Die Chroniken von Zyrconn Gilde 1 (nichtmagisches RPG)

Hier werden die Abenteuer erlebt und geschrieben. Dies ist OT-freie Zone.
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Myst
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#16 Beitragvon Myst » Sa 26 Jul, 2008 20:40

Strom beobachtete die anderen Drachen aufmerksam etwas Abseits von der Gruppe, um ihr Verhalten zu studieren.
Sie machten auf ihn nicht den Eindruck einer feindlichen Gesinnung ihm Gegenüber.
Alle, auch er selber waren eher eingeschüchtert von ihrem jeweiligen Nachbarn.
Eines haben aber Alle gemeinsam, so dachte er sich, sie hatten Hunger und Durst,
waren auf der Futtersuche hier auf diesen Punkt zusammen aufgelaufen und waren mit so vielen Fremden auf einmal schlicht weg vollkommen überfordert.
Den entweder machten sie Fehler durch ihre Tapsigkeit,
indem sie bei dem Versuch lässig aufzutreten eine ganze Mauer umstürzten oder sie vergaßen gleich ganz wer sie waren.

Ein lauter Donnerhall durchschnitt das heftige prasseln des Regens und ließ das alte Gemäuer dermaßen erzittern,
das einzelne Dachschindeln und lose Steine auf den Boden stürzten.
Der kleine schwarze Drache räusperte sich, „Wir könnten in einer Höhle in der Nähe, an der ich auf dem Weg hierher vorbeikam vorerst Schutz suchen.“
Er schaute die anderen verunsichert an und wartete er auf eine Antwort.
Ein Gemurmel brach los und jeder fing an mit sich selber zu diskutieren als lieber mit den anderen.
Storm verdrehte die Augen und dachte still für sich, was es hier noch zu murmeln gab.

Plötzlich schlug zwei Häuser weiter in eine Eiche ein gewaltiger Blitz ein und spaltete die hundertjährige Eiche,
das trockene Blattwerk fing sofort Feuer, die brennenden Blätter wurden mit dem Wind in die angrenzenden Häuser getragen und
ließen weitere Feuer entstehen.

Storm wurde langsam etwas ungeduldig und schaute sich den Himmel mit den schwarzen Wolken verunsichert an.
„Also ich für meinen Teil gehe jetzt, bevor ich geröstet werde, wer will, kann mit mir gehen.“
Er bahnte sich einen Weg durch die Meute und stellte sich draußen auf die Straße und wippte ungeduldig mit seinem Schwanz hin und her,
während er wartete das ihm welche folgten, den Alleine war ihm das auch nicht so recht.

Eines der brennenden Häuser neben der Metzgerei brach in sich mit Getöse zusammen, als ein weiterer Blitz einschlug,
den Firstbalken traf und in der Mitte teilte.
Der kleine Drache saugte die kalte feuchte Gewitterluft durch seine Nüstern tief ein und versuchte gegen den grollenden Donner anzubrüllen.
„Was ist den jetzt?!“

In diesem Moment brach durch den zunehmenden Wind ein Teil des verblieben Daches ein und begrub unter sich den Lagerraum der Metzgerei.
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Xantarax
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#17 Beitragvon Xantarax » So 03 Aug, 2008 01:45

Spüren konnte Sie, wie langsam das kühle Nass Ihr über den Kopf fuhr und Ihre Haut abkühlte, der Wind der während Sie in der Ohnmacht lag, aufgefrischt hatte, trug die für die Schneedrachin ungewohnte wärme langsam fort. Langsam kam Shlyreen wieder zu sich, öffnete das rechte Augenglied vorsichtig, nur schwer zu erkennen war für Sie, wo Sie eigentlich war. Noch verschwommen erkannte Sie umrisse von Gestalten, die sich wohl um Sie herum aufgebaut hatten, vielleicht schien es auch nur eine Illusion zu sein. Shlyreen öffnete beide Augenglieder, die verschwommenen Umrisse wurden langsam zu scharfen Bilder und Sie erkannte Gesichter, Gesichter von den anderen Wesen die Sie vor Ihrer Ohnmacht gesehen hatte.

In diesem Moment fing es draussen an zu Regnen, die Regentropfen prasselten lautstark auf das halb eingestürzte Dach und auf den Boden der Metzgerei, die kleine weisse Drachin bekam von dem Regenguss halb etwas ab. Plötzlich wurde Sie von der grossen Roten Drachin mit Ihrem Schwanz behutsam aufgehoben, Sie klammerte sich so gut es ging fest und wurde nach draussen getragen wo kurz daraufhin das Gebäude in sich zusammen fiel. Wieder halbwegs wach wurde Sie hin und her geschaukelt und schliesslich von dem Schwanz der Roten abgeworfen und Shlyreen landete unsanft auf dem mittlerweile leicht aufgeweichten Boden vor den anderen Drachen: „Autsch… nichts passiert“ erwiderte die kleine weisse und richtete sich auf. Den Blick zu den anderen Drachenwesen gerichtet sagte Sie: „Danke… danke das Ihr mir geholfen habt, sonst währ ich sicher nicht mehr am leben“. Sie sah sich um zur grossen Roten Drachin die sich etwas abseits niedergelegt hatte und sagte zu Ihr: „Ich nehme es Dir nicht übel, immerhin hast Du mich vor dem Tode gerettet, dafür bin ich Dir dankbar!“, in vertrauen tapste Sie durch die kleinen Pfützen zu der Roten rüber und stupste Sie an. Shlyreen wandte sich wieder den anderen Drachen zu die darüber grübelten, wohin es jetzt gehen sollte, das Gewitter was zur Zeit über die Köpfe hinweg fegte schien immer stärker und intensiver zu werden, eine Unterkunft wie eine Höhle oder ein noch intaktes Gebäude wo alle Platz drin hätten, währe für das erste nicht schlecht. Den Regen nutzte Shlyreen und putzte sich den Staub und den Dreck aus Ihrem Fell und blickte auf die darunter liegenden schon verkrusteten Narben die Sie an Ihre schlimme Vergangenheit zurückblicken liess, Zeichen von vergangenen Tagen, die Ihr wohl noch lange im Gedächtnis weilen würden. Ihr Magen meldete sich, Sie hatte Ihren Hunger in der ganzen Aufregung völlig vergessen, Shlyreen blickte sich zur Metzgerei um die aber mittlerweile dem Erdboden gleich war, Sie versuchte nicht mehr daran zu denken und stillte erstmal Ihren durst in einer Tränke.
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#18 Beitragvon Seriva Senkalora » Sa 09 Aug, 2008 16:52

Es war rührend wie sich die Gruppe um Shylreen kümmerte.
Als Aureel nach draußen lief, entschied der namelose weiße sich, ebenfalls einmal zu schauen was er tun konnte. Etwas unschlüssig stupste er Shylreen an, doch sie reagierte nicht. Aureel schubste ihn etwas beiseite, als sie eine Schüssel mit Wasser herbrachte.
Der aufkommende Regen brachte das Versprechen nach Abkühlung. Er wich Atazras Schweif aus, schob Shylreen ein wenig passender hin und sah zu, wie die große Rote sie nach draußen hob. Der weiße folgte den anderen nach draußen.

Der Regen tat gut. Krachend stürtzte das Gebäude in sich zusammen und die letzten Flammen versuchten zischend gegen den Regen zu bestehen.
Um ihn herum war die Erschöpfung der Drachen nahezu greifbar. Auch der weiße ließ sich neben den Ruinen nieder. Seine Beine schmerzten und der kühle Regen beruhigte ihn, so dass er sich Storms Frage widmen konnte.

"Ich werde versuchen weiter zu ziehen in der Hoffnung irgendwo einen Ort zu finden an dem es sich angenehm leben lässt."
Während er die Gruppe musterte kam ihm der Gedanke, dass eine zweckmäßige Gemeinschaft jedoch von Vorteil sein könnte.
"Ihr könnt ja mitkommen...", sagte er so gleichgültig wie möglich.
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#19 Beitragvon Leundra » So 24 Aug, 2008 10:58

Aureel folgte den anderen Drachen durch die eigentlich viel zu kleine Pforte der Metzgerei. Der Regen hatte schon begonnen die Russspuren des Feuers wegzuwischen und als sie sich zu dem Haus umdrehte, das vor kurzem noch ihre Unterkunft gewesen war, brach dieses mit lautem Getöse zusammen, was Aureel so erschreckte, das sie einen großen Satz nach hinten machte und dabei einen der größeren Drachen anrempelte.

Schnell eilte sie davon um keinen Ärger auf sich zu ziehen. Auf Storms Frage wusste sie nicht wirklich eine Antwort. Hier bleiben war keine gute Idee. Als Whyvern der immer nur den Sumpf gekannt hatte, war dieses offene Gebiet das partiell immer noch am glimmen und einbrachen war, ein Albtraum. „Können wir nicht von hier verschwinden? Vielleicht Unterschutz zwischen den Bäumen suchen, die rings um das Tal stehen?“ Sie hoffte das jemand ihre piepsige Stimme gehört hatte, da ihr Unbehagen mit jedem weiteren zuckenden Blitz über ihr wuchs.

Langsam ging sie zu Shlyreen, die immer noch vor der Tränke stand und gierig das Wasser in ihr Maul sog. „Sag mal was ist denn mit dir passiert, das du so einfach mal umgekippt bist?“ Neugierig schnupperte Aureel am weißen Fell der kleinen Drachin, das mittlerweile vom Regen voll gesogen war und platt an Shlyreens Haut klebte. Das größte Wesen mit Fell war einmal ein großer Hirsch gewesen, den sie einst entfernt auf einer Lichtung entdeckt hatte. Dieser hatte damals dermaßen erhaben gewirkt, das Aureel es nicht gewagt hatte ihn anzugreifen, sondern lieber zugesehen hatte. Die Drachin die nun neben ihr stand, war noch ein Stück größer als der Hirsch damals, wirkte aber im Gegensatz zu ihm wie ein kleines Elend. Aureel setzte sich direkt neben die kleine Drachin und erwartete ihre Antwort.
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#20 Beitragvon Zoroha » Mi 10 Sep, 2008 23:05

Atazra entfuhr ein lauter Schnarcher, von dem sie selbst schlagartig wieder wach wurde. Sie hätte sich nicht hinlegen dürfen, denn so konnte sie die Müdigkeit leichter übermannen. Ruckartig stezte Atazra sich auf und musste sich stark anstrengen, die Augen aufzuhalten. Sie hatte kaum etwas mitbekommen, von dem was die anderen in der Zwieschenzeit getan oder gesagt hatten, nur dass der Weiße gehen wollte und die anderen einlud mitzukommen. "Weiterziehen ist vielleicht keine schlechte Idee....", begann Atazra müde, "...aber ich fände es ganz gut, wenn wir uns in der Nähe erst mal ein ruhiges Fleckchen suchen würden um uns auszuruhen. ich zumindest möchte ausgeruht sein, bevor ich mich auf eine weitere lange Reise begebe." Auch Atazra war angetan von dem Gedanken, in der Gruppe zu bleiben. So waren ihre Chancen größer zu überleben. Und sie war nichtmehr allein. Die Einsamkeit hatte der roten Drachin nach dem Hunger und dem Schlafmangel am meisten zugesetzt. Bei dem gedanken endlich nicht mehr allein zu sein begannen Atazras Augen freudig zu glänzen, was den anderen Drachen nicht zu entgehen schien. "Ich komme natürlich nur mit euch mit, um euch zu beschützen. Am Ende werdet ihr Winzlinge noch gefressen oder sowas, wenn ich nicht mitkomme", fügte Atazra hastig hinzu, damit auch niemand den Eindruck bekam, sie wäre ein Weichei.
Die rote Drachin sah in die Runde und fragte sich, warum sie alle so anstarrten. "Was denn? Ihr seid numal Winzlinge im Vergleich zu mir!" Plötzlich fingen einige der Drachen an zu prusten, andere kicherten leise. Dann sah Atazra in einer Pfütze ihr Spiegelbild. Während sie die kurze Zeit schlief hatte sie ihren Kopf im Schlamm mehrmals hin und her gewälzt und nun klebten überall Strohhalme in ihme Gesicht, insbesondere an ihrer Schnauze und auf ihren Augenwülsten, was sie sehr albern assehen lies. Hastig wischte sie sich den Dreck ab. Ihr Kopf lief nun knallrot an und hob sich von rest ihres Körpers ab. Sowas passiert aber auch immer nur mir, dachte sie bei sich. "Ja, lacht nur über mich. Euch wird das Lachen noch vergehen, wenn ich einen von euch zum Frühstück verspeise, weil er mir auf die Nerven geht!", sagte sie und wartete auf die Reaktionen. Sie hatte die Befürchtung, dass sie jetzt etwas zu schroff auf die anderen wirkte und sie nichtmehr willkommen war.

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#21 Beitragvon Magan » Mi 17 Sep, 2008 21:35

Es dauerte eine Weile, bis sich Gravi wieder beruhigt hatte. Sie hatte schon eine Ewigkeit nicht mehr gelacht. Vor allem nicht bei dieser Hitze. Außerdem wollte sie ja keine Freunde, oder Partner haben, denn diese brachten nach nur Ärger mit sich. Indem sie Lachte widersprach sie ihrer Meinung nach ihrem Vorsatz. Doch sie konnte nicht anders. Diese große Drachin, die Gravi eigentlich als schwierigsten Gegner aufgrund ihrer Größe betrachtete, war einfach so komisch. Als sie den wütenden Gesichtsausruck bemerkte beruhigte sich Gravi allerdings wieder.
„Es tut mir leicht Atzara. Ich wollte wirklich nicht Lachen. Eigentlich dürfte ich das gar nicht…. Sei nicht böse. Naja ich glaube eine Partnerschaft, jedenfalls für eine für kurze Zeit, würde sicher von Vorteil sein“, sagte Gavi.

Der Regen wurde mittlerweile immer schlimmer und wurde für Gravi trotz ihrer Schuppen langsam schmerzhaft.
„Ich glaube da hinten gibt es Felsen die etwas ausgehüllt sind. Das ist zwar kein perfekter Schutz aber auf jeden Fall besser als hier im Freien zu stehen“, erklärte Gravi und zeigte in die entsprechende Richtung. Gleich darauf setzte sie sich zielstrebig in Bewegung.
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#22 Beitragvon Leundra » So 02 Nov, 2008 11:03

Die kleine weiße Drachin schien weiterhin schwer mit trinken beschäftigt zu sein, weshalb Aureel wohl so schnell keine Antwort bekommen würde. Ungeduldig drehte sie ihren Kopf in alle Richtungen bis sie das laute Lachen der anderen Drachen hörte. Der Riese in der Mitte hatte sich im Gesicht und am ganzen Bauch mit Schlamm voll gemacht, wodurch sie wie ein überdimensionaler Kappa aussah, die Aureel schön öfters in den Sümpfen gesehn hatte.
Als dann Gravi auf die außerhalb der Stadt liegenden Felsen deutete und alle ihre Hinterteile gen Himmel streckten um loszumarschiren, packte Aureel schnell die erschöpfte Drachin hinter ihr und zerrte sie mit sich, so das die beiden nicht den Anschluss verloren.
Alleine wollte sie bei dem finsteren Wetter sicher nicht bleiben.
Immer wieder krachten die Blitze über ihnen und Aureel riss jedes Mal vor Schreck ihre Augen auf. Glücklich schnaufte sie als sich endlich die schützenden Felswände über ihrem Kopf befanden. Eilig hüpfte sie tiefer in den Gang hinein und schaute amüsiert der großen roten Drachin zu die vergeblich versuchte die Membran ihrer verklebten und durchnässten Flügel wieder auszubreiten.
Aureel selbst war noch glimpflich davon gekommen. Ihre Flügel hatte sie eng an sich gelegt und so waren lediglich ihre breiten Beine und der Bauch beim hüpfen schmutzig geworden. Aber das viele laufen machte ihr Muskelschmerzen und so legte sie sich erst einmal vorsichtig hin und beobachtete die anderen neuen Gestalten.
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#23 Beitragvon Zoroha » Di 04 Nov, 2008 18:53

Atazra blickte zu den Felsen herüber. Sie war leicht verärgert über die anderen Drachen, weil sie über sie lachten, aber alleine wollte sie in ihrer momentanen Lage auch nicht bleiben. Sie betrachtete die Felsen genauer, als sie sich mit der Gruppe darauf zubewegte. "Das sieht aber verdammt eng aus", murmelte sie und zog einen Augenwulst hoch. Die Höhle war ihr eigentlich nicht allzu eng, sie hatte genug Platz um quer drin zu stehen, doch sie war nicht besonders tief in den Felsen gebohrt und mit all den anderen Drachen im der Höhle würde es wirklich eng werden, erst recht da sie ihre verklebten Flügel eh nicht sonderlich weit auseinander bekam. Atazra stapfte vorsichtig über die Vorangegangenen um direkt hinten an der Wand zu liegen, damit nicht jeder über sie rüber musste, um rauszukommen. Mit einem dumpfem Rumms lies sie sich Boden fallen und schlief ein. Kurz vor dem Einschlafen merkte sie noch, dass sich ein oder zwei der kleineren Drachen an sie herankuschelten, sie legte ihre unverklebte Flügelspitze über sie und schlief letztendlich ein.

Das Gewitter draußen tobte immer heftiger und vereinzelte Wasserspritzer stoben in die Höhle. Immer mehr der kleineren kauerten sich an Atazras Körper, da sie trotz ihrer Erschöpfung eine recht große Wärme abstrahlte. Die Rote bekam davon allerdings gar nichts mehr mit, sie schlief so tief und fest, dass nicht einmal der ohrenbetäubende Donner von draußen sie weckte. In ihrem Traum war sie bei ihrer Mutter in der Wüste. Ein Sandsturm hatte einige Wanderer und Wüstentiere das Leben gekostet, die Atazra ihrer schwer kranken Mutter brachte.
"A-Atazra, meine Kleine...... Nimm du das Essen....... Ich werde eh.... nichtmehr lange...... überleben." Das Sprechen bereitete ihrer Mutter große Mühe. Atazra wusste, dass sie im Sterben lag und doch gab sie sie nicht auf. "Nein, Mutter, iss du. du musst zu Kräften kommen."
Ihre Mutter hustete und spuckte Blut. "Das wird nicht....... geschehen. Es-..... Meine Zeit..... ist vorbei."
Atazra schrie und warf den Kopf hin und her "NEIN, Mutter, sag das nicht, du-"
"Versprich mir..... dass du von hier.... fortgehen wirst... Dies ist... kein Ort für dich....... um groß zu werden.... Und wenn du..... deinen Vatr triffst, hege keinen groll gegen ihn...... Er hat nichts schlechtes gewollt..... Lebe wohl, meine tapfere Ata-" Doch weiter kam sie nicht, in diesem Moment starb Atazras Mutter. Verzweifelt warf Atazra ihren Kopf in den Nacken und lies einen lauten Schrei der Trauer durch die Wüste hallen. Einige Augenblicke später begann sie mit Tränen in den augen das Fleisch zu fressen, dass sie eigentlich für ihre Mutter besorgt hatte. Es ging ihr nur schwer über den Gaumen, doch sie musste sich für eine lange Reise vorbereiten, die Wste war groß und sie wusste nicht, wo sie hin sollte.

Atazra erwachte aus ihrem Traum, richtete ihren Hals auf und blickte sich hecktisch um. Das Gewitter tobte noch immer und inzwischen hatte sich jeder der kleinen Drachen an ihre Flanke gekauert um sich warm zu halten. Die Große musste schmunzeln. "Ich werde euch beschützen!", flüsterte sie, sodass es keiner von ihnen hören konnte und legte ihren Kopf wieder ab. Sie wollte nie wieder zulassen, dass ein Wesen dass ihr nahe stand sterben musste.

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#24 Beitragvon Magan » Mo 10 Nov, 2008 17:54

Gravi schüttelte sich erstmal als sie im Regengeschützen Bereich trat. Wasser Spritze von ihren Schuppen und benetzte die Anderen und den Boden. Nun konnte sich Gravi das erste Mal so richtig Umschauen, denn nun war sie auch satt genug dafür und ihr Kopf war klarer.
Als Höhle konnte man ihre Umgebung nun wirklich nicht bezeichnen, es war eher eine Art Vertiefung im Felsen. Atzara schien gerade mal so hinein zu passen.

Als sich die Große zum Schlafen hinlegte und die Anderen es ihr wohl nachmachen wollten wurde Gravi auf einmal bewusst wie müde sie selber war. Das Essen hatte ihr Müdigkeitsgefühl nur noch mehr verstärkt. Allerdings sträubte sich Gravi zunächst davor sich an Atzara zu Kuscheln, denn sie mochte ihre Abgeschiedenheit. Doch der von dem Regen geschützte Bereich war einfach zu klein um sich irgendwo alleine Hinzulegen, also blieb Gravi nichts anderes Übrig als sich auch an Atzara zu kuscheln.
Zum Glück war sie viel zu Müde um sich lange Gedanken zu machen und schlief sofort ein.
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#25 Beitragvon Xantarax » Do 13 Nov, 2008 01:23

Hustend und nach Luft schnappend zog Shlyreen Ihr Maul aus der Tränke, dass Wasser, das Sie in diesem Moment zu vergöttern schien, machte das atmen zur Nebensache, der Durst und die innerliche Trockenheit hatten Vorrang behandelt zu werden. Sie merkte nicht oder nur schwach dass der Regen über ihr auf Sie hinab prasselte, dass Erde und Blut verschmutzte Fell hing durchweicht einfach an Ihr herunter, was Ihr völlig gleichgültig war. Sie drehte sich zu Aureel um die kurz vorher Ihr Fragen gestellt hatte, aber ihr nicht sofort beantworten konnte oder wollte. Ihre Vergangenheit, das was Sie erleben musste, konnte Sie nicht einfach vor wildfremden erzählen, gemischte Gefühle durchdrangen Ihren Körper. Als Sie sich zu den anderen umdrehte, hatten Sie sich scheinbar entschlossen weiter zu ziehen und Aureel, die den Anschluss nicht verpassen wollte zog die kleine weisse mit sich mit. Shlyreen gab sich innerlich einen ruck und fing an zu Aureel zu sprechen: „Lass es mich Dir erzählen“ sagte Shlyreen und lief neben Aureel her: „Weisst Du, da wo ich herkomme, gibt es viele bösartige Wesen die dauernd auf der Jagd nach essbaren sind und den Frieden stören. Meine Eltern wurden von zwei sehr grossen hässlichen Viechern angegriffen und getötet, ich konnte noch so grade fliehen.“ Shlyreen wandte den Blick nach unten ab und seufzte lang und tief. Ihre Augen füllten sich mit Tränen als sie im Stillen an die vergangenen Bilder zurück dachte. „Warum ich entkommen konnte, war Glück. Ich hatte dann in der Hauptstadt dort arbeiten können, um mich über Wasser zu halten, ich wurde dort nicht beachtet, weil die meisten dort unsere Art nicht mögen, doch eines Tages wurde die Stadt zerstört und mich fing man ein, verschleppte mich in einer engen Kiste, gab mir nichts zu essen, kein Wasser und diese Plünderer schlugen immer wieder auf mich ein. Ich bin nur froh da weg zu sein.“ Shlyreen hob Ihren Kopf und sah sich durch den Regen die Umgebung an um sich abzulenken und wusch sich mit der rechten vorderen Pranke die Tränen aus den Augen: „Und das ich hier bin, liegt wohl an meinem Lebenswillen, ich hatte teilweise Tagelang weder was zu fressen noch Wasser, was mich sehr geschwächt hatte.“ Hing Shlyreen noch an und warf einen Blick zu der blauen: „Darf ich fragen wo Du herkommst und warum Du hier bist?“, sagte die weisse zu Aureel und wandte Ihren Blick zu der blauen, während Sie weiter durch den Regen tapsten.

Schon bald hatten die beiden die anderen aufgeholt und folgten der Meute zu einer Höhle die in einem Fels lag. Donner und helle Blitze machten einen Höllen lärm und erhellten die Umgebung in Sekundenbruchteilen. Kleine Bäche flossen überall her, die durch die gewaltigen Wassermassen entstanden waren, der Boden hier war nicht mehr in der Lage, diese Wassermassen aufzunehmen. Shlyreen schüttelte kurz den Kopf um das nasse Fell, was Ihr in die Augen geriet, aus dem Gesicht zu werfen. Kälte machte sich breit, Ihre Körpertemperatur begann etwas zu sinken und Sie fröstelte. An der Höhle angekommen ging die grosse Rote zuerst hinein und legte sich an die Felswand nieder wo sich ein Paar der anderen an Sie gleich herankuschelten um einen warmen Schlafplatz für die Nacht zu haben. Shlyreen legte sich etwas abseits von allem nieder, aber viel Platz bot sich nicht, weil die Rote einen grossteil der Höhle ausfüllte. Sie rollte sich zusammen und versuchte an was warmes zu denken, ein leichtes und immer deutlicher werdendes Kribbeln durchfuhr Ihren Körper von den Anstrengungen der letzten Tage, der Gedanke endlich mal wieder unter Schutz ruhig schlafen zu können beruhigte Sie, kurz daraufhin schlief Sie ein.
In der Nacht wurde Shlyreen vom tiefen grollen des Gewitters und der immer wieder hell aufzuckenden Blitze wach, Ihr Körper zitterte vor Kälte. Sie sah zu den anderen rüber, die sich mittlerweile alle an die grosse Rote gekuschelt hatten und friedlich vor sich hinschnarchten. Ich glaube, es ist wohl besser wenn ich mich dazulege, bevor ich hier weiter vor Kälte zittere , dachte Sie. Shlyreen erhob sich schleppend, Ihr Fell war struppig und ist noch etwas Feucht, auf zittrigen Beinen schlich Sie sich zu den anderen an Atazra die manchmal unruhige Bewegungen machte und leise Laute von sich gab. Shlyreen legte sich nieder, kuschelte sich an Atazra ran und schlief sofort ein. Die wärme, die von der Roten abging durchfuhr sofort Ihren Körper und schon bald, wahr Ihr schon nicht mehr kalt. Sie schloss Ihre Glieder und schlief ein, selbst das laute Donnern und die hellen Blitze des Gewitters konnten Sie jetzt nicht mehr aufwecken.
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#26 Beitragvon Leundra » Do 12 Feb, 2009 22:31

Nach einiger Zeit in der trockenen Höhle hatte Aureel ihren Atem wieder gefunden. Zwar schmerzten ihre Beine, doch das Herzrasen hatte aufgehört. „Ich hasse er einfach zu laufen“ meinte sie mehr zu sich selbst doch einer der Drachen schaute sie etwas schräg an, sagte jedoch nichts.
Da sich nun alle kleineren Drachen an die rote Riesin gelehnt hatten, tat Aureel es ihnen nach. Sie hatte noch nicht die Möglichkeit gehabt auf Shlyreens Frage zu antworten und so legte sie sich zu der weißen Drachin, die sich bereits zusammen gerollt hatte und antwortete ihr leise.
„Ich komme aus einem Sumpf. Meine Heimat ist wirklich wunderschön, meistens ist es dort sehr schattig und kühl. Überall bedeckt Moos den Boden, der ganz weich ist und meine Schritte geräuschlos macht. Ich keinne meine Familie nicht. Mama hat ein Nest für uns gebaut, unsere Eier hinein gelegt und dann ist sie wieder verschwunden. Meine Geschwister kenn ich auch nicht, weil ich zu langsam war und nur noch ihre Eierschalen lagen herum.
Aber das ist auch nicht weiter schlimm, komischerweise waren sie alle ganz aus dem Sumpf verschwunden und so hatte ich ihn ganz für mich allein. Aber der Winter in diesem Jahr war sehr hart und sogar meine Heimat ist eingefroren. Ich fand kein Futter mehr und so musste ich raus und…“ just in diesem Moment bemerkte sie erst, das Shlyreen bereits eingeschlafen war. Ihr Atem ging gleichmäßig und das Gesicht war entspannt.

Aureel hörte noch ein Gemurmel von der großen Drachin, das sie nicht verstehen konnte bevor auch ihr die Augen zu vielen und selbst das Getöse von draußen sie nicht mehr aufschrecken konnte.

Ein gewaltiger Knall weckte die junge Wyvern aus ihrem traumlosen Schlaf. Erschrocken riss die ihren Kopf hoch und verrenkte ihren Hals so, das die einen Blick aus der Höhle heraus werfen konnte. Draußen tobte immer noch der Sturm, doch dieser hatte sich gewandelt. So war der Regen zwar schwächer geworden, doch der Wind zeigte sich nun ganz anders. Aureel kratzte aufgeregt mit ihren Flügelklauen an Atazras Bauchschuppen, bis auch sie aufschreckte und die Kleine verwirrt ansah. „Schau mal! Der Wind da draußen hat Türme gebildet!“ quiekte Aureel aufgeregt, wodurch auch die anderen Drachen geweckt wurden. Atazra, immer noch schlaftrunken folgte den gestreckten Flügeln des Whyvern und riss ihre Augen auf. „Das sind Tornados“ keuchte sie. Aureel konnte den erschrockenen Blick der großen Drachin nicht verstehen. So etwas hatte sie noch nicht gesehen und insgeheim überlegte sie schon, ob man auch in diesen Türmen fliegen konnte, als Gravi mit einem mal ausrief „Der davorne, kommt der nicht direkt auf uns zu?“
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#27 Beitragvon Zoroha » Fr 13 Feb, 2009 20:39

"Verdammt!", fluchte Atazra und rappelte sich auf. Die Drachen die von Aureel noch nicht aufgeweckt wurden waren spätestens jetzt wach, da sie sich ja an die große Rote gelehnt hatten und nun mit den Köpfen hart zu Boden knallten. Hektisch sah sie sich in der Höhle um. Oben, unten, links rechts, irgendwo musste es doch eine weitere Kammer oder wenigstens einen geschützteren Schlupfwinkel geben. Bisher kannte sie ausgewachsene Tornados zwar nur vom Hörensagen, doch die Windhosen in der Wüste aus der sie kam hatten sie einiges gelehrt. Unter anderem dass man sich als Drache ihnen nicht ungeschützt ausliefern sollte. Der Tornado war schon zu nahe um vor ihm flüchten zu können und die Höhle war nicht tief genug um allen genügend Schutz zu bieten.
Plötzlich kam ihr eine Idee. Sie tastete den Boden nahe der hinteren Höhlenwand ab. Er bestand aus Erde! "Grabt!", befahl sie schroff, "grabt als ob es um euer Leben ginge, DENN DAS TUT ES!" Gravi fiel von der Stimmgewalt Atazras regelrecht um, rappelte sich jedoch sofort wieder auf und tat wie befohlen. Auch diee anderen begannen sofort zu graben, wobei Atazra alle in ihrer unmittelbaren Nähe mit großen Erdmengen überschüttete. Sie hatten Glück, der Erdanteil des Bodens war groß genug, dass sie sich eine Art kleinen Schutzbunker graben konnten. Das Pfeifen des Tornados kam bedrohlich nahe. "Grabt gefälligst weiter!", fuhr Atazra die kleineres Drachen an, als sie kurz verschnaufen wolten. Das Graben strengte einige von ihnen einfach zu sehr an. Doch das war der Roten egal. Sie wollte auf keinen Fall vom Auge des Strums erfasst weren. Die Drachin grub immer tiefer bis sie schließlich auf einen Felsen stieß und es nichtmehr weiter ging. Doch dann gab der Boden unter den Drachen plötzlich nach und sie fielen in eine unterirdische Höhle. Die kleinen landeten weich auf Atazras Rücken, die sich lautstark über ihre "Zweckentfremdung als Matratze" beschwerte.

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#28 Beitragvon Seriva Senkalora » Mo 16 Feb, 2009 01:51

[OT: Nur mal so am Rande, das Auge eines Wirbelsturmes ist ruhig und ungefährlich. Wie bei einem Donut, ist in der Mitte eine Art Loch wo Windstille herrscht.]

Der Weiße hatte sich ein gutes Stück von der Gruppe entfernt und konnte trotzdem ihr Lachen hören, welches den stetig herabrauschenden Regen übertönte. Er schüttelte den Kopf und lief weiter. Der graue Regenschleier verschluckte aber bald auch das letzte Geräusch und als er sich umdrehte waren nichtmal mehr die Umrisse von Atazra, der großen Roten erkennbar.

Die Intensität des Regens nahm zu und als wäre das noch nicht genug kam auch ein starker Wind auf. Eng zog der Drache die Flügel an sich und hielt den Kopf gesenkt um nicht ständig Regentropfen in die Augen zu bekommen. Hart prasselte das Wasser gegen seine Schuppen, der Wind drückte ihn hin und her und schließlich stoplerte er über ein paar größere Felsbrocken. Verärgert über seine Ungeschicklichkeit blickte er sich um.
"Och nee..."
Er befand sich inmitten ausgebrannter Ruinen und war über die Überreste eines kürzlich zusammengebrochenen Hauses gestolpert. Der Weiße war schlicht und ergreifend im Kreis gegangen. Unbewusst suchte er nach Spuren der anderen, welche bei dem Sturm aber nicht mehr erkennbar waren. Der Wind hatte stetig an Stärke zugenommen und machte es dem Weißen nicht einfach auf den Beinen zu bleiben.

Plötzlich zuckten Erinnerungen durch seinen Kopf...
So etwas war ihm schonmal passiert, ganz zu Beginn seiner Reise, die vielmehr eine Flucht war. Da war er noch geflogen, ehe die Windböen ihn vom Himmel gerissen hatten. Völlig verzweifelt hatte er versucht wieder in die Luft zu kommen. Es war ihm auch gelungen, aber die Winde hatten ihn weit mitgetragen und ihn schließlich erst über dieser Wüste wieder losgelassen. Aber wovor war er "geflohen" und warum??

Kurz blickte der Drache auf seine ein wenig geschundenen Flügel. Dann entschied er sich. Er verließ die schwache Deckung, stellte sich gegen den Wind und breitete die langen Schwingen aus um sich in den Sturm zu erheben. Die rasende Luft griff unter die Membranen und riß ihn unsanft in die Höhe. Mühsam versuchte er sich in der Luft zu halten, aber der Sturm hatte ein wesentlich stärkeres Ausmaß erreicht als der letzte. Wäre er weiter oben in größerer Höhe und vor allem in einem besseren Zustand hätte er es vielleicht schaffen können, aber hier unten...
Sein "Flug" endete schmerzhaft an einer Felswand. Er erkannte eine Höhle und schleppte sich hiein. Seufzend mussterte der Weiße seine Flügel die erfreulicherweise keine größeren Schäden genommen hatten. Dann hörte er Stimmen und erkannte diese als die Drachengruppe die er vorhin verlassen hatte. Rasch folgte der Drache dem Klang der Stimmen, wobei sich ein paar spitze Steine in seine verletzten Füße bohrten. Fluchend versuchte er genauer auf den Boden zu achten, welcher urplötzlich vor seinen Füßen endete.
"Öhm...???"
Da die etwas verärgerte Stimme von Atazra aus der Tiefe zu ihm heraufklang entschied er sich ebenfalls hinabzusteigen. Vielmehr... Es wurde so entschieden, denn während der Weiße noch nachdachte wehte eine starke Sturmböe herein und stieß ihn nach unten.

"Was liegst Du denn hier rum?", fragte der Drache Atazra als er ebenfalls auf ihren Rücken gestürzt, aber schnell heruntergeklettert war. Hier unten war es windgeschützt und sehr geräumig. Die Höhle schien tiefer hineinzuführen. Er fühlte sich nicht wohl, für einen Lutdrachen gibt es schönere Orte als eine unterirdische Höhle.
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#29 Beitragvon Magan » Mo 02 Mär, 2009 17:48

Gravi wollte Atazra gegenüber gerade etwas erwidern, als der Boden unter ihnen nachgab. Zuerst spürte Gravi nichts, dann einen Zug nach unten. Sie kam zum Glück nicht darauf ihre Flügel zu öffnen, sonst hätten diese vielleicht noch Schaden genommen. Dann landete sie auf etwas das garantiert weicher war als der Boden. Es dauerte eine Weile bis sie dieses weiche Etwas als Atazra erkannte.
„Oh entschuldige, aber du bist doch selber schuld. Immerhin hast du es übertrieben“, meinte Gravi zu der Roten. Schnell ging sie von ihr runter, besser gesagt sie plumpste runter. Sie konnte hier unten kaum was erkennen. Erst jetzt merkte sie, wie dunkel es hier war und dass sie kaum was erkennen konnte. Ich machte ein paar vorsichtige Schritte und stürzte beinahe.
„Man ich erkenne hier überhaupt nichts und hoch können wir nicht wegen dem blöden Sturm“, schimpfte sie.
"Wenigstens sind wir hier wahrscheinlich sicherer als da oben", räumte Gravi schließlich ein.
Langsam passten sich ihre Augen an und Gravi konnte nun wenigstens Schämen erkennen, dennoch fühlte sie sich hier unten schon beinahe Blind. Was ist los mit mir. Vielleicht bin ich falsch gefallen und habe meine Augen dabei verletzt? Wieso sehe ich nun so schlecht?, fragte sich Gravi schon beinahe panisch.
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#30 Beitragvon Xantarax » So 29 Mär, 2009 16:15

Shlyreen lauschte den Worten von Aureel, aber die Müdigkeit die Ihren Körper durchfuhr, siegte schliesslich und die weisse schlief ein. Plötzlich wird Shlyreen aus dem Schlaf gerissen als der Wyvern eine hektische Bewegung gemacht hatte und die weisse unsanft dabei anstiess. Der Wind heulte nur so durch die Bäume und durch die Höhle in denen die Drachen ihren Unterschlupf hatten. Draussen tobten riesige Windseulen und Aureel deutete panisch auf diese, die weisse sah um Aureel herum und bestaunte das Naturschauspiel, sie hatte viele Schneestürme gesehen aber das noch nicht. Als die grosse Rote Atazra Plötzlich panisch aufstand und dabei alle die sich an Ihr gekuschelt hatten aus dem schlaf riss und umstiess, stieg in der kleinen weissen Angst auf. Ein Tornado kam genau auf die Drachen zu und die Rote befahl mit lauter und schroffer Stimme den Drachen, dass sie anfangen sollen um ihr Leben zu graben. Die kleine weisse Drachin fing an mit ihren Narben und Blut verkrusteten Krallen an zu graben, Atazra stiess ihr panisch immer wieder Erde ins Gesicht so das Shlyreen nicht sah, wo Sie hin grub.

Plötzlich riss der Boden unter Shlyreens Klauen auf, sie versuchte sich an der Felswand, an der Sie grub, festzuklammern, aber das Gestein bot keinen halt und Sie fiel in das dunkle Nichts hinab. Sie hörte das panische Schreien der anderen Drachen und schrie selbst als würde man Ihr versuchen das Leben zu nehmen. Dann hörte Shlyreen unter sich einen gewaltigen dumpfen Aufschlag und kurz darauf landete Sie auf dem Rücken der grossen Roten. Durch die aufgewirbelte Erde und dem Staub musste Sie husten und rieb sich die Erde aus den Augen und klopfte das Fell ab. Shlyreen rutschte Vorsichtig von der Roten herunter als plötzlich ein Schmerz wie ein Blitz durch Ihren Körper schoss „aaautsch, verdammt, ich glaub ich hab mir einen Flügelfinger gebrochen!“ sagte die weisse mit gequälter Stimme und zog das Gesicht schmerzlich zusammen. „ich bin auch ein echter Pechvogel…“ fuhr Sie fort und hielt sich den linken Flügel. Shlyreen setzte sich und versuchte ein Umriss der Höhle wahrzunehmen. Ihre Augen konnten sich perfekt in der Dunkelheit anpassen und schon bald sah Sie viel mehr. Die anderen Drachen wahren damit beschäftigt sich von der Erde zu befreien als Plötzlich noch jemand auf dem Rücken von Atazra landete, es war Figiel! Die Freude war gross bei den anderen, das der weisse doch zurückgekommen war. „Schön das Du zu uns zurück gefunden hast!“ sagte Sie und setzte ein lächeln auf, im nächsten Augenblick bemerkte Shlyreen einen Geruch der Ihr in die Nase stieg; das ist doch.. dann muss es doch auch… dachte die weisse nach „hey, ich glaub wenn wir da weiter durch den Tunnel gehen, stossen wir auf Quellwasser! Das riech ich!“ sagte Shlyreen mit lauter Stimme zu den anderen Drachen. Shlyreen stand auf und ging ein Paar Schritte weiter in die Höhle hinein und versuchte dabei, keine unnötige Bewegung mit dem Flügel zu machen.
Siebener OO (|||)(|||) OO :cool:


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