In der roten Wüste

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Leundra
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#46 Beitragvon Leundra » Do 25 Mai, 2006 22:49

Leundra sah sich in der Halle um, hier herrschte eine hohe Luftfeuchtigkeit und Leundra kühlte nach ihrem hitzigen Wutanfall schnell wieder ab. Sie guckte nach unten und blickte Reius direkt in die Augen, der strahlend auf sie zuflog und sich auf das Horn vor ihren Augen setzte. "Hübsche Augenfarbe", sagte er als er in ihre roten Augen blickte und flatterte auf ihren Kopf. Der Kleine schien immer fröhlich gelaunt zu sein und doch hatte sie den Eindruck in seinen Augen Angst oder etwas ähnliches sehen zu können. Aus Reius Körper kamen überall kleine Funken, auf ihren fragenden Blick meinte er nur, "das ist wegen der nassen Luft". Stumm nickte Leundra und drehte sich zu ihren Freunden um, die bereits gelandet waren. Langsam segelte sie die große Höhe ab und landete elegant neben Luarcis, der interessiert in Magans Richtung blickte, also sah sie auch dort hin und beobachtete erstaunt, wie Magan einen Eingang freilegte. Aus dem Gestein um die Tür herum blitzten metallische Teile, da schien etwas sehr großes drin zu sein. Neugierig folgte sie den Drachen durch die Tür, hinter der sich ein riesiger Raum erstreckte, in den sogar Leundra mit Leichtigkeit passte. Die Wände waren mit Metallplatten verkleidet und aus einigen Rohren ragten dicke Kabel. Insgesamt machte der Raum einen sehr verfallenen Eindruck, als wären sie die ersten Lebewesen seit langer Zeit die ihn betreten.
Auf der gegenüberliegenden Seite zentrierten sich die Kabel, die im Raum verlegt waren auf eine Art Computer. Die Gruppe näherte sich dem metallenen Kasten mit großer Neugier, doch er schein genauso verwittert zu sein wie der Rest der Halle. Es befand sich eine große Tastatur auf dem Kasten und ein riesiger Bildschirm hing an der Wand. Als Leundra die Symbole auf den vielen unterschiedlich großen Tasten sah wusste sie wo sie sich befanden. "Wir stehen hier in einem Raumschiff", meinte sie fröhlich zu den anderen. Sie hatte schon oft in ihren Allreisen Weltraumhäfen passiert und den vielen verschiedenen Schiffen beim andocken und verlassen beobachtet. Sie fand es faszinieren, dass es Völker gibt, die in diesen großen Metallkisten durch das All zu fliegen. Vor vielen Jahren hatte sie sich einem der zentralen Großhäfen genähert und dort einen Lastschiffpiloten kennen gelernt, der ihr die grundlegenden Funktionen zur Steuerung gelehrt hatte. Nun sah sie begeistert auf die beschriebenen Tasten und konnte einige verstehen. Als Luarcis dann auf einen Knopf drückte, startete er damit das Haupmenü. Leundra erkannte einige Grundsymbole aber besonders interessierte sie ein blinkendes Viereck am rechten oberen Rand des Bildschirms, deshalb bat sie Luarcis etwas zur Seite zu treten, damit sie selber an die Tastatur kam. Eifrig fing sie an mit ihren großen Krallen auf den alten Tasten zu tippen, doch die bereits beschädigten Tasten brachen nach und nach unter ihren scharfen Kingen. Enttäuscht nahm sie ihre Klauen zurück, so konnte es nicht weiter gehen, sonst würde sie nur noch mehr zerstören und nie herausfinden was sich hinter dem blinkenden Zeichen befindet. Auf einmal vernahm sie ein Kichern auf ihrem Kopf. Reius flatterte herunter und meinte, "so wird das nix, komm zeig mir einfach worauf ich Tippen muss, ich bin nicht so zerstörerisch wie du". Kichernd drehte er sich zu den Tasten und fing an mit seinem kleinen Fingern auf ihnen unter Leundras Anweisungen zu tippen. Endlich öffnete sich die Datei, die sich hinter dem Symbol befand und ein Programm wurde aktiviert. Nun breitete sich auf dem Bildschirm der riesige Kopf eines alten Mannes aus. Er war definitiv ein Mensch, der seine Handfläche ihnen entgegenstreckte, in der etwas zu liegen schien. Sein Gesicht war schmal und zerfallen aber seine Augen bildeten das krasse Gegenteil zu seinem verfallenen Anblick. Sie strahlten eine unglaubliche Energie aus und in ihnen leuchtete eine Gier, die nach immer mehr z verlangen schien. Aufgeregt öffnete und schloss er den Mund nur leider konnten sie nicht hören was er sagte, da wohl die Lautsprecher kaputt waren. Einige Minuten redete der alte Mann stumm, plötzlich konnte man im Hintergrund eine schwarze Rauchwolke sehen und kurz darauf folgte eine Explosion. Der Mann drehte sich erschrocken um und riss seinen Mund auf. Dann flackerte der Bildschirm nur noch einmal auf und wurde wieder schwarz. Leundra riss entsetz ihr Maul auf. "Wie geht es weiter?" Brüllte sie, besann sich dann aber wieder und riss einige Eisenplatten unter der Tastatur ab. Dahinter befand sich das Innere des Computers. Sie schaute es sich an und erkannte ertäuscht, das bereits viele Kabel derart verwittert waren, dass sie nicht mehr funktionstüchtig waren. Zwar waren die wichtigsten Teile soweit sie es sah noch in Ordnung aber für die Reparatur hätte es Leute gebraucht, die sich richtig damit auskannten und die nötigen Materialien. Deprimiert sah sie zu den anderen und sagte, "das war es wohl, ich denke nicht, dass ich ihn noch ans Laufen bringen kann."
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Magan
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#47 Beitragvon Magan » Sa 27 Mai, 2006 19:28

[ooc: sorry leundra ich kann die Finger einfach nicht von deinem Gott lassen, hoffe es war das letzte mal aber ich kann dir nichts versprechen :mag:]

Magan schaute traurig auf diese Alte Maschine. Sie hatte nun vollkommen den Geist aufgegeben. Vielleicht war sie auch nicht für Drachen und Phönixe gemacht, dachte sich Magan, doch er musste sich selbst eingestehen das selbst ein Mensch hier nichts hätte retten können
„Also es waren eindeutig Menschen und keine Metalliken“, sagte Magan laut zu den anderen, nachdem er sich von seinen trüben Gedanken rausgerissen hatte. Als er ihre Fragenden Blick bemerkte sagte er schnell: „Na ja auf Morlen gibt es Drachen, die aus Metall bestehen, sie sind Maschinen und sie Fliegen auch solche Dinger“. Im Grunde war er froh das es wirklich keine Metalliken waren, auch wenn er mehr mit ihrer Art Freundschaften pflegte, wenn man es überhaupt so nennen konnte, so waren sie Gefühllos und würden ohne Frage jemanden Töten wenn er ihre Regeln verletzte ,egal ob sie ihn kanten oder nicht.
„Ich glaube du hast Recht Leundra wir sollten lieber gehen, außerdem glaub ich kaum das diese Atmosphäre Reius besonders gut tut.“, sagte Magan traurig, er hätte gerne mehr erfahren, doch e gab hier nichts mehr zu holen. Außerdem machte er sich wirklich sorgen um Reius.
Erst als sie wieder in er Höhle waren bemerkte er das dieses komische wessen fehlte. Im Grunde war es ihm auch egal, den sie kannten sich nicht mal so richtig, doch es schien die andere Tür aufgestoßen zu haben und das machte Magan nachdenklich.
„Wir sollte wohl lieber weiter, wenn wir je einen Ausgang finden möchten“, sagte Magan, doch nun Füllte er genau das sie eigentlich immer Tiefer in die Erde vordrangen als weiter nach oben. Trotzdem irgendwann trieb ihn an weiterzugehen, auch wenn er nicht genau sagen konnte was es war. Doch er ging Zielstrebig auf die Tür zu.

Er, der Gott das Käfervolks war wütend über diese Komischen wesen die einfach so aufgetaucht waren. Er wusste zwar das sie wohl gewinnen würden, doch er hatte nun wirklich keine Zeit sich damit abzugeben. Fieberhaft suchte er in allen Lebewesen nach der schnellsten antwort, ohne das diese es Überhaupt merkten. ER musste zugeben das dieses Gefühl mit dem Mittelpunkt des Planeten verbunden zu sein, einfach schön war. Auch die drei Drachen bleiben davon nicht verschont. Doch das beste war das keiner merkte was er machte. Plötzlich erregte eine bestimmte Fähigkeit eines Drachen seine Aufmerksamkeit. Interessiert musterte er sie.

Natürlich merke er das jemand in den Geist eines Wirtes eindrang doch er lies es zu, es gehörte doch zu seinem Plan und wenn alles gut lief dann würde er seinem Ziel noch ein Stückchen näher gekommen sein. Er halt sogar den Eindringling das zu finden was er wohl am dringlichsten Brauchte. „So und nun mach deine Sache gut“, sagte er zu dem Eindringlich obwohl er ihn gar nicht hören konnte.

Inzwischen hatte Magan das offene Tor erreicht, auch wenn er durch seine neue Fähigkeit wohl mehr oder weniger ohne Probleme durch die Dunkelheit hätte gehen können, erschuf er doch wieder einen kleinen Lichtdachen der ihnen den Weg leuchten sollte.

„Wieso benutzt dieser Drache nicht diese Macht, er wehre ein Gott wenn er wollte“, sagte der Gott zu sich selber. Es war unglaublich diese Reinheit an Energie die er spürte, er wusste das es der Anfang von alles und nichts war. Er untersuchte diese Kraft genau und lachte auf einmal auf. „Ach so ist das du würdest sterben wenn du sie benutzen würdest, wer weiß vielleicht weißt du noch nicht mal genau das sie in dir steckt, aber ich weiß es und ich werde diese Fähigkeit nutzen“, sagte der Gott zu sich selbst. Dann begann er die Lebenskraft von den Lebewesen zu saugen, auch die Drachen kamen nicht davon. Dann entfesselte er die macht die die ganze zeit im silbernen Schlummerte.

Die Welt wurde still so als hätte man ihr den Klang genommen. Die Zeit stand still und würde sich vielleicht nie wieder Rühren, doch gleichzeitig lief sie weiter und dabei Starben viele Lebewesen damit diese Kraft ihre Aufgabe verrichten konnte. Dann wurde die Welt hell erleuchtet von einem vielfarbenen Licht und nichts existierte mehr, obwohl es doch mehr als zuvor da war. Dann war alles vorbei und es hatte sich doch nichts geändert obwohl es doch so war

Magan schrie auf als der spürte wie er seine Kraft verlor. Er dachte sterben zu müssen.
Doch plötzlich war alles wieder vorbei, er hatte seine ganze Kraft auf einmal wieder und auch den anderen schien es ähnlich zu ergehen. Doch Magan war der einzige der den bunten Schimmer bemerkte der kurz in der Luft war. „Das kann nicht sein, das war doch das Wunder“, sagte er mehr zu sich selber doch es war zu laut um nicht von den anderen gehört zu werden.
Die Welt hat sich nun gewandelt obwohl sie immer noch gleich war, rezitierte Magan die Worte von Leuna. Er fragte was sich alles verändert hatte, ohne das sie es bemerkt hätten. Magan wusste das sich garantiert was verändert hatte, den das Wunder war zu stark gewesen. Doch er kam nicht weit mit seinen Überlegungen, den er wurde von einem heftigen Scherz erschüttert und alles um ihn wurde Schwarz.

Der Gott wer begeistert. Dieser sinnlose Kampf hatte nie stattgefunden. Einige Schäden die durch einen eingriff am Mittelpunkt des Planeten verursacht wurden, waren behoben. Die Kampfarena war ausgelöscht nun war da nur noch ein gang durch den Leundra problemlos laufen konnte. Er wusste das keine außer ihm selber wusste das überhaupt was anders war als sonst. Vielleicht ja noch der silberne, doch das bezweifelte er.
Er selbst hatte sich von seidenen Sklaven abgeschottet, sie brachten ihm immer noch Opfergaben auch wenn sie sich nicht mehr an ihn erinnern konnten. So hatte sich das Dorf in eine kleine Unterirdische Stadt verwandelt. Nun war er nicht nur mit dem Mittelpunkt der Welt verbunden, nun war er selbst der Mittelpunkt nun noch mächtiger als jemals zuvor.

Magan viel in eine ewige Dunkelheit und fand sich plötzlich in seiner eigenen Seele wieder, er wusste nicht was geschehen war und warum er hier war nur konnte er nicht wieder zurück. Lieg ich etwa im Koma, fragte er sich. Doch plötzlich erhellte ein Licht seine erstaunlich finstere Seele und magan erkannte ein vertrautes Gesicht und ging darauf zu. Er war sehr erstaunt über diese Finsternis und wollte die Gestalt deswegen ausfragen.

Magans Kristallfassern wurden wieder Schwarz nur seine mustern wurde Silbern. Seine Augen nahmen nun einen lilanen Ton an und die Stacheln auf seinen Rücken würde größer und Rot. Grinsend Betrachtete er seinen Körper. „Es hat also doch geklappt“, sagte er lachend.
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#48 Beitragvon Luarcis » Mo 29 Mai, 2006 18:14

Als Leundra ihn bat, zur Seite zu treten, um an die Bedienkonsole zu kommen, nickte Luarcis und sah dann zu, wie sie und Reius den Computer nach nützlichen Informationen durchforsteten. Als schließlich die Datei abgespielt wurde, betrachtete er stumm und mit betrübter Miene die Gestalt des Mannes, der wohl von irgendetwas berichtete, das die Mannschaft des Raumschiffes auf dem Planeten gefunden hatte. Luarcis kannte diesen glänzenden Blick in den Augen des Menschen. Die Gier nach Macht und Reichtum ist in den Menschen besonders stark verwurzelt, aber letztendlich wurde sie noch jedem irgendwann zum Verhängnis. Als schließlich die Explosion eintrat und die Aufzeichnung abbrach, wandte Luarcis kopfschüttelnd die Augen ab.
Er stimmte den Anderen zu, dass es wohl sinnlos war, zu versuchen, den Computer wieder zu starten, denn er spürte auch, dass die noch vorhandene Energie des Schiffes nun wohl entgültig aufgebraucht war. So folgte er also Magan, der den Frachtraum wieder verlies und weiter in den Gängen des Höhlensystems nach einem Ausgang suchte.

Sie hatten die Höhle mit dem Wasserfall und dem verschollenen Raumschiff schon längst hinter sich gelassen, als Luarcis erneut eine enorme Energieverschiebung wahrnahm. Er kannte dieses Gefühl, er hatte es schon einmal in dem Fallenraum gespürt, kurz bevor ihn seine Erinnerung verlassen hatte. Er blieb entsetzt stehen und musste hilflos mit ansehen, wie er wieder von diesem lebensverzehrenden Sog getroffen wurde und seine Kraft schwinden lies.
Nein! Nicht schon wieder!, schrie er innerlich und ging durch den Schmerz langsam in die Knie. Wieder spürte er das Leiden und Sterben unzähliger Wesen auf dem Planeten, doch dann wich diese Trauer und Schmerz einer starken Wut. Er war wütend über das was mit ihnen und den Bewohnern des Wüstenplaneten geschah, über die unsichtbare Macht, die für all das verantwortlich sein musste, die scheinbar mit ihnen spielte und sie beinahe an den Rand des Todes gebracht hatte. Luarcis spürte Hass in sich aufglimmen, darüber, dass diese Macht so viel Leid verursachte und all das zerstörte, wofür er beständig gekämpft hatte.
Doch dann hörte der Sog plötzlich auf und seine Energie kehrte plötzlich wieder zurück. Er wusste nicht, warum das geschah, aber er war dankbar darüber, seine Kraftreserven endlich wieder regenerieren zu können. Doch Luarcis spürte auch etwas Seltsames in sich, etwas haltloses, das diese Energie gierig in sich aufnahm und unaufhörlich nach mehr forderte. Er war sehr beunruhig darüber, was sich da in ihm regte, dachte er doch wieder an das zerfurchte Gesicht des Mannes zurück, dem eine ebensolche Gier nach Macht wohl letztendlich das Leben gekostet hatte. Luarcis griff sich an die Brust und damit an sein Herz, der Punkt, an dem dieser Hunger am stärksten war und versuchte, ihn zu bändigen und davon abzulassen, noch mehr Energie von denen abzusaugen, die dafür sterben mussten, weil etwas unsäglich Böses es so wollte.
Aber dann spürte er noch etwas, das wie ein Stich durch sein Herz fuhr und als Luarcis aufschaute, sah er, wie Magan sich veränderte. Er fühlte, wie die Aura seines Freundes allmählich schwand und etwas Dunklem und unheimlichen wich, das den Silberdrachen von innen heraus ergriff und ihn überwältigte. Luarcis spürte eine Kälte in seinem Freund aufglimmen, dieselbe Kälte, die nun auch ihn wieder ergriff. Einen Augenblick lang sah Luarcis Magan noch mit einem verständnislosen und verwirrten Blick an, als dessen glänzende Silberfarbe einem schwarzen Ton wich und seine Stacheln sich bedrohlich rot färbten. Doch dann lag in seinen Augen einen Moment lang derselbe hasserfüllte Blick wie in denen Magans, aber Luarcis schüttelte dieses Gefühl von sich versuchte wieder klare Gedanken zu fassen.
Er atmete tief durch und langsam klangen sein Zorn und der Schmerz von eben wieder ab und es blieb nur noch sein Entsetzen und Unbehagen über Magans dunkle Verwandlung übrig. Luarcis schaute erneut auf und betrachtete den einstigen Silberdrachen mit betrübter Miene. Sein Blick war nicht mehr der seines Freundes, er war kalt und starr, nichts an ihm zeugte mehr von dem Drachen, den er einmal kannte.
"Mein Freund, was hast du getan?", stammelte Luarcis schließlich und als Leundra sich Magan nähern wollte, hielt er sie mit einem energischen Kopfschütteln davon ab. Er ahnte, was mit ihm geschehen war, dass er nicht mehr er selbst war, sondern von etwas kontrolliert wurde, das tief in ihm geschlummert hatte und nur auf den Moment gewartet hatte, sich von seinen Fesseln zu befreien und sein eigenes, zerstörerisches Werk zu verrichten…

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#49 Beitragvon Leundra » Fr 02 Jun, 2006 15:42

Nachdem die Gruppe frustriert das Raumschiff verlassen hatten, da sie einstimmig dafür waren, dass man dort keine Informationen mehr entdecken könnte, durchquertensie den riesigen Raum mit dem Wasserfall und entschieden sich letztendlich für einen der vielen möglichen Tunnel.
Nun gingen sie bereits längere Zeit durch den eintönigen Tunnel, wobei Leundra jedoch auffiel, dass die roten Energisten immer geringer wurden, es doch auch immer dunkler.
Plötzlich wurde es Leundra schwarz vor Augen und ihre Beine gaben nach. Wieder schien ihr Körper alle magische Energie zu verlieren, in ihrer Quelle gab es eine starke Fluktuation, die eine Welle freisetzte und ihren Körper völlig ausschaltete.
Leundra hatte schon lange nicht meditiert, deshalb viel es ihr anfangs schwer sich zu orientieren. Aber nach und nach wurde es um sie heller und sie erkannte, das sie sich auf mentaler Ebene in ihrem Energiekern befand. Von hier aus wurde alle Magie durch Kanäle durch ihren Körper geschickt und in Energisten gelagert. Doch nun musste sie erschrocken zusehen wie die Magie aus ihrer Quelle austrat und sich dann plötzlich auflöste. Verzweifelt griff sie ein und versuchte die Kanäle umzulenken und dadurch die Magie im Körper zu behalten. Dies wollte die ersten Minuten nicht recht funktionieren, doch dann, mit einem male ging alles wieder. Die Kanäle wurden mit Magie geflutet und leuchteten gelblich auf. Leundra spürte, dass sie nun ihren Körper wieder nutzen können würde, aber noch wollte sie nicht an die Oberfläche zurück. Während sie panisch versucht hatte die Kanäle umzuordnen, war ihr aufgefallen, das viele neue seit dem letzten Besuch dazu gekommen waren, doch waren diese gar nicht mit der Quelle verbunden. So löste sie einige Banne auf und schloss die neuen an. Mal sehen was mit mir geschehen wird, dachte sie neugierig und wachte wieder auf.
Leundra öffnete ihre Augen, allen in der Gruppe schienen dasselbe Problem wie sie gehabt zu haben. Sogar Reius wälzte sich unruhig auf ihrem Kopf, murmelte Sprüche und drückte fest seine Augen zu. Magan lag noch bewusstlos auf dem Boden und Luarcis griff sich mit entsetzter Miene an die Brust. Dann schien es auch bei ihnen vorbei zu sein, Reius setzte sich aufrecht auf ihren Kopf und fing an zu meditieren, wobei er in einer ihr absolut unbekannten Sprache redete. Sein Feuer, das vorher wild umher geschlagen hatte, beruhigte ich und wurde kleiner. Luarcis öffnete wieder seine Augen, in denen sie eine große Trauer lesen konnte. Sie wollte ihn schon ansprechen und fragen was geschehen sei, spürte jedoch plötzlich wie sich Magans Aura total veränderte. Schnell wandte sie den Kopf um und musste entsetzt zusehen, wie Magan sich schwarz verfärbte und sein hasserfüllter Blick auf die Gruppe sah.
Erschrocken wollte Leundra zu ihrem veränderten Freund gehen, doch wurde sie von Luarcis zurückgehalten.

Aus Sicht der Gottes des Insektenvolks:
Überaus amüsiert stellte er fest, dass seine hervorragend ausgeprägten Ohren nicht mehr von Kriegslärm belästigt wurden. Stattdessen nahm er nun das gequälte stöhnen der kleinen Drachengruppe wahr. Entzückt legte er sich auf sein von Skeletten und alten Schätzen geschmücktes Nest und fraß die erbärmlichen Gaben seines Volks.

In der großen Bibliothek(aus Sicht eines kleinen Insekts):
Modaku hatte zum ersten Mal in seinem kurzen Leben wirklich Angst. Er hatte fürchterliche Schmerzen und sein ausgezehrter Körper konnte sich kaum noch senkrecht halten. Doch das kannte er, es machte ihm nicht wirklich viel aus. Verzweifelt hielt er seine Scheren an der Hüfte seiner Großmutter. Er war immer sehr stolz auf sie gewesen, weil sie die Wächterin des Wissens der Bücher gewesen war, doch nun wurde ihr Körper langsam kalt und nun würde er allein sein. Er hatte schon immer gewusst, dass es eines Tages geschehen würde, aber doch nicht so schnell, wie sollte er denn all diese Bücher instand halten? Verzweifelt kauerte er sich unter den alten Tisch und hoffte auf ein Wunder, etwas das er noch nie getan hatte.
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#50 Beitragvon Magan » So 04 Jun, 2006 22:32

Er genoss diese zeit sehr und atmete langsam ein und aus. Wenn er früher die Kontrolle hatte, war es nur wenn Magan zu wütend wurde, dann konnte er die Kontrolle über den Körper übernehmen, doch er übernahm auch seine Wut. Doch wenn Magans Wut abklang verlor er die Kontrolle über den Köper und stand wieder am Anfang. Nun war alles anders, er wurde nicht von Magans Wut kontrolliert er war frei auf unbestimmte Zeit frei. Er wusste zwar nicht welche Auswirkungen das Wunder noch gehabt hatte, doch das war im Moment auch nicht so wichtig wie er feststellen musste, Hauptsache war das er nun frei Agieren konnte.
Erst jetzt erinnerte er sich wieder das er nicht allein war und drehte sich nach den anderen um, die er eigentlich nur als Verschwendung von Magans Zeit betrachtete. Noch einmal holte er tief Luft, so wie einer der schon seit einer Ewigkeit nicht mehr geatmet hatte. Selbst in dieser Höhle schmeckte die Luft wunderbar. Im Gegensatz zu Magan waren seine Sinne auch wenn es nicht sein Köper war, viel schärfer er konnte sogar den Herzschlag der Drachen hören.
Endlich wandte er sich Luarcis zu weil er gehört hatte was er gesagt hatte und sagte zu ihm: „ Freund, was für ein lächerliches Wort. Freunde sind für sein leiden schuld und werden es immer sein“. Er haste das die beiden sich als Magans freunde bezeichneten, sie wussten doch gar nichts. Noch einmal betrachtete er die beiden und ein Bild erschien vor seinem inneren Auge. Er konnte diese beiden Drachen erkennen und beide lagen leblos am Boden, schon so oft hatte er dieses Bild gesehen und so oft haste er dieses bild schon vor Augen gehabt. Er schüttelte den Kopf um sich diese Bilder und Gedanken zu vertreiben.
Dann schaute er wieder zu den beiden Drachen. „Schaut nicht so ich werde euch nichts tun“, sagte er, jedenfalls nicht sofort, noch brauch ich euch.
Er drehte sich wieder von ihnen weg und schaute in die Richtung wo sie hingehen wollten. „Folgendes, bis jetzt hab ihr und ich das selbe ziel. Wir wollen hier raus aber das geht nur indem wir zum Mittelpunkt kommen, vertraut mir in der Hinsicht euch bleibt ja sowieso keine Wahl, also wie entscheidet ihr euch? Überlegt nicht zu lange den ich gehe gleich weiter“, sagte er in einem gelassenen ton so als würde er mit bekanten reden. Er brauchte keine Angst zu haben, den sie würden ihn nichts tun, außer sie wollten ihren eigenen Freund gefährden und das könnten sie nicht. Er lachte innerlich, Freundschaft ist halt doch nur eine Verschwendung.

Magan brauchte ganz schön lange bis er erkannte wo er war. Er war schon seit einer Ewigkeit nicht hier zum einen weil er einfach keine Zeit für seinen eigenen Geist hatte und zum anderen weil er die ganze Zeit eine böse Präsenz hier gespürt hatte. Doch nun war etwas anderes. Die Präsenz war zwar noch da, aber sie wirkte nicht mehr so bedrohlich, irgendwie schien sie ihm sogar ganz vertraut. Außerdem spürte er noch eine andere Präsenz, die er sehr wohl kannte. Ein helles Licht erschien in dem unwirklichen, schwarzen Raum.
Magan ging direkt darauf zu, doch er verspüre eine gewisse Traurigkeit, also er diesen unwirklichen Ort sah. Alles war dunkel, er hatte seinen eigenen Geist wohl zu lange vernachlässigt und nun büsste er dafür. Nun wo er das hier so, versprach er sich innerlich sich wieder mehr um seinen eigenen Geist zu kümmern, wenn er stärker werden wollte dann wohl hier.
Nun war er endlich da und schaute Malin an. Nun erkannte er wie sie früher war und er musste sich eingestehen das sie eine schöne Drachin war. Sie winkte ihn zu und nun betraten sie beide das Licht. Erstmal konnte Magan nichts sehen dann erkannte er einen Stern, der ganz aus Kristall zu bestehen schien und Magan an den Kristallmond auf Morlen erinnerte. Sie schienen genau darauf zuzusteuern und auf einmal erkannte Magan das dies sein Seelenkristall war. Er wusste das er einen hatte, doch hatte er ihn noch nie gesehen. Er schaute Malin an doch sie lächelte nur und zeigte darauf. Dann erreichten sie den Seelenkristall und drangen in ihn ein. Erst jetzt begann Malin Magan alles zu erzählen...
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#51 Beitragvon Leundra » Mo 05 Jun, 2006 22:19

Erst war Leundra sehr verwirrt über die Veränderung von Magan, doch nachdem sie ihm zugehört hatte wuchs ihr Wut auf ihn. Was bildete sich diese eingebildete Eckel eigentlich ein? Am liebsten hätte sie ihn gepackt und ihren lieben Magan aus ihm herausgeprügelt, doch noch konnte sie ihn nicht einschätzen und da sie Magan nicht einfach aufgeben wollte, zuckte sie mit den Schultern und folgte dem schwarzen Drachen. Zügig gingen sie weiter durch den Tunnel, der immer höher zu werden schien. Mach einiger Zeit, es schien Leundra eine Ewigkeit zu sein, gelangten sie in einen Raum, der dem Fallenraum ähnlich kam, jedoch um einiges kleiner war. Ihnen gegenüber war ein Tor, das einen Spalt weit offen war. Ohne zu zögern riss der veränderte Magan die Tür ganz auf.
Dahinter erstreckte sich ein sehr hoher Korridor, dessen Decke in einem dunklen Nebel verschwand. An beiden Seiten standen Regale die voll standen mit Büchern. Leundra ging näher heran und schnupperte an ihnen, was sie zum niesen brachte. Alle Bücher wirkten alt und waren verstaubt. Da sie befürchtete die Bücher zu zerstören beließ sie es bei einem interessierten Blick und ging weiter den Gang entlang.
Etwas später erhellte sich der düstere Gang und mündete in einen runden Raum in dessen Mitte sich wieder ein großer Kristall befand, nur war dieser nicht rot sondern schien durch sein alter schon vergilbt und grau. Um den Kristall herum standen viele Bänke und Tische, die alle verstaubt und teilweise schon zerfallen waren. Vorsichtig ging Leundra durch den Raum, von hier aus führten viele weitere lange Gänge in alle Richtungen und sie sahen genauso aus wie der aus dem sie gekommen waren. Verwirrt sah sie erst zu Luarcis und dann zu Magan, der düster dreinblickte.
Plötzlich bemerkte sie eine kleine eingefallene Gestallt die auf einer Bank saß, langsam näherte sie sich. Das Wesen sah aus wie ein großes Insekt, das Gesicht wirkte aber viel weicher als das eines Käfers und war von Falten durchfurcht. Es regte sich nicht mehr und Leundra konnte einen fauligen Geruch wahrnehmen. "Das seltsame Wesen ist tot", sagte sie leise und wollte sich wieder umdrehen, hörte dann jedoch ein Geräusch. Es hörte sich an wie ein Winseln. Langsam näherte sie sich dem Tisch von dem das Geräusch herkam und schaute darunter. Sie blickte direkt in die aufgerissenen Augen eines dieser Insektenwesen. Erschrocken schrie dieses auf und rannte davon. Vor einem Bücherregal blieb er stehen, hob die Scheren hoch und schrie sie an, "lasst ja die Bücher in Ruhe ihr Monster!" Verdutzt sah Leundra zu Luarcis.
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#52 Beitragvon Luarcis » Di 06 Jun, 2006 21:43

"Nein, das ist nicht wahr!", rief Luarcis aufgebracht auf Magans abfällige Bemerkung hin.
"Wir sind seine Freunde, weil wir schon so viel miteinander erlebt und zahllose Gefahren bestanden haben, die er allein nicht hätte meistern können! Er ist im Grunde jetzt nur hier, weil wir immer an seiner Seite waren und ihn unterstützt haben. Wir haben sein Leiden nicht ausgelöst, sondern gelindert, ohne uns wäre er nicht zu dem geworden, was er jetzt ist. Wir haben ihm stets geholfen und er hat durch uns viel erreicht und das weißt du! Jeder braucht Freunde, denn sie geben einem etwas, das man allein niemals haben kann, du willst es nur nicht wahrhaben, sondern glaubst in deiner absoluten Arroganz, dass du niemanden brauchst und allein viel besser klarkommst, aber das ist ein Irrtum. Ich lasse nicht zu, dass du Magans Gedanken vergiftest und seinen Verstand mit deinen dunklen Plänen verdirbst!", schrie Luarcis jetzt schon förmlich und spürte, wie sein Zorn in ihm hervorquoll. Sein Nackenkamm hatte sich aufgestellt und er war drauf und dran, auf Magan zuzustürmen und ihn mit Gewalt wieder zur Vernunft zu bringen.
Doch er hielt sich zurück und schloss angestrengt seine Augen, um sich wieder zu beruhigen. Luarcis wusste, dass blinde Wut nichts helfen würde, sie würde im Gegenteil alles nur noch schlimmer machen und die dunkle Seite in Magan weiter stärken, denn sie war ja auch schon einmal dadurch erwacht. Diesmal war es allerdings anders, was Luarcis noch weiter beunruhigte, doch er zwang sich dazu, wieder zur Ruhe zu kommen und schaute Magan nur noch mit einem todernsten Blick an.
Als Magan dann sagte, dass er weiter gehen würde, als ob nichts gewesen wäre, rang Luarcis abermals um seine Beherrschung. Er wusste, was Dark Magan dachte, auch wenn das Böse in ungeahnter Vielfalt auftrat, hatte es doch gewisse gemeinsame Verhaltensweisen. Luarcis wusste, dass der Dunkle Magan nicht erwartete, dass er und Leundra ihn angreifen würden, damit sie ihren Freund nicht gefährdeten, sondern dass sie wohl oder übel vorerst zur Untätigkeit verdammt waren. Und er hatte recht, Luarcis sah im Moment keinen anderen Weg, als ihn ziehen zu lassen, er wusste, dass eine Diskussion aussichtslos war, zu stark war die dunkle Präsenz in dem Silbernen schon geworden, er spürte kaum noch die Anwesenheit der reinen, guten Aura seines Freundes.
Nach einem wütenden Schnauben setzte Luarcis schließlich zu einer Antwort an.
"Na gut, wir werden mit dir gehen, aber sei gewiss, dass wir dich keine Sekunde aus den Augen verlieren werden, du weißt, dass wir nicht dulden werden, dass du Leid anrichtest und glaube mir, wenn es notwendig ist, dann werde ich nicht scheuen, jedes notwendige Mittel zu ergreifen, um dich aufzuhalten! Also geh voraus, ich werde dicht hinter dir bleiben!", sagte er mit einem ernsten Knurren und wartete dann, bis Magan in dem nächsten Gang verschwand. Erst zögerlich, dann aber mit festem Schritt setzte auch Luarcis sich in Bewegung und folgte dem nun nicht mehr Silbernen. Da Dark Magan nicht damit rechnete, dass sie ihn gewaltsam vertreiben würden, sah er sie für den Moment wohl auch nicht als Bedrohung an, dieser Gedanke beruhigte Luarcis zumindest ein wenig, auch wenn er fieberhaft nach einer Antwort suchte, wie er seinen Freund wieder zurückholen könnte. Es widerstrebte ihm ungemein, tatenlos diese Ereignisse mit ansehen zu müssen, aber vorerst hatte er wohl keine andere Wahl.
Sei stark mein Freund, ich weiß, dass du da noch irgendwo drin bist, du kannst ihn besiegen, du hast es schließlich schon einmal geschafft, dachte er noch, bevor auch er in der Dunkelheit des Tunnelsystems verschwand.

Als sie aus den Gängen und schließlich in die Bibliothek kamen, schaute sich Luarcis aufmerksam um, er hätte nicht erwartet, etwas derartiges hier zu finden. Die Bücher sahen alle sehr alt und verstaubt aus, anscheinend hatte sie seit Jahren niemand mehr in den Händen. Plötzlich dachte er an das verfallene Raumschiff zurück, vermutlich hatten die Menschen diese Halle gebaut und die Bibliothek eingerichtet. Doch als sie weiter an den Regalen vorbei an das Ende der Halle gingen, sah auch er auf einmal die Leiche des Insektenwesens, die auf einer Bank sitzend starr in den Raum blickte. Seine Theorien verflogen schnell wieder, als Luarcis das Wesen betrachtete.
Das ist jedenfalls definitiv kein Mensch!, dachte er und musterte das faltige Gesicht der Kreatur. Dann hörte auch er das Winseln und sah schließlich dem kleinen Wesen nach, das unter dem Tisch hervorkam und ein Stück wegrannte. Einen Moment lang musste er beinahe darüber lächeln, dass das Wesen ausgerechnet sie als Monster betrachtete, doch dann wurde er wieder ernst.
"Keine Sorge, wir haben nicht vor, dir oder deinen Büchern etwas zu tun, wir sind eher zufällig hier vorbeigekommen und suchen nun nach dem richtigen Weg. Wie heißt du denn, mein Kleiner und was machst du hier?"
"M… Mein Name ist Modaku, ich bin der Hüter der Weisheit, das sind meine Bücher und es ist meine Aufgabe, auf sie aufzupassen! Also haltet euch fern, sonst muss ich böse werden!", stammelte das Insekt und wich dann noch einen Schritt in Richtung eines der Regale zurück. Luarcis runzelte die Stirn, als er darüber nachdachte, was der Insektenjunge gesagt hatte. Die Bücher stammten bestimmt von Menschen, darüber war sich Luarcis ziemlich sicher, zumindest haben sie aber sicher nicht diese Insektenwesen mit ihren großen Scheren und Klauen geschrieben. Aber warum gab es dann anscheinend außer ihnen niemanden sonst mehr in diesen Höhlen und wie kamen diese Wesen dazu, die Bücher hier zu lagern und beschützen zu wollen? Er wischte seine Fragen aber vorerst zur Seite und antwortete dem verängstigten Jungen.
"Hmm, das ist eine sehr verantwortungsvolle Aufgabe, bist du für so etwas nicht noch etwas zu jung?", erwiderte er.
"I… Ich weiß, aber es muss sein, meine Großmutter hat das bisher ja gemacht, aber sie… ist…", schluchzte der Kleine und zeigte dabei auf die leblose Gestalt auf der Bank. Mit einem traurigen Blick schaute Luarcis noch einmal zu ihr herüber, sie war wohl der lebensverzehrenden Kraft zum Opfer gefallen, die auch er schon mehrfach gespürt hatte. Dann wandte er sich wieder dem Jungen zu.
"Das ist wahrlich sehr schade, was mit deiner Großmutter geschehen ist, aber ich bin mir sicher, dass sie wenigstens keine Schmerzen hatte.", sprach er sanft und ging dabei langsam auf den Kleinen zu. Es war eine grobe Lüge, er wusste, dass sie sicher große Qualen leiden musste, schließlich hatte er sie auch selbst gespürt.
"Ich bin mir sicher, dass du einen guten Hüter für diese Bücher abgeben wirst, deine Großmutter wäre sicher sehr stolz auf dich. Ich denke auch, dass du durch deine Aufgabe hier so einiges weißt, ist es nicht so?"
"Natürlich, meine Großmutter hat mir alles beigebracht, was sie weiß, sie sagte immer, dass das alles hier niemals in Vergessenheit geraten darf!", rief der Junge stolz.
"Sehr gut, dann kannst du uns ja auch bestimmt weiterhelfen. Weißt du, wir sind auf der Suche nach einem Weg nach draußen, zurück an die Oberfläche.", sagte Luarcis mit einem freundlichen Lächeln.
"Die Oberfläche? Niemand darf da hin, unser Gott hat es uns verboten, er wird alle bestrafen, die ihm nicht gehorchen!", rief der Junge plötzlich aufgebracht.
"Euer Gott?", fragte Luarcis verwundert, „das ist ja interessant, ich würde ihn gerne mal kennen lernen, weißt du, wo er ist?"
"Nein!", schrie das Insektenwesen bestimmt, "niemand darf zu ihm ohne seine Erlaubnis, er möchte nicht gestört werden, viele, die ihn aufgesucht haben, sind nicht mehr zurückgekehrt, er wird euch hier sicher auch nicht dulden, ihr müsst gehen, sofort!"
"Na schön, du hast recht, aber genau das ist doch unser Problem, wir finden den Weg nicht mehr zurück, also wäre es sehr nett, wenn du uns helfen würdest und uns den Weg zeigst, dann wird doch auch euer Gott sicher zufrieden mit dir sein", sagte Luarcis mit einem überzeugten Tonfall und wartete dann auf die Antwort des Kleinen, der einen Moment lang angestrengt überlegte.
"Na gut, ich zeige euch den Weg, aber ihr müsst mir versprechen, dass ihr so schnell wie möglich wieder verschwindet, ich muss doch auch so schnell es geht wieder zurück zu meinen Büchern, sie müssen ja schließlich gehütet werden, das hab ich meiner Großmutter versprochen!", erwiderte der Junge.
"Keine Sorge, wir haben sicher nicht vor, länger als nötig an diesem Ort zu verweilen, du kommst sicher schnell wieder zu deinen Büchern zurück und kannst sie im Auftrag deines Gottes für alle beschützen.", sprach Luarcis noch.
"Er… weiß gar nichts davon, dass es diese Bücher überhaupt gibt…", antwortete der Junge kleinlaut, „meine Großmutter hat gesagt, dass er vor langer Zeit alle Dinge vernichtet hatte, die unserem Gott nicht gefielen, weil sie uns von der Arbeit abhalten würden. Aber meine Großmutter konnte diese Bücher hier davor retten und hat mir immer wieder gesagt, dass wir gut auf sie aufpassen müssen, auch wenn unser Gott dagegen ist. Bitte sagt ihm nichts davon, er würde mich bestimmt hart dafür bestrafen!", rief der Junge verängstigt und flehend. Luarcis schaute ihn einen Moment lang verdutzt und besorgt an, bis er antwortete.
"Ist schon gut, ich bin mir auch sicher, dass es eine gute Entscheidung von deiner Großmutter war und wir werden eurem Gott bestimmt nichts davon sagen, du sagst doch selber, dass wir ihm lieber gar nicht begegnen sollten."
Der Junge blickte ihn einen Augenblick lang an, nickte dann zögerlich und ging dann an ihnen vorbei zu einem der abführenden Gänge.
Luarcis sah dem Kleinen noch einen Moment mit bedauerndem Blick nach, er war so versessen darauf, seine zweifelhafte Aufgabe zu erfüllen, denn es sah schließlich nicht so aus, als ob in den letzten Jahrzehnten jemand eins von diesen Büchern gelesen hätte, doch er beließ es dabei und nickte den Anderen zu, wobei er Magan einen festen und eindringlichen Blick zuwarf, der ihm zeigte, dass er lieber nicht versuchen sollte, dem Jungen etwas anzutun. Dann ging er weiter und folgte dem Insektenjungen, der in der Dunkelheit des Labyrinths verschwand, darüber nachdenkend, was der Junge ihnen über ihren Gott erzählt hatte…

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#53 Beitragvon Magan » Fr 09 Jun, 2006 21:48

[ooc: sozusagen als vorbereitung für meine klausur hab ich den post unten geändert]

Auch wenn Luarcis ihm in Auge behalten wollte, konnte er doch nicht mit dem Käfer reden und ein Auge auf ihn haben. Es war ein erstaunlicher Zufall, das er genau in diesem Augenblick was erstaunliches Fand und es ohne das jemand was merkte. Als Luarcis zu ihm sagte das er dem Käfer nichts antun sollte, lächelte er ihn an. Er tat was er wollte und niemand würde ihn daran hindern.
Der Käfer führe sie von den gute bebauten Gängen in grob, in den Fels gehauene Tunnel. Er spürte das sie der Oberfläche immer näher kamen, noch wusste er nicht ob es seinem Plan schaden oder nutzen würde, doch er spürte das seine Entscheidung abgenommen wurde. Der Drache den er erlaubt hatte das Wunder zu nutzen passte es gar nicht das sie der Oberfläche immer näher kamen und er spürte das er es verhindern würde. Schon bald begann die Erde zu beben und der Drache schien nun genau seine Gedanken auf die Gruppe zu konzentrieren. Schnell schirmte Sild seine Gedanken und die des Käfers von diesem Drachen gesagt. Es passte ihm gar nicht, das dieser Drache erkennen würde, wer sie führte. Er bleib stehen und hielt den Käfer mit einer Kralle fest. Er merkte die erstaunten Blicke der Anderen, doch es kümmerte ihn gar nicht. Kurz darauf begann die Erde zu Beben und der Eingang vor ihnen wurde verschüttet. Er hatte im richtigen Moment gestoppt, wenn sie weitergegangen währen lägen sie nun unter den Steinen begraben.
%u201ESo nun reicht es, du weißt nicht wer du wirklich bist was? Du bist in einer großen Bücherei und nutzt das wissen nicht%u201C, sagte er zu dem Käfer. Dieser schüttelte seinen Insektenkopf.
Er grinste und sagte: %u201ENa wenn es so ist dann las dir helfen%u201C.
Seine Klaue wurde vom schwarzen Nebel umhüllt und auch der Käfer wurde von diesem Nebel umhüllt. Erst hörte er wie der Käfer erstaunt aufschrie, doch dann wurden Schmerzesschreie daraus. Doch er hörte nicht auf bis der Zauber vollendet war. Ein magischer Schild schirmte ihn perfekt von den anderen ab, so das er in ruhe arbeiten konnte. Dann lichtete sich kurz der Nebel und gab wieder sie sicht auf den Käfer, frei der nun keiner war. %u201ESeht euch das genau an%u201C, sagte er und zeigte auf den zusammengekauerten menschlichen Jungenkörper. Es dauerte nicht lange und dann wurde der Nebel wieder dick und als er sich wieder auflöste lag der Käfer bewusstlos auf dem Boden.
Er drehte sich zu den anderen um und grinste die anderen an, diese starten ihn nur noch erstaunt an. %u201ESo da ihr mir nun zuzuhören scheint, das was ihr gesehen habt ist keine Illusion, so sieht er eigentlich aus, nur scheint er es nicht zu wissen. Dieser Zauber ist schon alt und sehr mächtig. Nun schaut nicht so, ihm Grunde hab ich ihn nichts getan, wenn er aufwacht wird er sich an das nicht mehr erinnern was ich gemacht habe. Ihr hättet so was nicht getan ich weiß, aber es musste sein, sonst hätten wir nichts erfahren. Im diesen Höhlen ist ein mächtiges Wessen solange es lebt, werden wir hier nie rauskommen%u201C, sagte er und schien dabei zu grinsen. ER bewunderte diesen Drachen etwas.
Dann holte er das raus, was er in der Bibliothek gefunden hatte. Es war ein Kristall, ein Speicherkristall. %u201EDas ist eine sehr fortschrittliche Technologie, schaut her%u201C, sagte er und aus seinen Krallen kamen gebündelte Lichtstrahlen und proezierten ein Hologramm über den Kristall. Es war eine Darstellung eines Raumschiffes. Einige stellen waren rot markiert und an vielen stellen erschien eine Schrift. %u201EDas ist das Schiff das wir gesehen haben, oder besser der Laderaum. Die roten stellen Zeigen die beschädigten Stellen, doch wen ich es richtig verstehe könnte es noch fliegen wenn es sein müsste. Nun überlasse ich es euch was ihr tun wollt. Aber bevor ihr mich beschimpft ich habe einen Namen, nennt mich Grael%u201C, sagte Grael.
Er unterbrach die Lichtstrahlen und ließ den Kristall verschwinden, als er ein Stöhnen hörte. %u201EWas ist geschehen?%u201C, fragte der Käfer. %u201EDu bist Ohnmächtig geworden, als der Tunnel zusammenbrach%u201C, sagte Grael ungewöhnlich freundlich. %u201Each so%u201C, erwiderte der Käfer

"Denn rest überlasse ich euch macht mit dem, was ich euch gesagt habe, was ihr wollt. Wir werden uns wiedersehen", sagte Grael mit einem grinsen. Bläuliches licht durchfluttete den Raum als sich hinter ihm ein Tunnel öffnete. "machst gut", sagte Grael und betrat das Portal, das sich sofort wieder hinter ihm schloß...
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#54 Beitragvon Glaedir » So 11 Jun, 2006 11:54

[OOC:Sorry wenn mein Post ziemlich kurz ist, aber ich muss mich erstmal wieder richtig in die Geschenisse einreihen]


Almirith rannte in eine gewaltige Halle voller Bücher. Erst kürzlich mussten hier 3 Drachen entlang gekommen sein. In der Mitte der Halle war ein alter Kristall, schon grau, doch Almirith erkannte ihn. "Isidar Mitrith", raunte er von erfurcht ergriffen, "der Stein des Schattens!" Er ließ seine Magie den Raum durchstreifen, doch er nichts. Doch dann kroch Energie aus dem Kristall in der Mitte des Raumes. Es war ein schwarzer Nebel, der sich rasch ausbreitete. Der Kristall begann hell aufzuleuchten, ja in gleißendem Licht zu erstrahlen. Eine tiefe Stimme durchflutete den Raum und drang sogar bis in die Gänge, die aus ihm herausführten.
"Almirith, Devanthar des Planeten, du hast die letzten 5 Millionen Jahre deine Aufgabe sehr gut gemacht, doch hier endet dein Weg. Du brauchst dich nichtmehr um den Planeten zu sorgen, denn ich werde nun in den Ewigen Kampf eingreifen. Denn ich, Malassa, der Drache des Schattens und doch des Gutens, wurde geweckt, aus meinem Schlaf, der schon mehr als 20 Millionen Jahre andauert."
Mit einem Lauten klirren zersprang der Kristall in 4 große Stücke, die allesammt auf Almirith zuflogen. Almirith schrie laut auf, als er von den Splittern durchbohrt wurde. Hier sollte also sein Weg enden, doch der Tod ist nicht das Ende, sondern immer der Anfang einer neuen Schöpfung. Und diese Schöpfung, auch wenn sie schon weit über 20 Millionen Jahre alt ist, ist die neueste Kreation der Macht und ihr Name lautet: Malassa
Der Tod ist nicht das Ende!

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#55 Beitragvon Leundra » Sa 24 Jun, 2006 16:33

[OOC: sorry aber ich hab in letzter Zeit viel zu tun in der Schule T.T darum bin ich so lahm]
Tief in den Höhlen:
Der Gotte des sterbenden Volkes war bequem zu seinem Nest zurückgegangen. Nun holte er mit einem alten Knochen einige Insektenreste zwischen seinen Zähnen heraus. Mit geschlossenen Augen sendete er seinen mächtigen Geist aus und schickte Tod und Zerstörung mit Hilfe von Überschwemmungen, Krankheiten und Unwetter über das Land über ihm. Die erbärmlichen Kreaturen die bis jetzt überlebt hatten sollten auch noch ausgetilgt werden. In seiner neuen Welt würde es kein niedriges Gewürm mehr geben!
In seiner Trance fiel ihm zwischen durch auch die Drachengruppe ein, nachdem er seine Kraft erlangt hatte waren sie ihm nicht mehr wichtig gewesen, doch ihm gefiel die Tatsache nicht, dass sie ihm für einen gewissen Zeitraum aus seiner Sichtweite verschwunden waren und sich zwischenzeitlich bei einem von ihnen die Aura stark verändert hatte. Außerdem kamen die Drachen der Oberfläche immer näher. Niemand sollte seiner Macht entkommen! Nicht einmal einer seiner eigenen Art. Der riesige Gott riss seine Augen auf und blickte mit leeren wahnsinnigen Augen ins Nichts. Seine Krallen rammte er in den Boden und sendete damit eine Welle aus, die ein Erdbeben erzeugen würden und die verdammte Gruppe zerquetschen sollten. Erfreut spürte er wie eine der Lebensquellen der Drachen verschwand, weiters war ihm auch erst einmal egal. Er spürte wie sein Körper nach Taten schrie, die vielen Jahrhunderte ohne Licht und große Bewegungen hatten seinen Körper zwar schon teilweise zerfallen lassen, doch seine große Macht war bereits schon dabei jede Reserve in ihm bis zur obersten Grenze zu füllen. Nun war die Zeit gekommen an die Oberfläche zurück zu kehren und die einst so prächtigen Flügel wieder zu öffnen. Gierig stand er auf und lief durch die Gänge in einen riesigen Raum, der der Erdoberfläche am nächsten war. Das verschlossene Tor brach er mit einem Hieb entzwei, danach ging er hinein und blickte an die Decke, wobei er das für ihn kleine metallische Etwas, das aus dem Fels ragte gar nicht beachtete. Der Gott konzentrierte seine enorme Energie, riss sein Maul auf und schoss einen gigantischen Energiestrahl auf die Decke ab. Diese wurde zerrissen, auf den Boden trommelte riesiges Gestein und es zeigte sich als der Rauch verzogen war ein großes Loch um das das nun vor Hitze rot glühende Gestein geschmolzen war. Amüsiert wiederholte er die Prozedur, um den Gang zu verlängern. Bald würde er wieder an der Oberfläche sein und sein Schicksal würde sich erfüllen!

Wieder aus Leundras Sicht(etwas früher):
Still wanderte Leundra hinter dem kleinen Insekt und den Drachen hinterher. Die ständige Dunkelheit und die engen Gänge beunruhigten sie, als Lichtdrache war sie einfach nicht für solche Umgebungen geschaffen. Das Erdbeben das plötzlich aufkam machte die Sache auch nicht besser.
Entsetzt sah Leundra zu wie der schwarze Magan einen Zauber über das kleine Insekt sprach und der Kleine zu schreien anfing. Sie fuhr schon entsetzt die Krallen aus, egal ob ehemaliger Freund sie konnte nicht zulassen das er dem Kind was antat. Doch kurz bevor sie zu stach erblickte sie den kleinen Menschenjungen, der offensichtlich das Insekt gewesen war. Schnell verschwand das Bild wieder und man sah nur noch das kleine ohnmächtige Insekt.
Verwirrt sah Leundra Grael zu wie er erst den Bauplan des Schiffs zeigte und sich dann vorstellte. Sie wollte noch etwas sagen, doch er verabschiedete sich schnell und ging schnell durch ein Portal. Am liebsten wäre sie ihm gefolgt, da sie zumal Magan retten wollte und aus dieser Höhle verschwinden wollte. Gequält sah sie Luarcis an und drehte sich dann kopfschüttelnd zu der Richtung zurück aus der sie gekommen waren, da der Weg vor ihnen verschüttet war. "Gibt es noch eine Möglichkeit hier raus zu kommen?" Fragte sie das nervöse Insekt. "Äh ich weiß nicht genau, das war der einzige von dem ich auf jeden Fall wusste,"antwortete der Kleine.
Still ging die Gruppe den Weg zurück bis die erste Abzweigung kam, der Junge zuckte mit den Schultern, ihm war es egal welchen Weg sie einschlagen würden. Plötzlich hörte Leundra das Geräusch von am Boden entlang kratzenden Krallen. Kurz darauf sah sie einen unbekannten Drachen auf der Richtung der Bibliothek auf sie zulaufen. Als er sie erreichte musterte ihn Leundra erst einmal kritisch und fragte ihn nach seinem Namen. Zwischen der Vorstellung gab es mit einem Male noch eine Erschütterung, die aber noch stärker zu sein schien als die erste. Entsetzt wich Leundra einigen Felsen aus, doch ihre Größe machte es ihr fast unmöglich weiteren entgehen zu können. Panisch schrie sie auf als ein riesiger Fels genau über ihr sich löste.
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#56 Beitragvon Luarcis » Mi 28 Jun, 2006 17:23

Auch Luarcis folgte dem Insektenjungen durch die Gänge, dabei stets den dunklen Magan aus dem Augenwinkel heraus betrachtend, damit er nichts anstellte. Doch er ging einfach nur grinsend hinter der Gruppe her. Als urplötzlich das Erdbeben einsetzte, sah Luarcis mit Argwohn mit an, wie Magan den Jungen festhielt, doch es war zu spät, um einzugreifen, schon kamen die ersten Brocken herunter und kurze Zeit später war der ganze Gang verschüttet worden. Erleichtert sah Luarcis, dass den anderen nichts passiert war, auch das Insekt war unverletzt, doch dass Magan ihn geschützt hatte, änderte nichts an Luarcis' Meinung über ihn. Sie bestätigte sich, als Dark Magan plötzlich den schwarzen Nebel heraufbeschwor und den Jungen damit einschloss. Er hörte seine Schreie und konnte nun nicht mehr dulden, was Magan tat.
"Nun reicht es! Hör sofort auf damit!", knurrte Luarcis und konzentrierte seine Energie. Seine Aura flammte auf und umgab ihn mit einem strahlenden Licht, während er mit zornig leuchtenden Augen auf den magischen Schild zuging. Gerade, als Luarcis versuchen wollte, ihn mit seiner ganzen Kraft zu durchdringen, löste er sich von selbst auf und gab Magan und das Insekt wieder frei. Schnaubend starrte Luarcis Magan an und einen Moment lang zögerte er, seinen Energielevel wieder herunterzufahren, einen Augenblick dachte er daran, ihn einfach ohne Zurückhaltung anzugreifen, ungeachtet dessen, ob er damit vielleicht seinen Freund töten könnte oder selbst in seinem immer noch geschwächten Zustand daran zu Grunde gehen würde. Doch dann beruhigte Luarcis sich schließlich wieder und blickte auf den Jungen, der nun eine menschliche Gestalt angenommen hatte.
Erst war er verwirrt und erstaunt über diese Verwandlung, aber dann ergab die ganze Sache plötzlich allmählich einen Sinn, das Raumschiff, die verschwundene Crew, die Bibliothek…
"Wie konnte so etwas nur passieren? Welche schreckliche Macht kann das nur angerichtet haben?", fragte er, doch im Grunde kannte er die Antwort schon, er hatte diese Macht doch schließlich schon mehrfach so intensiv gespürt, dass es ihn beinahe umgebracht hätte. Luarcis’ Miene wurde immer ernster, was auch immer in diesen Höhlen auf sie wartete, er stimmte Grael, wie er sich nannte, darin zu, dass es sehr mächtig war und sie vermutlich nicht so einfach gehen lassen würde, jetzt, wo sie so tief in sein verfallenes Reich vorgedrungen waren…
Dann erschuf Grael unvorhergesehen das Portal und wollte darin verschwinden. Luarcis schreckte sofort aus seinen Gedanken hoch, als er sah, wie Grael sie einfach so verlassen wollte.
"Nein! Das kann ich nicht zulassen, ich habe doch gesagt, dass ich dich nicht aus den Augen lassen werde, wer weiß, was du im Schilde führst!", rief er noch, doch es war schon zu spät, Grael war schon mit hämisch grinsendem Gesicht im blau schimmernden Portal verschwunden, das sich sofort auch wieder hinter ihm schloss. Luarcis versuchte noch, ihm in Gedanken zu folgen, doch er verlor schon nach ein paar Sekunden die Spur, Grael war definitiv weg und damit auch sein Freund, von dem er Besitz ergriffen hatte.
Luarcis knurrte laut auf, aus dem ein gewaltiger Schrei wurde, aus Wut darüber, dass er Grael so einfach hatte gehen lassen. Die Höhlenwände erzitternden sogar unter diesem Zornesbrüllen und der Staub rieselte bedrohlich von der Decke.
Doch dann beugte sich Luarcis wieder nach unten und der Schrei verstummte, als er sich damit abfand, dass zu spät war und er einen Moment lang einfach nur starr auf den Boden blickte. Er schaute zu Leundra auf starrte sie nur stumm mit steinernem Blick an, als er knapp darauf nickte, dass sie zurückgehen und nach einem anderen Weg suchen wollten.
Langsam folgte er den Anderen zu der Abzweigung, den anderen Drachen, der plötzlich auf sie zu kam, beachtete er irgendwie gar nicht wirklich, er war zu wütend, um sich größere Gedanken um ihn zu machen. Wütend über sich selbst, dass er es einfach so zugelassen hatte, dass Magan von seiner dunklen Seele vereinnahmt wurde und dass Grael einfach so verschwinden und nun wer weiß was anstellen konnte. Und wütend über dieses verdammte Wesen, das sie alle erst in diese Situation gebracht hatte, sie schon mehrfach beinahe getötet hätte und das anscheinend dem ganzen Planeten seine Lebenskraft geraubt hatte, um stärker als alles andere zu werden. Oh ja, Luarcis war sehr wütend und das erschreckte ihn, denn er war schon sehr lange nicht mehr so wütend gewesen. Er hatte immer gelernt, seine Emotionen zu kontrollieren und auch in extremeren Situationen einen klaren Verstand zu bewahren, aber durch diese ganzen Ereignisse auf diesem gottverlassenen Planeten ist etwas in ihm erwacht, von dem er glaubte, es schon gar nicht mehr zu besitzen.
Dann setzten auf einmal wieder die Erschütterungen ein, diesmal kamen sie merkwürdig periodisch und Luarcis wusste, dass sie sicherlich nicht natürlichen Ursprungs waren. Mit einer davon lösten sich plötzlich die ohnehin schon lockeren Steine an der Decke und fielen genau auf die Drachen herunter. Luarcis erkannte gleich, als der größte von ihnen auf Leundra zustürzte, dass sie ihm nicht mehr ausweichen konnte.
Nun reichte es ihm wirklich, er hasste es, dass dieses schreckliche Wesen, der ominöse "Gott" der Insekten, wie der Junge ihn einmal genannt hatte, ihr Spiel mit ihnen trieb, ein krankes Spiel, dessen einzige Option anscheinend der Tod war. Luarcis’ Augen flammten zornesrot auf und auch seine Aura leuchtete hell, doch diesmal war sie nicht mehr rein und klar, sondern sie hatte schon einige rötliche Schimmer, die sie in einem unheimlichen Glanz erstrahlen ließ. Er streckte seine Klaue in Richtung des Felsbrockens aus und fixierte ihn mit starren Augen an. Luarcis legte leicht den Kopf schief, als er sich auf den Stein konzentrierte und ihn von seinem Fall abbringen wollte. Ein unheimliches Gefühl durchzog mit einem Mal die Luft, als der Fels tatsächlich langsamer wurde und kurz bevor er Leundra direkt traf, zum Stillstand kam. Der Brocken war riesig und konnte so auch der Lichtdrachin gefährlich werden, doch er schwebte über ihrem Kopf, als ob er mit Luft gefüllt war.
Luarcis kniff die Augen zusammen und schloss dann allmählich seine ausgestreckte Klaue zu einer Faust. Es schien ihn ziemlich anzustrengen, obwohl er doch eigentlich nur durch Luft griff, doch es hatte auch auf den Felsen eine Effekt und man hörte das Bersten und Brechen des Steins, als der Brocken durch den Zauber zermalmt wurde und durch unzählige Risse in kleinere Steine zerfiel.
Schließlich riss Luarcis seine Augen weit auf und öffnete auch gleichzeitig seine Klaue wieder ruckartig, woraufhin die einzelnen Felsbrocken durch einen Schock ergriffen in alle Richtungen davonflogen. Ein paar davon rieselten auch noch auf Leundra herunter, doch sie waren nun so klein, dass es ihr nichts mehr ausmachte.
Luarcis stand immer noch mit dem gleichen, leeren Blick da, als er langsam seinen Arm wieder sinken ließ. Auch seine Aura flackerte noch bedrohlich, als er einen kurzen Augenblick lang mit dem Gedanken spielte, einfach seine ganze Energie zusammenzunehmen und damit diese vermaledeite Höhle in Schutt und Asche zu legen, um sich den Weg an die Oberfläche frei zu sprengen. Er war immer noch sehr wütend und er erinnerte sich wage daran, was er gelernt hatte, dass die Wut einen zwar stärker machen konnte, aber auch unvorsichtig, unbedacht und unberechenbar. Für einen winzigen Augeblick starrte er Leundra mit hasserfülltem Blick an, etwas in ihm wollte sie dafür verantwortlich machen, dass sie nun in dieser Situation gelandet waren. Doch dann wandte er sich kopfschüttelnd ab und schloss die Augen, um sich wieder zu beruhigen. Es dauerte einige Sekunden, bis er wieder einen klaren Gedanken fassen konnte und er richtete sich schwer atmend wieder auf.
Nach einem weiteren Moment der Stille, in dem Luarcis Leundras Blicken auszuweichen versuchte, sagte er nur knapp: "Lasst uns weitergehen.", bevor er sich umwandte und in einem der abzweigenden Gänge verschwand…

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#57 Beitragvon Magan » Di 18 Jul, 2006 10:46

Eine dunkle Gestallt bewegte sich im Finsteren Raum herum. Plötzlich flammte ein rotes Licht auf und sie hielt eine rote Irrlichtkugel in der Hand. Diese Gestallt war ein dunkelhäutiger Elf mit landen Silbernen harren und einer Silbernen Musterung unter den Augen. Er schaute sich im Gand um, auf den metallenen Boden und Wänden war Rost zu erkenne, einige hartnäckige Pflanzen waren dennoch bis zu diesem Dunklen Ort gelangt und wuchsen widerstrebend allen Lebens hier. Doch Grael interessierte das nicht er wusste wohin er gehen musste und er lief genau darauf zu, die Irrlichtkugel schwebte neben ihm und in einer Hand hielt er den Kristall den er vorhin den Anderen gezeigt hatte. Bald erreichte er eine große Tür, sie war verschlossen, doch das kümmerte ihn nicht. Seine Augen leuchteten Rot auf und er machte eine Handbewegung, die Tür flog Krachend auf und Grael betrat den Raum. Hier war, wie nicht anders zu erwarten, alles lehr , die Luft war stickig was von eine guten Isolierung dieses Raumes sprach. Nach einige Minuten fand Grael was er gesucht hatte, es war eine kleine Säule auf dessen Oberfläche eine Vertiefung befand. Grael gingenau auf diese Säule zu und steckte den Kristall in die Vertiefung. Nichts geschah, aber auch damit hatte Grael leider gerechnet, es wer ihn lieber gewesen nun nicht so viel Energie darauf zu verwenden, doch es bleib ihn keine Wahl.
Er nahm den Kristall heraus und begann sich zu konzentriere um seine verschlossene Energie zu wecken. Ein schönes Blaues Licht drang durch seinen Körper, so als wehre diese feste Masse gar nicht erst vorhanden, und erleuchtete nur noch mehr den Raum. Dies war Magans Energie, doch sie hielt nicht lange und das Blau wurde zu einem düsteren Rot. Graels Energie war früher auch so gewesen bis er entdeckte das er diese verändern konnte um eine viel stärkere Energie zu erhalten. Die Energie des Hasses. Nun benutzte er diese sehr gerne, aber dieser Magan kannte diese Energieart nicht also musste er seine Eigene nehmen, doch vorher hatte er Magans Energie gebraucht um an seine ranzukommen.
Das rote Licht wurde stärker, nun erkannte man auch das sie von einem Kristall in seinem Körper ausgingen, und ließ grausige Schatten an den Wänden spielen. Rot leuchtende Adern gingen nun von dem Kristall und somit auch von der Lichtquelle aus und breiteten sich in Richtung Hand aus, in der Grael den Kristall festhielt. Sie ließen nur noch mehr dein Eindruck entstehen als sei sein Körper durchsichtig. Und da sie sich nur in eine Richtung ausbreiteten, erschien er Anblick von ihm sehr interessant. Die Adern schienen ein regenbogenfarbenes Licht auszustrahlen das die beleuchtete hälfte seines Körpers ein buntes Feuerartiges aussehen gab. Dann erreichten die Adern den Kristall eine Schwarze Aura breitete sich uns und dann drangen die roten Adern auch in den Kristall ein bis auch dieser eine kleine rote Lichtquelle hatte. Als er Zauber beendet war, verschwand die Lichtquelle in ihm und auch die Adern wurde Schwächer bis er wieder aussah wie früher. Nut noch der Kristall hatte eine Rotte Lichtquelle übrig und auch die rot leuchtenden Adern waren genau zu sehen, auch war er von leichten schwarzen Rauchschwaden umgeben.
Wieder lies Grael den Kristall in die Vertiefung sinken doch diesmal geschah etwas, die roten Adern begangen sich in die Säule auszubreiten und bald im ganzen Raum. Dort wo was kaputt oder beschädigt war entstanden schwarze Rauchsäulen und schienen die Beschädigung zu reparieren. Abgebrochene teile wurden von geisterhaften schwarzen Rauchranken erfasst und an ihren Platz gesetzt. Die Adern hatten sich schon im ganzen Raum verteilt und nun sah dieser schon aus als wäre er durchsichtig. Irgendwo begann eine Maschine zu arbeiten und bald wurde der Raum im weißen Flutlicht erhält. Grael lies seine Irrlichtkugel verschwinden und starte auf den Kristall der ein weißes Licht nach oben schickte. Das weiße Licht wurde bald der Plan des Raumschiffes. Noch andere Kristalle in der Säule begangen zu leuchten und erzeugten Lichttastaturen die geisterhaft in der Luft schwebten. Komische Symbole erschienen unter dem Raumschiffhologramm doch Grael wusste das das System des Schiffes einen Check machte. Bald veränderte sich das Bild etwas. Das Raumschiff war nun beinahe vollkommen rot, viele Teile blinken sogar. Doch darunter erschien wieder ein Schrift, die Grael als ‚Reparatureinheit entdeckt’ herauslesen konnte, auch erschien ein Ladebalken, der wohl eine Schätzung anzeigte wie lande die Reparatur dauern würde Einige bereichte wurden schon Gelb. Grael war hier fertig grinsend löste sich sein Körper in schwarzen Rauch auf.

Der angebliche Gott hatte das alles nicht bemerkt, er wollte einfach diese Drachen loswerden so das er selbst den Kontakt zu seinem Volk aufgab.

[bei dem Käfervolk]
„Können wir den ihm trauen?“, fragte ein Käfer in der Versammlung auf dem Dorfplatz. „Ja es könnte wieder nur ein test von unserem Gott sein“, sagte ein anderer. „Spürt ihr den nicht er ist weg, wirklich weg keiner von uns hat ihn noch in seinen Gedanken, spürt ihr den nicht die Freiheit“, sagte ein dritter. Viele des Käfervolkes hatten noch Angst, doch mehr und mehr fingen an dem Fremden zu glauben. Dieser schwarze Drache mit der silbernen Musterung und er Silbernen Mähne hatte ihnen etwas gesagt womit keiner von ihnen jemals gerechnet hätte.
Sie sollten angeblich frei sein und das ihr Gott bald diesen Planeten vernichten würde. „eure Seelen sind nur zum teil an diesen Planeten gebunden und wenn er untergeht dann tut ihr es auch doch für euch könnte es, wenn es je möglich ist, keine Wiedergeburt geben. Dafür seit ihr viel zu fremd hier. Eure einzige Chance ist das Eiserne Schiff, geht dort hin wenn ihr dort seit werdet ihr wissen was ihr zu tun habt und wie ihr hier weg könnt“, hatte er gesagt. Nun bereitete sich das Käfervolk, nun seit hunderten von Jahren befreit von den Gedanken ihres Gottes, vor zum eisernen Schiff zu gehen, wo sie seit je her eine tiefe Verbindung gespürt haben.
Graels Plan lief wunderbar, alles klappte so wie er es sich erhofft hatte. Nun würde das Käfervolk überleben wenn er Planet unterging. Nun gab es für ihn nur noch eins zu tun. Wieder verschwand er in schwarzen Nebelschwaden.

Grael machte es sich gemütlich und wartete auf die anderen die bald erscheinen würden. Bald würde ein großer Kampf beginnen und sie konnten auf seine Hilfe nicht verzichten egal was sie auch von ihm dachten.
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#58 Beitragvon Leundra » Sa 12 Aug, 2006 20:50

Wieder und wieder schoss der riesige rote Drache seine Energiebälle ab und arbeitete sich so der Planetenoberfläche entgegen. Seine mächtigen Krallen gruben sich in das geschmolzene Gestein, das die Schuppen seiner Klauen aufplatzen ließ und darunter rohes Fleisch freigab. Doch der Wahn, in den sich der selbsternannte Gott gesteigert hatte, erlaubte keinerlei Schmerz mehr und so spürte die riesige Kreatur nicht einmal mehr den Zerfall seines eigenen Körpers, der nun schon seit jahrhunderten in den Tunneln des Insektenvolkes dahinvegetiert war. Am Rande seiner Gedanken konnte er noch die sich aufbäumenden Gefühle seines Volkes wahrnehmen, doch sein Zorn und seine krankhafte Gier nach Macht verdrängten sofort jeden vernünftigen Gedanken, der zu einer Rückkehr hätte bewegen können. Mit enormer Geschwindigkeit näherte er sich nun seinem Ziel und sammelte bereits seine Kräfte um den finalen Schlag zu setzen.

Wieder im Tunnelgewölbe:
Leundra keuchte entsetzt auf, spannte ihre Muskeln an und wartete mit geschlossenen Augen darauf, dass die gigantischen Brocken sie zerquetschten. Doch statt dem Tonnen schweren Geröll rieselten nur ein paar kleine Steinchen auf sie hernieder. Zögerlich öffnete sie ihre Augen und erkannte erfreut das Luarcis, der neben ihr stand den rettenden Zauber gesprochen hatte. Allerdings wurde aus ihrer Freude schnell blankes Entsetzten, als sie Luarcis wutverzerrtes Gesicht sah und die leeren trüben Augen, die sie mürrisch beobachteten. Leundra hatte während ihrem Tunneltripp vieles von ihrem Selbstbewusstsein verloren, doch die Tatsache, dass zwei ihrer besten Freunde nun dunkle Kräfte entwickelten verstörten sie zutiefst. Neben ihr spürte sie den kleinen Drache der vor kurzem zu ihnen gestoßen waren; verängstigt sah er abwechselnd Leundra und Luarcis an. Tarkin, wie er sich vorgestellt hatte, war durch ein mysteriöserweise umgelenktes Portal von seiner Familie getrennt worden und war wohl schon einige Stunden in den Tunneln herumgeirrt, bis er die Anwesenheit von ein paar anderen Drachen wahrgenommen hatte. Leundra lächelte den kleinen kurz an und folgte Luarcis stumm in den nächsten Gang. Sie hatte bereits einen ihrer Freunde aus den Augen verloren, noch einmal würde ihr das gewiss nicht noch einmal geschehen!
Hinter ihr hörte sie wie Reius auf den Rücken des Kleinen flog und versuchte ihn mit ein paar schlechten Witzen wieder aufzumuntern, was jedoch nicht so richtig gelingen wollte. Weiter hinter ihnen ging langsam der Insektenjunge her, der immer noch nicht wusste, was mit ihm geschehen war. Das letzte was er wahrgenommen hatte war ein unglaublicher Schmerz, der durch seinen Körper gezuckt war und er wusste auch was der Ursprung dieser Schmerzen gewesen war, nämlich dieser seltsame schwarze Drache, dem noch nicht einmal die anderen Drachen zu trauen schienen. Jedoch war dieser nach seinem Erwachen verschwunden gewesen und nun wusste der Kleine nicht recht was er tun sollte. Doch nach wenigen Schritten verlangsamte er seine Geschwindigkeit und blieb letztendlich stehen. Er hatte sich entschieden, zu seiner Bücherei konnte er nicht mehr zurück, weil er nicht alleine bleiben wollte und hier bei diesen riesigen unberechenbaren Monstern wollte er nicht bleiben. Er schritt auf die rechte Felswand zu und drückte auf eine im Schatten versteckte schwarze Platte, woraufhin sich ein schmaler und niedriger Gang öffnete und sich sofort wieder schloss. Geschwind huschte er durch die Ritze und lief durch den stockfinsteren Tunnel, seinen Erinnerungen und Instinkten folgend. Einst hatte seine Großmutter ihm eine große Karte des Tunnelsystems gegeben, mit dem eindringlichen Rat sie auswendig zu lernen. Dies hatte sich nun als äußerst nützlich erwiesen, auch wenn die Erinnerung an die Karte wieder die schmerzhaften Erinnerungen an seine geliebte Oma aufschwemmten. Nach einer guten halben Stunde wurde aus dem schwarz um ihn ein dunkles rot und kurz darauf tat sich vor ihm eine weite Höhle auf, die durch den schein von vielen tausend Fackeln erhellt wurde. Der Tunnel hatte knapp unter der bröckelnden Decke der Höhle geendet und Modaku konnte von hier aus die riesige felsige Stadt erblicken, die sein Volk über Jahrhunderte auf dem Stein gehauen hatte. Er sah eine kleine Ansammlung von schwarzen Punkten tief unter ihnen und zwischen ihnen stand ein viel größeres Wesen, das es entsetzt als den schwarzen Drachen identifizierte. Dieser verschwand wenige Augenblicke nach seiner Entdeckung und die Ansammlung schien sich zu vergrößern. Aus vielen Häuser strömten Insektenwesen und sammelten sich auf dem Gebetsplatz, auf dem sie sonst immer ihrem Gott gehuldigt hatten. Vorsichtig lief Modaku die schmalen, grobgehauenen Treppen hinter und beeilte sich schnellst möglich den Platz zu erreichen, da er unbedingt erfahren wollte was geschehen war.
Leundra marschierte gedankenverloren und betrübt hinter Luarcis her und bemerkte erst sehr spät, das dieser anhielt. Sie rempelte ihn von hinten an, murmelte eine kurze Entschuldigung und wunderte sich weshalb er angehalten hatte. Als sie nach vorne sah erkannte sie wieder einen riesigen Raum, der genauso wieder der aussah den sie erst vor wenigen stunden verlassen hatten. Zuerst glaubte sie das sie im Kreis gegangen waren, doch dann erkannte sie, das das Tor auf der anderen Seite war und das riesige, mächtige Tor nun in Bruchteilen auf dem Boden verteilt lag, nur die verbogenen Angeln erinnerten noch daran, dass dort einst eine Tür gestanden war. Dahinter erstreckte sich ein Bild des Schreckens, ein Grossteil der Wände war geschmolzen und glühte noch rot, der Boden schien in Stücke gerissen von riesigen Kingen, die durch den Stein gegangen waren, als wäre es Butter gewesen jedoch konnte man zwischen den riesigen von der Decke gefallenen Brocken etwas metallisches aufblitzen sehen. Sprachlos und mit geöffnetem Maul starrte Leundra hinüber und ihr Atem stockte als sie plötzlich ein schrecklich lautes Geräusch hörte, das von weit über ihnen zu kommen schien und sich in regelmäßigen Abständen wiederholte. Erschrocken wich sie zurück, fiel über ihre Beine und setzte sich unfreiwillig hin. Was zum Teufel konnte das sein???
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#59 Beitragvon Luarcis » So 13 Aug, 2006 21:54

Luarcis ging einfach immer weiter die Gänge entlang, an Abzweigungen machte er nie lange Halt, sonder verschwand meist sogleich wortlos in einem der abzweigenden Gänge. Etwas in ihm drängte ihn dazu, immer weiter zu gehen, etwas, das ganz genau wusste, wo es hin wollte, jedoch einem ihm unbekannten Ziel entgegen. Luarcis ahnte, dass, was immer es auch war, das er am Ende einer dieser Gänge finden würde, nichts gutes sein konnte, er war immer noch wütend und diese Wut lenkte ihn blind durch die dunklen Höhlen und Gänge, bis sie zwangsläufig auf etwas stoßen mussten, das sie sicher aufzuhalten versuchte.
Doch er konnte sich nicht dagegen wehren, zu stark war schon sein Zorn geworden, auf sich selbst und auf das, das für all das hier verantwortlich war. So ging er denn einfach weiter, sich nur selten einmal umschauend, ob seine Begleiter noch hinter ihm waren, er hätte wohl ohnehin nicht auf sie gewartet. Daher machte es ihm auch nichts aus, als irgendwann plötzlich der kleine Insektenjunge verschwunden war, er würde wohl auf sich selbst aufpassen können, oder aber wie schon so viele andere vor ihm irgendwo erbärmlich zu Grunde gehen, das war Luarcis in diesem Moment egal, was ihm auch wieder einmal einen leisen Anflug von Angst vor sich selbst verschaffte, was für Gedanken er plötzlich hatte.
Doch auch das wischte er sogleich wieder weg und folgte immer weiter diesem Drang, bis er schließlich vor einer großen Höhle stehen blieb und sie kritisch musterte. Leundra stieß ihn von hinten an und er lies ein bedrohliches Knurren ertönen, doch er hatte anscheinend sein Ziel erreicht und deswegen hatte er anderes im Kopf, als sich darüber aufzuregen. Er lies seinen Blick durch den Raum schweifen, er erkannte ihn wieder und fluchte innerlich darüber, dass er anscheinend die ganze Zeit, als er seinem inneren Zwang gefolgt war, im Kreis gelaufen war. Doch dann fiel sein Blick auf die zerbrochene Tür und auf das Chaos dahinter. Er fühlte eine unglaubliche Kraft, die von dieser Kammer ausging, eine Kraft, nach der urplötzlich etwas sehr starkes in ihm lechzte, die Kraft, die er schon mehrmals gespürt hatte, die ihn beinahe umgebracht hätte, nur weil er das Leid unzähliger Bewohner und letztlich des ganzen Planeten selbst gespürt hatte, als ihnen fast das ganze Leben ausgesaugt wurde.
Luarcis riss seine Augen auf, als er stumm und mit rasendem Herzen auf die Tür starrte, vor Zorn, vor tiefem Hass und vor … einer unstillbarer Gier.
"Da!...", sagte er nur mit tiefer, fast tonloser Stimme, als er auf das aufgebrochene Tor zeigte und sich dann mit halb verwirrtem und ängstlichen, halb irrem und fanatischem Blick zu den anderen umwandte.
"Da ist es! Das hinter diesem Tor ist für all das hier verantwortlich!", rief er mit keuchender und knurrender Stimme und horchte der lauten Erschütterung, die von einem Punkt weit über ihm kam, bevor er fortfuhr.
"Das hat uns diese ganzen Qualen zuteil werden lassen, uns in die Irre und beinahe in den Tod geführt! Dafür muss es büßen! Es hat so viele Leben ausgelöscht, nur um selbst stärker zu werden! Diese Macht steht ihm nicht zu! Wir müssen sie ihm entreißen und uns selbst einverleiben!" Die letzten Worte sagte Luarcis nicht mehr laut, es war eine innere Stimme, die ihm dies einflößte und mit "uns" meinte sie allein ihn selbst.
Wieder ängstigten ihn seine eigenen Gedanken, doch mit einem hatte er auf jeden Fall recht, sie mussten diese Kreatur, die so viel Leid über sie gebracht hatte und sich nun anscheinend einen Weg an die Planetenoberfläche bahnen wollte, um ihr dunkles Werk zu verrichten, um jeden Preis aufhalten, irgendwie.
"Folgt mir, oder nicht, ich werde auf jeden Fall diesen "Gott" aufhalten, egal wie!", sprach er noch, bevor er sich knurrend umwandte und langsam, aber festen Schrittes auf das zerbrochene Tor zuging, den Blick zur Decke gewandt, darauf wartend, endlich das Wesen zu erblicken, dem er am liebsten selbst auf qualvolle Weise das Leben aussaugen wollte…

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#60 Beitragvon Magan » So 27 Aug, 2006 14:08

Grael lag auf einen Felsen den Schwanz hatte er um seinen Körper gewickelt, doch er wusste das unter dem Gestein das alte Raumschiff lag. Sein plan hatte gut geklappt auch wenn er sich selbst fragte warum er so viel kraft darauf setzte diese Käfer zu retten. Auch ich schein man Barmherzige Tage zu haben, dachte er belustigt und fragte sich ob nicht auch Magans Seele ihn verändert hatte und nicht umgekehrt. Ja so naiv war ich früher auch gewesen, das habe ich schon vollkommen vergessen, sagte sich Grael und blickte ein eine bestimmte Richtung aus er das kommen bestimmter Wesen vermutete. Hinter ihm herrschte hektisches treiben das Grael nicht beachtete, den das Käfervolk vertraute nun seinen Instinkten das sie unwissentlich von ihren Vorfahren geerbt hatten, diese wurden immer von ihren angeblichen Gott ignoriert, doch nun war er Wahnsinnig geworden. Die Macht war einfach zu viel für ein einzelnes lebendes Wessen, egal wie Mächtig es auch war. Endlich bemerkte er Bewegungen im Tunnel und stand langsam auf, sein Schwanz schlängelte nach hinten und erstreckt seinen hals um alles besser erkennen zu können. Die Auren hatten zwar schon ihr kommen verraten doch er würde nichts herausfordern. Als erstes betrat Luarcis den Raum dicht Gefolgt von Leundra, so hatte er es doch erwartet. Doch er bemerkte sofort die Änderung an Luarcis. Interessant das ist wirklich interessant und könnte für mich noch sicherlich nützlich sein, dachte Grael, der sie dunkle Macht von Luarcis spürte. Was du wieder interessant findest, so was ist niemals schön, sagte plötzlich eine weibliche Drachenstimme in ihm. Erstaunt hörte Grael in sich rein: Malin? Das ging aber schnell bei dir. Ist es den wirklich schon soweit?. In seiner Frage klang eine Trauer mit die Malin schon lange nicht von Grael gehört hatte, dies erstaunte sie doch sehr, hatte sie doch angenommen das sein Herz nun kalt wie Eis war, doch es schien sich doch noch etwas zu ruhen. Du weißt es muss sein und wir dürfen uns nicht willentlich einmischen. Auch du nicht Grael, oder willst du das er nie sein Schicksal findet. Ich habe Magan vorbereitet, mehr kann ich nicht tun und nun ist es an der Zeit ihn wieder die Kontrolle zu geben, sagte Malin ernst und nun befand sich Graels Geist wieder auf der Seelenebene und stand Zwei Drachen gegenüber, einer von ihnen war eindeutig Magan. Die Seelenebene hatte sich eindeutig verändert, nichts schien hier mehr düster und alles war in Bewegung geraten und viele Farben und Bilder flogen an ihm vorbei Magan wirkte nun fest entschlossen, er hatte eine innere Kraft gefunden und hatte die Geheimnise verarbeitet, die ihn auf einmal enthüllt wurden und ihn schon beinahe zu überwältigen schienen. Dabei weißt du noch nicht mal alles, dachte sich Grael.
„Diese ganzen Geschehnisse, es ist wie damals bei dir, erinnerst du dich Grael?“, fragte in Malin.
Grael lächelte, ja er lächelte wirklich und nickte leicht: „Ja es ist beinahe so wie bei mir auch wenn mit einem kleinen unterschied, ich wurde damals von keiner anderen Seele besetzt. Aber du musst es tun Magan ich kann nicht deine ganzen Angelegenheiten für dich regeln, aber keine sorge wenn was ist ich kann immer einspringen“.
Magan schnaubte leise und kleine Lichtfunken stiegen dabei auf. „Ich brauch doch nicht deine Hilfe, ich schaff das schon“, sagte er und fügte leise hinzu, „aber danke für das Angebot vielleicht ja doch“.
Grael lächelte. Magan war ja so naiv und verstand doch noch nicht alles war ihm gesagt wurde, doch so war es am besten die Jugend hatte halt auch seine Vorzüge, die jeder für sich selber genießen musste. Grael war doch sehr erstaunt über sein eigenes verhalten .Magans schien doch mehr Einfluss auf ihn zu haben als ihn bewusst war, oder vielleicht lag es auch noch an Malin. Er hatte sie doch schon lange nicht mehr gesehen und irgendwie freute er sich über das wieder sehen, ein lange vermisstes Gefühl wie er feststellen musste. Nach einer kurzen Unterredung machte sich Magan auf den weg wieder seinen Körper zu besetzten, doch Grael hielt ihn kurz auf und sagte zu ihm: „Du solltest doch lieber nicht mit Irgendwen über das reden was du hier gehört hast“. Dies sagte er mit sehr viel ernst in der stimme. Magan schaute Grael in die Augen und ihre Blicke trafen sich für ein paar Sekunden, dann sagte Magan: „Ich weiß ich hatte es auch nie vor, außerdem würde mir das sowieso niemand glauben und es würde nur alle unnötig verängstigen“. Dann setzte sich Magan wieder in Bewegung und Grael ging zu Malin zurück.
„Er ist schon sehr klug und erwachsen für sein alter“, sagte Grael und war wirklich stolz auf diesen Drachen.
„Ja ich weiß er ähnelt dir sehr, du warst früher genau so und vor allem du warst gutmütig“, sagte sie mit einem lächeln.
„Die Zeiten ändern sich Malin das weißt du genau und ich will ihn immer noch haben, diesmal mache ich alles richtig“, sagte Grael und seine Augen verfinsterten sich wieder.
Malin seufzte, für einen kurzen Moment hatte sie den alten Drachen, so wie er früher war wieder gesehen, doch nun war es so wie immer, versessen auf Macht. „Es ist sehr schade“, sagte Malin, „das du nicht einsehen kannst was dir für eine Chance gegeben wurde, du könntest alles wieder gut machen Grael“. Sie schaute ihn in die Augen doch sie sah wieder leere wie schon seit langem.
„Nein, ich kann nichts gut machen, ich will Macht das ist alles. Nur weiß ich das er es diesmal allein regeln muss und ich ihn Helfen werde wenn er es braucht. Aber ich werde schon einen Weg finden meinen Willen durchzusetzen“, sagte Grael. Dann trat eine lange Stille zwischen den beiden ein.

Magan öffnete die Augen, endlich hatte er seinen Körper wieder. Er betrachtete seinen Körper im Moment erschien er ihm durchsichtig weil rot leuchtende Adern seinen Körper durchzogen, doch nun kamen dazu noch blau leuchtende Adern, aber die Blauen existierten neben den roten Adern und Magan verstand das es für ihn nun kein gut und böse mehr gab, er konnte von nun an beide Kräfte seines Körpers steuern. Schnell sah er Luarcis und Leundra, auch sie hatten ihn schon längst gesehen da das leuchten kaum zu übersehen war und er flog zu ihnen hin. Vor Grael wusste er von Luarcis „Veränderung“, doch im Moment konnte er wohl nichts dagegen tun er würde ihn wohl mehr aufregen wenn er nun etwas sagen würde und das würde genau zu Gegenteil führen. Als er vor seinen Freunden landete, war er immer noch schwarz, was wohl ihre misstrauischen Blicke erklärte. Doch gleich darauf begann er sich zu verwandeln. Sein schwarz verstand, doch er wurde auch nicht richtig silbern. Es war nun eher ein Silbergraue Farbe die sein Fell nun hatte, dunkler als seine alte Fellfarbe, doch Magan fand diese schöner. Es passte zu ihn da er nun weder gut noch böse war. Doch seine Musterung war noch da und sie war immer noch Schwarz. Die Adern verschwanden nun und es wurde wieder dunkler. Magan sah Leundra und Luarcis mit seinen roten Augen an. Er merkte ihre verdutzten Blicke. „Das ist eine lange Geschichte und ich glaub wir haben keine Zeit dafür. Ich bin wieder ich selbst, das müsst ihr mir wohl einfach glauben, ich bi jedenfalls froh euch wieder zu sehen . Wir sollten aber lieber diesen Drachen aufhalten bevor er diese Welt und damit uns zerstört“, sagte Magan. Nun wartete er darauf was sie wohl machen würde, er hoffte nur das sie ihn trauen würden.
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