Die Chroniken von Zyrconn Gilde 2 (nichtmagisches RPG)

Hier werden die Abenteuer erlebt und geschrieben. Dies ist OT-freie Zone.
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#46 Beitragvon Temeraire » Mi 11 Mär, 2009 19:47

Seovir hob abrupt den Kopf und schlug diesen doch wirklich wieder an der niedrigen Decke an. ,,A- aber willst du nicht.. ich mein.. ". Verdattert starrte sie ins dunkle Wasser. Es war Sinnlos, so lange sie auch ins Wasser starren würde, sie würde immer noch nichts sehn. Seufzend setzte sie sich vors Wasser. Was der andere Drache sagte, hatte sie etwas verstöhrt. Hatte Sie wirklich noch vor gehabt den gefiederten zu fressen?? Insgeheim fragte sich Sevor ob sie nun die 2 auf der Speisekarte stand. Dieser Drache war ans kämpfen angepasst. Starke Muskeln, guter Körperbau. Immerhin sassen sie zu 2 in dieser Höhle fest und es gab nichts zu fressen.... Seovirs Stärken währe das Fliegen, aber in einer Höhle wurde das sehr erschwert.. leichte Panik überkam sie. jetzt blos nicht aufregen... nur einen Weg nach draussen finden und gut ist es Versuchte sie sich zu beruhigen.
Seovir versuchte verzweifelt einen Wind aus zu machen, ein Hauch ein winziges kleines bisschen, aber da war nichts.. Sie blickte über die Schulter zurück um den anderen Drachen aus zu machen. Das Licht liess mehr als zu wünschen übrig. Jeder Fels hier konnte der Drache sein.. und anscheinend war sie die einzige die nicht besonders gut sah. Noch ein Vorteil für den Angreifer. An Schlaf konnte sie auf jeden fall nicht denken. Erneut sah die zur Decke hoch. Es könnte fatal sein, wenn die Decke tatsächlich einbrach.. oder es gab ihr die Freiheit.
Sie stand langsam auf. Ging ein bisschen am Fluss entlang in ehrfürchtigem Abstand und kroch das letzte stück vorsichtig in einen Engpass... Wind... da war tatsächlich Wind? Sie hob die Nase. Aber da passte sie nie durch. Sie müsste Steine zur Seite räumen und das würde Lärm machen.. und Lärm weckten den schlafenden anderen Drachen. Sue grummelte und kroch vorsichtig wider zurück. Wenn es zu einem Angriff kam, würde sie sich einfach an der Decke fest krallen und die Löcher so aufreissen, das möglicherweise die Decke einstürzte. So war ihre überlebenschanche grösser als bei einem Angriff in diesen dunklen Höhlen. Seovir rollte sich zusammen und gestattete sich ein bisschen Schlaf.. immerhin gab es vielleicht doch noch eine Möglichkeit. Still musste sie ans kalte Wasser denken.. der arme Gefiederte.
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#47 Beitragvon Tilondrion » Fr 13 Mär, 2009 12:22

Mit voller Kraft schlug der Wyvern seine Krallen in sein Opfer. Das Tier schrie auf vor Schmerz und brach unter der Last des Drachen zusammen. Nur einen Augenblick später biss ihm der Drache mit tödlicher Genauigkeit in den Hals. Ein paar Sekunden zuckte das Tier noch, aber tot war es unmittelbar nach dem Biss gewesen.
Es fühlte sich gut an eine Beute geschlagen zu haben. Tezro zog seine blutigen Krallen aus dem Tier und betrachtete sein Opfer genauer. Von diesen Tieren hatte er schon gefressen. Sie schmeckten nicht speziell gut, aber da er Hunger hatte war es trotzdem ein Festmahl. Vor Vorfreude lief ihm das Wasser im Maul zusammen.
Mit Klauen und Zähnen riss er das Tier auseinander und begann sich daran zu laben. Frisches Fleisch war etwas das er besonders mochte. Tezro konnte sich auch fleischlos ernähren, aber dies machte er nur wenn er nichts anderes mehr fand. Ausserdem fühlte er sich dann immer schwächer als wenn er Fleisch gefressen hatte.
Er hat noch nicht lange mit fressen begonnen als er ein Geräusch bei der Felswand nicht weit vom Wasserfall entfernt hörte. Sofort war er in Alarmbereitschaft. Er mochte die Geräusche in der Nacht nicht. Er hatte früher immer gut behütet in einer Höhle geschlafen. Auch wenn er gross und gefährlich war, war er dennoch nicht unbesiegbar. Er blickte in die Richtung aus der das Geräusch gekommen war und suchte optisch den unmittelbaren Umkreis ab. Aber er sah nichts. Seine Augen waren nicht optimal auf die Nacht ausgerichtet. Er wünschte sich er könnte mehr sehen.
Vielleicht hatte ein Raubtier den Schrei des verendenen Tieres gehört oder das Blut gerochen? Wenn es ein Rudeltier war wäre es schwer für den Gelben seine Beute zu verteidigen.
Vorsichtig bewegte sich der Drache in die Richtung aus der er das Geräusch gehört hatte. Er wollte sich aber nicht so weit von seinem Fressen entfernen. Noch einmal suchte er die Felswand nach einem Lebewesen ab. Aber es nützte nichts. Es war inzwischen zu dunkel. Unsicher blieb er stehen und dachte nach. Was bist du so unsicher? fragte er sich selbst. Immerhin bist du ein Wyvern und stehst in der Nahrungskette weit oben. Diese Gedanken beruhigten ihn und machten ihn sogar noch etwas mutiger.
Er holte tief Luft und brüllte in Richtung der Felswand. Dies würde einen potentiellen Angreifer hoffentlich abschrecken. Der Schall wurde von dem Felsen zurückgeworfen und verbreitete sich in alle Richtungen. Ausserdem war er durch den Felsen irgendwie verstärkt worden so dass es nun noch gefährlicher klang. Tezro war stolz auf sein Brüllen, so laut hatte er vorher noch nie gebrüllt. Zufrieden leckte er mit der Zunge um seine Schnauze herum und ging beruhigt zu seinem Fressen zurück und frass vorsichtig und die Gegend im Auge behaltend daran weiter.
Er wäre bereit wenn sich etwas unerwünschtes nähern würde. Dieses Tier könnte sich dann auf etwas gefasst machen. Mit einem Drachen sollte man sich eben nicht anlegen. Auch wenn dieser ein Wyvern war und somit zwei Glieder weniger hatte.
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#48 Beitragvon Selianth » Do 26 Mär, 2009 20:11

Nach einer Weile wurde Araelun durch ein leichtes Magenknurren geweckt. Noch etwas schläfrig blickte sie sich um. "Ach ja wir sitzen ja immer noch in dieser Höhle fest" dachte sie als sie wacher wurde und sich wieder erinnerte was passiert war. Wieder knurrte ihr Magen als ihr Blick plötzlich auf den schlafenden blauen Drachen der mit ihr gefangen war fiel. Das Wasser lief ihr im Mund zusammen, als sie an die leichte Beute dachte. Araelun versuchte lautlos aufzustehen und sich anzuschleichen....
...doch plötzlich tauchte neben ihr ein anderes Tier auf. Es hatte Fell und war nicht besonders groß, würde aber für ein Frühstück reichen. Das Tier stand reglos da und blickte sie an als es plötzlich zu laufen begann. Araelun rannte reflexartig hinterher...es konnte ihr ja nicht entkommen in der Höhle. Die Jagd ging durch einen Gang der leicht nach oben ging. Araelun dachte in diesem Moment nicht daran wohin er wohl führen würde und warum sie den Gang nicht schon vorher gefunden hatten. Während sie noch immer dem Tier hinterherlief merkte sie dass sie nicht mehr lange so laufen konnte, immerhin ging es ständig bergauf und ihre alte Verletzung am Bein machte sich bemerkbar. Kurz bevor der Gang endete warf sie sich nach vorne und schnappte nach dem Tier, ihre Zähne gruben sich durch das Fell in das Fleisch und das Blut lief ihr über die Zunge. Es war sofort tot und Araelun begann zu fressen, und bemerkte dabei nicht dass sie auf einem Feslvorsprung im freien stand und die Sonne gerade aufging.
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#49 Beitragvon Ragnorena » So 05 Apr, 2009 11:58

Der Lärm war ohrenbetäubend. Mit zusammengebissenen Zähnen kauerte sich Jokareth gegen den Felsen. Als auch das Echo des Brüllens abklang, erhob sich der Gefiederte langsam. Er wusste nun, wer da unten am Wasserfall sass und mistrauisch in seine Richtung spähte.
Er hatte den gelben Wyvern zwar noch nicht oft sprechen gehört, doch er hatte eine markante Stimme, welche Jokareth in seinem Brüllen wiedererkannt hatte. Ausserdem passten Grösse und Form, daher konnte es sich nur um Tezro handeln. Doch sollte er ihn nun einfach so ansprechen? Der Wyvern schien nicht gut sehen zu können, sollte er sich also trotzdem täuschen, hätte er noch eine Chance, im Wald zu entkommen... Jokareth entschied sich, es mal drauf ankommen zu lassen.
"Du warst auch schon mal freundlicher. Ich dachte, dieser seltsame Sturm hätte dich erwischt..." Er hielt kurz inne.
"Aber du scheinst nochmals Glück gehabt zu haben, so wie wir. Die anderen beiden sind irgendwo in einer Höhle, auf der anderen Seite des Berges..."
Gespannt wartete er auf eine Reaktion des Wyverns...
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#50 Beitragvon Temeraire » So 12 Apr, 2009 17:45

Ein entferntes Erzittern der Felsen weckte Seovir auf. Sie hob verwirrt den Kopf und lauschte. Entweder war das eben ein Steinschlag oder... etwas anderes. Sie blinzelte und versuchte den anderen Drachen aus zu machen, erkannte aber mit leichter Beunruhigung das dieser weg war. Sie erhob sich vorsichtig und lauschte in alle Richtungen. Sie war definitiv allein. Seovir streckte sich und blickte erneut zu den Löchern. Nunja.. entweder, oder.. dachte sie und trat zu einem der grössten Löcher hin und bröckelte vorsichtig den Rand weg. Konzentriert beobachtete sie genau was passierte wenn sie einen Stein löste der mit einem leisen Klack zu Boden viel.
Dann gings ganz schnell. Risse bildeten sich, es gab laute Knackgeräusche und Seovir rettete sich sofort hinter einen Felsen. Ihr Schwanzende wurde leider von einem grossen Stein eingequetscht, aber das war das kleinste Problem. Mit einem Satz sprang sie gerade noch in Sicherheit und schleifte ihren verletzten Schwanz hinter sich her und duckte sich. Staub stob in alle Richtungen und der Lärm war Ohrenbetäubend. Seovir duckte sich so fest auf den Boden wie sie konnte, schloss die Augen und versteckte den Kopf schützend unter ihren Flügeln. Als der Lärm nachgelassen hatte, hob Seovir langsam den Kopf und blinzelte in der Hoffnung etwas zu erkennen. Ein Sonnenstrahl bahnte sich seinen Weg durch den Staub und Sevor folgte diesem Lichtschimmer sofort nach draussen.
Ungeschickt kletterte sie über das Geröll an die frische Luft. Angekommen auf einer Felsplattform schlug sie kurz mit ihren Flügen, atmete tief ein und lies sich kurz von der aufgehenden Sonne bestrahlen. ,,Himmel tut das gut", seufzte sie und streckte sich erleichtert. Da viel ihr eine Bewegung ins Auge.. Da war der andere Drache, mit dem sie zuvor in der Höhle fest gesessen hatte. Sie duckte sich sofort und beobachtete sie. Lange sass sie so da, und wusste nicht genau, wie sie nun handeln sollte. Schliesslich stiess Seovir sich vom Fels ab und glitt dahin. Sollte man Sie sehn, in der Luft war sie ein ausgezeichneter Flieger. Sie drehte eine Runde und warf einen Schatten auf den Boden. dann bemerkte sie noch was anderes. Zuerst dachte sie es währe ein heller verfärbter Stein.. bis sich dieser Bewegte. Oha, Der Wyvern lebt ja noch Sie senkte den Flug und flog einmal über sie hinweg um ihre Aufmerksamkeit auf sich zu lenken...
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#51 Beitragvon Tilondrion » Fr 17 Apr, 2009 10:35

Obwohl der Gelbe angespannt war und darauf gefasst, dass jemand in der Nähe sein könnte, zuckte er doch leicht zusammen als er eine Stimme vernahm die ihn ansprach.
Vorsichtig spähte er in die Richtung aus welcher die Stimme zu kommen schien. Leider erkannte er nur die Konturen von einem kleineren Wesen. Zuerst war er erleichtert und dann bemerkte er dass er diese Stimme schon einmal gehört hatte. Ausserdem schien das Wesen ihn auch zu kennen so wie es mit ihm sprach.
"Du bist einer von den Drachen die damals in dieser Ruine waren?" fragte er unsicher. "Komm näher damit ich dich besser sehen kann. Ich rede nicht gerne mit Wesen die ich nicht sehe."
Tezro fragte sich ob er den anderen noch vertrauen konnte. Schliesslich hatten sie ihm auch nicht geholfen als er Hilfe brauchte. Sie waren einfach weggerannt. Ausserdem fiel ihm gerade ein dass er diesen Drachen damals vor dem anderen gerettet hatte.
Wie es schien hatte es dieser geschafft nicht gefressen zu werden obwohl er mit dem anderen zusammen unterwegs war. Eine beachtliche Leistung musste der Wyvern anerkennen. Trotzdem war er ein bisschen verärgert, weil er sich hatte alleine durchschlagen müssen während des Sturms und die anderen hatten immerhin Gesellschaft gehabt.
Der Drache erwähnte dass die anderen in einer Höhle festsitzen würden auf der anderen Seite des Berges. Die interessierten den Gelben aber nicht. Sollen sie sich doch selbst helfen. Er hatte sich auch selber helfen müssen.
"Soso, die anderen sind also in einer Höhle. Du hast dich aber einfach aus dem Staub gemacht hm? Wie nett," bemerkte er kühl und sarkastisch.
Langsam machte er sich wieder daran seine Mahlzeit zu beenden.
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#52 Beitragvon Selianth » Do 07 Mai, 2009 23:05

Araelun blickte von ihrem Felsvorsprung nach unten und merkte plötzlich dass sie im Freien stand. Sie überlegte kurz ob sie zurückgehen sollte und dem anderen Drachen bescheit zu sagen, als er plötzlich über ihr vorbeiflog. Vielleicht war er doch nicht so schwach wie sie anfangs gedacht hatte. Araelun nahm etwas Anlauf und stieß sich von dem Felsvorsprung ab. Gerade als sie sich entschied wieder heim zu fliegen erblickte sie den gelben Wyvern wieder und war überrascht ihn zu sehen, sie hätte nicht gedacht dass er den Sturm überleben würde. Flieg heim und kümmer dich um dein Revier sagte ihr eine instinktive Stimme, obwohl eine andere Seite von ihr es brennend interessierte wie der Wyvern dem Sturm entkommen konnte. Araelun kreisete noch eine kurze Zeit über der Stelle und landete dann in der Nähe eines Flusses und beobachtete den Wyvern
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#53 Beitragvon Ragnorena » Sa 09 Mai, 2009 10:02

"Ja, ich war ebenfalls bei den Ruinen..."
Jokareth trat aus dem Schatten ins Mondlicht, sodass der Wyvern ihn besser sehen konnte. Ganz hinunter traute er sich jedoch nicht. Er legte den Kopf auf die Seite und betrachtete den Wyvern, der sich inzwischen wieder seinem Mahl zugewandt hatte.
"Es ist ja nicht so, als ob ich mich wirklich freiwillig aus dem Staub gemacht hätte..."
Wieviel sollte er dem Wyvern erzählen? Seine Verletzung sollte er lieber nicht erwähnen, aber seine Flugunfähigkeit würde er nicht lange verbergen können, ebensowenig wie die Schürfwunden. Sobald der Tag anbrach, würde der Wyvern wieder besser sehen können. Jokareth entschied sich, so nahe wie möglich an der Wahrheit zu bleiben.
"In der Höhle gibt es sowas wie einen See. Das Wasser, das hier neben uns aus dem Berg fliesst, kommt von diesem See. Ich wollte den Abfluss genauer inspizieren und bin hineingefallen... Ich weiss nicht, ob den anderen meine Abwesenheit bereits aufgefallen ist, es dürfte ihnen aber eher egal sein...
Jedenfalls gibt es keinen anderen Ausgang, so wie ich das gesehen habe... nur ein paar Löcher in der Decke, wenn sie erneut auf die Idee kommen, sich dort einen grösseren Ausgang zu schaffen, fällt ihnen vermutlich der halbe Berg auf den Kopf..."

Er beobachtete den Wyvern weiter. Von dem Beutetier waren bald nur noch abgenagte Knochen übrig. Der Gelbe schien einen furchbaren Hunger zu haben... Jokareth war es sich, als Wüstenbewohner, zwar gewöhnt, gewöhnlich Hunger zu leiden und mit wenig auskommen zu müssen, doch nahm er natürlich jede Gelegenheit war, Nahrung aufzunehmen. Von seiner letzten Mahlzeit würde er noch ein paar Tage zehren können, wenn es sein musste, doch der Kadaver unter ihm hatte etwas Verlockendes an sich... vielleicht legte sich der Wyvern bald einmal schlafen, und er würde es riskieren können, ein paar verbleibende Reste abzubekommen...
"Ach!" verärgert über sich selbst schüttelte Jokareth sein Nackengefieder. Er würde nicht wegen ein paar abgenagten Knochen riskieren, von Tezro zerrissen zu werden, nur weil er sich heimlich über seine Beute hermachte... So weit war er noch lange nicht!
Er würde diese Nacht auch kein Auge mehr zutun und seine Aufmerksamkeit ganz auf Tezro richten. Mit seinem verletzten Flügel konnte er zwar nicht schnell fliehen, aber dem Wyvern eine Ladung seines Gifts in die Augen spucken. Dies würde ihm dann die nötige Zeit verschaffen, zu verschwinden... Aber plötzlich ging ihm ein Licht auf. Was, wenn er Tezro verfehlte? Es wäre dann ein leichtes für den Wyvern, ihn von der Felswand zu pflücken. Hier oben hatte er einen schlechten Standpunkt. Also kletterte er auf allen Vieren hinunter, seine Daumenkrallen an den Flügeln als Kletterhilfe nutzend. Unten angekommen setzte er sich in sicherer Entfernung hin und wartete. Sein Flügel schmerzte, weswegen er ihn eng an den Körper zog...
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#54 Beitragvon Temeraire » So 24 Mai, 2009 22:40

Seovir erkannte nach einigen Runden das sie sich anders bemerkbar machen musste. Kurz war sie unschlüssig wie sie sich weiter verhalten sollte. Der Wyvern war gross und am Boden im Vorteil. Sie erkannte nach längerem Überlegen plötzlich das da noch eine Gestalt war. Etwas Kleineres und mit einer leichten Drehung um bessere Sicht zu gewinnen, erkannte sie den gefiederten Drachen. Eine Erleichterung schoss ihr durch den Körper das sie kurz verwirrte ehe sie mit einem leichten knurren den Kopf zurück warf um ihr schmerzendes Schwanzende in Augenschein zu nehmen.
Dann sah sie noch etwas anderes, einen anderen Drachen nicht weit neben ihr im Flug. Mit noch grösserer Verwunderung wurde ihr klar, das dies der andere Drache in der Höhle war. Wo kommt der den her? Fragte sie sich, und segelte in einen Aufwind. Hin und her gerissen wusste Seovir nicht, ob sie alles auf einen Versuch ankommen lassen sollte. Schliesslich senkte sie den linken Flügel ganz, liess sich seitlich fallen und trudelte in engen Spiralen auf den Boden direkt vor die Felswand. Wenn es zu einem Angriff kommen würde hätte sie die Wand im Rücken und das währe ein kleiner Vorteil. Hoffte sie zumindest. Mit ausgestreckten Krallen landete sie auf einem Fesen und klammerte sich sofort dran fest als sie drohte ab zu rutschen. Dann richtete Seovir ihren Blick sofort auf den Wyvern. ,,Sorry wenn ich euch erschreckt hab...", sagte sie knapp und kletterte sofort etwas höher, breitete ihre Flügel aus um das Gleichgewicht zu bewahren und setzte sich oben auf die Spitze des Felses. So war sie stehts Abflugbereit und hatte einen geeigneten Überblick um sich herum. Dabei hielt sie ihren Schwanz im Schatten. ,,Ihr scheint ja wohlauf zu sein was?". Und legte ihren Kopf etwas zur Seite und musterte die Wyvern eingehend. Er schien völlig gesund zu sein... das Blut um seine Schnauze liess ihn erschreckend bedrohlich wirken. Seovir versuchte sich völlig gefast und ruhig zu geben obwohl sie unglaublich grossen Hunger hatte. Der Fisch war doch schon etwas her und.. das sie sich gleich so bewegen, anstrengen und strapazieren musste war nicht geplant gewesen. Dann richtete sie ihren Blick wieder nach Oben und suchte den fliegenden Drachen, doch da war nichts mehr....
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#55 Beitragvon Tilondrion » Mo 15 Jun, 2009 17:43

Nachdem Tezros Hunger gestillt war, fühlte er sich auch auf einmal ziemlich schläfrig. Der kleine Drache sass in einiger Entfernung und beobachtete ihn argwöhnisch. Tezro fragte sich kurz warum er nicht nächer kam, schliesslich hatte er ihm früher mal geholfen. Wenn der Gelbe den gefiederten hätte fressen wollen, hätte er das schon früher getan. Nach dem Fressen war Tezro jedoch zu müde um sich zuviele Gedanken zu machen. Er ging ein Stück von den fast vollständig abgenagten Knochen weg. Kurzentschlossen legte er sich hin und bettete seinen Kopf auf seine Vorderbeine und ringelte seinen Schwanz um seinen Körper. Wenige Momente später war er eingeschlafen, jedoch war ein Teil von Ihm immer aufmerksam um ihn vor allfälligen Gefahren zu warnen.

Der Morgen graute heran als der Wyvern aufwachte. Der andere Drache hatte sich, wie es schien, nicht von der Stelle bewegt. Die Reste von Tezros Malzeit waren jedoch weg. Darüber war der Gelbe nun doch ziemlich erstaunt. Da musste es jemand wirklich im Griff haben, was anschleichen und Beute stehlen betraf. Da er sich jedoch immer noch gut gesättigt fühlte war es ihm egal.
"Warum bist du noch hier?" fragte er den kleinen Drachen.
Dieser schien zu überlegen. Bevor der Gelbe jedoch eine Antwort bekam, liess ihn ein Schatten zum Himmel hinaufschauen. Da war zuerst einer und dann zwei Drachen.
Das werden wohl die anderen beiden sein. Nun muss ich auf der Hut sein. Mit dem einen habe ich schon kurz gekämpft und auch wenn er mir damals unterlegen war werde ich ihn nicht unterschätzen.
Angespannt beobachtete Tezro wie der schwarze Drache in der Nähe des Flusses landete. Für Tezros Geschmack wagte er sich ganz schön nah ran. Schliesslich waren sie keine Freunde. Der Schwarze schien jedoch nicht auf einen Angriff aus zu sein. In seinen Augen las der Gelbe Neugier und etwas Verschlagenheit. Trotzdem musst sich Tezro eingestehen dass er nicht unerfreut war dass er nun Gesellschaft hatte. Alleine zu sein war schlimmer als von anderen Drachen flankiert zu sein. Ausserdem rechnete er sich im Kampfesfall immer noch gute Chancen aus. Schliesslich konnte er auch schnell fliehen wenn es sein musste.
Inzwischen war auch der dritte Drache gelandet und Tezro fand es nun nicht mehr so toll von drei Seiten beobachtet zu werden. Immerhin sagte der nun was. Das Eis war so immerhin mal gebrochen. Deshalb dehnte der Gelbe nun seine vorhin gestellte Frage auf alle aus. "Was wollt ihr hier?" fragte er, und bemühte sich dass seine Stimme kräftig, locker, freundschaftlich, leicht drohend und gleichzeitig fragend klang. Natürlich schaffte er es nicht. Deshalb klang die Stimme eher etwas erstaunt.
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#56 Beitragvon Ragnorena » Di 25 Aug, 2009 13:07

Jokareth wollte gerade auf Tezros Frage antworten, als eine wohlbekannte schwarze Gestalt in ihrer Nähe landete. Unweigerlich sprang der Gefiederte ein paar Sätze weiter weg, denn Araeluns eher aggressive Art hatte er noch gut im Gedächtnis. Dann bemerkte er, dass auch Seovir da war. Die blaue Drachin hockte etwas weiter oben auf einem Felsvorsprung.
"Ihr habt wohl einen etwas angenehmeren Weg aus der Höhle gefunden als ich." sagte Jokareth zu ihr und nickte in Richtung des Wasserfalls.
"Wäre allerdings interessant, mal abzuklären, wie es nun mit unserer seltsamen Truppe weitergeht..."
Jokareth hatte ihre "Zusammengehörigkeit" eher als unausweichlich notwendig empfunden. Sie waren gemeinsam vor diesem seltsamen Sturm geflohen und dann waren sie in dieser Höhle eingesperrt gewesen. Jetzt da er wieder an der frischen Luft war und keine unmittelbare Gefahr drohte (zumindest keine unnatürliche) wollte er eigentlich am liebsten wieder seines Weges ziehen, auch wenn er zugegebenermassen keine Ahnung hatte, wo dieser hinführen sollte... Aber eins nach dem anderen.
Erwartungsvoll sah Jokareth die anderen Drachen an.
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#57 Beitragvon Selianth » Sa 29 Aug, 2009 22:55

Als Araelun neben dem Wyvern landete sah sie auch den kleinen Gefiederten Drachen wieder. Sie war sehr erstaunt dass dieser Winzling den großen Wasserfall überlebt hatte. "Wie habt ihr das denn überlebt?" sagte sie etwas überheblich in Richtung des Wyvern und des gefiederten.
"Naja wie dem auch sei, ich mach mich jetzt mal auf den Heimweg"
Kurz bevor sie zum Flug abheben wollter erblickte sie etwas schimmerndes zwischen den Bäumen hinter dem Wyvern. Araelun starrte in diese Richtung, konnte aber nichts genaueres erkennen. Was solls, flieg heim sagete ihre Innere Stimme. Doch irgendwie konnte sie diesem Schimmern nicht widerstehen. Sie hob ab und landete direkt neben den Bäumen wo sie etwas entdeckt hatte, noch konnte sie nicht erkennen was es war doch als sie näher heranging erkannte sie die Umrisse eines weißen Pferdeähnlichen Geschöpfes. Auf der Stirn hatte es ein langes gewundenes Horn welches dieses seltsame und gleichzeitig wunderschöne Schimmern verursachte. Am Hinterkopf des Tieres befanden sich noch weitere nach hinten gedrehte Hörner. Als Araelun langsam näher kam erkannte sie dass das Tier scheinbar reglos am Boden lag, auf dem Rücken hatte es große Federschwingen die jetzt leblos herunter hingen. Überall um es herum lagen lose Federn.
Araelun stand jetzt direkt davor und erkannte jetzt auch den Grund warum das Tier so leblos da lag. Der makellos weiße Körper war mit einem dicken Holzpfahl durchbohrt worden....
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#58 Beitragvon Temeraire » Di 15 Sep, 2009 22:39

Seovir gähnte kurz herzhaft. Die Müdigkeit schlich sich in ihre Muskeln und gaben ihr eindeutig zu versteh, das sie müde war. Viel Schlaf hatte sie nicht gehabt in den letzten Stunden.
Sie blickte auf den Wyvern und den Gefiederten, zuckte dann zusammen als plötzlich auch der Schwarze landete. ach sieh an... dich gibts ja auch noch. dachte sie und streckte kurz ihre Flügel.
Schliesslich überhörte sie den kurzen Wortwechsel der sich zu Fusse ihres Hochsitzes abspielte und blinzelte hinunter. Sie musste sich beschäftigen sonst könnte ihre Unachtsamkeit grosse Folgen haben.
Erstaunt blickte sie dem schwarzen Drachen nach, der einfach davon flog. Hatte sie was gesagt? Wie auch immer.. zeit das ich auch mal wieder weiter kommedachte sie, stand auf und streckte sich erneut. Bis ihr eine kleine weisse Feder vor die Nase wehte. Sie blickte der Feder nach, die weiter unbeschwert auf einem sanften Luftstrom dahinglitt. Aus dem Augenwinkel sah sie einen Schatten landen, drehte ihren Kopf und erkannte den schwarzen Drachen der anscheinend nicht weit gekommen schien. Er schien sich etwas zu nähern das im verborgenem hinter Bäumen lag. Seovir spannte die Flügel und hob ab. Eine Erklärung fand sie nicht von nöten. Sie drehte einige Runden über einem Aufwindstrudel um Höhe zu gewinnen und drehte schliesslich in die Richtung ab, in der, die schwarze Drachin sich befand. Der Aufwind wirbelte lose Blätter in die Höhe die um Seovir herum wehten.. und Federn. Verwirrt starrte sie die Menge an Federn an die da mit ihr zusammen nach Oben flogen. So eine menge Federn.. war nicht normal. Erschreckender weise erkannten ihre doch müden aber nun sehr geschärften Augen silbernes Blut an den Federn. Sie senkte den Kopf und erkannte schaudernd, was die schwarze Drachin da ansah. Ein wunderschönes Wesen.. einfach liegen gelassen..
Seovir schluckte schwer und sie segelte aus dem Strudel hinaus.. neben dem der furchtbaren Szene erkannte sie noch etwas. Eine art Fussspurenmuster die sich schwer von hier oben erkennen liessen. Dann wanderte ihr Blick wieder zurück..Okay.. das geht gar nicht knurrte sie, legte sich in die Seite und stürzte zurück auf ihren Felsen.. dabei schien sie die 2 anderen Drachen etwas zu erschrecken, da sie so plötzlich von oben herab landete und die Landung war alles andere als sanft. Seovirs Gelenke dankten es mit einem ordentlichen Knack. ,,Sorry.. ich bin grad etwas sauer.. um genau zu sein, stinksauer. Nein nicht auf euch. Aber ich denke, das solltet ihr euch mal an sehn.. und eure eigenen Gedanken dazu machen". Eine Antwort wartete sie gar nicht erst ab, startete bereits wieder und landete in der nähe der schwarzen Drachin. Dabei näherte sie sich vorsichtig, nicht um sie aus ihren Gedanken zu schrecken, um eine möglichen Attacke zu entgehen. ,,Hey.. Die Federn werden in alle Himmelsrichtungen davon getragen.. ", Seovir hielt inne und schluckt schwer. Sie kannte die Art dieses Wesens nicht, aber es war klar, das dieser Tot etwas anderes war, als üblich. Hier hat jemand getötet aus Lust.. ,,Da drüben sind Spuren", sagte sie und nickte mit dem Kopf in die dem entsprechende Richtung. ,,Wer kann sowas tun?..", Knurrte sie und grub wütend ihre Krallen in den Boden..
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#59 Beitragvon Tilondrion » Mo 21 Sep, 2009 15:27

Tezro hatte nicht erwartet dass sich die schwarze Drachin sich in der kurzen Zeit verändert hatte, und war deswegen nicht erstaunt über die überhebliche Frage. Er für seinen Teil würde eine so gestellte Frage sicher nicht beantworten. Wobei es eigentlich schon erstaunlich war dass die Schwarze überhaupt so eine Frage stellte. Tezro wollte es sich gerade anders überlegen und die Frage beantworten, als die Drachin erklärte dass sie nun verschwinden wolle. Sie hob ab und damit fühlte sich der Gelbe auch gleich ein bisschen wohler. Aus dem Augenwinkel sah er ihr noch nach und war erstaunt als sie gleich in der Nähe wieder landete. Was hat sie denn jetzt vor? fragte er sich und wollte hinterherfliegen als jedoch schon die gemusterte Drachin abhob und ihm diese Arbeit abnahm.
Nach kurzer Zeit kam diese wieder zurück und war ganz aufgeregt. Skeptisch hörte der Wyvern zu was sie zu sagen hatte. Da er nichts besseres zu tun hatte, folgte er der gemusterten Drachin.
Nach einem sehr kurzen Flug erreichten sie den Ort an dem die schwarze Drachin noch immer wartete.
Tezro sah sich erstaunt die Kreatur an. Sie war schön, und schien etwas zwischen einem Pegasus und einem Einhorn mit zuvielen Hörnern zu sein. Schade dass man sie nicht befragen konnte, denn sie war tot.
Der Gelbe folgte dem Blick von Seovir welcher auf den Holzpflock gerichtet war. Ein trauriges Bild. Eine so wunderschöne Kreatur einfach durchbohrt. Tezro wagte sich näher zu der Schwarzen hin um einen genaueren Blick darauf werfen zu können.
Allzu lange konnte das Tier noch nicht tot sein. Das Blut war erst oberflächlich getrocknet. Wies schien war die Kreatur am Boden getötet worden, denn sie wies keinerlei Verletzungen, die auf einen Sturz vom Himmel hinwiesen, auf. "Was machen wir jetzt" fragte Tezro die anderen. "Wie es scheint wurde hier grundlos ein Tier getötet. Wir sind nicht viel grösser als diese Kreatur. Es könnte also auch uns treffen. Ich persönlich wäre dafür das wir aus Sicherheitsgründen vorerst zusammenbleiben. Also nur die die wollen." sprach der Gelbe mit einem Seitenblick auf die Schwarze. "Zusammen wären wir stärker falls der Mörder wieder hier auftaucht."
Fragend schaute er in die Runde ob jemand Einwände erhob oder ihn unterstützte.
Irgendwie mochte er es nicht dass die anderen so viel schwiegen.
Einer der Drachen hatte gerade etwas gesagt als Tezro einen Moment später mit seinen feinen Ohren ein Rascheln vernahm.
Alarmiert drehte er sich um, sofort kampfbereit falls ihn jemand angreifen würde.
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Selianth
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#60 Beitragvon Selianth » So 18 Okt, 2009 13:35

Araelun betrachtete das Tier genauer, sie wusste nicht wie man das Tier nannte aber so wie es aussah könnte es eines aus vielen Geschichten sein, die Araelun öfter gehört hatte. In diesen Geschichten ging es um weiße Geflügelte Tiere die in für viele unbewohnbaren Gegenden, meistens in hohen Bergen ihre Wohnungen errichtet hatten. Diese befanden sich meistens auf hohen Klippen und waren untereinander meistens nicht verbunden. Die Gebäude waren aus weißen und blauen schimmernden Steinen errichtet, manche waren durch lange Hängebrücken verbunden, manche wiederrum nur auf dem Luftweg erreichbar, besaßen daher aber große "Balkone" ohne Geländer die als Landefläche dienten. Die Tiere selbst waren wunderschön weiß schimmernd, manche seltenere hatten sogar bläulich schimmerndes Fell. Auf der Stirn zeigte ein großes gewundens Horn nach vorne, während zwei weitere Hörner auf der Stirn nach hinten zeigten und ein weiteres je links und rechts der Ohren ebenfalls nach hinten zeigte. Auf dem Nacken und am Schwanzende befanden sich wunderschön lange schimmernde Haare die im Wind wehten. Insgesamt sahen sie vom Körperbau und vom Kopf pferdeähnlich aus, an den Hinterbeinen hatten sie Hufen, während sie an den Vorderbeinen Drachenähnliche Krallen hatten. Das Besondere an ihnen allerdings war ein großer Kristall der in der Brust saß, welches das Herz der Tiere war. Die Form des Kristalls varieerte von Tier zu Tier, die Farbe verändertet sich je nach Gemühtszustand.
Nur wenige hatten bisher so ein Tier gesehen, und wenn nur aus der Ferne. Bei vielen Kulturen gelten sie sogar als heilig und unantastbar.
Araelun bewegte sich näher an das Tier heran und legte einige Haare beiseite die die Brust des Tieres verdeckten. An der Stelle wo eigentlich der Kristall sitzen müsste klaffte eine große Wunde, es schien als hätte dort jemand den Kristall herausgerissen.
Araelun erschrack, scheinbar war es wirklich eines der sagenumwobenen Tiere.... und jemand machte Jagd auf sie. Das hatte nichts gutes zu Bedeuten, denn man sagte ihnen auch nach dass sie dafür verantwortlich wären die Welt im Gleichgewicht zu halten. Nicht auszudenken was passieren würde wenn man alle von ihnen auslöscht.
Plötzlich wurde Araelun aus ihren Gedanken gerissen und hörte die gemusterte Drachin etwas von Spuren reden.
"Wir könnten den Spuren folgen und herausfinden wer das getan hat" sagte sie zu der gemusterten.
"Vielleicht sollten wir wirklich zusammen bleiben, pflichtete sie dem Wyvern widerwillig bei"
Bild *Böse Blitzdrachin*

Kuschelt mich: Bild Bild Bild BildBild Bild Bild


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