 13 Apr, 2006 21:29

Luarcis sah mit besorgtem Blick zu, wie Magan aus Schwäche schon kaum mehr stehen konnte, als dessen Aura sich plötzlich schlagartig änderte. Das Dunkle, das er in Magan vorher gespürt hatte, breitete sich nun aus und übernahm die Kontrolle über ihn, Luarcis spürte, wie er förmlich alle Energie um sich herum aufsog. Er wollte noch geistig Kontakt zu ihm aufnehmen, doch Magan hatte sich schon vollkommen abgeschottet, so dass Luarcis nur hilflos zusehen konnte, wie er seinen Hunger nach Energie stillte.
„Ja, ich kenne dieses Gefühl leider auch sehr gut. Die Gier nach Macht steckt wohl in uns Allen, man muss sich beständig dagegen wehren, sie nicht überhand werden zu lassen. Auch ich kann die Energie meiner Umgebung in mir aufnehmen, wenn das wirklich nötig ist, aber ich setze diese Fähigkeit auch nur im äußersten Notfall ein. Magan ist sehr schwach, er hat wohl keine andere Wahl gehabt, aber ich spüre etwas sehr dunkles in ihm, dass kaum genug bekommen kann. Wenn man erst mal von diesem Gefühl der absoluten Stärke gekostet hat, kann man nur schwer wieder davon ablassen. Ich hoffe wirklich, dass unser Freund genug Willensstärke hat, wieder zu sich zu finden, aber wir sollten uns vorsorglich darauf einstellen, dass er in seinem Rausch auch uns angreift.“, antwortete Luarcis ernst auf Leundras Frage und sah stumm mit an, wie der Silberdrache die ganzen Energieströme in der Halle durcheinander brachte und schließlich in sich aufnahm. Auch dass der Kristall dabei Schaden nahm, entging ihm nicht, aber er wusste nicht, was er dagegen tun konnte, außer seine eigene Energie davor abzuschotten.
Letztendlich hob Luarcis aber glücklich den Kopf, als der Sog nachließ und Magans Aura sich wieder normalisierte. Er hat also den Kampf mit seinen inneren Dämonen gewonnen. Ich wusste, dass du es schaffen kannst! ,dachte er zufrieden, sah dann aber entsetzt auf, als Leundra in ihrer Wut den Kristall vollends zerstörte. Luarcis konnte nur noch den herabfallenden Trümmern und Leundras peitschenden Schwanz ausweichen. Mit einem Seitenblick zu Magan, der nun aber tatsächlich wieder normal war, machte er sich dann daran, nach dem seltsamen Wesen zu suchen, das in dem Kristall eingeschlossen war und vielleicht noch am Leben war.
„Du solltest das nächste Mal besser aufpassen, woran du deine überschüssigen Kräfte auslässt, hoffentlich hat uns das jetzt nicht in noch größere Schwierigkeiten gebracht. Es war sicher alles andere als gut, was Magan da eben getan hatte, aber es ist zum Glück nicht noch Schlimmeres passiert. Gerade jetzt braucht er wohl sowieso unsere ganze Unterstützung, wenn wir ihn für seine Tat verachten, bringt uns das auch nichts. Hoffentlich ist dieses Wesen nicht gefährlich, der Kristall hätte auch gut ein Gefängnis sein können, bei der Stärke der Energieaura, die ihn umgab, auch sicher kein einfaches.“, rief Luarcis Leundra zu, während sie die Kristallsplitter beiseite räumten. Dann fanden sie es schließlich und noch ehe Luarcis es sich näher besehen konnte, wachte es schon auf und flog zur Decke. Mit wachsamem Blick verfolgte er jede seiner Bewegungen, unsicher, was es nun wohl tun würde. Dass das Wesen Angst vor Leundras Tränen hatte, erstaunte und verwunderte ihn zugleich. Doch es machte ihm auch Hoffnung, dass es vielleicht nicht so gefährlich sei, wie er befürchtet hatte. Doch Luarcis hatte auch schon früh gelernt, dass der Schein auch trügen kann…

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Magan
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#19 Beitragvon Magan » Fr 14 Apr, 2006 13:49

(ooc: ich hab meine post nun vollkommen verändert, nun ist es viel besser)

Langsam kam Magan wieder zu sich, er war immer noch überrascht wie sehr das Training in der Wüste ihm doch ganz schön geholfen hatte. Nicht das Magan sich vorher schwach gefühlt hatte, doch er hatte auch Mul-Dimar Blut in sich und deshalb strebte er danach stärker zu werden. Plötzlich durchzuckte Magan ein Gedankenblitz und er erinnerte sich an die wütende Leundra. Wieso ist sie bloß so sauer? Sie hat doch schon diese Technik schon mal von mir gesehen, oder will sie das ich sterbe?, fragte sich Magan. Magan spürte das er bei diesem Gedanken Wütend wurde, doch er ließ sich nichts anmerken. Zu Leundra sagte er nur in einem kühlen Tonfall: „Damit du es weißt ich hab nur die freie Energie genommen und damit kein Lebewesen gefährdet, es war schwer genug meinen Seelenkristall zu steuern auch ohne deine Beschuldigungen. Jedenfalls hab ich hier was interessantes entdeckt und werde auf jeden fall tiefer in diese Höhle gehen“. Dann schaute er zu Reius seine Augen wurde blau als er die Magie wirken ließ. In seinem Magischen Blick sah Reius gar nicht mehr klein aus, seine Aura war formbar und gewaltig. Ein Formwandler nehme ich mal an, dachte sich Magan. Plötzlich spürte er wie sein linkes Bein zu vibrieren begann, der goldene Ring den er an diesem Bein trug und den Magan unter eine schicht Kristallfasern versteckte, spürte wie eine bekannte Seele sich ihm näherte. Magan lächelte leicht. Er spürte wie ein fremder Geist in ihn eindrang, doch er werte sich nicht dagegen, denn er kannte diesen Geist sehr gut. Du hast dich aber ganz schön entwickelt, sagte eine Weibliche Stimme zu ihn in Gedanken und Magan sah eine bunte geisterhafte Drachin neben ihm stehen, er wusste das die anderen sie nicht sehen konnten, den das bild wurde in seine Kopf erstellt. Du warst aber lange weg Malin. Ich hab mir schon Sorgen gemacht, sagte Magan immer noch lächelnd, er fragte nicht so sie so lange war, den er wusste das sie in daraus sowieso keine antwort geben würde. Malin, der Ringdrachengeist schaute zu den andern und studierte Magans Gedanken und zu erfahren was er ohne ihre Anwesenheit getan hatte.Du hast dich mal wieder vollkommen verausgabt was? Also ich glaub immer mehr das es dir nicht gut tut Mul-Dimarblut in dir zu haben. Aber du bist immer noch zu sehr von deinen Gefühlen abhängig und das ist schlecht, du weißt ganz genau das du nicht in Raserei geraten darfst, oder hast du schon vergessen was das letzte mal geschehen ist?, fragte ihn Malin nach einer langen Pause. Ich weiß und ich versuche ihn immer noch in den Griff zu bekommen, doch bis jetzt habe ich es einfach nicht geschafft, ich kann doch nicht meine eigenen Gefühle kontrollieren, sagte Magan zu ihr in Gedanken. Doch das kannst du wenn du dich nur mal richtig darauf konzentrieren würdest, aber genug davon. Dieses Wesen dort du weißt schon das es nicht das ist was es vorgibt zu sein, oder? Seine Aura ist dem Element Feuer zugeordnet und deshalb hat er wohl angst vor Wasser, also auch vor Leundras Träne. Hab immer ein Auge auf ihn nicht das er uns gefährlich wird , sagte Malin. Magan entschied sich ihren Rat zu befolgen, schon deshalb weil er nicht so schnell Freundschaft mit anderen schloss. Malin war da genau so, auch sie vertraute nicht jeden.
Nun wandte er sich erstmal wieder dem realen Geschehen zu und schaute Reius nun mit seinen normalen roten Augen an. „So voll gesogen bin ich gar nicht“, verteidigte sich Magan, „das ist wohl mein neuer Energielevel und ich find es auch gut so das mein Training nicht umsonst war. Ach ja ich bin übrigens Magan Sildrak. Wie kommst du eigentlich hier her?“ Magan ging ein paar schritte auf das fremde Wesen zu, doch blieb plötzllich mit einem vom Schmerz verzogenen Gesicht stehen. Einer der Kristallspliter hatte sich in den Boden gebort und Magan war direkt auf ihn getreten. Wütend zog er in aus seiner Pfote und verdeckte die blutende Stelle mit seinen Kristallfasern, das würde verhindern das er Blut verlieren würde. Nun vorsichtiger Geworden überquerte Magan die Höhle und kam auf die andere Seite wo wieder ein Tunnel weiter in die Dunkelheit führte. Sofort ließ Magan eine Irrlichtkugel entstehen, den er glaubte einen sich bewegenden Schatten zu sehen, doch er musste enttäuscht feststellen das da nichts war. Das blaue Licht beleuchtete nur einen kleinen Teil des Tunnel aber hier war eindeutig keiner. Magan wandte sich an Malin , die die ganze Zeit neben ihm geschwebt hatte. Was hältst du eigentlich von meiner Idee wegen der freien Energie?, fragte Magan Malin.Ich gebe dir recht, so viel Energie, kann nur von vielen Lebewesen entstehen, außerdem habe ich einen Zauber gefunden, der die ganze zeit Aktiv ist, er verhindert das Energien an die Oberfläche des Planeten kommt. Egal wer hier Lebt er scheint vor irgendwas auf dem Planeten Angst zu haben. Außerdem hab ich noch eine zweite Funktion des Zaubers entdeckt, oder ich hab nicht herausgefunden was sie macht. Ich ziehe mich nun zurück und überlasse dir den Rest[/I], sagte Malin und verschwand im Ring. Nun stand Magan wieder allein da und überlegte was er machen sollte. Er hatte schon Leundras Wutausbruch vergessen, den ihn beschäftigte nun etwas viel Interessanteres. Er leitete noch mehr Energie in das Irrlicht, das fing an zu flimmern und die Kugel veränderte sich. Aus der Kugel wurde ein kleiner blau leuchtender Drache, der sich auf Magans Schulter setzte und fröhlich piepste. „Flieg doch bitte voraus“, sagte Magan zu ihm und der kleine flog in den Tunnel wo er auf Magan wartete. Der kleine Drache hinterließ Lichtfunken die den Tunnel erleuchteten auch wenn der Lichtdrache schon längst daran vorbei geflogen war.
Magan schaute zu den anderen. „Ich will wissen was sich noch in diesem Tunnel befindet und werde auf jeden fall da rein gehen. Wollt ihr mitkommen?“, fragte er sie, doch Leundra streifte er nur mit einem flüchtigen Blick.

(weiter in der Finsternis der Erde)
„Das war knapp, der draca hätte dich beinahe entdeckt“, sagte eine zischende stimme. „Ja es tut mir leid, ich wusste nicht das der Diener von ihr sich so weit von dem Luda entfernen würde“, sagte eine andere zischende Stimme. Die erste Stimme schien aufgeregt als sie sprach: „Ich dachte unsere Höhlen sind zu klein für Luda aber was macht er dann hier? Was werden wir nun machen“. Die andere Stimme antwortete: „Dieser Luda ist kleiner außerdem hat der zwei dracas dabei also pass auf! Erstmal beobachten wir sie aber wenn sie unseren zu Hause zu nahe kommen werden wir versuchen sie zu vernichten“...
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#20 Beitragvon Glaedir » Mo 17 Apr, 2006 18:19

Orgrimmar reitete geschwind auf seinem Reitwolf. Er war erschöpft von seinem training, seine Muskeln brannten und seine Axt war voller giftigen Blut der riesen Würmer. Er selbst, genauso wie sein Wolf Adras, waren unveletzt, und falls er irgendwann in dem Kampf eine Wunde bekommen hätte, hätte sie sich sowieso in kürzester Zeit geschlößen. "Adras, ein Sturm kommt auf! Wir suchen Unterschlupf!", meinte Orgrimmar in der Sprache der Orks, und Adras eilte nun direkt auf eine Höhle zu. Auf einmal blieb der Wolf stehen und witterte. Auch Orgrimmar roch es. Der Geruch von Dracas, wie Drachen auch in der Sprache der Orks hießen, lag in der Luft. "Mein Freund Adras, wir werden bestehen! Reite mein Freund! Reite!", meinte der Ork in der Sprache seines Volkes, so das selbst Dracas ihn nicht verstehen konnten. Irgendwann kam er in der Höhle durch eine offene Tür, und dahinter standen zwei Dracas. "Adras! Dort sind sie!", entfuhr es Orgrimmar auf orkisch. "Dracas", zischte er und zog seine Axt, seine andere Hand schloß sich sicher um sein Schild. "Wir kommen in Frieden, doch sind bereit zu töten!", meinte Orgrimmar auf der Allgemeinen Sprache, die auch Dracas verstanden.
Der Tod ist nicht das Ende!

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#21 Beitragvon Leundra » Mi 19 Apr, 2006 22:07

Leundra tat ihr plötzlicher Wutanfall leid und sie öffnete schon ihr Maul um Magan zu erklären weshalb sie diesen Gefühlsausbruch gehabt hatte, hörte dann aber seine kalte Antwort und beließ es bei einem Schnaufen, da sie keine Luft auf einen Streit hatte.
Sie setzte sich etwas entfernt von den Splitern hin und sah Magan nach wie er auf die andere Seite der Halle marschierte und sich vor das gegenüberliegende Tor stellte, das genauso aussah wie das, wodurch sie gekommen waren.
Reius war unglaublich glücklich, da er lange Zeit mit vielen weißen Luftdrachen in einem Clan gelebt hatte, mochte er diese Lebewesen sehr gerne, ja er gestand sich nun sogar ein, das er ihre Nähe sehr vermisst hatte. Allerdings machte er sich um die schlechte Laune der Drachen sorgen. Zwar sah er gerne kämpfenden Drachen bei Duellen zu aber man hatte ihm beigebracht, dass bei solchen Auseinanderstetzungen niemals negative Gefühle eine Rolle spielen durften, da Drachen dazu neigten in der Hitze des Gefechtes ihren Aggressionen freien Lauf zu lassen. Außerdem mochte er keinen Streit unter Freunden.
Er merkte wie der silberne Drache ihn mit blau leuchtenden Augen ansah und musste grinsen als er spürte wie sein magischer Blick seine Aura versuchte abzutasten und dachte sich verschmitzt, wie kann er denn glauben mit diesem kleinen Blickfenster auch nur den Bruchteil einer magischen Aura zu sehen.
Als er dann aber die Frage hörte wie er denn hierher gekommen sei, hob er vom Boden wieder ab und trudelte verlegen in der Luft herum, dabei schossen aus den Federn auf seinem Kopf kleine Funken. Wie konnte er denn den mächtigen Drachen erklären, dass er, ein Phoenix von kleinen Sterblichen in diesen verdammten Kristall eingeschlossen worden war.
Schließlich gab er sich aber dann doch einen Ruck, blieb in der Luft stehen und fing an zu erzählen. "Nun ja, als ihr in diesen unterirdischen Tempel gegangen seid, habt ihr doch sicher den großen Fluss gesehen, der einige hundert Meter vom Eingang vorbei fließt," da bemerkte er, das die drei ihn mit großen zweifelnden Augen ansahen, er erzählte aber unbeirrt weiter "hmm vielleicht habt ihr ihn auch nicht gesehen, wen ich es recht bedenke wird er auch aus der Luft von dem tropischen Wald abgedeckt," noch einmal wurden die Mienen Drachen fragender. "Jedenfalls wollte das hier lebende Volk als ich ankam, dass ich als Begrüßungsritual in den reißenden nassen kalten Fluss springe." Ihm schauerte bei seinen eigenen Worten aber da weiter Stille herrschte erzählte er weiter, " aber da ich eine gewisse Abneigung gegen Wasser habe, weigerte ich mich und wollte wieder davonfliegen. Ich weiß nicht wieso aber kurz nachdem ich meine Flügel gespannt hatte, traf mich ein Pfeil in der Brust und ich spuckte überrascht etwas Feuer mit dem ich leider einige Kinder traf die mir am Nächsten standen und daraufhin griffen mich alle an. Dummerweise waren ein grossteil von ihnen Wassermagier und als sie versuchten mit dem Wasser zu fangen geriet ich in Wut und dann habe ich..." Als der Junge nicht mehr weiter redete trat Leundra einen Schritt auf ihn zu und fragte "was hast du getan?" Da blickte der Kleine ihr direkt in die Augen und sagte mit kalter Stimme "ich hab sie ausgelöscht, ich trieb alle aus ihren Hütten und Verstecken und verbrannte sie bei lebendigem Leib. Doch hatte ich die Templer vergessen die bis dahin noch in ihrem Tempel bebetet hatten. Sie berührten zusammen diesen riesigen Energisten und sprachen eine Art von Bann der mich in ihn hineinzog."
Leundra wich erschrocken zurück und setzt sich neben Luarcis, dieses kleine Kind hatte ohne zu zögern ein Volk ausgelöscht dachte sie entsetzt, sie erinnerte sich dann aber daran was er noch gesagt hatte und das interessierte sie noch brennender. "Du sagtest der Kristall war ein Energist?" Reius antwortet ruhig "Ja, jedenfalls als die verfluchten Alten ihn noch nicht angefasst hatten, da hatte er noch eindeutig die Ausstrahlung eines Drachenenergists."
Leundra meinte darauf entrüstet, "Das ist unmöglich meine eigene Quelle macht knapp die Hälfte dieses Kristalls aus, so einen riesigen Drachen kann es doch gar nicht geben!" und blickte Luacis fragend an. "Ob du es glaubst oder nicht, aber es gibt auch noch größere als du" meinte Reius sie abschätzend musternd und dachte dabei an Lord Karon, den Herren seines alten Clans, dessen Kopf bei schlechtem Wetter in den Wolken verschwunden war.
Reius segelte nun gelassen zu dem silbernen Drachen, der auf der anderen Seite der Halle aufmerksam zugehört hatte, setzte sich neben ihn auf den Boden und fing an mit Feuerbällen zu jonglieren die aus seinen Händen kamen.
Leundra hob ihren Kopf und schnupperte. Diesen Geruch kannte sie, das war der gammelige Gestank eines Orks. Angewidert drehte sie sich um und erblickte einen Ork, der auf einem großen Wolf durch das Eingangstor kam und zu ihnen hoch brüllte, was sie allerdings nicht sonderlich interessierte. Somit schaute sie zu Magan und Luarcis wie sie auf den neuen Besucher reagierten.
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#22 Beitragvon Luarcis » Do 20 Apr, 2006 16:14

Nachdem Magan wieder zu sich gekommen war, spürte Luarcis, wie sich eine geheimnisvolle Aura ihm näherte und schließlich in ihn eindrang. Mit verwunderter Miene betrachtete er den Silberdrachen, der sich eine Weile kaum bewegte, weil er ganz in Gedanken versunken war, aber da Luarcis keine Anzeichen einer bösen Präsenz mehr an ihm spürte, verzichtete er darauf, Magan danach zu fragen, was das zu bedeuten hatte. Er war nur froh, dass nun allen Anschein nach keine Gefahr mehr bestand, dass sein Freund die Kontrolle verlieren würde, also sah er ihm stumm nach, wie er den neuen Gang untersuchte und schließlich seinen kleinen Lichtgeist auf Erkundungstour schickte.
„Ich werde dich sicher nicht allein lassen, mein Freund!“, erwiderte Luarcis auf seine Frage hin und wandte sich erstmal wieder dem hektisch herumflatternden Reius zu. Aus seiner Aura konnte Luarcis nichts herauslesen, sie schien sich sogar auch andauernd zu verändern, also lauschte er dann aufmerksam den Ausführungen des geheimnisvollen Wesens. Erst verwundert, dann entsetzt war er, während Reius die Geschehnisse seiner Vergangenheit erzählte. Als er geendet hatte, starrte Luarcis den umherfliegenden Jungen stumm mit aufgerissenen Augen an. Ernst sah er Reius nach, der scheinbar ohne jeden weiteren Gedanken an das, was er gerade erzählt hatte, neben Magan landete und sich fröhlich mit sich selbst beschäftigte. Das verwirrte Luarcis noch mehr, aber schließlich setzte er zu einer Antwort an.
„Eine sehr beunruhigende Geschichte, die du uns da erzählt hast. Wie lange warst du denn in diesem Kristall eingesperrt, weißt du das? Es muss jedenfalls sehr lange gewesen sein, denn das, was du uns über diese Welt beschrieben hast, existiert nicht mehr, aber das wirst du wohl noch schnell genug herausfinden. Beantworte mir nur eine Frage: Bereust du das, was du getan hast, dass du dieses ganze Volk ausgelöscht hast? Erkennst du, das es falsch war, was du angerichtet hast, oder hat es dir womöglich sogar Spaß gemacht, solches Leid über die Bewohner dieser Welt gebracht zu haben?“, fragte er mit zusammengekniffenen Augen und ernster Miene den spielenden Reius und sah dann plötzlich auf, als er die Anwesenheit zweier anderer Wesen spürte. Als Luarcis den Kopf wandte, sah er schon den Ork durch den Tunnel kommen, der von der Oberfläche aus zu der großen Halle führte.
Na prima, als ob wir nicht schon genug Probleme hätten!, dachte er mürrisch, als er den mit seiner abstoßend wirkenden Fratze brabbelnden und seine schiefen Zähne entblößenden Orkkrieger auf seinem knurrenden und sabbernden Reitwolf grimmig musterte.

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#23 Beitragvon Magan » Do 20 Apr, 2006 18:10

Auch Magan hörte den Ausführungen von Reius zu. Er fand es natürlich nicht gut was er gemacht hatte, doch schien er der einzige zu sein der das ganze nicht so entsetzt betrachtete. Das liegt wohl daran, das wir uns doch ähnlich sind, auch wenn ich es gegenüber dir nie zugeben werde Reius. Auch ich muss auf meine Gefühle aufpassen und darauf das ich nicht zu meinem eigenen Seelenspiegelbild, meinem Schatten, werde, dachte sich Magan. Er hatte Leundra schon längs verziehen, auch wenn es da ja sowieso nichts zu verzeihen gegeben hätte. Magan musste was er tat und er bereute nichts. Trotzdem spürte er immer noch seine böse Seite ihn ihm und er hatte nicht vor durch ein Gespräch mit leundra, das vielleicht in eine streit enden könnte, seine böse Seite zu erwecken. Ich wird einfach so tun als ob nichts gewesen wehre und wenn sie dann doch was sagt, dann werde ich es ihr erklären. Ich will nicht das mein Schatten wieder die Kontrolle über mich gewinnt, sagte sich Magan. Er spürte immer noch die finsteren Gedanken und damit auch die Anwesenheit seines Schattens. Sei vorsichtig Jungchen, du willst sicherlich nicht noch mal das selbe erleben wie das letzte mal, warnte ihn der Ringgeist, doch das brauchte Malin gar nicht. Magan konnte sich leider zu gut an der letzte mal erinnern und er würde sicherlich nicht noch mal das Risiko eingehen. Ja ich weiß Malin ich bemühe mich ja, sagte Magan ehrlich zu ihr. Er spürte das sie sich mit der Antwort zufrieden gab und Magans Geist verlies. Immer mehr spürte Magan wie sich sein Schatten zurückzog, doch dann roch er das selbe wie Leundra und Luarcis. Da Magan selber nicht gerade beliebt war konnte er andere Völker gut verstehen, die das selbe wie er durchmachten. Doch bei Orks war es was anderes, sie schienen noch stolz auf einiges zu sein was andere als Böse bezeichnen würde. Auch sie aussage des Orks trug nicht gerade zu einer andern Meinung bei. Wie will er uns gefährlich werden, wenn er noch nicht mal, die große Lichtdrachin bemerkt, dachte sich Magan schon leicht amüsiert. Doch das auftauchen des Orks und seine Worte, hatten auf Magan keinen guten Einfluss, er spürte wie der Schatten ihn ihm, der noch nicht ganz verschwunden war nun etwas mehr heraus kam. „Was willst du von uns und was glaubst du eigentlich wer du bist das du so was zu uns sagen kannst?“, fragte ihn Magan. Seine augen begangen leicht rötlich zu glühen. Malin warnte ihn noch mal, damit er bloß keinen Fehler machte und Magan riss sich noch mal zusammen. ER wollte nicht noch mal so was erleben, das hatte er sich damals selbst versprochen. Noch einmal schaute er auf den Ork und sein Reitwolf, nun waren seine Augen wieder normal, doch er wartete wieder auf die Antwort von ihm.

[tief unter der Erde]
„Habt ihr das mitbekommen, wenn die Orks entdeckt haben?“, sagte eine stimme. „Solange sie die Drachen nicht aufhalten. Unser Gott braucht sie“, sagte ne andere Stimme. „Wenn sie etwas gegen den Willen unseres Gottes machen, dann werden wir uns einmischen“, beschloss die dritte Stimme.
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#24 Beitragvon Glaedir » Do 20 Apr, 2006 19:55

[OOC: Hey Luarcis, 1. sabbert Adras nicht, 2. weißt du doch gar nicht ob Orgrimmar schiefe Zähne hat und 3. is des net lustig]

Orgrimmar stieg von Adras ab. "Du fragst wer ich bin? Nun, ich glaube, das was ich nun bin, darauf ist kein Ork stolz, aber darauf was ich einmal war. Ich war ein Clanoberhaupt, bevor ich verflucht wurde. Nun bin ich ein Ausgestoßener. Mein Name ist Orgrimmar.", meinte Orgrimmar auf der allgemeinen Sprache. Dann steckte er seine Axt wieder weg und beobachtete die Anderen. Dann meinte er zu seinem Wolf: "Ich weiß nicht ob es zu einem Kampf kommt, halte dich bereit!" Diesen Satz sprach er in der Sprache der Orks, so das keiner außer Adras ihn verstehen konnte. Er war auf alles Gefasst.
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#25 Beitragvon Leundra » Fr 21 Apr, 2006 14:32

[ OOC: *Gleadir tätschel* nicht weinen ^^]

Die Feuerbälle die Reius erschaffen hatte sausten nun kreuz und quer durch die Halle da Reius sein Interesse daran verloren hatte. Er überlegte wie er am besten auf die Fragen antworten sollte und rätselte was der weiße Drache mit den Veränderungen meinte. Schließ sagte er "Als ich in den Energisten gesogen wurde, verlor ich die Kontrolle über meinen Köper und wurde in meinen inneren Kern gezogen. Von da an war ich nicht mehr in der Lage etwas von Außen wahr zunehmen. Ich habe keine Ahnung wie viele Jahre an mir vorbeigezogen sind. Aber wenn du meinst, dass der Angriff mir Leid tun sollte dann irrst du dich. Ich habe ihnen erst mit viel Geduld gesagt, dass ich kein Wasser vertrage. Es ist ihre eigene Schuld, das sie ausgelöscht wurden und ob es mir Spaß gemacht hat kann ich dir gerne sagen, der einzige Kampf der mir wirklich Spaß macht ist ein Duell mit einem starken gleichwertigen Gegner. Leider hatte ich schon lange dieses Vergnügen nicht mehr," sagte er mit kalter, hohler Stimme und genauso meinte er es auch!
Er wusste, dass diese Antwort den beiden weißen Drachen nicht gefiel aber so war es nun mal. Als er aber den silbernen Drachen neben sich sah merkte er keine negative Reaktion auf seine Antwort was fröhlich machte. Reius lief zu dem silbernen, stellte sich genau vor sein rechtes Auge, das leichte getrübt wirkte und fragte "Bist du traurig? Du wirkst so abwesend."
Leundra wusste nicht ganz was sie von dem kleinen halten sollte, sie konnte nicht verstehen wie es jemandem etwas ausmachen konnte ein Volk auszuschalten, zumal sie selbst früher hatte zusehen müssen wie ihr Clan damals untergegangen war. Ob Kampf oder Krankheit für sie war beides gleich schrecklich.
Nun bemerkte Reius ebenfalls den Neuankömmling und flog auf ihn zu. Kurz bevor er ankam färbten sich seine Augen ganz rot und sein Körper fing an zu brennen. Das Feuer dehnte sich aus und erlosch kurz darauf auch wieder. Nun stand dem Ork ein Gold schimmernder Greif gegenüber, der um ihn und sein Reittier herumschlich. Reius kannte Orks, er hatte früher mit den Jungdrachen seines Clans sie gepackt und in den nächsten Fluss geschmissen, weil einer seiner Freunde mal im Spaß behauptet hatte Orks würden nie baden gehen. Grinsend sagte er zu dem Ork "Ein Ork der nicht stolz darauf ist ein Ork zu sein? Das ließe sich ja schnell ändern. Wenn du einen Kampf willst stehe ich dir gerne zu Verfügung, ich brauche mal wieder etwas Bewegung."
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#26 Beitragvon Luarcis » Fr 21 Apr, 2006 21:55

Mit eiserner Miene hörte Luarcis auf das, was Reius ihm antwortete.
%u201EDas ist sehr bedauerlich. Was du getan hast, ist unverzeihlich, das kann und werde ich niemals gutheißen, das sollst du wissen! Sicher hatte dieses Volk Fehler gemacht und sie hatten nicht das Recht dazu, dich zu irgendetwas zu zwingen, was du nicht willst. Aber das ist noch längst kein Grund dafür, sie einfach so erbarmungslos auszurotten! Was du getan hast, war ein schweres Vergehen, doch es liegt nicht an mir, dich dafür zu richten. So wie es aussieht, hast du sowieso schon dafür büßen müssen, du weißt zwar nicht, wie lange du in diesem Kristall eingesperrt warst, doch es muss eine kleine Ewigkeit gewesen sein. Alles, was du kanntest, existiert vermutlich nicht mehr, diese Welt hat sich sehr verändert und es gibt nun nicht viel mehr als eine endlose Staubwüste an ihrer Oberfläche. Niemand, den du einmal kanntest, dürfte jetzt noch hier sein, vermutlich ist es also dein Schicksal, von nun an allein zu bleiben, und das kann die schlimmste Strafe sein, die einem widerfahren kann. Vielleicht wirst du so einmal begreifen, welches Leid du über diese Welt gebracht hast. Doch nun genug davon, was geschehen ist, ist geschehen, wir können daran jetzt auch nichts mehr ändern.%u201C, erwiderte Luarcis dem Phönix mit ernster Stimme und blieb dann erstaunlich ruhig, als Reius abhob und schließlich zu dem grimmig mit seinen Waffen fuchtelnden Ork flog, jedoch folgten seine zusammengekniffenen Augen jeder seiner Bewegungen aufs Schärfste.
Als Reius sich in den schimmernden Greifen verwandelte und kampfbereit vor den Orkkrieger trat, hatte Luarcis aber nicht vor, einzugreifen. Orks waren ihm nur als gnadenlose Kämpfer bekannt, die meist nur aus Spaß oder für den alleinigen persönlichen Vorteil töteten. Auch wenn er es sich selbst nicht zugeben wollte, hätte er wohl nichtmal was dagegen gehabt, wenn Reius den Eindringling töten würde. Luarcis war selbst überrascht von diesen Gedanken, er selbst achtete das Leben und hätte niemandem einfach so den Tod gewünscht, aber Reius%u2019 schreckliche Geschichte und Magans dunkle Verwandlung sind auch an ihm nicht spurlos vorrübergegangen und so sah er stumm und regungslos zu, wie sich die beiden Kontrahenten gegenüberstanden. So wie er Reius einschätzte, hätte er ihn eh nicht von einem Kampf abhalten können und so blieb er still zurück und wartete%u2026

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#27 Beitragvon Magan » Sa 22 Apr, 2006 12:10

[ooc: also mir ist diesmal nichts richtiges eingefallen, wir müssen langsam mal vom fleck kommen]

Auch Magan beobachtete die Reius reaktion. Nun wusste er woran ihn dieser Phönix erinnerte. Wenn Magan ihn richtig einschätzte konnte man ihn mit den Traumdrachen vergleichen, nur hatte dieser Phönix ein hitziges gemüt. Desto länger er die kampfeslustigen Reaktionen von Reius beobachtete, desto stärker wurde sein Schatten in ihm. Nun waren seine Augen vollkommen rot. Magan wusste nicht das sein böses Ich eigentlich vorhatte, doch wusste das er, wenn ein Kampf stadtfinden würde, die konntrolle über seinen Körper an seinen Schatten abgeben würde...

[tiefer unter der Erde]
Die drei bewegten sich zu ihrem Gott. sie waren die höchsten ihres Volkes und sie waren die stärksten. Trotzdem hatten sie angst vor ihrem Gott, den jeder fürchtete seine lauen. Jeder wusste das ihr Gott böse war, doch keiner traute sich es auszusprechen. So blieben sie vor dem großen, sich nicht rührenden schatten stehen und warteten auf seine Reaktion, auch wenn sie wussten das er sie vielleicht mit einem mal erledigen konnte, wenn er wollte.
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#28 Beitragvon Glaedir » Sa 22 Apr, 2006 16:09

"Phönix, meinst du dadurch wäre meine Ehre wieder hergestellt? Nein....es wäre ein sinnloses Gemetztel! Ich bin kein richtiger Ork mehr....ich bin ein Ausgestoßener.....ein Kampf bedeutet mir nichts! Ich reise seit mehr als hundert Jahren durch diese Wüste, und glaub mir, da kämpft man genug! Nein....hier wird es nicht zu einem Kampf zwischen uns kommen!", meinte Orgrimmar in der allgeimeinen Sprache. Er warf Waffe und Schild vor Reuis Füße. Dann kniete er sich vor Reuis und meinte in der Sprache der Orks, denn nur in dieser Sprache gelten schwüre der Orks: "Reuis, Phönix, mein Schild wird dich schützen und meine Waffe deine Feinde niederstrecken! Es wäre mir eine ehre unter einem solchen Geschöpf wie einem Phönix zu dienen! In diesen Schwur ist auch Adras eingebunden!" Der Wolf knurrte zustimment.
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#29 Beitragvon Luarcis » Sa 22 Apr, 2006 18:03

Leicht erstaunt sah Luarcis mit an, wie der Ork seine Waffen wegwarf und sich vor Reius niederkniete, bevor er in seiner Sprache zu ihm etwas sagte. Er hatte noch nie gesehen, dass ein Ork freiwillig einem Kampf ausweicht, aber das machte ihn nur noch misstrauischer. Luarcis wusste nicht, was der Ork da sagte, aber es war ihm auch egal, er bezweifelte auch, dass Reius ihn verstand. Er sah in dem sicherlich kräftigen, aber im Gegensatz zu den Drachen auch sehr kleinen Krieger keine große Gefahr, der Ork war allen Anschein nach allein und nichts, was er tun würde, konnte sie wohl in ernsthafte Schwierigkeiten bringen, daher ließ Luarcis ihn vorerst alleine und wandte sich wieder dem Tunnel zu, den Magan entdeckt hatte.
„Es wird wohl wirklich Zeit, um diese Höhlen weiter zu erforschen, hier gibt es wohl nichts mehr für uns zu tun!“, sagte er im Vorbeigehen zu Magan und ging dann mit einem letzten Blick zu Leundra, dem Phönix und dem Ork in die Dunkelheit des Ganges…

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#30 Beitragvon Leundra » Sa 22 Apr, 2006 20:29

Reius sah äußerst verblüfft wie der Ork sich plötzlich vor ihm hinkniete. Unverzüglich musste Reius anfangen zu lachen. Er fand es derartig lustig das ihm während dessen sogar die Tränen kamen. Als diese aber auf den Boden tropften gab es ein leichtes zischen und es hatte sich ein kleines Loch gebildet.
Immer noch mit zittriger Stimme sagte er dem Org "Bitte sei mir nicht böse aber ich kann dein Angebot nicht annehmen. Wir Phoenixe lieben die Freiheit und ich würde nie jemandem dienen wollen. Aus diesem Grund möchte ich genauso wenig das mir jemand dient."
Leundras Miene verzog sich als sie dem Schauspiel zusah. Sie hatte ebenfalls das Interesse daran verloren und schritt gemächlich Luarcis hinterher. Das registrierte auch Reius und folgte den Drachen augenblicklich, nahm aber zuvor wieder die kindliche Form an und setzte sich auf Magans Kopf. "Ich hoffe du hast nichts dagegen ich wiege doch nichts und mir gefällt der Ausblick" meinte er fröhlich zu Magan und machte es sich auf ihm bequem.
Der Weg wurde nun schneller dunkel als beim Eintreten in die Höhle. Es schien als würde das Licht an diesem Ort seine Kraft verlieren. Leundra spürte das, dieser Ort machte ihr Unbehagen. Es fühlte sich an als ob ihre Magie aus ihren Energisten gesaugt wurde. Dabei nahm sie aber nicht so einen starken Sog wie zuvor bei Magan war, sondern ein schleichendes Abnehmen, je weiter sie in die Tiefe vordrangen. "Spürt ihr es auch?" fragte Leundra und musste es nicht weiter ausformulieren. Alle nickten und man je weiter sie gingen stieg die Nervosität.
Der kleine leuchtende Drache den Magan zuvor geschaffen hatte begann schon nach wenigen Minuten sich zu verzerren und löste sich letztendlich auf. Damit war ihre Laterne einzige Laterne erloschen und Leundra aktivierte trotz Wiederstreben ihre Energisten und ließ einige Irrlichter umherflirren.
Reius sah den verbissen Gesichtsausdruck von Leundra und sagte "Du brauchst dich nicht ums Licht zu kümmern, wozu habt ihr denn hier einen Phoenix?" Er ließ einige Feuerbälle aus seiner Hand erscheinen, die um die Gruppe herum schwirrten. Leundra war erleichtert darüber und verschloss schnell ihre Magie wieder. Nun war der Gang erhellt und man konnte die an der Wand befestigten roten Kristalle sehen. Nanu die sehen ja genauso aus wie der Kristall in der Halle, nur etwas kleiner, meinte Leundra und Reius rutsche vorsichtshalber etwas weiter von den Kristallen weg. Seine Abneigung war verständlich, trotzdem kam Leundra nicht umhin zu lächeln.
Nach einiger Zeit, es kamen Leundra wie eine Ewigkeit vor, wurde der Tunnel breiter und er ging nicht mehr so steil runter wie zuvor. Nun standen sie allerdings vor einem Problem: vor ihnen war wieder eine große Halle und ihnen gegenüber waren zwei Tore, über denen etwas in einer ihr zwar bekannten Sprache stand, allerdings konnte sie es nicht lesen. Beide Tore waren verschlossen und als sich Leundra umsah entdeckte sie sowohl rechts als auch links von ihr zwei riesige Knochenhaufen. Auf der Stelle blieb sie stehen, was wenn wir hier direkt in eine Falle laufen? Dachte sie entsetzt und schrie sofort "Alle stehen bleiben!"
Wie sollten sie nun fort fahren? Fragend sah sie die anderen an.
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