In der roten Wüste

Hier werden die Abenteuer erlebt und geschrieben. Dies ist OT-freie Zone.
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Magan
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#31 Beitragvon Magan » So 23 Apr, 2006 15:41

[ooc: lol sorryo leundra aber irgendwie wollte ich mal was komisches einbauen du wirst es ja lesen können ^^]

Auch Magan wurde dieses kommische Schaupiel zwischen Reius und Orgrimmar du blöd. Er hatte immer noch nicht verstandne war hier eigentlich los war und so beschloß, seine Idee in ditat umzusetzen und die Höhle zu betreten. Er ging hinter lu und versuchte zu vermeiden, das Leundra auf seinen Schwanz trat, was bei der Dunkelheit der Höhle schwär war. Als seine Lichtdrache erlosch blieb Magan verwundert stehen. Kurze zeit spätter bereute er es, als er ein nicht gerade unbedeutendes Gewicht auf seinen Schwanz spürte. Magan wollte eigentlich nicht aufschreihen doch das alles geschah so plörtlich, das ihm ein leiser un düberraschter schrei entwich.
Auch wenn Magan, der nun irgendwie das gefühl hatte das schein Schwanz platter als sonst war, immer noch überrascht war das sein lichtdrache verschwunden war, war er doch dankbar als Leundra Irrlichter erschuf um ihnen den weg zu leuchten.
Doch dann erinnerte er sich an seinen lichtdrachen. "Ich weiß nicht ob es so klug ist wenn du Magie einsetzt irgendwas scheint wirklich hier Magie abzusaugen", sagte Magan ernst und wunderte sich über den starken Wiederhal in dieser Höhle. Als dannReius anbot licht zu machen war Magan sichtlich erleichtet. Er wusste das Reiuns sehr viel Kraft hatte, so viel das man sie gar nicht erfassen konnte, also würde es ihm keine Schwierigkeiten bereiten ihnen den Weg zu erleuchten. Auch Magan fand es amüsant das ein solches Wessen wie Reiuns angst vor diesen roten Kristallen hatte. Plötzlich stieß seine Kralle was an und es rolte etwas weiter in die Höhle. Interesieht suchte Magan den Gegenstand den der mit seiner Kralle erwischt hatte. Erstaunt Blieb er vor dem Objeckt stehen. Es war ein leiner roter Energiest. Magans Augen leuchteten wieder Blau auf und Magan untersuchte den Energiesten. Mit einem Lächeln nam er in ihn die Kralle. Dieser Energiest schien sein eKraft verbraucht zu haben und nicht länger an die Aura gebunden wie die andern. Glücklich über seinen Fund steckte Magan den Energisten in seine Rücktasche um vielleicht spätter einer Verwendung für in zu finden.
Wärend Magan sich um den Energisten kümerte bemerkte er noch nicht mal das Leundra ihn und Luarcis überholt hatte und nun ganz vorne lief. Auch Magan spürte das sie nicht mehr weiter runter gingen sonder sich nun auf einer glaten Ebene befanden. Noch in Gedanken versunken berkter er nicht das Leundra getopt hatte und were beinahe mit ihr zusammengestoßen. Verwirt schaute er in den Raum.
"Du meinst wirklich das es eine Falle ist?", fragte er Leundra erstaunt. Doch im grunde wusste er das sie recht hatte.
Magan wollte seine Magie benutzen und den Raum mit seinem Magischen Blick benutzen, doch er unterbrach seinen Zauber als er spürte das dieser sofort angesaugt wurde. Auch zu fliegen hatte keinen sinn gehabt, leundra war zu groß um ihre Flügel auszubreiten und auch Laurcis und Magan konnten nichts tun, in diesen Raum herrschen verwirende Magnetströme und die Luft schien dünn zu sein.
Verwirt schaute Magan zu den andern und berichtete von seinen Endeckungen: "Also Was machen wir nun wenn es zu gefählich ist rüber zu laufen und wir nicht Fliegen können außerdem hab ich so meine Bedenken wegen den Beiden Türen, schade das wir die schrift nicht Entzifern können".
Magan hatte zwar eine idee und musterte dafür die beiden andern Drachen doch wusste er nicht ob er das risiko eingehen wollte außerdem müssten sie dann einen zurücklassen und das wollte er auf keinen Fall.
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Glaedir
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#32 Beitragvon Glaedir » So 23 Apr, 2006 18:17

Fluchend sammelte Orgrimmar seine Sachen wieder auf, stieg auf Adras (der is immerhin 1,50 hoch (boden bis schulter)) und ritt den Drachen nach. Als er bei den Drachen ankahm, sah er das sie nicht wussten was sie tuen sollten. Er ritt zu Leundra. "Ich werde gehen...welchen weg ihr mir bestimmt, liegt an euch...einer der zweie...entweder es ist der richtige, oder es is der falsche und Luth hat es so gewollt.....ich erwarte eure entscheidung!", meinte der Ork in der allgemeinen Sprache. Der Wolf wurde unruhig. Er wusste, das in einem der beiden Wege für normal Sterbliche der Tot lauerte.....und selbst falls sie eiine solche Falle überleben sollten, wären es höllische Qualen. Orgrimmar sprach auf orkisch zu Adras: "Luth hat unser Tuch zu ende genäht! Nun müssen wir unser Schicksal in die hand nehmen.....denke daran, das es kein zurück für uns aus dieser Höhle gibt...jedenfalls noch nicht........erinnere dich an Almirith!"
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#33 Beitragvon Luarcis » So 23 Apr, 2006 21:28

Natürlich entging es auch Luarcis nicht, dass ihnen, je weiter sie in die Tiefen des Tunnels eindrangen, nach und nach die Energie von einer unbekannten Macht abgezogen wurde.
„Wir sollten uns auf jeden Fall beeilen und den Dingen hier auf den Grund gehen, bevor es zu spät ist. Was immer auch hier unten lauert, es kann sicher nichts Gutes sein, seid auf jeden Fall sehr vorsichtig und wachsam!“, sprach er mit sorgenvollem Ton und versuchte dann, sich gegen diesen Sog, der ihnen ihre Kräfte raubte, zu wehren, aber es hatte keinen Sinn, alle Maßnahmen, etwa ein Schutzschild zu erschaffen, hätten keinen Zweck gehabt, weil diese Dinge ja auch selbst wieder aus Energie bestanden. So konnte Luarcis nichts weiter tun, als mit aufmerksamem Blick weiter Reius’ Feuerbällen zu folgen, die ihnen den Weg zumindest etwas erhellten.
Als sie die Halle mit den zwei Türen erreichten, besah sich Luarcis ebenfalls mit ernster Miene die Knochen.
„Es ist sehr wahrscheinlich, dass diese Gänge mit Fallen besetzt sind, wir müssen also extrem vorsichtig sein! Welche der beiden Türen die richtige ist, sofern es denn überhaupt eine ist, kann ich auch nur vermuten, es bleibt uns wohl nichts anderes übrig, als es auf gut Glück zu versuchen, oder einfach umzukehren.“, sagte er zu den anderen und blieb mit seinem Blick dann an Orgrimmar hängen.
„Hmm, wenn dieser Raum wirklich mit tödlichen Fallen gespickt ist, hat dieser Ork vielleicht die besten Chancen, sie zu umgehen, er ist der Kleinste von uns und könnte uns rechtzeitig warnen. Natürlich ist es sehr gefährlich, aber wie ich sehe, hat unser Krieger hier keine Skrupel, sich diesem Risiko zu stellen, ich sehe auch sonst keine bessere Möglichkeit, was meint ihr dazu?“, fragte er in die Runde und wandte sich dann wieder nachdenklich den Türen zu.

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#34 Beitragvon Leundra » Mo 24 Apr, 2006 22:41

Als der Ork sich bereit erklärte vorraus zu gehen, erschien ein kurzes Licht von hinten und ein kleiner roter Spatz flog vor Leundra. "Ach was", sprach er, "hier bracht sich so schnell keiner opfern, da vorne über der Tür steht bestimmt welcher der richtige Weg ist. Ich flieg einfach vor, so klein wie ich jetzt bin wird mich bestimmt keine mögliche Falle erwischen." So flatterte Reius vor, aber als er etwa die Hälfte der Halle hinter sich gebracht hatte, fingen die roten Energisten im Korridor, den sie passiert hatten, mit großer Intensität zu leuchten an. Reius sah verwundert nach hinten und achtete nicht wo er hinflog. Genau in der Mitte der Halle knallte er plötzlich gegen etwas unsichbares. Es war eine violette Mauer, die den ganzen Raum durchzog und sichtbar wurde als Reius auf sie prallte. Plötzlich fing Reius an zu schreien und über seinen kleinen Körper zuckten Blitze.
Er war völlig perplex und verlohr seine feste Gestalt, sodass die entsetzte Gruppe zusehen muste wie ein kleiner Feuerball zu Boden fiel. Im selben Moment öffnete sich genau an der Stelle wo er aufschlagen würde eine Falltür und Leundra sah noch aus dem Augenwinkel wie Orgrimmar neben ihr lossprintete und versuchte Reius zu fangen bevor dieser in dem Loch verschwand. Er griff mit seinem linken Arm in das Loch um Reius noch herraus zuziehen und erwischte ihn sogar noch obwohl es ihm sehr schmerzen musste den brennenden Reius zu halten.
Schrecklicherweise schloss sich in den Moment wo er Reius herrausziehen wollte die Falltür sofort wieder.
Leundra schrie auf als sie sah das die Falltür sich schließ und den Arm von Orgrimmar einquetschte und schließlich gänzlich abriss. Blut schoss aus der Wunde und der grauenhafte Schrei des Orks wurde von den Wänden zurückgeworfen und verstärkt. Neben ihr sah sie wie Luarcis loslafen wollte, sie hielt ihn aber zurück und sagte"Geh nicht! Wenn wir jetzt gehen könnten wir alle in eine Falle tappen!" Geschockt mussten die Drachen zusehen wie der Ork sich vor Schmerzen auf dem Bodenwelzte.

In der Tiefe des roten Berges saß der mächtige Gott des Insektenvolks und spürte erfreut wie sich die Drachen immer mehr ihrem Untergang näher kamen. Er war wütend darüber, dass sie den Phoenix befreit hatten, was nicht in seinen Plan passte, aber sich bereits darauf eingestellt. Er würde die Drachen von den zwei Störenfrieden trennen!
Seine roten Augen fingen an zu leuchten und er aktivierte seine Energisten in der Nähe der Gruppe um ein Kraftfeld auf zubauen.
Wi e lange war es nun schon her, das er seinen Lord verraten hatte und in dem großen Duell gegen ihn schändlich verloren hatte. Es war das demütigenste Erlebnis seines Lebens, er hatte den Sturz des Lord bis aufs kleinste geplant war aber verraten worden und man hatte ihm als Strafe alle seine Energisten heraus gerissen und ihn unter diesen Berg eingesperrt. Es mussten nun schon Jahrhunderte sein in denen er hier schon verweilte und nach einer Möglichkeit suchte zu entfliehen, Jahrhunderte in denen seine kinetischen Fähigkeiten weit über das gewöhnliche Maß gewachsen waren. Durch die dummen Wanzen hier unten, die ihn als Gott anbeteten konnte er überleben aber er sehnte sich wie jeder Lichtdrache nach der Sonne, eine Tatsache die er so sehr er es auch versuchte, nicht leugnen konnte. Nun aber war seine Stunde gekommen. Er würde wieder frei sein, könnte seine im Labyrint verstreuten Energisten wieder aufnehmen und seine alte Macht wieder erhalten! Und nieman würde ihn davon abhalten.
In seinem Wahn entdeckte er die zwei Insekten, die sich verbeugend ihm näherten. Noch bevor sie etwas sagen konnten, packte er sie und verschlang sie. Nun würde seine Zeit gekommen sein!
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#35 Beitragvon Magan » Di 25 Apr, 2006 16:55

[ooc: *saber* toller post leundra, du hast mich da auf eine richtig gute idee gebracht, abe lest selbst ^^]

Auch Magan sah mit Entsetzen an was das gerade geschah und schrie auf als Orgrimmar der Arm abgetrennt wurde. Als er sah wie Reius an die Mauer prallte wollte er ihn eigentlich, auch wenn es ihm sehr viel Magie gekostet hätte mit einem Geisterseil auffangen, doch Orgrimmar reagierte vor ihn. Fluchend wollte Magan ihn noch greifen doch es war schon zu spät und er war außerhalb seiner Reichweite. Magan sah zu wie die Falle zuschlug und wollte nun selber schon aus Verzweiflung hinlaufen und ihn Helfen, als ihn eine geistige Kraft davon abhielt. Wütend schaute er zu Malin, dessen geisterhafte Kralle auf seiner Schulter lag. Magan wusste das sie ihn Wahrheit einfach seine Muskeln blockiert hatte, aber dennoch sah es für Magan so aus als würde sie ihn nur mit bloßer Kralle festhalten. Das gehört nicht zum eigentlichen Mechanismus, es wurde extra für die beiden vor kurzem eingebaut , sagte Malin gedanklich zu Magan. Nun schaute sie Magan eher verwundert als wütend an. Wie meinst du das Malin?, fragte er sie, doch plötzlich lenkte ein Geräusch seine Aufmerksamkeit auf ihn. Ihre antwort solle er nie bekommen, denn er wurde nun selber zeuge des Mechanismus der durch das unüberlegte eingreifen von Orgrimmar ausgelöst wurde.
Zuerst war es nur ein leises ticken, dann begann sich in der Wand etwas zu bewegen. Das Geräusch, das scheinbar hinter den massiven Wänden herzukommen schien immer laute zu werden, bis es eine schon unheimliche Lautstärke erreicht hatte. Magan konnte eindeutig das Ticken von Zahnrädern hören, die er von Morlen und den Metallikern (eine mechanische Drachenart auf Morlen) her kannte. Magan hatte schon lange nichts mehr einen Schauer über den rücken gejagt, doch dieses metallische Geräusch schien das nun alles Nachzuholen. Selbst Malin zog sich lieber wieder in den Ring zurück, das für Magan noch ein schlechteres Zeichen war. Wieso muss unbedingt alles schief gehen, fragte er sich wütend und dachte an seinen Plan mit der sie vielleicht gefahrlos den Weg überquert hätten. Ein so kleines Objekt wie Reius war hätte er mit dem Geisterseil auffangen können, doch Orgrimmar war dafür einfach zu schwer, Magan hätte seine ganze Kraft verloren wenn er es getan hätte. Es muss doch einen andern Weg geben, dachte er bei sich auch wenn er immer noch sehr wütend war über Orgrimmar unüberlegtes Verhalten. Selbst wenn Magan wollte konnte er nun nichts mehr tun er war schon gelähmt vor Schock und irgendwie wusste er das es nicht nur eine normale Lähmung war, denn den anderen schien es genau so zu gehen. Magans Fellähnliche Kristallfasern sträubten sich wie bei einer Katze, was ihn überhaupt nicht gefiel.
Plötzlich hörte der Mechanismus kurz auf und Magan dachte schon das sie entkommen waren, doch er spürte nun um so deutlicher die Magie die in diesem Mechanismus eingewebt worden war. Dann nach einer kurzen Ruhepause begann das unheimliche Geräusch von neuen. Nun fing die Erde an zu bewegen und Steine brachen ab und vielen auf die Drachen. Magan bemerkte das sie sich vorwärts bewegten, als er zurückschaute, sah er das sie nun mitten in dem Raum stranden und sich eine stabile Steintür hinter ihnen schloss. Nun im Raum und etwas von seinem Schock gelöst hämmerte Magan gegen die Tür, doch sie würde nie nachgeben selbst wenn es Leundra versuchen würde. Auch über nun auch dieser Verschlossnen Tür war eine Schrift die keiner der Drachen kannte. Magan spürte die Spannung in dem Raum und er wusste das dein fellartige Kristallfasern immer noch zu berge standen.
Als ob sie der Raum quellen wollte, hörte der Mechanismus nicht auf sondern führte noch weiter seine Funktionen weiter und das in einem quellend langsamen Tempo und sie konnte nichts tun um es zu verhindern. Die 3 Stufe des Mechanismus schien in Kraft zu träten und diesmal war sie stark mit der Magie verbunden. Mehrere Simbole leuchteten auf den Boden auf und der Raum, wurde von der Mitte nach Außen gehen in 7 Kreise Geteilt. Orgrimmar konnte vom mittleren kreis nicht weg das die Falltür sich mit seinem Arm verfangen hatte und ihn nun festhielt. „D-das sind sicher Fallen, jeder kreis steht für eine Falle“, sagte Magan laut und es kam ihn vor als ob er seine Stimme nach langer zeit erst wieder benutzte, so rau und unverständlich sagte er es. Er wusste nicht wie er selber auf die Idee kam, doch er glaube mit seiner Vermutung recht zu haben. „Aber wir stehen in einem Kreis, trotzdem ist keine Falle aktiviert worden“, sagte Magan nach einen Funken Hoffnung Suchend. Doch Plötzlich leuchteten die Runen im äußersten Kreis auf, so als hätten sie Magans Worte gehört. Wieder spürte Magan wie sich der Zauber in dem Raum änderte und wieder Spürte er wie der Mechanismus hinter den Fellswenden einen andern Klang annahm. Schlitze Taten sich an den Wenden und der Decke auf und auf ihnen schossen grünlich schimmernde Objekte raus, die sich in die Mitte es Raumes bewegten. Beim genaueren hinsehen erkannte er das es sich um Mondsicherförmige klingen handelte, die mit einem starken Zauber angetrieben wurden. Magan sah mit erschrecken, das die Klingen sich auf Orgrimmar, der ja in der Mitte des Raumes gefangen war, zu bewegten. Ohne viel nachzudenken erschuf Magan einen Schild zum ihn, doch er hatte sich verrechnet, der Zauber der Energisten begann daran zu ziehen und zwar stärker als sonst. Magan verlor schnell an kraft, bevor er erschöpft zu Boden ging und den Schild aufheben musste. Die Klingen die bis dahin gewaltvoll an seinen Schild prallten, folgen nun ungehindert auf Orgrimmar zu. Magan konnte sich schon denken das sie erst ihn und dann Leundra, Luarcis und sich selber, in stücke schneiden würden.
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#36 Beitragvon Glaedir » Di 25 Apr, 2006 17:49

Orgrimmar schrie, und er wusste, das er seinen Arm nichtmehr wieder kriegen würde. Dann sah er die Klingen auf sich zukommen.
Seine Augen weiteten sich vor Schmerz. Adras hatte er schon lange aus den Augen verloren. Dann durchdrangen die Klingen sein Fleisch, durchschnitten seine Schultern, sein Herz, seinen Kopf! Überall war Blut.
Dann war alles vorbei. Seine Wunden hatten sich geschloßen. Geschwächt und erschöpft sank er auf den Boden. Mann sah keine Narben an den stellen, an denen die Klingen ihn durchdrungen hatten. Nun fuhren die Klingen auf die Drachen zu.
Da erbebte das Tor, fast so, als würde ein Rambock gegen die Tür geschlagen. Dann hörte man eine Stimme, wie Donnergrollen erschallte sie, und in der Sprache der Magie war sie gesprochen: "Mit der mir verliehenen Macht, der Macht des Devanthar dieses Planetens und Hüter der roten Wüste, befehle ich dir dich zu öffnen!" Mit diesen Worten schwankte die Tür und flog dann auf.
In dem gewaltigen Türrahmen stand eine ebenso gewaltige Kreatur. Legenden der Orks erzählten über eine solche Kreatur, und für Orks war sie ihr Gott.
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#37 Beitragvon Luarcis » Do 27 Apr, 2006 17:37

Als Reius sich aufmachte, um anstelle des Orks voraus in den Raum zu fliegen, um mögliche Fallen auszukundschaften, nickte Luarcis nur stumm und hoffte, dass der Phönix Erfolg haben würde. Doch als er gegen die Energiemauer prallte und in das Loch fiel, wusste er, dass es ein Fehler gewesen war. Als Orgrimmar losrannte, um Reius noch zu helfen, wollte Luarcis ihn noch aufhalten, aber der sture Krieger hatte keine Augen mehr für die Gefahr und lief einfach blindlings in sein Verderben. Er zuckte heftig am ganzen Körper auf, als er Orgrimmars Schmerz spürte, nachdem ihm die Falle seinen Arm abgerissen hatte. Doch als zu allem Überfluss auch noch die Drachen in den Raum gezogen wurden und sich die Tür hinter ihnen schloss, erkannte Luarcis, dass dies erst der Anfang gewesen und die Todesfalle gerade eben erst zugeschnappt war. Er sah zwar Orgrimmar in der Mitte des Raumes verzweifelt versuchen, sich zu befreien und den Schmerz der Wunde zu unterdrücken, aber als sich der Mechanismus in den Wänden aktivierte und der Raum aufgeteilt wurde, wusste er, dass er dem Ork nicht mehr helfen konnte, ohne womöglich noch viel schlimmere Fallen auszulösen. Resigniert schloss Luarcis die Augen und schüttelte verzweifelt den Kopf, er konnte nichts tun, er spürte auch genauso wie die Anderen diese drückende Lähmung, die wohl durch die Energisten, die im ganzen Raum verteilt angebracht waren, ausgelöst wurde. Die Drachen sollten anscheinend tatenlos mit ansehen, wie Reius und Orgrimmar in die Falle liefen. Als dann auch noch der äußerste Ring, auf dem die Drachen standen, aktiviert wurde und Magan erfolglos versuchte, Orgrimmar durch sein Schild vor den Energieklingen zu schützen, konnte er nicht mehr hinsehen und wandte entsetzt den Blick ab. Nachdem das Sirren der Klingen abgeklungen war, wagte Luarcis schließlich doch einen Blick. Er war erleichtert, als er Orgrimmar in der Mitte des Raumes sich immer noch bewegen sah, wie durch ein Wunder schien er unverletzt, aber man sah ihm an, dass er beinahe am Ende seiner Kräfte war. Plötzlich hörten sie hinter sich die schweren Schläge an der Tür, durch die sie gekommen waren, bis sie schließlich unter der Wucht nachgab und sich öffnete. Luarcis wusste nicht, was das Auftreten dieses Wesens zu bedeuten hatte, das nun im Türrahmen stand. Einen Moment sah er die Chance, die sich ihnen nun bot, um aus diesem Raum zu verschwinden, doch als das Wesen versuchte, einen Schritt weiter zu gehen, wurde es durch eine massive Energiemauer davon zurückgehalten. Die Barriere schien von der gleichen Art zu sein, wie die, die Reius ins Verderben stürzen lies, auch der mächtige Phönix konnte dagegen nichts aussetzen, deswegen wusste Luarcis, dass weder sie, noch das geflügelte Wesen sie im Moment durchdringen konnten. Er seufzte, das Wesen schien zwar starke magische Fähigkeiten zu haben, aber das konnte ihnen in dieser Situation auch nichts nützen, also wandte er sich vorerst wieder den Anderen zu.
„Magie wird uns hier nichts helfen, wir sind alle schon durch diese Energisten geschwächt worden und sie saugen einfach alle unsere Energie ab, die wir freisetzen, wir müssen einen anderen Weg finden, diese Fallen können wir nur überleben, wenn wir mit Bedacht und Konzentration vorgehen. Wir dürfen jetzt nicht den Kopf verlieren und keinen Fehler mehr machen, sonst enden wir genauso wie Reius! Bleibt vorerst, wo ihr seid, dann wird vielleicht nicht gleich noch eine Falle ausgelöst, es muss hier doch irgendwo einen Hinweis geben, wie wir diesen Raum gefahrlos überwinden können! Wenn dieser Raum nur geschaffen wurde, um jeden Eindringling zu vernichten, dann würden wir jetzt doch auch schon nicht mehr leben, es muss einen Weg hier raus geben!“, rief er mit schwerer Stimme den Anderen zu und sah sich dann aufmerksam um. Am Boden des äußersten Ringes sah er die leuchtenden Runen, die davon zeugten, dass die Klingenfalle aktiviert wurde. Luarcis kannte die Bedeutung der Runen nicht, aber er sah sie sich dennoch genau an, um vielleicht einen Hinweis zu bekommen, wie die Fallen ausgelöst werden. Als er sich umsah, erkannte er, dass sich die Runen auf dem Boden wiederholten, auf jedem Ring gab es zwar andere Symbole, aber jeweils nur wenige verschiedene.
Plötzlich wurden seine Gedanken durch ein weiteres Rumoren der Zahnräder gestört und die inneren Kreise fingen an, sich zu drehen, immer abwechselnd in verschiedene Richtungen, doch es schien zumindest für den Moment der einzige Effekt gewesen zu sein und so wandte sich Luarcis wieder den Runen zu, die nun langsam an ihm vorbeizogen. Er spürte auch, dass die Wirkung der Lähmung allmählich nachließ, die Energisten ließen es also zu, dass sich die Drachen weiter durch den Raum bewegen durften, wohl aber nur, um noch weitere Fallen auszulösen, wie Luarcis grimmig schloss. Dann sprach er erneut zu den Anderen:
„Seht ihr diese Runen? Sie ergeben ein bestimmtes Muster. Ich glaube, die Fallen werden erst ausgelöst, wenn wir auf sie treten. Aber ich bin mir sicher, dass nicht alle Symbole die Fallen aktivieren, es muss welche geben, auf die wir gefahrlos treten können und die vielleicht sogar die Türen wieder öffnen und diese Magieschilder ausschalten, damit wir von hier verschwinden können. Es ist nur die Frage, welche Symbole das sind. Bleibt zurück, ihr dürft euch nicht unnötig in Gefahr begeben, achtet darauf, dass ihr nicht auf Runen tretet, die noch nicht aktiviert sind, sonst löst ihr wahrscheinlich eine neue Falle aus. Ich werde mal etwas versuchen, bleibt auf dem äußersten Ring, ich denke, er ist jetzt sicher.“ Dann nickte er Magan und Leundra ernst zu und trat dann mit einem tiefen Atemzug auf eine der Runen auf dem zweitäußersten Ring. Sofort fing die Rune zu leuchten an, genau wie die anderen Runen auf dem Ring und der Mechanismus setzte wieder ein. Mit entsetztem Blick schaute Luarcis zu den Anderen zurück, gebot ihnen aber, sich nicht vom Fleck zu rühren.
Ein kleines Erdbeben durchsetzte die Halle, als sich plötzlich der ganze Raum unter dem schweren Knirschen des Mechanismus veränderte. Die Kreise spalteten sich noch einmal auf, einzelne Segmente hoben sich wie Säulen in den Raum, andere versanken im Boden und hinterließen nur noch dunkle Löcher, die wohl alles verschlangen, was sich zuvor auf ihnen befunden hatte. Selbst die Wände und die Decke teilten sich und schoben sich nach vorne, um alles zwischen ihnen und den aufgetürmten Bodenplatten zu zerquetschten, das ihnen in die Quere kam. Luarcis konnte die Anderen in diesem Chaos nicht mehr sehen, die Kreise drehten sich immer noch und ließen den Raum sich ständig verändern, Magan und Leundra waren hinter irgendwelchen Steinfragmenten verschwunden und er selbst trudelte sich hektisch umschauend durch die Halle, stets darauf bedacht, nicht durch irgendeine sich unvorhergesehen herausschiebende Wand zerdrückt zu werden. Doch dann besann er sich wieder auf die Runen, die sich immer noch auf den verschobenen Steinplatten am Boden befanden. Er selbst stand auf einer nun hellleuchtenden Rune, die schließlich die nächste Falle ausgelöst hatte. Auf dem dritten Ring, oder zumindest dem, was davon übrig war, befanden sich weitere Runen, die aber noch alle erloschen waren, bis eben jemand auf sie treten würde, um sie zu aktivieren. Einige der Symbole, die an ihm vorbeizogen, wiederholten sich, doch dann sah er plötzlich eines, das er zuvor noch nicht gesehen hatte. Als Luarcis sich rasch noch einmal umsah, konnte er es auch auf keinem anderen Bodensegment erkennen. Es hatte ihn beinahe erreicht und bevor er noch weiter darüber nachdachte, fasste er den Entschluss, es einfach noch einmal zu probieren, schließlich hatte er nicht mehr viel zu verlieren. So sprang er also auf die Rune und hielt angespannt den Atem an. Wieder leuchtete sie auf, doch diesmal in einer anderen Farbe, als die vorherigen. Urplötzlich hörte der Mechanismus auf zu arbeiten und mit einem Male kam der ganze Raum zum Stillstand, die Wände und Steinsäulen aus Boden und Decke hörten auf, sich zu verschieben und zeigten, dass die Falle aufgehalten wurde. Erleichtert atmete Luarcis auf, sein Herz raste vor Anspannung, aber allmählich beruhigte er sich wieder und konnte wieder klare Gedanken fassen. Die Bodenkreise drehten sich zwar immer noch um die eigene Achse, aber das gehörte ja schließlich auch nicht zum eigentlichen Fallenmechanismus und so konnte er sich darauf konzentrieren, nach den Anderen zu suchen.
„Wo seid ihr? Ich konnte die Falle vorerst aufhalten, ihr könnt nun also gefahrlos zumindest bis zu mir kommen.“, rief Luarcis sich umblickend durch den Raum, in der Hoffnung, dass er seine Freunde durch seine Aktion nicht in noch schlimmere Schwierigkeiten gebracht hatte…

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#38 Beitragvon Leundra » Sa 29 Apr, 2006 16:16

[OOC: Gleadir bitte lass das sein mit dem drängeln sonst wird aus den rpgs nix gescheites]

Leundra war geschockt über das was vor ihr geschah, plötzlich wurde sie in den Raum geschoben und versuchte verzweifelt mit ihren großen Klauen nicht auf die leuchtenden Runen zu treten. Nun waren sie in der Falle. Leundra beobachtete verstört wie Luarcis auf eine Rune trat und plötzlich aus allen Richtungen Steinwände schossen. Wegen ihrer ernormen Größe war es Leundra kaum möglich aus zuweichen und mit einem Mal befand sich ihr Hals zwischen zwei aufeinander zufahrenden Wände.
Kurz bevor sie zerquetscht wurde, hielten die Wände an. Vorsichtig zog sie ihren Kopf heraus und sah sich um. Die äußersten Runen waren erloschen und Luarcis machte einen zufriedene Eindruck als sie langsam auf ihn zukam. Leundra hielt den Kopf etwas höher und schnupperte die schon ohnehin dünne Luft schien noch dünner zu werden. "Wir müssen hier sofort raus oder das wird unser Grab" sagte sie düster und beobachtete Magan, wie er sich den beiden nun auch näherte.

Reius fiel durch einen langen schwarzen Tunnel, immer noch war er nicht in der Lage seinen Körper zu bewegen. Dann hörte der Tunnel auf und er landete hart auf einem Steinboden. Um ihn herum war nur Dunkelheit. Er erschuf jede Menge Feuer bis er endlich in der Lage war den großen Raum in dem er sich befand ganz sehen. Im Gegensatz zu den Hallen oben wirkte hier alles viel verfallener. Die Bilder an der Wand zeigten keine Drachen sondern merkwürdige insektenartige Wesen, die Tunnel gruben. Das werden wohl die Erschaffer dieser Höhlen sein, murmelte er vor sich hin. Er versuchte mit Hilfe von Telepathie die anderen zu erreichen, wurde aber von einer seltsamen Kraft gestört und beließ es erstmal dabei. Er entdeckte einen Tunnel auf der anderen Seite der Halle, verwandelte sich in einen Falken und flog zu ihm hin.
Je länger er durch den Tunnel flog, desto stickiger wurde es, ein seltsamer Nebel um gab ihn und behinderte seine Sicht, bis er das fliegen aufgab, sich in einen Jungen verwandelte und weiter zu Fuß irrte. Dabei bemerkte er aber nicht, wie ihn hunderte an der Decke wuselnde Wesen verfolgten.

Der Gott der Insekten war äußerst zufrieden. Je länger die Drachen in der Höhle verblieben, desto mächtiger wurde er. Er spürte seine Lebensgeister wieder erwachen, während oben die Gruppe immer schwächer wurde. Nun musste er nur noch den Ork und das seltsame neue Wesen von den Drachen trennen und der Sieg würde seiner sein.
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Magan
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#39 Beitragvon Magan » Di 02 Mai, 2006 20:04

[ooc: so meine kurzgeschichte..ähm..ich mein meine post ist endlich vertig. ich hatte nun keine lust merh zum korekturlesen, hoff sie kommt gut an :mag: ]

Magan erschrak heftig als Luarcis die nächste Falle aktivierte. Immer wieder verschoben sich die Wände und der Boden. Wenigsten wurden dadurch die Sichelklingen abgewehrt den sie flogen gegen die verschobenen Wände. Doch Magan hatte noch mehr Pech als Leundra. Die Rune auf der er stand, fing an in den Boden zu versinken. Schnell sprang Magan auf eine Rune im zweiten Kreis, er konnte seine Flügel ja nicht benutzen, da sie in dieser Atmosphäre vollkommen unbrauchbar waren. Doch auch auf der zweiten Rune hatte er kein glück. Schnell sauste sie zur Decke und drohte Magan zu zerquetschen Magan legte sich Flach hin den er sah keine Möglichkeit mehr was zu tun. Vielleicht würde gleich alles vorbei sein. Schon drückte die Decke gegen seinen Rücken und Magan wurde die Luft förmlich aus den Lungen. Doch dann höre der Mechanismus auf, auch wenn Magan noch nicht mal richtig Luft holen konnte weil er erleichtert war noch am leben zu sein. Langsam versuchte er sich zu befreien, auch wenn er bei jeder Bewegung sich immer mehr neue Kratzer zuzog. Magan befreite sich immer mehr aus dem Spalt und ignorierte die Schmerzen. Damit er nicht runter viel und vielleicht noch ne Falle auslöste Kralle sich Magan seitlich an der Rune fest. Doch so konnte er nicht Lange bleiben, sein Körper war zu abgekämpft durch die letzten Strapazen und den anderen ging es auch nicht besser. Doch von hier oben hatte er eine neue Perspektive von der er sich die ganze Sache ansehen konnte. Luarcis schien auf einer sicheren Rune zu stehen. Sie erinnerte an einen Strich an der zwei Kreise waren. Magan schaute sich auf den dritten Kreis um, oder jedenfalls das was von ihm übrig war. Vielleicht ist das genaue Symbol auch sicher, dachte er sich. Da entdeckt er genau die selbe Rune und sprang sofort auf sie. Er breitete leicht seine Flügel aus um wenigstens einigermaßen steuern zu können um die Rune zu treffen. Einen Moment sah es so aus, als ob er die Rune verfehlen würde, was Magan Angst vor den Folgen machte. Doch er schaffte es doch noch seinen Flug in die richtige Richtung zu lenken, auch wenn die Landung nicht gerade stampft war. Magan stöhnte auf, als sein ohnehin schon geschundener Köper auf den harten Stein aufschlug.
Was ist das bloß für ein Tag und wo bin ich hier bloß rein geraten, fragte sich Magan in Gedanken. Er merkte nicht das er das gleiche auch sprach. Langsam wurde er frustriert. Auch wenn er sich vor kurzem mit Energie voll gesogen hatte, so hatte er durch die Energisten und durch die Anstrengung wieder alles verbraucht. Den andern schien es ähnlich zu gehen. Doch Magan hatte immer noch seinen Langstreckenflug hinter sich und war immer noch müde und Ausgepowert. Auch wenn er Energie abzog so konnte er doch nicht das damit wegmachen, was er brauchte und das war Essen, Trinken und vor allem brauchte er nun Schlaf. Er spürte förmlich sie sein Körper danach schrie und das war auch der Grund warum er immer frustrierter und aggressiver wurde. Wieder mal war aus seinen Augen alles weiße gewichen und durch ein strahlendes Rot ersetzt worden. Es war aber nicht das normale Rot, das seine Augen annahmen wenn der Wütend war, sondern in ihnen bewegten sich gelbe Wellen, gelb war bei ihm an Anzeichen für Krankheiten. Magan konnte seine Augenfarbe nicht sehen aber er wusste wie er sich füllte.
Nur einen Augenblick nachdem Magan hart auf er Rune aufschlug, hörte er wie sich der Mechanismus wieder einschaltete. Das musste ja so kommen, dachte er ärgerlich, wieso den bloß ich dachte das ist die richtige Stelle und die selbe Rune wer sicher. Noch einmal musterte Magan die Rune auf der Luarcis stand und nun erkannte er das in dieser Rune noch ein Kreis in der Mitte war. „Nein ich hab die Falsch erwischt“, sagte er laut, „Passt auf dich weiß nun nicht was passieren wird“. Während dessen wurde der Mechanismus immer lauter...

[in den tiefen des Planeten]
Drei Mitglieder des Insektenvolks bohrten mir ihren schaufelartigen Ansätzen unerbittlich immer tiefer in den Felsen. Sie gruben für ihren Gott und sie leisteten jeden Tag viel Arbeit. Jeden von ihnen wusste das ihr Gott keine Probleme hatte ihr ganzes Folk auszulöschen, wenn sie sich weigerten das zu tun was er von ihnen wollte. Sie alle taten schon immer das was ihr Gott von ihnen wollte, schon seit ihr Volk entstanden war. Jahrhunderte der Angst und eine bestimmten Zauber haben sie verdümmerten lassen und so waren sie ein kümmerlicher Rest ihres Alten selbst. Sie wurde die perfekten Diener und taten alles was ihr Gott von ihnen wollte.
Auch wenn sie schon sehr Müde waren, arbeiteten sie immer noch unerbittlich weiter, denn bald würden sie abgelöst werden. Ihr Gotte hatte ihnen erklärt das sie einfach immer tiefer graben sollten bis sie den Mittelpunkt erreichten und das taten sie auch, auch wenn sie immer stärker zu Boden gezogen wurden. Ihre vier Beine taten ihnen schon weh, weil sie sich gegen die immer stärker werdende Gravitation wehren mussten. Doch nun waren sie an einem Besonders starken Fels angekommen an dem sie nur schwer vorankamen, egal wie gut ihre Schaufelansätze waren.
Der mittlere der drei Arbeiter stieß mit aller Kraft gegen den harten Fels, doch Plötzlich ging er durch, als ob er seine Schaufel in weichen Sand gestoßen hätte. Risse bildeten sich von der Stelle aus, wo der Arbeiter durchgebrochen war. Ein gleißendes Licht drang aus diesen Stellen und blendete das Lichtempfindliche Folk. Der Arbeiter versuchte seine Schaufel raus zu ziehen, doch er steckte fest. Das licht schien sich von seiner Schaufel aus über seine Hand in seinen Körper zu fressen. Entsetzt schrie er auf, doch er konnten nun nichts mehr tun. Entsetzliche Mutationen überzogen seinen Körper und er litt Höllenquallen. Sein Körper erstallte ihm immer stärker werdenden Licht, dass die dunkel Höhle mit tagesähnlichem Licht flutete. Dann so plötzlich wie es gekommen war, war es auch wieder vorbei und die Höhle war wieder dunkel. Die beiden Arbeiter starten auf die Asche ihres Kameraden. Das war der traurige Rest der von ihm übrig geblieben war. Doch sie trauerten nicht um ihn, denn der Tod war bei ihnen alltäglich und keiner von ihnen erreichte ein hohes Alter.
Der harte Fells war zersprungen und gab den Blick auf etwas wunderbares an, wenn das Käferfolk noch wüsste was wunderbar war, so hätten sie sich über den Anblick gefreut. Sie konnte einen Teil einer Kugel erkennen, eine Kugel, die aus schönen, in allen Farben leuchtendes Licht bestand. Kleine Blassen bewegten sich in ihr und sie schien zu summen. Das einzige Licht ging nun von dieser Stelle aus den das Leuchtmoos und die Energisten hatten all ihre Energie und Aura verloren. Die Höhle war übersteht mit Rissen, doch die Käfer störte das nicht. Sie setzten sich langsam in Bewegung um ihren Gott davon zu erzählen

[an der Oberfläche]
Es war ein ganz normaler Tag. Nicht das es einen Riesenwurm interessieren würde wie der Tag. Riesenwürmer hatten nur Hunger und sie interessierte auch nur wo sie was zu fressen herbekommen würden. Trotzdem war es ein ganz normaler Tag, ein Tag wie jeder andere, die Sonne schien auf den Sand und verdampfte jeden Tropfen Wasser, der es warte von die Tiefen des Planeten hochzusteigen. Doch solche Ereignisse interessierten die Riesenwürmer nicht, das einzige was sie Brauchen was das Gravitationsfeld, mit dem sie ihre Richtung bestimmen im Sand bestimmen konnte.
Ein Riesenwurm hatte zwei schwächere seiner Art entdeckt, normaler weiße Fraßen sie sich nicht Gegenseitig doch er hatte schon lange nichts mehr zu gehabt und war ausgehungert. Außerdem hieß es doch immer Fressen oder Gefressen werden und so stand für ihn fest das er nun die beiden fressen würde. Er kam einen Opfern näher, die natürlich schon von ihm wussten. Jedes Lebewesen reflektierte die Strahlung die vom inneren des Planeten hochkam und so konnte die Würmer ihre Opfer finden. Doch die beiden Kleineren Würmer war in einer Falle den um sie herum war nur Felsen durch den sich nicht durchdringen konnten. Der Jäger merkte das seine Beute schon längst aufgegeben hatte. Gleich würde er seinen Hunger stillen können. Doch dann wurde Plötzlich von untern herauf alles Dunkel. Erschrocken blieb der Wurm stehen. Er hatte noch mal Glück gehabt, denn er war nicht in die Dunkelheit eingetaucht. Doch stand er nun vor einer schwarzen Mauer die ich vom Ursprung der gravimetrischen Wellen heraufzukommen schien. Da Würmer nicht gerade intelligent waren, gab dieser seine Beute einfach auf und suchte sich was anderes.
Doch die Beine anderen kleineren Würmer, hatten etwas, was man wohl mit Panik vergleichen konnte. Sie waren im nichts gefangen und sie merkten nicht das sie sich aufeinander zu bewegten. Mit voller wucht knallten sie aufeinander und dickflüssiges Blut spritzte aus ihren Wunden. Doch beide waren noch bei Bewusstsein auch wenn sie nicht wussten was sie da gerade getroffen hatte. Sie befanden sich immer noch im dunkeln, doch plötzlich spürten sie wie ihnen kalt wurde, ihre Lebenskraft wurde ihnen entzogen. Das geschah überall in einem gewissen umkreis. Selbst die Steine und der Sand verloren die Aura die sie an den Planeten band. Der Sand stürzte in sich zusammen und ließ eine Mulde entstehen. In dem immer mehr Sand von außen hinzukam, den dann auch die Lebensaura entzogen wurde. Selbst die Luft schien seine Existenz in dem Umkreis zu verlieren und so entstand ein starker Surg, der immer schlimmer wurde. Schwarze aber vollkommen leblose und dunkle Wolken bildeten sich am Himmel. Die ganze Landschaft sah im diesem Bereich wie von einem Kleinkind gemalt, das keine Lust mehr auf malen hatte. Dann so plötzlich wie es begonnen hatte, hörte es wieder auf. Frische Luft zog nach und die Wolken Lösten sich auf. lebender Sand verschüttete die Mulde, die schon eher zu einem Loch geworden war und bedeckte die leblosen Körper der toten Würmer...

[zurück in bei der Gruppe]
...Magan ärgerte sich ganz schön das er wieder eine Falle ausgelöst hatte. Zu allem Überfluss hatte Leundra recht und er spürte es immer mehr, die Luft wurde dünner und Bald würde sie ihnen ausgehen. Das erklärte auch Magans leichtes Schwindelgefühl, was nun zu seiner Frustration noch dazukam. Ein anfänglicher ärger war erstmal abgeraucht und Magan versuchte angestrengt darüber nachzudenken wie sie nun hier rauskommen sollten. Doch im Moment war es wichtiger herauszufinden, was für eine Falle er eigentlich aktiviert hatte.
Doch um das herauszufinden musste Magan nicht mehr lange warten. Der Boden begann zu zittern und Magan sah mit an wie der vierte Ring nun vollkommen im der Finsternis verschwand. Magan hatte allerdings das Gefühl, das es noch nicht vorbei war und er behielt recht, denn ein lilaschwarzer Nebel stieg von den tiefen auf wo sie vorher der vierte Kreis befunden hatte. Er wirbelte um Uhrzeigersinn blieb aber an der stelle wo einst der vierte Kreis gewesen war.
Misstrauisch betrachtete Magan den Nebel, er hatte überhaupt kein gutes Gefühl, so merkte er nicht mal wie sich ein Nebelschwaden seinem rechten Forderbein näherte. Entsetzt schrie Magan auf also der Nebel die untere Hälfte seines rechten Forderbeins umschloss. Es war als ob er seine Kralle in Einswasser getaucht hatte. Irgendwas schien förmlich seine ganze Wärme und Energie abzusaugen und die Schmerzen waren gewaltig und Magan hatte das Gefühl das sein Bein gleichzeitig brennen und erfrieren würde. Dann, so als ob der Nebel, indem er Magan diese Schmerzen zufügte, seine Auggabe erledigt hatte, verschwand er wieder in den Tiefen der Finsternis. Die Fragmente des vierten Rings waren wieder da. Doch das Kümmerte Magan nicht gerade, denn an seinem rechten Vorderbein hing nun ein kleiner (ca. 20 cm) Organismus, es hatte zehn dünne Beinchen und einen elpsenähnlichen, spinnenähnlichen Körper. Erst hielt es Magan für einen knorpelähnlichen Auswuchs, denn es hatte die gleiche silberne Färbung wie seine Schuppen, außerdem glaubte Magan auch Kristallfasern erkennen zu können.. Heißhungrig sauge es sowohl an Magans Blut also auch an seiner Energie.
Magan griff nach dem Wessen und versuchte es von seiner Vorderkralle abzureisen. Er kniff die Zähne zusammen, den der Schmerz wurde größer desto stärker er daran zog. Endlich, mit einem leisen und unterdrücken Schmerzensschrei, riss er den Organismus weg, kleine weiße zähne bewegten sich an dem Unterleib des Organismus und schleuderte in von sich und von den andern weg. Erleichtert den Organismus los zu sein, auch wenn sein Vorderpfote immer noch schmerzte, bemerkte Magan ein komisches prickeln in seiner andern Pfote. Erschocken sprang er zurück, denn ein anderer Organismus wollte nun auch an ihm seinen Hunger stillen. Magan schrie auf als er wieder auf den Boden landete, denn er hatte sein verletztes Bein vergessen und nun hämmerte ihn der Schmerz in den Ohren. Die Organismen, die komischerweise grau und nicht silbern wahren kamen auf Magan zu. Um sie loszuwerden, kletterte er auf eine Säule die früher eine Rune gewesen war. Jedes Mal wenn er seine rechte Kralle in das Gestein schlug musste er seine Zähne zusammenbeißen um nicht laut aufzuschreien.. Nun war Magan wieder auf den Zweiten Kreis. Auf der Rune angekommen schaute Magan seine rechte Forderpfote an. Entsetzt stellte er fasst das beinahe seine ganze rechte Forderpfote, den silbernen Glanz verlohen hatte. Die Kristallfasern waren abgestorben und verkrüppelt und so bleiben nur noch die Schuppenansätze zurück. Magans Forderpfote war nun grau. An der Stelle wo der Organismus in sein Fleisch gebissen hatte, floss sein neonblaues Blut und auch sein sonst bläuliches Fleisch war nun grün und stinke nach Verwesung. Die Schuppen um die Wunde verfärbten sich sogar noch vor Magans Augen schwarz und vielen ab nun konnte man Magans schwarze und schutzlose Haut sehen. „last sie Bloß nicht an euch herankommen“, schrie er den Andern zu.
Plötzlich sah er was silbernes aufblitzen. Der Organismus, der eindeutig silbern war, war nun unterhalb der Säule doch er kletterte nicht so wie seine Brüder die Säule hoch. Zuerst erkannte Magan ein Paar Hubel auf seinem Körper, doch im nächsten Moment wurden daraus Flügel. Der silberne Organismus erhob sich in die Luft und steuerte direkt auf Magan zu. Nun war ihm alles egal, so wollte Magan nicht sterben, er öffnete sein Maul, kleine Funken und Blitze schienen zwischen seinen Zähnen zu tanzen, dann sammelten sie sich zu einer Kugel in Magans Maul. Magan zielte und Schoß sein Energieodem auf den silbernen Organismus. Magan hatte eine normale Dosis verwändet und er traf auch den Organismus. Dieser knallte auf den Boden, doch wurde nicht so vernichtet wie seine normalen Ziele. Ärgerlich schaute Magan zu dem Organismus der zwar auf den Rücken Zappelte und sich die Flügel verbrannt hatte, aber der noch lebte. Noch einmal spie er sein Energieodem, doch diesmal nicht auf den silbernen Organismus, sondern auf seine grauen Brüder die ihn schon zu nahe gekommen waren. Bei diesen hatte es einen besseren Effekt zwar überlebten viele seinen Angriff doch eine wurden wie es Magan gewohnt war pulverisiert. Doch es waren noch genug dieser Organismen vorhaben um nicht nur ihn sondern auch den anderen viel Probleme zu machen. „Passt auf wenn sie euch erwischen dann übernehmen sie eure Eigenschaften“, schrie er den andern zu.

[in den Tiefen der Erde]
Die Neuigkeit seiner Diener machte den Gott nun endlich wieder glücklicher. Auch wenn er immer noch sauer war wegen der beiden Fremden, gerade hatten ihn seine Diener eine tolle Nachricht gebracht. Er hatte ihnen nicht vertaten um was es sich handelte doch er hatte die Auswirkungen schon gespürt. Dieser Plantet war einer der wenigen die bis zu ihrem Mittelpunkt eine feste Gesteinmasse hatte. In jedem Planetenmittelpunkt sammelt sich eine gewaltige Kraft, die dann für das Leben auf den Planeten sorgt, durch diese Kraft bewegt sich ein Planet und durch ihn kann darauf Leben entstehen. Die meisten Kerne waren sicher eingeschlossen und von heißer Magma umgeben doch dieser hier nicht, dieser Planet hatte kein Magma er bestand nur aus Felsen. Doch dieses Gefüge ist sehr empfindlich, doch das war den Gott egal. Er wollte diese Energie. Schnell eilte er durch die extra für ihn verweiterten Gänge bis er die bunt leuchtende Kugel erreichte. Die Blasen schienen sich schneller zu drehen, so als ob sie wussten was auf sie zukam. Der Gott konnte schattenhafte Konturen sehen und wusste das diese Miniaturen der Lebewesen auf diesen Planeten waren. Die Kugel beeinflusste die die auf diesen Planeten geboren wurde doch auch die schattenhafte Gestalten der Gruppe.
Der Gott des Insektenvolks freute sich ,denn nun würde er einen Erheblichen Kraftschub bekommen und mächtiger werden. Endlich würde er nicht mehr auf schwache Magie angewiesen sein sondern nur mit seinem Willen Leben geben und nehmen können. Er begann den Zauber zu Weben mit den er die Energie der Kugel absorbieren konnte ohne das gleiche Schicksal wie sein Diener zu erleiden. Er lächelte Böse als er an seine Diener dachte...

[ein besonderer Raum und eine Geschichte]
Jeder hatte einen freien Willen, hatte man einer aus ihren Folk gesagt, doch dieser war schon vor Jahrhunderten gestorben. Das Käferfolk hatte schon seit etlichen Generationen nicht das Licht der Sonne gesehen, sondern nur das Licht des Leuchtmooses gekannt. Ihnen würde das Sonnenlicht auch nicht mehr gefallen, sie waren auch zu stumpf geworden um überhaupt die Herrlichkeit der Sonne zu bemerken. Sie waren die perfekten Diener. Doch das war nicht immer so. Aber keiner von ihnen konnte sich daran erinnern, wie es früher war, sie wollte das auch gar nicht, sie lebten nur noch in angst und taten alles was ihr Gott ihnen sagte. Nur noch Bilder an den Wänden, die die Ersten (wie das Folk die Ersten ihrer art nannte) mitgebracht hatte. Die ersten waren sogar in Farbe und zeigten eine große Stadt aus Metall und Farbe. Sie war Prächtig mit jeden ihrer einzelnen Türme. Doch dann kam ein Bild voller Blut und Leichen, ein Krieg. Dann ein Bild das beinahe schwarz war mit einzelnen Punkten und einem metallenen Gefährt. Das war des letzte schöne Bunte Bild, danach kamen Bilder dessen Farbe schon verblasst war, aber zum ersten Mal konnte man das Volk sehen auch wenn sie überhaupt nicht so aussahen wie das Käfervolk. Dieses Volk hatte nur vier Gliedmassen eine rosa Haut und sie arbeiteten auf der Oberfläche, aber das Wort kannte das Käferfolk auch nicht. Dieses Volk bestellte Felder und man sah sie auch in den Tunneln arbeiten, doch niemals sah man ein Bild von ihren Gott und niemals sah man sie das Essen was das Käferfolk ass. Danach folgten grobe Bilder die von den Schaufelansätzen des Käfervolkes entstandene Bilder. Sie zeigten eigentlich ein und das selbe und hörten bald auf, sie zeigten ihre harte Arbeit und ihren Gott. Das Käfervolk hatte die Lust an Bilder verloren auch interessierten sie diese Bilder nicht. Trotzdem bewachte immer jemand diese Bilder und dieser war immer Traurig, auch wenn das Käfervolk schon vergessen hatte was das für ein Gefühl war. Jeder der diese Bilder sah und das taten viele an einem tag, da die Bilder in der Mitte des unterirdischen Dorfes auf gehangen waren, wurde Traurig, doch niemand wusste warum.

[am Mittelpunkt der Erde]
...Sein Magischer Spruch war fertig und nun steckte er seine Kralle in die Kugel, die halb so groß war wie er. Gleißendes Licht durchflutete die Tunnel und er hörte seine Diener vor Angst und Schmerzen wegen diesem für das Volk zu helle Licht schreiben. Er ergötzte sich an ihren schreien, er liebte es wen andere Litten. Dann begann der Planet zu Beben und nun konnte und fühlte er die Quallen aller hier geborenen Lebewesen. Alle litten wegen ihm und er saugte unerbittlich weiter an der Energie. Endlich war er fertig und die Quallen der Lebewesen hörten auf. Der Kern war nun dunkler und die Blasen in ihm bewegten sich nun Träge. Außerdem hatte die Felsen nun überall risse wie der Gott belustig feststellte. Er aber strahlte Energie und Macht aus, endlich hatte er wieder Macht.
Mit bösem Lächeln schaute er zu seinen Dienern und erinnerte sich noch mal mit Genus was er ihnen damals angetan hatte. Früher waren es keine Käfer gewesen sondern Menschen. Sie kamen von einem Planeten, der vom Krieg zwischen ihnen vernichtet wurde. Damals hatten sie ihren Technologiestandart drastisch verloren. Doch sie waren immer noch Habgierig und suchten Gold, Silber und Edelsteine. Auf diesen Planeten gab es einen Käfer der genau diese Mineralien fraß, er hatte die Gabe, sie mit Leichtigkeit zu finden. Auch er war damals schon auf diesen Planteten. Irgendwann man die Habgier der Menschen zu und sie baten ihn ihnen die Eigenschaften dieses Käfers tu geben, damit sie das Gold besser finden konnten. Er erfüllte ihnen diesen Wunsch, doch wandelte er ihn etwas um, so wurden sie zu seinen Dienern
Zufrieden mit sich ging er durch die Tunnel, in denen nur noch ein Funken Leben steckte zurück zu seinem abgewohnten Platz.

[an der Oberfläche]
Die Oberfläche hatte sich beruhigt und die Würmer hatte den Vorfall mit ihren Kameraden vergessen. Doch dann auf einmal wurde ihre ganze Welt dunkel. Würmer kannten keine Gefühle wie angst, doch nun empfanden sie diese. Sie hatten schreckliche angst, so wie alle auf dem Planeten geborenen Lebewesen. Schwarze Leblose Wolken zogen auf, doch es würde aus ihnen nie Regnen oder Donnern, nur eine unheimliche stickende Finsternis konnten sie verbreiten. Die Luft wurde stickig und fade. Jeder Wind hörte auf zu wehen und der Sand verlor sein Volumen. Selbst einige Berge stürzten ein und verschütteten die Letzten Eingänge zur Unterwelt des Planeten. Dann wurde alles wieder mehr oder Weniger normal. Die Würmer jagten weiter auch wenn sie nun langsamer und träger waren und der Himmel war nun von Wolken verdeckt. Auch drehte sich der Planet langsamer um sich selbst.
Nur ein Raum blieb verschont weil ein Gott es so wollte, und weil die Drachen nicht auf den Planeten geboren waren

[wieder bei der Gruppe]
...Plötzlich spürte Magan ein lichtes Beben, doch das war mehr oder weniger schnell vorbei. Doch irgendetwas war Geschehen. Die Organismen schienen irgendwie für kurze Zeit die Orientierung verloren zu haben und griffen sich selber an, doch dann war es auch wieder Vorbei. Trotzdem hatte sich was an ihnen verändert. Magan wurde zwar immer schwächer doch er hatte nun Endgültig keine Lust mehr und war Wütend. Seine Schuppen begangen zu flimmern und wurden Schwarz, seine Schwarze Musterung wurden hingegen silbern. Seine Augen wechselten zuerst auf rot und dann aus schwarz. Der dunkle Magan brüllte laut auf. Er erhob seine gesunder Vorderkralle und grinse die Organismen böse an. Rote Blitze schossen von Kralle zu Kralle und vereinigten sich zu einer strahlenden roten Blitzkugel. „Ihr werdet mich nun kennen lernen“, sagte dark Magan mit einer fremden stimme. Ein roter Blitz schoss aus der Kugel und traf die Organismen in seiner nähe. Sie fingen an unkontrolliert zu zucken so als hätten sie Schmerzen. Dark Magan genoss das doch dann hörte er auf um alle grauen Organismen mit einem Energieodemstrahl zu vernichten. Auch der Silberne musste daran glauben, den ihn traf ein schwarzer Energieodemstrahl. Dann viel Magan benommen hin und wachte wieder mit seiner normalen Schuppenfarbe auf. Er war nicht lange weg, doch ihn war schwindlig, die Luft im Raum war stickig und er war wieder kurz davor sein Bewusstsein zu verlieren, außerdem tat seine Pfote immer noch weh. Dann merkte er etwas und sagte:“ Wir müssen so schnell wie möglich raus, die Luft hier drin wird immer weniger“.
Doch er wusste nicht ob die andern ihn verstanden hatten, den sie hatten selber mit den Organismen zu tun da dark Magan nur die in seiner nähe vernichtet hatte und er kochte vor Wut weil er die Kontrolle nur so kurz gehabt hatte.
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#40 Beitragvon Glaedir » Mi 03 Mai, 2006 12:45

[So, jetzt wie versprochen ein bisschen einfallsreicher]

Orgrimmar sah wie sich der Raum verschob, er litt panische Ängste und rollte sich hin und her, bis mit einem leisen Schmatzen sein fast abgetrennter Arm endgültig gelöst war und Orgrimmar nun zwar verstümmelt, aber frei, war. Dann war auf einmal alles vorbei. Orgrimmar atmete erleichtert auf. Dann sah er Nebel, über all Nebel.....und dann komische Viecher! Magan rief etwas, doch Orgrimmar verstand sie nicht. Er zog seine Axt und schwang sie mit seinem noch vorhandenem Arm. Wie ein Berserker griff er die Organismen an. Sie waren sehr zäh und versuchten Orgrimmar zu beißen, doch er entkam knapp.
Auf einmal gab es ein Beben. Orgrimmar fiehl auf den Boden außerhalb der Runen und rollte sich vor Schmerz. Blut tropfte wie Schweiß aus seinen Poren und er merkte wie seine Unsterblichkeit dahinfloß. Der Fluch war vorbei. Dann hörte das Beben auf.
Orgrimmar stand wieder auf, wenn auch sehr langsam und träge. Er verwendete alle Kraft um sich möglichst schnell zu bewegen und die Benommenheit der Organismen auszunutzen. Dann blieb er stehen. Er sah eine Rune, die ähnlichkeit mit der orkischen Rune für D hatte. D wie Durchgang!, dachte Orgrimmar und trat auf die Rune. Nur kurz waren Zahnräder zu hören, eine Wand öffnete sich und Orgrimmar brach zusammen. 5 Dolche steckten in ihm. D wie Dolch, wurde es ihm klar, doch diese Erkenntnis kam zu spät. Orgrimmar war seit dem Beben nicht mehr unsterblich und so schwand sein leben dahin. Noch einmal wante er sich zu seinen Gefährten und meinte: "Ich wünschte ich währe ein besserer Gefährte gewesen." Mit diesen Worten entschwand das leben aus Orgrimmar und er viel tot zu Boden.

[Aus der sicht von Almirith]

Almirith beobachtete alles mit entsetzen, und als die Wesen erschienen, stand ihm der Schrecken ins Gesicht geschrieben. Almaris!, schoß es ihm durch den Kopf. Dann fing an die Erde zu beben und Almirith schrie auf, denn er war der Devanthar dieses Planetens, deshalb war er wohl am meisten mit dem Planeten verbunden. Dann merkte er, das der magische Schild, der ihn davon abgehalten hatte, in den Raum zu kommen, leicht zu flimmern begann. Dann erlosch er und für Almirith entstand ein sog, dem nichts, auch er nicht, wiedersehen konnte. Er wurde in den Raum gerissen. Als das Beben endete, war der magische Schild wieder wie zuvor, nur das nun Almirith im Raum war. Doch er sah Orgrimmar, wie er sich langsam bewegte, er spürte regelrecht, wie es allen Organismen die auf diesem Planeten gebohrenen waren erging. Doch er konnte sich normal bewegen! Verblüfft schaute er sich um. Auch auf ihn kamen die Almaris. Er hatte kaum noch Kraft, doch trotzdem versuchte er es. Aus seinen Augen schoßen Blitze und vernichteten ein paar, dann waren die Organismen fast da, und Almirith galoppierte davon, um sie auf Distanz zu halten. er wusste nicht, wie lange er noch durchhalten konnte.
Der Tod ist nicht das Ende!

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Luarcis
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#41 Beitragvon Luarcis » Mi 03 Mai, 2006 20:46

Als Luarcis endlich Leundra hinter einer der Steinsäulen hervorkommen und zu ihm laufen sah, atmete er erleichtert auf. Auch Magan beobachtete er mit freudiger Miene, wie er am anderen Ende der Halle auftauchte.
„Ein Glück, euch ist nichts passiert! Naja, zumindest fast nichts…“, fügte er noch an, als er Magans zahlreiche Schrammen und Schürfwunden sah.
„Es tut mir leid, ich hätte nicht so vorschnell handeln sollen, aber wenigstens habe ich jetzt einen Weg gefunden, wie wir die Fallen aufhalten können. Wir müssen nur auf die richtigen Runen tre…“, sagte er, brach dann aber ab, als er sah, wie Magan gerade dabei war, auf eine der Runen des dritten Kreises zu springen.
„Warte, diese Rune ist nicht sicher!“, rief er ihm noch zu, aber es war schon zu spät, als Magan seinen Fehler bemerkte, er war schon auf der Rune gelandet, die wie die anderen hell aufleuchtete und den tödlichen Mechanismus erneut in Gang setzte. Mit Entsetzen sah Luarcis mit an, wie der vierte Ring im Boden versank und den unheimlichen Nebel freisetzte. Er wich instinktiv vor dieser neuen Gefahr zurück, der Nebel strahlte eine seltsame Aura aus, Luarcis konnte sie nicht einordnen, aber sie bedeutete sicherlich nichts Gutes. Dann hörte er Magan laut aufschreien, als der Nebel nach seinem Bein griff und ihm anscheinend große Schmerzen zufügte. Als sich die lila Schwaden schließlich zurückzogen, sah Luarcis endlich, welches Übel sich in ihnen verborgen hatte. Er bemerkte, wie Magan mit dem seltsamen Organismus kämpfte, der sich an ihm festgesaugt hatte, ihn schließlich gewaltsam von sich riss und auf eine der Säulen flüchtete.
Doch Luarcis bekam kaum mehr mit, wie sein Freund die Spinnenwesen abzuwehren versuchte, er starrte nur noch auf die anderen Organismen, die der Nebel ausgespuckt hatte, kurz bevor er wieder in der Tiefe verschwand und der vierte Ring erneut zum Vorschein kam. Dutzende der Wesen krochen auf ihn und Leundra zu und auch er kletterte schnell auf eine der umliegenden Steinsäulen. Dann hörte er Magans Warnung und hatte auch keineswegs vor, die Parasiten zu nah an sich ran zu lassen.
„Was sind das nur für grässliche Geschöpfe? Wir müssen sie so schnell wie möglich vernichten, bevor sie uns auch noch unsere letzte Energie aussaugen!“, rief er noch, als er in seinem Maul einen kraftvollen Feuerball formte, den er auf die unaufhörlich an der Säule zu ihm raufkriechenden Organismen schleuderte. Ein paar von ihnen fielen brennend und rußgeschwärzt leblos zu Boden, doch schon kamen neue dazu, die ihren Platz einnahmen. Luarcis wollte gerade zu einer neuen Attacke ansetzen, als er eine heftige Erschütterung wahrnahm. Etwas Gewaltiges regte sich im Inneren des Planeten und breitete sich unaufhaltsam in alle Richtungen aus, das spürte er. Plötzlich erreichte diese Erscheinung die Halle und Luarcis schrie mit einem Mal qualvoll auf, als ihn der lebensabsaugende Zauber des Insektengottes ergriff. Seine Augen waren vor Entsetzen aufgerissen und sein Körper zitterte heftig, als er fühlte, wie ihn seine Kraft verließ und einem unsäglichen Schmerz wich. Luarcis war eng mit der Natur verbunden, er konnte die Lebensenergie anderer Wesen spüren und von ihrer Kraft zehren. Allerdings fühlte er auch ihren Schmerz und dieses dunkle Ritual des bösen Gottes, das die ureigenste Lebenskraft dieses Planeten und damit auch aller auf ihm geborenen Wesen in so enormem Maße schwinden ließ, stach wie ein Messerstich direkt in sein Herz. Luarcis taumelte und konnte kaum mehr sein Gleichgewicht halten, er bekam von seiner Umgebung kaum mehr etwas mit, er sah nicht, wie die Organismen kurz davon abließen, zu ihm zu gelangen und teilweise von der Säule abfielen, wo sie ziellos und sich gegenseitig angreifend am Boden umherkrabbelten. Aber er spürte, wie Magan sich veränderte, wie er seiner Wut freien Lauf ließ und noch mehr Leid verursachte, in dem er die Parasitenwesen unbarmherzig auslöschte. Luarcis konnte keinen klaren Gedanken mehr fassen, unzählige Bilder von sterbenden und sich windenden Wesen schossen durch seinen Kopf und in seinem Inneren regte sich etwas, das ihn vollkommen durcheinanderwirbelte und sich wie eine erdrückende Kälte in ihm ausbreitete.
Das alles war zuviel für ihn, er verlor das Gleichgewicht und stürzte mit glasigem Blick von der Säule, auf die er sich gerettet hatte, direkt zum Boden, wo er inmitten der wieder zu Besinnung gekommenen Spinnenkreaturen hart aufkam. Sofort strömten sie auf ihn zu, er regte sich kaum mehr und wehrte sich nicht, als die Organismen seinen Körper hinaufkrabbelten und sich überall an ihm festsaugten. Als ob die Qualen der anderen Lebewesen ihm nicht schon genug zugesetzt hatten, spürte er jetzt auch noch seine eigenen hämmernden Schmerzen, die ihm die Organismen zufügten, während sie ihm seine Energie abzogen. Doch dann klang das alles allmählich ab, als er in eine willkommene, alles betäubende Bewusstlosigkeit fiel und von Dunkelheit umwoben wurde…

Bilder flogen durch seinen Kopf, Visionen, die ihm das Leben auf diesen Planeten zeigten. Er sah eine blühende Landschaft, fruchtbare Felder und Menschen, die sie bestellten. Doch dann wechselte das Bild und er sah, wie der Himmel sich verfinsterte. Die Felder trockneten aus, der Boden wurde sandig und kahl und nach kurzer Zeit blieb nichts mehr zurück, als eine endlose Wüste, die jetzt den ganzen Planeten überzog. Dann sah Luarcis, wie ein paar insektenähnliche Wesen tief in der Erde an einem Tunnel gruben, sich unaufhörlich und energisch voranarbeitend, ohne einen Gedanken an eine Pause zu verlieren. Dann wechselte es wieder, er sah nun den Fallenraum, in dem sie sich alle befanden, doch er hatte sich verändert. Er sah, wie die Parasitenwesen an ihren ausgezehrten Körpern hockten und ihnen genüsslich auch noch den letzten Funken Energie aussaugten. Die Organismen waren viel größer geworden und sie hatten eine unverkennbare Ähnlichkeit mit ihnen selbst bekommen. Aber ihre Augen waren kalt und ausdruckslos, als sie sich gegenseitig angriffen, nur um selbst mehr von ihren Opfern zu bekommen. Wieder wechselte das Bild, diesmal sah man den ganzen Planeten, wie sich auf ihm eine einzige Schwärze wie eine Welle auf der gesamten Oberfläche ausbreitete und schließlich auch auf die umliegenden Planeten übergriff, eine dunkle Pest, die alles Leben in ihrer Reichweite vergehen ließ…

Nein, das darf nicht geschehen!, sagte Luarcis schließlich mehr in Gedanken, als mit Worten, denn er wusste gar nicht, ob er überhaupt noch in der Lage war, etwas herauszubringen. Die Visionen waren abgeklungen und der stechende Schmerz der Lebenssauger kehrte wieder zurück, als Luarcis darum kämpfte, sein Bewusstsein wiederzuerlangen. Seine Augen zitterten und dann öffnete er sie plötzlich. Sie glühten in einem hellen, bläulichen Licht und hatten fast jeden Ausdruck verloren. Sein Körper war immer noch von den Parasiten übersäht, doch Luarcis ließ seine Augen kurz aufblitzen und eine heftige Schockwelle ergriff die Blutsauger und schleuderte sie von ihm. Langsam, fast mechanisch richtete er sich auf. Er war fast vollkommen von schwarzen, fauligen Wunden eingenommen, aus denen sein fahles, fast blutleeres Fleisch hing. Doch die Wunden fingen mit einem Mal an, sich zu schließen, als Luarcis ganzer Körper von einer strahlenden Aura eingehüllt wurde. Schließlich blieben noch ein paar dunkelrote Narben und zahlreiche kahle Stellen durch die abgestorbenen und verkümmerten Schuppen zurück, aber auch das würde sich wohl mit der Zeit wieder ändern. Doch Luarcis achtete auf das alles gar nicht, er fixierte mit starrem Blick die Aliens an, die aus irgendeinem Grund nicht näher kamen, als ob sie von einer unsichtbaren Macht davon abgehalten würden.
Dann hob er eine Klaue und ließ damit einen der Organismen in die Luft steigen und auf ihn zuschweben. Einen Moment musterte er das zappelnde Geschöpf regungslos, es war wie die anderen weiß und hatte kleine Flügel, mit denen es hilflos wedelte und es ließ ein energisches und wütendes Quicken ertönen. Doch dann kniff Luarcis plötzlich die Augen zusammen. Er schloss seine Pranke zu einer Faust und seiner Bewegung folgend wurde das Wesen regelrecht in der Luft zerquetscht, bevor seine Überreste wieder zu Boden fielen. Dann wandte Luarcis sich den anderen zu, in seinen Augen lag nun nicht mehr nur dieser reine Schimmer, sondern auch ein rötlicher Glanz und auch seine Aura wurde allmählich von dunklen Stellen durchzogen. Schließlich öffnete er sein Maul und sammelte einen gewaltigen Energiestrahl, den er auf die hilflosen Parasiten losließ. Alle in seinem Umkreis verbliebenen Organismen verglühten beinahe sofort in dieser geballten Energie und nach ein paar Sekunden war nicht mehr viel von ihnen übrig. Letztendlich richtete Luarcis sich auf und schaute immer noch mit seinen glühenden und ausdruckslosen Augen zu dark Magan hinüber, der seine Parasiten auf ähnliche Weise vernichtet hatte. Einen Moment lang trafen sich ihre Blicke, dann flackerte Luarcis’ Aura und das Leuchten in seinen Augen erlosch, als er stolperte und erneut bewusstlos zu Boden sank.

Wieder streiften die Visionen an seinem inneren Auge vorbei, er sah wieder die große Halle mit den Fallen, aber diesmal gingen sie alle durch den geöffneten Ausgang, schwer angeschlagen zwar, aber doch am Leben. Wieder wechselte das Bild, sie standen alle in einer anderen, dunklen Höhle, vor ihnen stand ein gewaltiges Wesen, das aber in den Schatten verschwand und kaum zu erkennen war. Dann kam es zum Kampf, es war alles sehr hektisch, aber Luarcis konnte sich selbst sehen, wie er mit einer rotglühenden Aura und denselben unheimlichen Augen dastand. Dann gab es eine gewaltige Lichtexplosion und dann… nichts als Stille und Dunkelheit…

„Wach auf! Das ist wirklich kein guter Ort für ein Nickerchen!“ Irgendetwas rüttelte an seinem Körper und er meinte, eine vertraute Stimme zu hören. Träge öffnete er seine Augen. Alles war verschwommen, nur unklar konnte Luarcis einige Lichter erkennen und die Silhouette eines großen Wesens. Schließlich stellte sie sich als Leundra heraus, die mit besorgter Miene über ihm gebeugt war und ihn prüfend musterte. Nur allmählich kamen seine Erinnerungen zurück, der Fallenraum und die energieabsaugenden Aliens, der Kampf gegen sie und seine Bewusstlosigkeit. Luarcis versuchte sich mühsam aufzurichten, aber sein ganzer Körper schmerzte, so dass es ihn einige Zeit kostete, bis er wieder auf den Beinen stand. Er besah sich seine dunklen und blutigen Wunden, auch Leundra hatte einiges von ihrem glänzenden Schuppenkleid einbüßen müssen, aber sie schien im Gegensatz zu ihm und dem langsam daherhumpelnden Magan nicht so viel von ihrer Energie verloren zu haben. Als er sich weiter umsah, nahm er mit Erstaunen war, dass sich das seltsame Wesen, das zuvor durch die Tür brechen wollte und dann von der Energiebarriere davon abgehalten wurde, zu ihnen zu stoßen, sich nun in der Halle befand. Allerdings konnte er dafür den Ork nicht mehr entdecken, er suchte auch nicht länger danach, denn vermutlich war er den Parasitenwesen zum Erliegen gekommen oder in einer der anderen Todesfallen umgekommen, Luarcis hatte an diesem Tag schon so viel Leid erfahren, dass er jetzt nicht noch krampfhaft danach suchen wollte. Dann wandte er sich wieder zu den Anderen um und sprach mit schwerer Stimme:
„Ich bin froh, euch alle am Leben zu sehen. Wir haben schon viel durchgemacht, aber ich fürchte, es ist immer noch nicht vorbei.“, sagte er mit einem Blick zu den inneren Ringen, die sich immer noch unaufhörlich im Kreis drehten und in denen wohl noch mehr Todesfallen verborgen waren und auf ihren Einsatz warteten.
„Wir müssen noch vorsichtiger vorgehen, eine weitere Falle würden wir womöglich nicht überleben und in den Tiefen dieses Labyrinthes lauern wohl noch weitere Gefahren. Wir sind schließlich auch noch nicht demjenigen gegenübergetreten, der für all das hier verantwortlich ist, der uns in diesem Raum gefangen hält und nur darauf wartet, sich an unseren leblosen Körpern zu laben. Wir können nicht wissen, was die Zukunft bringt, sie ist schließlich nicht festgeschrieben und jede unserer Taten beeinflusst ihren Lauf. Sie wird durch unsere Entscheidungen geprägt und welche Prüfungen wir bestehen, die uns auf unserem Weg auferlegt werden. Wenn wir das hier also heil überstehen wollen, müssen wir auf jeden unserer Schritte achten, denn jeder könnte ein Fehler sein, der uns das Leben kostet.“, sprach er zu den Anderen und weichte dann ihren fragenden und verwirrten Blicken aus. Er wusste selbst nicht genau, was er da gerade gesagt hatte, die Visionen schwirrten immer noch bruchstückhaft in seinem Kopf herum und verwirrten ihn mehr, als dass sie ihm Antwort gaben. Als er an Magan vorbeiging, spürte er die Wut, die immer noch tief in dem Silberdrachen aufglomm und als er seinen Blick streifte, blitzte noch ein kurzer Gedanke in ihm auf. Er sah, wie er einen der Organismen durch seinen Zauber qualvoll zerquetschte und er fühlte, wie er es genoss. Luarcis konnte sich nicht mehr an das erinnern, was passiert war, nachdem er bewusstlos wurde, was mit den Parasiten geschehen war, die ihn angegriffen hatten. Deswegen erfüllte ihn diese kurze Erinnerung mit Schrecken, habe ich das wirklich getan?, fragte er sich noch und schüttelte dann heftig den Kopf, um all diese Erinnerungen und Visionen beiseite zu wischen und wieder einen klaren Gedanken zu fassen. Dann konzentrierte sich wieder auf die Runen des vierten Kreises, die immer noch beständig an ihnen vorbeizogen und versuchte das Erlebte vorerst wieder zu vergessen.
„Vielleicht solltest du mal dein Glück probieren. Wir müssen so oder so irgendwann weiter und uns wird allmählich die Zeit knapp.“, sagte er schließlich zu Leundra gewandt und sah dann besorgt zur Decke, als er die dünne und stickige Luft im Raum wahrnahm, die bei ihm zu seiner Erschöpfung und seinen schmerzenden Wunden auch noch ein betäubendes Schwindligkeitsgefühl verursachte. Mit schwerem Blick schaute Luarcis wieder die Anderen an, in seinen Augen konnte man erkennen, dass er wohl nicht mehr allzu lange durchhalten würde, aber den Anderen ging es anscheinend genauso. So verharrte er stumm, mit seinem Gleichgewicht kämpfend und darauf wartend, was passieren würde…

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#42 Beitragvon Leundra » So 07 Mai, 2006 01:45

[OOC: jetzt hab ich auch mal ne halbwegs lange post hinbekommen, sry das die jetz nicht alzu großartig ist aber den Rest hab ich zu später Uhrzeit im angetrunkenem Zustand geschrieben ^^' ]

Endlich waren die drei wieder beieinander, auch wenn Leundra besorgt Magans Verletzungen musterte. "Ein Glück, dass du reagiert hast, sonst wäre ich jetzt einen Kopf kürzer", meinte sie mit einem gezwungene Grinsen zu Luarcis und dachte mit Grauen daran was geschehen wäre, wenn er langsamer reagiert hätte. Aus dem Augenwinkel sah sie Magan auf einmal lossprang, direkt auf eine Rune im dritten Kreis. Entsetzt wollte sie noch Magan am Schwanz packen, erwischt ihn aber nicht. Wieder hörten sie den Mechanismus, der zu ticken anfing und diesmal kroch ein seltsamer Nebel aus den geöffneten Löchern am Boden. Instinktiv zog sich Leundra zurück und als Magan dann auch noch anfing zu schreien als der Nebel ihn erreichte, sprang sie verwirrt auf und sah wie er von kleinen insektenartigen Wesen angegriffen wurde.
Diese kamen nun auch scharenweise auf sie und Luarcis zu.
Leundra hasste es gegen derart kleine und flinke Gegner zu kämpfen, dafür war sie einfach zu groß. Dann wurde sie auch noch von den Biestern angesprungen und sie krallten sich in ihren Schuppen fest und tranken ihr Blut. Verzweifelt fuhr Leundra ihre Krallen aus und zerriss die sich verändernden Biester, aber es wurden immer mehr. Als sie zu den anderen Drachen sah, die auf die Säulen kletterten um den Angreifern zu entkommen, wollte sie es ihnen nachtun, aber nachdem sie ihre langen Krallen in den alten Stein geschlagen hatte, zerfiel dieser, ihr war es unmöglich da hoch zu kommen.
Ein unglaublicher Schmerz zog sich durch ihren Körper bis in ihren Kopf, er wurde immer größer je mehr auf sie sprangen. Leundra dachte in ihrer von Schmerz genährten Verzweiflung daran sich auf dem Boden zu wälzen und die Insekten zu zerquetschen, ihr fiel aber ein, dass sie damit noch viel mehr Fallen aktivieren würde.
Letztendlich gab sie es auf und aktivierte ihre übrig gebliebene Magie und baute einen Energieschild über ihrem Körper auf. Die Insekten, die sich an ihr festgesaugt hatten, wurden eingefroren und fielen von ihr ab, die Nachkommenden prallten an ihrem Schild ab. Jedoch spürte sie wie ihre Kraft immens abnahm.
Plötzlich gab es eine Erschütterung und der Angriff der Insekten brach abrupt ab, stattdessen griffen sie sich nun gegenseitig an oder liefen verwirrt in der Gegend herum.
Erleichtert fuhr Leundra den Schild herunter und sah sich um. Betroffen stellte sie fest, dass Magan schwer atmend im Mittelpunkt eines Haufens von Körperteilen stand, das seltsame neue Wesen erschöpft da hockte und Luarcis neben einer Steinsäule lag. Vorsichtig näherte sie sich Luarcis und horchte ob sein Herz noch schlug, zu ihrer großen Freude tat es das auch noch. Mein Gott er ist nur bewusstlos, was für ein Glück, dachte sie überglücklich und rüttelte an ihm und schrie ihn an, um ihn wach zu bekommen. Fröhlich grinste sie ihn an, als er anfing sich zu regen und sie an zublinzeln. Er wirkte sehr ramponiert und geschwächt.
Auf seinen Kommentar erwiderte sie, "Ich möchte mich dabei lieber nicht auf das Glück verlassen, sonst bring ich uns mit dem nächsten Schritt noch alle um."
Plötzlich zuckt Leundras Körper zusammen, ein Krampf ließ sie sich zusammen kauern und sie schrie lauthals auf. Ihre Energisten fingen an zu glühen und brannten sich in ihre Haut. Ein unglaublicher Schmerz ging von ihrer Energiequelle, in ihrem Herzen aus. Der Schmerz war dermaßen groß, dass Leundra an ihre Brust griff und die Quelle in ihrem Wahn fast heraus gerissen hätte, wäre der Schmerz nicht in selben Augenblick weg gewesen, wie sie ihre Kralle ausfuhr. Erschöpft keuchte sie und sah Luarcis mit trüben Augen an. Ihre Augen hatten sich zu einem dunklen rot verfärbt, ihre Energiste waren orange geworden und sie spürte, dass ihre Energie sich vollständig regeneriert hatte. Sie konnte eine entfernte Aura spürten, die mit ihrer fast identisch war. Das kann doch nicht sein, was ist geschehen? dachte sie entsetz. Die neue Energie, die ihren Körper durchfloss stammte eindeutig von lebendigen Wesen obwohl sie doch überhaupt keinen Sog hatte entstehen lassen. Als sie nun die Runen auf dem Boden betrachtete, kamen sie ihr nicht nur bekannt vor, sie konnte sie sogar lesen! Allerdings stimmte etwas nicht, sie wirkten irgendwie verkehrt herum.
Leundra spürte wie Putz von der Decke auf ihren Kopf rieselte und blickte nach oben. Durch das Beben waren einige Risse entstanden, durch die etwas heraus glitzerte. Erstaunt sah sie die Risse an und ihr kam eine Idee. Sie stellte sich auf die Hinterbeine und wirbelte stark mit den Flügeln, wodurch ein Druck entstand, der gegen die Decke knallte und dafür sorgte, dass der Dreck herunter rieselte. Mit großen Augen sah Leundra, dass sich unter der Dreckschicht ein Spiegel befand und mit einem Mal verstand sie. Die Runen auf dem Boden waren spiegelverkehrt, nun da sie in den Spiegel blickte, konnte sie die Runen ohne Probleme entziffern.
Was sie allerdings sah gefiel ihr ganz und gar nicht. Diese Runen symbolisieren alle nur Fallen, es gab keines für einen Ausgang! Das wo du, eben drauf getreten bist Luarcis, hat dafür gesorgt, das uns nun die Luft ausgeht, meinte sie leise. Leundra war es Leid in ihr brodelte eine Wut, jemand trieb sein Spiel mit ihnen und das konnte sie nicht ausstehen! Dieser jemand war gewiss derjenige, der diese seltsame Aura ausstrahlte. Ich spüre eine Aura, sie kommt aus dieser Richtung, sagte sie und zeigte auf die rechte Tür, ich habe keine Lust mehr hier weiter zu bleiben, lasst uns da hin gehen!

In den frei gegrabenen Tunneln, nahe des Kerns:
Der Gott ging gemächlich und vergnügt den Tunnel entlang, während sein wahnsinniger Blick über sein sterbendes Volk glitt. Er hörte kein Wehklagen oder Geschrei, nur hin und wieder drang ein Wimmern an sein Ohr. Nun bin ich wirklich ein Gott und ich werde mein eigenes großes Reich erschaffen, wenn ich erst einmal von diesem Dreckhaufen verschwunden bin, dachte er und stolzierte selbstzufrieden weiter. Doch plötzlich spürte er wie ein kleiner Teil seiner fast unerschöpflichen Energie entzogen wurde. Nicht, dass er es brauchte, aber nur der Gedanke, das jemand anderes an seinem Sieg teilhaben konnte machte ihn wahnsinnig wütend. Er spürte eine Energieaura die aus der Halle kam in der er die Drachen und ihre Gefährten eingeschlossen hatte. Wieso sind diese Ratten immer noch nicht tot? Ich brauche euch nicht mehr! Dachte er verärgert und lief durch die Tunnel, die nach oben führten.

In einem tiefer gelegenen Tunnel:
Reius tapste durch die Dunkelheit, hielt sich an der Wand fest und streckte einen Arm nach vorne um nicht unerwartet gegen etwas zu stoßen. Immer wieder hörte er ein zirpen und knistern, was ihm jedes Mal zusammen zucken ließ. Dann spürte er plötzlich keinen Boden mehr unter seinem Fuß, vorsichtig tastete er sich runter und bemerkte, dass es sich um eine Treppe handelte, die abwärts führte. Langsam tastete er sich vorwärts bis sein Fuß plötzlich statt der nächsten Stufe mitten in Wasser trat. Schmerzerfüllt schrie er auf, was die an der Decke wuselnden Wesen als Angriffssignal nutzten. Sie stürzten sich auf Reius, der aber immer noch wegen des Wassers schreiend zurückwich und in Flammen ausbrach. Die Wesen wurden allesamt verbrannt, was Reius nicht einmal bemerkte. Langsam lichtete sich der Nebel und im schein seiner Flammen sah sich Reius mit einer Träne im Auge seinen Fuß an. Dieser zuckte leicht und sah aus als hätte er schwere Verbrennungen erlitten. Wimmernd verwandelte sich Reius in einen kleinen Falken und flog über das Wasser, jedoch je weiter er flog und das glitzernde Wasser unter sich betrachtete, desto wütender wurde er und seine Flammen wurden immer größer, bis dann ein großer Feuerball über das Wasser schoss und es Größenteils verdampfte. In einem ungeheuren Tempo schoss der Ball durch die Tunnel und ließ sich von keinem Hindernis mehr aufhalten, bis auf einmal am Ende des Tunnels ein Licht zu erkennen war.

Wieder in der Halle:
Leundra schnaufte und zu ihrer Überraschung kamen einige Funken heraus, eigentlich konnte sie kein Feuer speien. Fordert sah sie die anderen an und erkannte leicht gestutzt, dass es keinen Sinn hatte, große Parolen zu schreien, alle wirkten abgekämpft und müde, sie glaubte nicht das sie so noch weit kämen. Also näherte sie sich noch etwas Luarcis und fragte ihn freundlich, Wäre es für dich ein Problem, wenn ich dich ein Stück tragen würde? Mir macht es nichts aus, da du um einiges kleiner bist.
Als Luarcis den Kopf schüttelte und aufstand, machte sich Leundra kleiner um es ihm einfacher zu machen aufzusteigen. Nachdem Luarcis sicher auf ihrem Rücken saß ging sie vorsichtig um ja nicht auf die Runen zu treten zu Magan und fragte ihn dasselbe, dieser war auch nicht abgeneigt und kletterte ebenfalls auf sie. Nur das Wesen verneinte mit der Antwort, dass es mit Hufen besser laufen könne als auf jemandem zu reiten. Leundra zuckte mit den Schultern und drehte sich zu der Tür um. Mit einem weiten Sprung setzte sie gleich vor ihr auf und rammte mit voller Wucht gegen die alte morsche Tür, die relativ schnell nachgab. Seltsamer weise gab es kein Magieschild dahinter und so konnte die Gruppe ungehindert passieren. Leundra war ungemein geladen sie spürte die Energie in ihr pulsieren und raste durch die Gänge. Manchmal wurde es enger, doch statt langsamer zu werden beschleunigte sie noch mehr und riss dabei Teile der Felswand heraus. Sie lief einfach weiter, immer den Blick nach vorn gerichtet, bis man am Ende des Gangs ein Licht zu erkennen war. Plötzlich war der Weg unter ihr zu Ende und ihre Klauen griffen ins Leere. Sie fiel einige Meter, öffnete dann ihre großen Flügel und glitt durch die Halle. Sie befand sich in einem riesigen Raum, unter ihr ging es noch einige hundert Meter nach unten und über ihr auch und von beiden Seiten befanden sich riesige massive Türen, die beide verschlossen waren. Aus den Wänden endeten viele Tunnel und unter ihr konnte sie einen Feuerball erkennen, der aus einem Loch schoss, dieser entpuppte sich als Reius. Als er die Gruppe sah, verwandelte er sich wieder in einen kleinen Jungen und flog ihnen fröhlich entgegen.
Nun waren wieder alle beisammen, aber wie sollte es nun weiter gehen?
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#43 Beitragvon Magan » Do 11 Mai, 2006 20:35

[ooc:Also der post ist nicht supper gworden, nach meiner meinung. Iczh hab einige abschnitte gekenzeichnet, diese sind fürs RPG eigentlich nicht wichtig, aber sie erzählen halt eine Hintergrundgeschichte]

Magan fühlte sich Müde und Abgekämpft um noch länger zu protestieren. Darum ließ er sich bereitwillig Tragen, er hielt seine verletzte rechte Pfote weit von sich um nicht noch mehr Schmerzen auszulösen. Davon hatte er erstmal genug. Von Leundras Verwandlung merkte er erstmal nichts, da er viel zu schwach war.
Endlich waren sie aus dem Raum raus und waren alle zusammen, doch diese Unteririschen Höhlen hatten schon ihr erstes Opfer gefordert. Magan betrübte das auch wenn er diesen Ork nicht lange kannte. Doch es gab noch einen entscheidenden Grund warum er düstern Gedanken nachhing. Das war nicht das erste Mal das ich sein Handeln mit angesehen haben und ich hab es genossen. Wer ist er bloß, dachte er bei sich und merke nicht das Malin ihn zukörte. Sie legte ihre geisterhafte Kralle auf seine Schulter und sagte: Du musst vertrauen in deine Seele haben dann wirst du ihn schon überstehen. Glaub mir du bist vollkommen anders als er trotzdem irgendwann wirst du wissen was er will sei darauf Vorbereitet sein. Keine sorge ich bin sicher das du es schaffst, sagte sie beruhigend. Magan schaute sie verwirt an, so hatte er sie noch nie erlebt. Doch beide wussten das alles gesagt war und so verschwand sie wieder im Ring. Magan beschloss von Leundra zu klettern, denn er brauchte wohl seine Ruhe wenn er noch dieses „Abenteuer“ überleben wollte. Langsam um die angeschlagene Leundra nicht noch mehr zu verletzen kletterte er vorsichtig runter. Das letzte stück sprang er sogar weil er seine schon zu geschundenen Flügel nicht belasten wollte. Als er unten aufkam biss er die Zähne zusammen um nicht vor Schmerz aufzuschreien. Als er sich umsah musste er feststellen das diese Höhle riesig war um nicht zu sagen Gewaltig. Die beiden Tore unterschieden sich stark voneinander, die eine konnte man schon beinahe nicht vom Felsen unterscheiden, aber die andere war aus dem Gestein selber gehauen und war glatt und reich verziert. Doch das alles interessierte den silbernen und angeschlagenen Drachen nicht, er hatte bemerkt, das an der Seite , wo die grob aussehende Tür lag ein Wasserfall in die Tiefe floss und zu diesem wollte er.
Langsam ging er auf ihn zu um die Schmerzen zu vermeiden und vielleicht noch in den Abgrund zu fallen. Endlich erreichte er den Wasserfall. Seinen Weg konnte man gut zurückverfolgen, denn er hinterließ eine blaue Blutspur. Noch einmal bis Magan sie Zähne zusammen und steckte seine rechte Pfote ins kalte Wasser. Er musste sich ganz schön beherrschen um nicht aufzuschreien. Magan beobachtete wie sein Blaues Blut mit dem Wasser fortgespült wurde, aber auch wie er zufrieden feststellte eine grünliche Masse. Als er dann seine Pfote wieder aus dem Wasser zog sah die Verletzung nicht mehr so schlimm aus wie zuvor nun hatte er wieder sein rötlichblaues Fleisch, das nur noch heilen musste und nicht mehr so sehr brannte. Dann ging er zu den anderen zurück.
„Entschuldigt ich werde nun etwas schlafen ich brauche einfach etwas Ruhe“, sagte er noch bevor er in tiefen Schlaf fiel.


[im „inneren“ (hat fürs RPG keine große Bedeutung und darf übersprungen werden, falls ihr es nicht lesen wollt) ]
Er streifte in seiner Zone umher, zwar sauer um seine kurze Kontrolle, doch wieder Froh was vernichtet zu haben. ER hatte mehr erreicht was er zuerst geglaubt hatte und nun hatte er wieder einen Plan den es auszuführen galt. Plötzlich erhellte ein Licht den dunkeln Raum und er hielt sich wütend die Augen zu. „Was willst du den hier. Du hast hier nichts zu suchen und wir hatten schon mal diese Unterhaltung also erspar mir das nun, sagte er wütend als er die Gestallt erkannte, die aus dem Licht trat. „ Sei ruhig du giftiges Elend, sie was du ihm angetan hast. Wie kannst du es wagen ein Schicksal eine anderen rumzufuschen. Es ist eine Schaden das du überhaupt überlebt hast, knurrte Malin, die nun gar nicht mehr geisterhaft war ihn wütend an.
Erst schaute er sie erstaunt an überrascht über ihren Wutausbruch, doch dann fing er an Laut zu lachen. „Oh Malin, ich wusste gar nicht das du so aus der Haut fahren kannst. Nun komm damals hast auch du mich betrogen, warum versuchst du ihn nun zu retten. AUßERDEM ist es nicht sein SCHICKSAL es ist unseres, selbst du spielst eine entfernte Rolle, die du nie gespielt hast. Er wird seinen weg, den richtigen also meinen, gehen und dann werden die Welten mir gehören und diesmal wird nichts schief gehen, du weißt war er ist genau so wie ich es weiß “, sagte er immer noch bedrohlich Lachend. Dann trat er ins licht. Ein stolzer schwarzer Drache mit einer silbernen Musterung und umgeben von einer roten Aura die früher einmal Neblig war. Er hatte weiße glasartige Hörner und eine schwarze Mähne sie in einem unsichtbaren Wind wehte. Seine Kristallfaserschuppen standen ihm vor Wut immer noch zu berge.
Malin beruhigte sich leicht und schaute ihn an, dann sagte sie: „Du hast schon eine Zukunft verändert durch dein Eingreifen. Bitte las ihn gehen und stirb einfach, bat sie ihn in Verzweiflung. Doch sie Erntete nur ein spöttisches lachen. Mit einer Träne auf den Wangen verließ sie ihn

[ein Traum (hat fürs RPG keine große Bedeutung und darf übersprungen werden, falls ihr es nicht lesen wollt)]
Magan wand sich hin und her denn er hatte wieder diesen Traum aus seien Schlüppflingstagen. Doch dieser war kein schöner Traum und er wusste das er ihn wieder vergessen würde wenn er wieder aufwachte, es war wie eine Mauer durch die er seine Gedanken nicht mitnehmen konnte. Doch in seinem Traum wusste er alles. Er wusste das er diesen Traum schon unzählige male hatte. Immer wieder etwas anders, doch auch wieder gleich.
Diesmal schwebte er durch eine Nebelbank die sich bald als dichte Wolken herausstellten. Magan merkte, wie sehr sich der Himmel verzogen hatte. Doch er erkannte sofort diese Umgebung dieses Schattenlose Licht, gab es nur auf einen Planeten und auch sonst kam ihn alles vertraut vor. Dies war Morlen, sein Heimatplanet und doch war es anders. Vieles war zerstört und dieser Himmel und diese Farbe war auch nicht normal. Dann schwebte er auf einen schwarzen Drachen zu und verschmeltzte mit ihm. Nun sah er durch seine Augen und spürte seinen Schmerz. Magan sah wie ein Wessen, das im Schatten getaucht war, seine Freunde, Bekanten und seine Familie tötete, doch er entkam und er fühlte sich schuldig. Dann veränderte er sich und er wurde Böse, finster und Schwarz. Er fing an den Planeten zu strafen auf den er war. Doch er war mächtig, sehr mächtig. Dann wurde alles schwarz.
Das alles wirst du von mir erhalten, das verspreche ich dir. Diese Macht wird deine sein. Du musst dich mir nur anschließen und gemeinsam werden wir Mächtig sein. Ist es nicht das was du willst“, sagte eine finstere Stimme zu ihm. „Nein ich will niemals so werden, ich will nicht so grausam sein“, schrei Magan förmlich, doch er hatte keinen Mund. Mit einem Lachen und dem Satz „wie du willst“ verschwand die böse Aura und alles wurde Schwarz.
Dann fingen Magans normale Träume wieder an, auch wenn man sie kaum als solche bezeichnen konnte, den ihn ihnen versuchte er die Ereignisse der letzten Tage zu verarbeiten.

[im „inneren“ (hat fürs RPG keine große Bedeutung und darf übersprungen werden, falls ihr es nicht lesen wollt)]
Dieser Sturkopf, will einfach nicht begreifen was das beste für ihn ist. Dabei eröffne ich im eine Möglichkeit die sich mir damals nicht geboten hat, na ja was soll’s. Früher oder später wird er erkenne was wichtig ist, doch ich muss irgendwie Malin loswerden, bevor sie mir alle vermasselt, sagte er.
Er hatte einen neuen Plan gefasst und würde erstmal was gutes tun. Dieser Ort war wirklich nicht so gut für einen noch jungen Drachen wie Magan und er wollte, ja nicht seinen Körper verlieren.
Er bewegte sich auf einen roten, sternförmigen Kristall zu und drang einfach in ihn ein, so als ob er nicht da gewesen wäre. In dem Kristall befanden sich viele kleine, in allen Farben leuchtende Fäden, doch manchmal so hart waren sie Gestein. Doch er wusste genau was er tat. Er verschob einige Fäden und trennte andere wieder ab um sie an anderen stellen wieder „einzupflanzen“. Nach einiger zeit war er fertig und begutachtete seine arbeit. Zufrieden stellte er fest, das alles so gelungen war wie er es vorgesehen hatte. Er hatte es sogar geschafft einige Fäden so zu ändern das der Kern etwas zu sehen war. Dieses Licht war grell, doch es war neutral für ihn auch wenn es ihm nicht wehtat so würde es verhindern das er ihm zu nah kam. Doch er gab sich damit zufrieden und sein Plan nahm langsam formen an. Damit hatte er zwei Fähigkeiten in Magan geweckt die ihn sicherlich helfen würden.

[wieder im Raum (diesmal wird es wieder wichtig fürs RPG)]
Magan glitt langsam von seinen Träumen in einen art Wachtraum über. Er hiel seine Ohren geschlossen. Doch etwas war seltsam als sonst. Auch wenn diese Beschreibung nicht ganz zutraf, wie Magan feststellte. Es war alles anders als sonst. Er spürte immer noch einen schwachen Schmerz von seiner Pranke und dieser hab sich als eine tiefrote Farbe und als ein hell klingender Klang in seinen Ohren wieder und auch so erlebte er diesen Schmerz mit all seinen Sinnen, was ihn doch sehr unangenehm war. Doch dann bemerkte er etwas außergewöhnliches, das ihn den Schmerz vergessen lies.
Auch wenn seine Augenlieder geschlossen waren und er in Dunkelheit Steckte, sah er doch lichter. Es wahren eher Funken als ganze Lichter, doch sie waren in Magans Augen einfach schön. Jedes schien einen eigenen Klang zu haben. Erst war es ein Chaos von lichtern doch dann wurden sie geordnet und Magan erkannte plötzlich was sie waren, besser er wusste es von seinem ältern Bruder. Sein Bruder nannte es den 6 Sinn oder den gemeinsamen Sinn und das beschrieb wohl am besten was es war. Magan konnte graue Funken erkenne die ihn in einiger Entfernung umgaben, er wusste das das die Aura, den alles hatte eine Lebensaura, das Felsens war. Selbst die Luft hatte einen hellbläuliche Geisterhafte Farbe und sie hatte einen wohlklingenden Klang. Diese Luft schien aus schlitzen, die senkrecht bis zur Oberfläche gingen. Das verwunderte Magan, den er glaubte nicht das so was natürlich war.
Magan wusste das es seinem magischen Blick glich, doch er konnte ihn nur auf bestimmte Lebewesen richten und er war nicht permanent wie dieser 6 Sinn. Ich scheine mich wohl Stufenweise zu entwickeln, sagte er in Gedanken und sprach damit aus was er schon früher bemerkt hatte. Dann lenkte er seine Aufmerksamkeit auf seine Freunde. Luarcis hatte eine ruhige in vielen Farben strahlende Aura, wobei grün und weiß am meisten heraustraten, auch Schwarz war dabei, was für Magen nichts ungewöhnliches war, jeder hatte auch etwas dunkles an sich. Doch nun sah Magan an Luarcis, das er mit der Natur um ihn herum verbunden war. Schwache grünliche Fäden gingen von ihm ab.
Als Magan Leundra betrachtete, erschauderte er beinahe vor ihrer gewaltigen Aura. Auch sie strahlte in allen Farben wobei bei dir ein strahlendes Blau und Gelb heraustraten, doch auch sie hatte einen kleinen Schwarzen teil. Magan betrachtete interessiert ihre Aura und die geistigen Fäden die von ihr ausgingen. Ein Faden schien sich mit ihm zu verbinden. Vielen andere waren Schwach. Magan wusste das diese Fäden Verbindungen zu Familie oder gleichen Rasse waren. Doch gerade leuchtete ein Faden besonders stark und dieses „Familienmitglied“, schien in der nähe zu sein. Nun konnte er sogar Reius Aura erfassen, doch seine heiße und große Aura überraschte ihm nicht, auch das Wessen hatte seine eigentümliche Aura. Doch Magan merkte an ihm, das etwas nicht stimmte. Wehrend die Auren seien Freunde an ein Lichternebel erinnerten, war die Aura dieses Wesens nur noch ein Bestehen aus Punkten, die nicht mehr als Funken waren. Magan hatte schon vermutet das die Energie von den Lebewesen abgesaugt wurde doch wusste er nicht warum. Plötzlich erregte etwas anderes seine Aufmerksamkeit.
Magan öffnete die Augen, er wollte eigentlich gleich losgehen, doch er staune über seine Plötzliche Sehkraft. Er hatte eigentlich eine normale Sehkraft, doch mit dem 6 Sinn konnte er nun besser sehen. Nun erkannte er das die Höhle zwar natürlich war sie aber doch was unnatürlich verändert hatte. Große Abschürfungen die mit der zeit verwittert waren, konnte magan in dem Halbdunkel nun gut erkennen. Er erschuf wieder einen kleinen Lichtdrachen, diese Fähigkeit hatte er auch in einen Schub gelernt, und ging auf die Tür zu die man beinahe nicht erkennen konnte. Dann schob er seine Krallen in den kleinen Schlitz und schob die Tür auf. Es ging leichter als Magan gedacht hätte, den die Tür war groß genug damit Leundra da durchpasste. Doch Magans verdacht bestätigte sich. Hinter der Tür war ein Metallraum der eindeutig nicht von Planeten stammte. Magan erkannte, das dieser Raum wohl ein Frachtraum eine Raumschiffes sein musste und wenn er richtig schaute, dann war es ein Menschliches Raumschiff. Magan erkannte das sie wohl nur den Frachtraum sehen konnten, denn die Anderen Türen waren zu klein und vermutlich standen die Gänge auch unter Wasser den das würde erklären warum ein Wasserfall, direkt unter der Tür floss.
Schnell ging Magan wieder durch die Tür und rief die anderen. Er hoffte das sie nicht aus dem Schlaf reisen würde, den er hatte darauf nicht Geachtet und alles konnte man mit em 6 Sinn nun auch wieder nicht erkennen.
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#44 Beitragvon Glaedir » Fr 12 Mai, 2006 13:21

[Eine beschreibung der Vanthira findet ihr in meiner Charakterbeschreibung]


Almirith ging den Raum auf und ab, er frand einfach keine Ruhe. Dann blieb er wie angewurzelt stehen. Das kann nicht sein! Nicht hier!, schoß es ihm durch den kopf und mit einem mal geriet das blut in seinen adern in wallung.
Hier endet also dieses Zeitalter! Es wird eine große Schlacht!, meinte er innerlich, dann hörte er wie Magan etwas rief, doch es interissierte ihn nicht! Er spürte ihre ankunft! Die Ankunft der ewigen Reisenden! Die Ankunft der Vanthira!
Es mussten Tausende sein! Sie waren gekommen, weil sie diesen Planeten vor dem Untergang retten wollten. Er ging in ihre richtung, auch wenn sie weit unter ih. waren. Er erkannte einen Felsen der Türförmig behauen war. Magie steckte in diesem Stein. Almirith schickte seinen geist aus und drang in den Stein ein. Augenblicklich schwang der Stein nach hinten und gab Almirith den weg frei. "Wartet hier auf mich! Es ist sehr wichtig!", rief er laut zurück zu den Anderen, dann Galoppierte er in einem strengen Galopp davon. Es dauerte eine Zeit, bevor er vor einer Gewaltigen Tür stand.

[In einer riesigen Halle tief in der Erde(die halle zu der Almirith hingeht)]

Sie kamen zu tausenden. Es waren ungefähr 1000 berittene Einheiten und mindestens 9000 Fußsoldaten. Die Vanthira waren gekommen, um diesen Planeten zu retten, und sie wussten, das das Insektenvolk sie angreifen würde.
Mit einem knirschen wurde die Wand and mehreren stellen durchbrochen und in schaaren strömte das Insektenvolk hinein. Ihr Gott hatte gesagt sie sollten die Fremden aufhalten. Das Insektenvolk war den Fremden 1:10 überlegen, auch wenn es durch ihren Gott und sein tuen geschwächt war. Vor der armee der Fremden baute sich das Heer der Insektoiden auf. Hundertausend von ihnen waren gekommen, und sie würden später verstärkung kriegen.
Die erste reie der Fremden bestand aus Vanthira in Plattenpanzern, ihre Waffen waren 1,50 meter lange Zweihänder. Als das Insektenvolk angriff, nahmen diese Vanthira kampfhaltung an. Dann rannte sie los, und mit einem metallischen Knirschen trafen die zwei Armeen aufeinander.
Die Bohransätze der Insektoiden glitten von den Plattenpanzern wirkungslos ab, doch einige fanden den Weg durch die Schaniere und unter den Achseln, dort war die Schwachstelle er Rüstungen. Die zweihänder spalteten Köpfe und trennte Gliedmaßen ab. Doch nun bekamen die Insektoiden verstärkung und der Angriff der Vanthira kam ins stocken.
Eine Frau in einem dunklen Mantel trat zum Komandanten der Vanthira Armee. "Wir müssen eine Schneise brechen! Ich muss aus diesem Raum!"
Der Komandant rief befehle und die Armee fomierte sich zu einer Dreiecksformation, in deren Mitte die Frau stand. Viele Vanthira ließen ihr leben bei dem Versuch, die Frau auf die andere Seite zu bringen, doch es gelang ihnen sogar, und die Frau eilte geschwind davon, so schnell, das kein Insektoid ihr folgen konnte.

[Wieder bei Almirith]

Almirith hörte wie hinter der Pforte die Schlacht tobte nud so eilte er zurück zu seinen Gefährten. Sie hatten auf ihn gewartet! "Die Vanthira sind gekommen! Sie werden uns helfen! Eine gewaltige armee von ihnen! Mindestens zehntausend Mann!", stammelte er außer Atem.
Der Tod ist nicht das Ende!

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Luarcis
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#45 Beitragvon Luarcis » Do 18 Mai, 2006 17:36

Als Leundra urplötzlich vor Schmerzen aufschrie, glaubte Luarcis, dass es nun entgültig für ihn vorbei war. Auch ihr Leiden blieb ihm nicht verborgen, auch wenn seine Sinne schon fast taub durch den heftigen Schock von eben waren. Mit verschwommenem Blick taumelte er und stürzte, konnte sich aber gerade noch an einem von Leundras Beinen festhalten. Gerade in dem Moment, in dem er es kaum noch aushalten konnte und dabei war, erneut sein Bewusstsein zu verlieren, diesmal vielleicht für immer, spürte er den Energieschub, der durch ihren Körper strömte. Auch er wurde durch die Berührung davon betroffen und nahm mit Erleichterung war, wie seine Erschöpfung allmählich etwas nachließ und er nicht mehr Gefahr lief, auf der Stelle zusammenzubrechen. Einerseits betrübt, andererseits verwirrt, erkannte Luarcis, dass diese wohltuende Energie allerdings von den Wesen stammen musste, deren Schmerz er zuvor gefühlt hatte. Obwohl ihn der Gedanke, sich ungewollt auf Kosten unzähliger anderer gestärkt zu haben, anwiderte, kam er nicht umhin, sich auch darüber zu freuen, denn schließlich stand er gerade eben selbst noch an der Schwelle des Todes und konnte jede Regeneration seiner Kräfte gut gebrauchen. Als er sich schließlich keuchend aufrichtete und in Leundras rote Augen starrte, beließ er es bei einem stummen Blick und sah dann zu, wie Leundra erfolglos versuchte, in den Runen einen Hinweis auf einen Ausgang zu finden.
Als sie ihm schließlich anbot, ihn und Magan zu tragen, nahm er dankbar an. Der kleine Energieschub von eben hatte ihm wenigstens einen Teil seiner Kräfte zurückgegeben, so dass er zumindest wieder einigermaßen stabil laufen konnte, aber er war immer noch ziemlich erschöpft und müde, so dass er jede Verschnaufpause willkommen hieß.
Magan, der hinter Luarcis auf Leundras Rücken kletterte, versuchte zwar, seinen Schmerz zu verbergen, aber Luarcis brauchte dazu keine übersinnliche Wahrnehmung, um die Wunde an seiner rechten Klaue zu erkennen. Er hätte seinem Freund ja gerne geholfen, aber er konnte einfach das Risiko nicht eingehen, etwas von seiner verbliebenen Energie zu verbrauchen, um seine Wunde zu heilen, denn schließlich wussten sie nicht, welche Gefahren in den Tiefen dieser unterirdischen Gänge wohl noch auf sie lauern würden. Luarcis war auch zu erschöpft, um noch weiter darüber nachzudenken und fiel daher schnell in einen traumlosen Schlaf, so dass er Magans kleinen Ausflug und auch Almiriths Verschwinden gar nicht bemerkte.

Als er dann plötzlich Magans Stimme hörte, wachte er träge auf, er wusste nicht, wie lange er geschlafen hatte, aber es konnten nur ein paar Minuten gewesen sein. Luarcis wusste aber, dass sie ohnehin keine Zeit für große Pausen hatten, denn immerhin mussten sie der Quelle dieser ganzen unheimlichen Vorgänge auf den Grund gehen, bevor noch mehr passieren würde. Erstaunt musterte er den metallenen Raum hinter Magan, der überhaupt nicht in so eine alte und verlassene Höhle passte. Als Luarcis auf Magan zuging, um sich seinen Fund näher zu betrachten, erkannte er, dass sich seine Aura seltsam verändert hatte. Etwas war anders an seinem Freund, aber es schien zumindest endlich einmal nichts Schlechtes zu sein. Allerdings konnte Luarcis durch diese ungeheure Flut der Ereignisse seit ihrer Ankunft auf diesem Planeten seinen Sinnen nicht mehr immer ganz trauen, deshalb verzichtete er darauf, näher auf diese Wandlung des Silberdrachen einzugehen, da er sich gut auch irren konnte.
Stattdessen ging er in den Frachtraum des Raumschiffes und sah sich aufmerksam um. Er erkannte, was es war, auch wenn es auf seiner Heimatwelt keine solche Technik gab. Er hatte auf seinen Abenteuern aber doch einiges dazugelernt und betrachtete nun erstaunt und interessiert die ganzen Computer und Maschinen, die auch ohne Magie im Stande waren, dieses Gebilde aus Metall in die Luft zu erheben. Gleichzeitig fragte er sich aber, was das Raumschiff hier zu suchen hatte, denn schließlich waren sie tief unter der Erde, was sicher nicht unbedingt der geeignete Ort für ein solches Gefährt war.
"Wie kommt so ein Gerät denn nur hierher? Und wo sind diejenigen, die es gesteuert haben?", fragte er die anderen, die ebenfalls langsam das Schiff erkundeten. Als Luarcis sich weiter umsah, bemerkte er, dass viele der Gerätschaften von Staub und Erde überzogen waren, das Metall war an vielen Stellen rostig und es wuchsen sogar schon Pflanzen durch die Gitter im Boden des Raumes.
"Es muss schon sehr lange hier unten liegen, ich bezweifle daher, dass wir seine Besitzer noch danach fragen können, was hier passiert ist.", sagte er schließlich und blieb dann vor einer Bedienkonsole stehen. Als er seine Klaue auf ein dickes Kabel an der Seite legte, nahm er einen schwachen Stromimpuls war, vielleicht hatte das Schiff ja sogar noch etwas Energie. Luarcis entschloss sich schließlich, es einfach zu versuchen und drückte auf einen großen Knopf auf der Konsole. Der Monitor an der Wand über dem Terminal blitzte einmal auf und auch die Knöpfe flackerten einen Moment lang, waren dann aber wieder genauso dunkel wie zuvor. Enttäuscht wollte Luarcis sich schon abwenden, da die vorhandene Energie wohl nicht mehr auszureichen schien, die Konsole mit Strom zu versorgen, al er bemerkte, dass eines der Kabel von einer Ranke umschlungen war und durch sie schließlich mit der Zeit aus dem Kontakt gerissen wurde. Luarcis befreite das Kabel von der Pflanze und steckte es vorsichtig wieder an seinen Platz. Als er noch einmal den Knopf drückte, flimmerte der Monitor kurz in verschiedenen Farben, pendelte sich dann aber allmählich ein und gab schließlich den Blick auf ein verwirrend aussehendes Menü frei. Luarcis studierte kurz die Anzeigen, schüttelte dann aber leicht den Kopf, soweit reichte sein Wissen dann doch nicht.
"Vielleicht finden wir hier ein paar Aufzeichnungen von der Besatzung des Raumschiffes, die uns sagen können, was sie hier zu suchen hatten und was mit ihnen passiert ist, wir müssen nur noch rausfinden, wo", sagte er schließlich zu den anderen gewandt und blickte dann wieder auf die Konsole, um vielleicht herauszufinden, wie sie wohl funktionieren könnte.


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