Die Chroniken von Zyrconn Gilde 1 (nichtmagisches RPG)

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Leundra
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#31 Beitragvon Leundra » Di 09 Jun, 2009 22:01

„Graben? Verdammt, wie soll ich denn bitte graben? Ich bin ein Flieger!“ jammerte Aureel und bekam als Antwort lediglich eine wütenden Blick von Atazra. So blieb ihr nichts anderes übrig, als sich auf ihren Flügelkrallen abzustützen und mit den Hinterbeinen zu scharren, auch wenn dies nicht wirklich viel brachte.
Jedoch war auch nicht mehr viel mehr Einsatz von Nöten, da das Adrenalin, das Atazras Körper freigesetzt hatte, wohl ganz schnell aus dem roten Drachenweibchen einen Maulwurf gemacht hatte. Plötzlich brach der vorher noch so solide Grund unter der Gruppe ein und ließ sie in ein tiefes Loch fallen.
Gepackt von der Überraschung kam Aureel nicht einmal dazu ihre Flügel zu öffnen bevor sie mehr oder weniger weich auf der großen Roten landete. Diese beschwerte sich zunächst, dass sie als Kissen missbraucht werden würde, als dann auf einmal noch ein Drache auf ihr landete.
Aureel hörte fröhliche Ausrufe, war aber total orientierungslos. Sie war ein Flieger, ohne weiten Raum und Licht war sie nichts. Verstört klammerte sie sich an Atazras rechtes Vorderbein, als sich diese wieder aufgerichtet hatte und folgte unsicher der Gruppe, in die Richtung, von der Shlyreen gesprochen hatte. Zwar gewöhnten sich die Augen langsam an die Umgebung, doch machte ihr die Wahrnehmung des engen Tunnels noch mehr Sorgen. Ihre Instinkte wollten sie zwingen, sich zu tarnen und zu verstecken, doch das war Unsinn und sie verkrampfte sich noch fester in den Arm der Roten, die das mit einem kurzen Blick notierte, den die kleine Blinde natürlich nicht wahrnahm.

Nach kurzer Zeit konnte auch Aureel das Rauschen des Wasserfalls hören und kurz darauf spürte sie das erste weiche Moss unter ihren Hinterläufen, welches weich unter ihrem Gewicht nachgab und die ohnehin schon kaum wahrnehmbaren Schritte der Raubtiere völlig verstummen ließen.
Aureel hörte einen ihrer Gefährten ein Lied summen und versuchte einzustimmen, doch kannte sie die Melodie nicht, wodurch sich das Liedchen bald recht schräg anhörte und das erste Kichern ertönte. Unter den Klauen platschte es mittlerweile, der Boden wurde glitschig und das Moos zog sich zurück, sodass nur noch kalter Fells zu spüren war.

Neben dem Geräusch des Wasserfalls kamen nun auch aus der Ferne hallende Schreie. Es waren hohe spitze Schreie, die von der Decke zu kommen schienen.
Mit einem Mal schrien tausende dieser Stimmen auf und die Höhle wurde von dem Flattern unzähliger kleiner Lederschwingen erfüllt. Fledermäuse stürzten sich auf die Gruppe, flogen gezielt um sie herum und nach wenigen Sekunden war es wieder ruhig. Schnell rief einer der Drachen, das man den Tieren folgen sollte, da diese sicher zum Ausgang fliegen würden und die Gruppe begann mehr oder weniger geschickt auf dem glatten Grund los zustürmen, bis sie ein ganzes Stück weiter einen lauten tiefen Schrei hörten.
Bild Grüßle Leu

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Zoroha
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#32 Beitragvon Zoroha » Mi 22 Jul, 2009 17:55

Atazra hörte die Worte von Shylreen mit einer leichten Begeisterung. Frisches Wasser! Das ist genau das, was ich jetzt brauche! Vorsichtig tastete sie sich in die Richting, aus der Shylreen leise Schritte kamen. Sie achtete penibel darauf, niemand anderes auf den Schwanz oder auf einen Fuß zu treten, was sich als sehr schwierig gestaltete, da sie so gut wie nichts in dieser Dunkelheit sah. Sie fühlte den Boden unter ihren Klaen weicher und feuchter werden und ihre Stimmung wurde mit jedem Schritt ein klein wenig besser. Die Hoffnung auf eine ordentliche Portion Wasser trieb sie in eine leichte Euphorie, die plötzlich wieder verflog als sie ein seltsamen Rauschen und Kreischen aus dem hinteren Bereich der Höhle hörte. Sie fragte sich, was das sein konnte und blieb stehen.
Dann fuhr sie herum, als sie bemerkte, dass ein Schwarm Fledermäuse um ihren Kopf schwirrte. Ohne großartig nachzudenken stieß sie einen Schwall Flammen aus und grillte damit ein paar der kleinen Flieger und schnappte sie dann im freien Fall. Die kleinen dürren Knochen knackten leise in ihrem Maul, bevor sie sie runterschluckte. Feuer hätte sie lieber nicht speien sollen, denn nun sah sie noch weniger als vorher. "Verdammt, das war keine gute Ideee...", grummelte sie in sich hinein und gerade so hörte sie noch einen der anderen rufen, dass man den Fledermäusen folgen sollte. So geschickt wie nur irgendmöglich sprang sie sofort über Shylreen, die sich noch immer vor ihr befand und stürmte nach vorn, immer dem geräusch der restlichen flatternden Fledermäusen folgend. Bald schon wurde es ein klein wenig heller und sie rannte noch schneller auf den schwachen Schein zu.
Dass sie so vorschnell nach vorn gestürmt war bereute sie jedoch sehr bald, denn vor ihr war plötzlich ein Wasserfall und die glitschigen steine verhinderten, dass sie vor dem Abgrund zu Stehen kam, so stürzte sie bäuchlinks und schreiend den Abgrund hinunter in einen unterirdischen See. PLATSCH!

Der See war gottseidank tief genug, dass sie nicht am Boden aufkam und sich nicht so nicht verletzte. So schnell wie möglich schwamm sie an die Oberfläche und sah sich erstmal um. Das Licht kam von einem kleinen Loch an der Decke, durch dasn die Fledermäuse soeben nach draußen gelangt waren und sie selbst befand sich in einem riesigen See, dessen Ufer irgendwie seltsam schimmerten. Sie schwamm näher an ein ufer herran und bemerkte, dass einige Kristalle ganz schwach leuchteten und mit diesem Leuchten Glühwürmchen anzogen.
Dann hörte sie, wie nach und nach die anderen Drachen eintrafen. Sie hörte, wie einer von ihnen laut rief und fragte, ob ihr irgendwas passiert sei und sie antwortete: "Nein, alles in Ordnung, ich bin in einem See gelandet..." Dann wandte sie sich wieder den Glühwürmchen zu. Sie hatten irgendwas hypnotisches an sich und Atazra konnte ihre Augen nicht von ihnen lassen.

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Seriva Senkalora
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#33 Beitragvon Seriva Senkalora » Mi 22 Jul, 2009 18:17

Die Dunkelheit ließ den Weißen erschaudern. Er vermisste die höllisch heiße Sonne da draußen. Sogar der tobende Sturm war dem Flieger allemal lieber als diese enge, dunkle und von seltsamen Geräuschen erfüllte Höhle.

Der Luftdrache hirlt sich unbewusst in der Nähe der anderen aus Furcht vergessen zu werden.

Der Gedanke an Wasser versprach sowohl Gutes, als auch Schlechtes. Neben dunklen Höhlen, waren tiefere Gewässer das zweite Element, dass dem schlanken Drachen so gar nicht zusagte. Er konnte zwar schwimmen und auch ein bisschen tauchen, aber am wohlsten fühlte er sich weit über allem zwischen den Wolken, wo ihn nur die Vögel und die Sonne begleiteten.

Vorsichtig folgte der Weiße den anderen, glitt das eine oder andere Mal aus und landete schließlich auf der Nase. Fluchend rappelte der junge Drache sich wieder auf. Der kühle und an für sich weiche Boden schonte jedoch seine wunden Klauen ein wenig und es war angenehmer als auf Sand oder spitzen Steinen entlangzulaufen.

In der Dunkelheit nahezu blind geriet der Luftdrache in leichte Panik, als Atazras Flammenstrahl die Höhle erhellte und unheimliche Schatten auf die rauen Wände warf. Die auseinanderfliegenden Fledermäuse trugen ihr Übriges zu seiner Unruhe bei. Aber sie brachten dem Flieger auch Hoffnung. Denn wo ein fliegendes Wesen hineinkommen konnte, konnten sie vielleicht wieder herauskommen.

Stumm und geblendet taumelte der Namenlose vorwärts und registrierte plötzlich ein Licht vor ihm, was ein paar Sekunden vorher nicht dagewesen war. Ein Schrei hallte von irgendwoher zu ihm und ein lautes Platschen ließ ihn vermuten, dass die große Drachon vor ihm gerade irgendwo heruntergestürzt sein musste. Das würde auch das plötzliche Auftauchen des Lichtes erklären. Vorher war ihm einfach die Drachin im Weg gewesen.

Noch während der Drache nachdachte endete der Boden vor ihm. Reflexartig breitete er die langen Schwingen aus und bereute dies im selben Moment. Es ging abwärts und die modrig feuchte Luft bot nicht wirklich viel Halt für den leichten Flieger. Plump stürtzte er in einer wenig eleganten Schraube hinab und fand sich ebenfalls im kalten See wieder. Prustend tauchte der Weiße auf und paddelte schnellstmöglich zum Ufer, wo er im schwachen Leuchten Atazra erspähte.

Die Glühwürmchen waren interessant anzusehen, aufgrund der schlecht tragenden Luft unterließ der Luftdrache aber jeglichen Versuch sich ihnen zu nähern. Stattdessen blickte er sich um, wo es denn weitergehen könnte. Der obere Durchlass war unterreichbar solange die Luft ihn nicht trug.

Neben Atazra stehend beobachtete er die Schatten der anderen Drachen, wie sie ebenfalls mehr oder weniger geschickt den Wasserfall hinunterkamen. Das Rauschen des schnellfließenden Wassers erfüllte die Höhle und verschluckte alle anderen Geräusche ringsum. So bemerkte niemand, dass sie nicht alleine hier waren.

So langsam sollte dem mal sein Name wieder einfallen, ohne schreibt es sich doch ein wenig schwer. xD
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Magan
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#34 Beitragvon Magan » Sa 29 Aug, 2009 17:48

Oh Verdammt, wo bin ich hier bloß rein geraten. Das wird mir hier langsam echt zu dämlich hier. Sobald ich eine Möglichkeit finde werde ich diese Idioten einfach verlassen, dachte die Eisdrachin bei sich während sie den Anderen mehr hinterher stolperte als das sie ging. Ihre Augen waren nicht so gut, wie die eines Nachtdrachen. Zwar bevorzugte auch sie die Nacht, doch in diesem Höhlensystem gab es gar kein Licht, da konnte sie auch wenn sie wollte nichts sehen. Sie musste sich also auf ihre Gehör und Gefühl verlassen.

Irgendwann hörte sie dann dieses Rauschen, das sich später als Wasserfall herausstellen sollte.
Je näher sie dem Wasserfall kamen desto mehr nahm Gravi von ihrer Umgebung war, doch sie bemerkte dies zuerst nicht. Erst als sie die Felswände endlich einigermaßen erkennen konnte wurde es ihr bewusst.
Hej sie hatten tatsächlich recht mit den Fledermäusen gehabt. Hier scheint es irgendwo einen Ausgang zu geben, Gravis Gedanken wurden allerdings unterbrochen als sie Atazra in die Tiefe stürzen sah, oder eher die Geräusche vom Sturz wahrnahm.
„Oh man diese…“, knurrte Gravi in sich hinein und Sprang lieber mal hinterher, da dies wohl die einzige Möglichkeit zum Weiterkommen darstellte. Gleich darauf breitete sie ihre Flügel leicht aus um ihren feine Fall abzubremsen. Ihre Muskeln schmerzten allerdings noch vom letzten mal. Dennoch gelang es ihr die Fallgeschwindigkeit zu verringern. Aufgrund ihrer geringen Größe, hätte sie sonst den Sturz nicht so einfach überstanden wie Atazra.

Nachdem sie nicht gerade sehr elegant Wasser gelandet war, brauchte sie erst mal eine Weile um sich wieder zu Fassen. Sie wollte nun so schnell wie möglich an ein trockenes Ufer. Als die den weißen Drachen am Ufer erblickte steuere sie direkt auf ihn zu. Die Glühwürmchen erweckten ihn ihr einen kindischen Jagttrieb, denn sie durch versuchte abzuschütteln.
Mach dich nicht lächerlich du bist kein Schlüpfling mehr, rief sie sich selber zur Vernunft.
Gravi ging etwas abseits vom Weißen ans Ufer und schüttelte sich erst mal aus. Nachdem sie damit fertig war wollte sie eigentlich auf ihm zugehen, doch blieb sie auf einmal stehen.
Gravis Augen weiteten sich vor Schreck. Sie hatte hinter dem Weißen ein sehr leises Geräusch wahrgenommen. Ihr wäre dieses Geräusch gar nicht weiter aufgefallen, wenn sie es nicht schon gehört hätte.
Schlimme Erinnerungen stiegen ihn ihr auf.
Einige Zeit zuvor rieste sie mit einem anderen Drachen durch die Gegend. Wie auch jetzt empfand sie keine besondere Bindung zu dem Drachen, sie hatten nur zufällig denselben Weg. Damals kamen sie an einer Höhle vorbei und gingen aus irgendwelchen banalen Gründen hinein. Diese Entscheidung stellte sich später als fatal heraus. Damals hatte Gravi das Geräusch nur unterbewusst wahrgenommen. Es war eine Art leises Scharben auf den harten Stein gewesen. Die Eisdrachin hatte damals Glück gehabt, dass der andere Drache vor ihr gelaufen war. Ein Wesen tauchte aus den Schatten auf. Es erinnerte Gravi sehr an eine Schlange. Doch so genau konnte sie es nicht erkennen. Nur einige Einzelheiten bemerkte sie. Die Schuppen dieses Wesens waren seltsam. Sie waren schwarz und verschluckten starkes und helles Licht. Doch schwaches Licht reflektierten sie in gewisser Weise. Deshalb spiegelte sich teilweise die Umgebung auf dem Körper des Wesens. In einer dunklen Höhle würde das Tier sich damit sicher gut Tarnen können. Die Augen des Wesens waren pechschwarz und pupillenlos. Gravi konnte nicht sagen ob es damit wirklich sehen konnte, damals hatte sie einfach zu viel Angst um ihr Leben. Gravi musste damals mit ansehen wie der Körper des Wesens sich um ihren Begleiter wickelte und diesen einfach zusammendrückte bis er sich nicht mehr bewegte. Das schreckliche Geräusch von zerbrechenden Knochen und den grausigen Anblick würde Gravi nie im Leben wieder vergessen können. Als diese Schlange in verschlang sah ihr Begleiter nicht mehr nach Drache aus, sondern nach einem Stück Fleisch. Danach wusste Gravi nur noch das sie von dem Wesen flüchtete. Doch während der Flucht fand sie noch 3 weite Sachen über das Wesen heraus. Es ging nie einen offenen Kampf ein sondern griff immer aus dem Hintergrund an. Es hasste Sonnenlicht und es hasste Wasser.
Gravi konnte nicht sagen ob das Wesen intelligent war, doch sie glaubte es damals Sprechen gehört zu haben. Es schien immer wieder das Wort „Hunger“ zu sagen
.

„Hej Weißer pass auf hinter dir! Spring sofort ins Wasser!“, schrie Gravi als sie sich aus den Erinnerungen rausgerissen hatte. Von den Wänden halte ihr Echo wieder.
Hinter dem weißen zischte etwas wütend auf und ein großer Schlangenkopf kam aus dem Schatten. Die schwarzen Augen fixierten zuerst Gravi und dann den Weißen. Der Kopf machte auf einmal eine schnelle Bewegung und krachte gegen die Wand. Steine flogen in Alle möglichen Richtungen und eine Staubwolke verdeckte Gravi die Sicht auf den Weißen.

Ohne einen weiteren Gedanken an ihn zu verschwunden Sprang Gravi nun selber ins Wasser und entfernte sich vom Ufer. Der Weiße hatte sie immerhin gehört und er hatte das Biest nun sicher auch gesehen. Nun lag es an ihm sich zu selbst retten. Außerdem würde das Wesen ihn nun Kaum angreifen, da es ja nie einen offenen Kampf einging.

(ooc: So seri das müsste dir nun genug Spielraum geben damit sich dein Weißer nun wieder erinnern kann. Entweder durch den Schock des Angriffes oder durch einen Stein ^^)
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Xantarax
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#35 Beitragvon Xantarax » So 13 Sep, 2009 22:23

Nach ein Paar schritten weiter in die dunklen unterirdischen Gänge wurde das Rauschen von Wasser immer lauter, nicht nur das Rauschen, auch schreie, lauter viele schreie durchfuhr das Gewölbe, die Drachen, die hinter der kleinen weissen liefen, schauten aufmerksam umher. Der Boden wechselte von steinig hartem, zu weich mit Moos überzogenem, glitschigen Untergrund was der weissen unter den Klauen gut tat. Shlyreen hielt noch immer ihren Flügel, der durch den Sturz verletzt wurde, mit jedem Schritt schmerzte die Stelle wie ein Pochen auf.
Plötzlich, ein Schwarm aufgescheuchter kleiner Lederflügler steuerte auf die Drachen zu als Atazra einen nicht ganz gewollten Feuerstoss von sich gab und viele dieser fliegenden Dinger einfach röstete. Ein Paar fielen noch qualmend und zuckend vor Shlyreens Klauen, sie roch einmal kurz an Ihnen als noch mehr kleingehackte Stücke von den Fledermäusen aus dem Maul der grossen Roten herab fielen. Jemand sagte hinter Shlyreen das man den Fledermäusen folgen sollte weil diese den Ausgang kennen, als die grosse Rote sich in Bewegung setzte und über die kleine weisse Drachin sprang zog es die Gruppe einfach mit sich, keiner wollte alleine zurück bleiben und so folgten die Drachen Atazra weiter durch die dunklen Gänge dem Wasserfall entgegen. Shlyreen tapste über das Moos den Drachen hinterher und versuchte den Schmerz zu verdrängen. Ein aufschreien zwang die weisse schliesslich zum bremsen, wo sie ausrutschte und unsanft zu Boden fiel. Ein lautes Platsch hallte durch eine unterirdische Höhle, wo nun auch der Wasserfall war, kurze Zeit später war noch ein Platsch zu hören.
Der Rest der Gruppe, die noch oberhalb des Wasserfalls waren, kletterte zu den beiden langsam herunter, es war hier schon etwas heller als in den Gängen hinter ihnen, der Wasserfall war gut zu erkennen. Shlyreen stand auf und ging weiter zum Wasserfall, Sie entdeckte ein Paar Felsvorsprünge und sprang auf diesen zu den anderen herunter.
Als die weisse nun auch die anderen erreichte, sah Sie, wie die Drachen etwas betrachteten, Sie zwängte sich zwischen den Drachen durch und bestaunte die leuchtenden Kristalle, so etwas hatte sie noch nie zuvor gesehen. "Sind die schöön!" sagte die weisse und setzte ein lächeln auf. Das schwache leuchten der Kristalle wird von dem weissen Fell der Schneedrachin reflektiert, die Höhle schien Plötzlich heller zu sein und brachte verborgenes ins Licht.
"Aaah!!" schrie sie laut auf, wich einen Schritt zurück und deutete mit zittrigen Krallen auf einen Haufen Skelette die hinter den merkwürdigen Kristallen überall herum lagen und auf einen wohl grade erst her verendetes unbekanntes Wesen. "W..wa.. was ist das!?" schrie Sie weiter und bemerkte, das einige noch ganz besessen von den Kristallen waren.


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